Frage wegen älterer Arbeitszeugnisse

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Beitrag von viva-la-florida 01.02.11 - 13:29 Uhr

Hallo zusammen,

ich habe letztens auf einer Jobseite im Internet gelesen, dass nur noch Arbeitszeugnisse, Weiterbildungszertifikate etc. der letzten 10 Jahre für eine Bewerbungsmappe erforderlich sind.

Allerdings finde ich es sehr eigenartig, zwar das Ausbildungszeugnis (früher wohl Kaufmannsgehilfenbrief) von 1990 in die Mappe zu legen, die Zeugnisse die danach kommen (also bis 2000) nicht mehr.

Der potentielle Arbeitgeber möchte ja nun eine Ausbildung, einen Studienabschluss usw. bestätigt haben.

Soll man da einfach die Lücke lassen und nur noch die Unterlagen beilegen, die für den Job sinnvoll sind? Sonderlich toll finde ich das ehrlich gesagt nicht.

Würde mich freuen, wenn sich da jemand auskennt.

LG
Katie

Beitrag von kati543 01.02.11 - 13:49 Uhr

Es ist doch deine Entscheidung, mit was du dich bewirbst. Nur sollte die Mappe eben aussagekräftig und nicht zu dick sein. Manche haben in 10 Jahren nur ein Zeugnis, aber andere eben 20. Und für eine Bewerbung ist das einfach zu viel. Als zukünftiger AG wäre ich ohnehin vorsichtig mit Zeugnissen. Da die Regierung ja negative Zeugnisse verboten hat, kann da ja nur positives drin stehen. Für mich als AG ist es viel interessanter, eine Liste mit den Kontaktdaten früherer AN zu haben und die dann persönlich zu kontaktieren.

Beitrag von viva-la-florida 01.02.11 - 14:17 Uhr

Danke für die Antwort :-). Da ich nicht so viel Papierkrams habe, werde ich es wohl weiterhin lückenlos mitschicken.

Es stimmt, das Zeugnisse nicht negativ geschrieben werden dürfen. Aber es gibt ja die obligatorischen Verschönerungen. Hört sich also o.k an, ist aber nicht so gemeint. Man muss ein Zeugnis nur lesen können. Was bei Personalern ja der Fall sein sollte.

Frühere Arbeitgeber kontaktieren ist ja gut und schön. Aber diejenigen, die ich bisher kenne, reagieren darauf eher nicht begeistert.

LG
Katie

Beitrag von kati543 01.02.11 - 18:24 Uhr

Das mit den Zeugnissen ist ein Problem. Früher gab es diesen verrückten Code noch nicht. Und Zeugnisse waren früher auch nicht danach verfasst. So ist ein altes, sehr gutes Zeugnis gelesen mit heutigem Code ein misserables Zeugnis.
Und heute kennt diesen Code jeder Angestellte und verlangt natürlich eine entsprechende Korrektur. Also ist alles geschwollenst positiv.