nächtliches stillen

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von mamaschneufel 01.02.11 - 13:28 Uhr

hallo ihr lieben,

mein sohn wird am sonntag ein jahr jung und ich geh dann wieder arbeiten.
er wurde 6,5 monate voll gestillt und hatte dann interesse an beikost also hab ich langsam angefangen zuzufüttern...irgendwann wra es soweit das er tagsüber gar nicht mehr so richtig an die brust wollte.
seitdem stille ich nur noch abends/nachts und früh. das abendliche stillen haben wir nun auch weggelassen da er es eigentlich nicht braucht. aber wie mache ich das mit den nächtlichen stillattacken???
er bekomt früh brust, gegen 9 halb 10 in der kita obstpause, gegen 11 mittag, gegen halb 3 zu hause noch was zu essen und meist gegen halb 5 schonwieder. um 6 halb 7 gibt es abendbrot und halb 8 geht es ins bett. um 11 hat er das erste mal hunger, dann um 2 und um 5 nochmal und gegen 8 gibt es die frühstücksbrust. er isst also den ganzen tag im 3 std takt in etwa. trinken tut er tagsüber nicht wirklich viel, 150 ml tee.mancmal 200.

nun haben wir es mal versucht, ich habe abgepumpt und das kind hat die flacshe bekommen. also zwischen 150 und 200 ml trinkt er dann schon. nur bloss keinen tee oder wasser...nur mamas brust bzw die milch aus der flasche.
wenn cihwiedre arbeiten geh geht das allerdings so nicht mehr unbedingt weiter. nun hab ich ja noch mittags zeit mich mal mit hinzulegen und mit zu schlafen.

habt ihr noch ein paar ideen was ich für möglichkeiten hab ihm vielleicht die 2 uhr mahlzeit wegzulassen???damt ich nun endlich nach einem jahr wieder mal mehr wie 3 std am stück schlafen kann???

vielen lieben dank

Beitrag von at_me 01.02.11 - 19:08 Uhr

die abgepumpte Milch immer mehr mit Wasser verwässern, das langsam nur noch Wasser im Fläschchen ist und dann anfangen die Trinkmenge zu reduzieren, bis man das Fläschchen komplett weglässt.

Würde ich empfehlen. Es ist in diesem Alter ein angewöhntes Trinken, was man also auch wieder abtrainieren kann.

Beitrag von mordilla 01.02.11 - 20:39 Uhr

Hallo!

Ich würde an den nächtlichen Stillmahlzeiten nichts ändern. Hab auch schon mehrmals gehört (auch von Stillberaterin), dass die Kleinen das Stillen in der Nacht nicht brauchen, aber ich bin da anderer Meinung. Sie brauchen es sicher nicht, weil sie Hunger haben, aber es gibt so viele andere Gründe, Zähne, Krankheit, schlecht geträumt, ...

Und Stillen ist nun mal die schnellste (und auch schönste Variante) ein Kind zum Einschlafen zu bringen. Wasserflasche regt da oft nur unnötig auf (und sollte man auch nicht angewöhnen), und überhaupt Fläschchen richten ist auch zeitaufwendig und bis man es fertig hat, sind die Kleinen oft schon hellwach. Ich würde an deiner Stelle beim Stillen bleiben und mir möglichst wenig Gedanken machen.

Mein Kleiner kam bis er ein Jahr alt war auch an den meisten Tagen ab Mitternacht alle zwei Stunden und seither gibts oft Tage an denen er komplett durchschläft bzw. einmal kommt, wenn ich schlafen gehe. Auch die restlichen Nächte sind weitaus weniger anstrengend geworden. Bei euch wird das sicher auch so.

LG
Andrea & Markus (15 Monate)

Beitrag von mamaschneufel 01.02.11 - 21:01 Uhr

hallo mordilla,

in prinzip möcht ich j auch nicht wirklich was ändern an den stillmahlzeiten aber ich geh nu ab nächste woche wieder arbeiten und hab angst das ich das so gar nicht mehr schaffe alles. bin so schon total übermüdet und gereizt, unsere beziehung leidet auch an meinem schlafmangel. ich hoffe doch das sich bald etwas ändert, so langsam weiss ich echt nicht mehr weiter...

vielen liebend ank für die etwas aufbauenden worte...

lg

Beitrag von mordilla 01.02.11 - 21:30 Uhr

Hallo!

Ich versteh dich so gut und ich kenn das Gefühl nur zu gut. Ich hatte letzten November eine Fehlgeburt, ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass was nicht stimmt und immer geglaubt, ich hätte nicht genug Kraft für zwei so kleine Kinder. Totale Versagensängste. Und meine Beziehung ... tja, lief auch nicht so gut.

Aber es kommen wieder bessere Zeiten, ganz bestimmt. Und hab keine Angst vor der Arbeit. Es wird dir gut tun, außer Haus zu sein, Arbeit kann auch Erholung sein. Wenn du jetzt abstillst, dann wirst du dich erst recht nicht gut fühlen, weil dir ja auch die Hormone fehlen, die du beim Stillen ausschüttest. Wenn Markus Phasen hat, wo er nicht gut schläft, dann lege ich mich zu ihm (er schläft auf einer Matratze am Boden) und schlafe so mit ihm mit. Wir genießen das beide, er hat Mama in Reichweite und ich werde gar nicht richtig wach beim Stillen.

LG

Beitrag von mamaschneufel 01.02.11 - 21:57 Uhr

hallo,

wenn raphael mal wieder total unruhig schläft nehm ich ihn meistens mit zu uns ins bett. er schläft dabei richtig gut aber ich nicht immer...er nimmt mittlerweile ganz schön viel platz ein. früh mach ich das gern. wenn der papa auf arbeit ist noch 2 bis 3 std kuscheln und cshafen mit dem kleinen ist echt schön. aber nachts versuch ich es schon einbissel zu vermeiden. wenns mal so ist leg ich mich lieber neben sein bettchen und schlaf da.

das mit der fehlgeburt klingt ja echt nicht gut, aber wahrscheinlich war es auch ein klenes bissel schicksal und wenn alles wieder geregelte bahnen läuft klappt das sicher nochmal. ich hoffe doch das sich die beziehung wenigstens wieder etwas eingerenkt hat als die nächte besser geworden sind.

*seufz* eigentlich hast du ja recht und eigentlich will ich ja an dem gestille nix weiter ändern. geniess es ja mindestens genauso sehr wie der kleine und bin sicher noch nicht so weit ihn schon so sehr herzugeben. mach mir nur so viele gedanken.
da tut es echt gut zu lesen das es anderen genauso geht und das sie trotzdem alles geschafft haben.

vielen vielen dank für die aufbauenden worte

Beitrag von woelkchen1 01.02.11 - 21:19 Uhr

Sorry für die blöde Frage- aber was ist an der blöden Flasche besser als an der Brust? In dem Alter wär ich im Traum nicht drauf gekommen, mit der Flasche anzufangen. Was würd es dir nützen, wenn er Wasser aus der Flasche trinken würde und du trotzdem wach gemacht wirst?

Findest du 1x stillen wirklich noch schlimm? Als ich wieder arbeiten ging hab ich oft noch 2-3 x gestillt- und war morgens fit und munter, du bist doch dran gewöhnt.

Als Scarlett 20 Monate war, hab ich nachts gesagt:" Nein Maus, Mamas Brust ist alle, hast alle Milch ausgetrunken!". Da hat sie kurz gequengelt, aber nach wenigen Sekunden waren die Augen zu und das wars mit dem Thema!

Beitrag von mamaschneufel 01.02.11 - 21:26 Uhr

naja, wenn das kind was anderes trinken würde als immer nur brust dann könnte ich glatt mal länger als 3 std am stück schlafen und der papa darf das kind versorgen.
und wenn du richtig gelesen hättest würdest du wissen das ich auch noch 3 mal nachts stille und nicht nur einmal und das ganze ebend gern auf 2 mal reduzieren würde einfach nur des schlafes wegen.
ich bin übermüdet und gereizt. hab mich mit meinem partner regelmässig in der wolle weil ich ständig übrreizt bin und vergess alles etc.
ich bin ebend nicht dran gewöhnt und denke das dass wenn ich dann wieder arbeiten geh noch schlimmer wird da ich früh eher aufstehen muss und nicht noch liegen bleiben kann so lange bis mein kind wach wird. und mich mittags nicht 1,5 std mit hinlegen kann.
und meine beziehung dann noch mehr drunter leidet.