Autokauf.. Nur ärger!

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von rosenoel85 01.02.11 - 13:38 Uhr

Hallo,

und zwar habe ich im April 2010 einen Ford Fiesta von meinen Expartner seinen Opa für 500 € zu je 100,- € im Monat abgekauft.

Habe mit ihm auch einen Kaufvertrag gemacht wo drin steht das ich im August 2010 den KFZ Brief ausgehändigt bekomme.

Nun ist es aber so das er das Auto noch nicht bei der Bank abgezahlt hatte wo ich es bei ihn abgekauft habe. Er sagte zu mir die 500 € seien noch offen die ich ihn bezahlt habe. Also wäre er im August 2010 fertig gewesen bei der Bank.

Dann wollte ich im August 2010 den KFZ Brief haben und er sagt zu mir die Bank hätte ihn mitgeteilt das noch 300 € offen seien.

Das Auto hatte vorher seine Tochter und bei Ihn abgezahlt. Und sie hatte wohl 3 Monate nicht bezahlt und hinten ran gehangen.

Nun gut hat er die 300 € bis November noch gezahlt.

Dann wollte ich im November den KFZ Brief haben da sagt er mir das die Bank zwei Kredite zusammen gelegt hätte und der KFZ Brief erst in 2 Jahren ausgehändigt wird. Obwohl das Auto ja abgezahlt ist.

Jetzt ist diesen Monat der Tüv abgelaufen und es müssten auch einige Reparaturen gemacht werden.

Diese will ich aber nicht machen, wenn ich keinen KFZ Brief habe.

Nun rief ich ihn vorhin an was nun wegen dem KFZ brief sei. Da sagte er mir wieder das ich den nicht vor 2 Jahren bekomme. Er hatte die Bank noch einmal angerufen und da sagten die zu ihn er soll 500 € bezahlen oder 2 Jahre warten.

Ich habe Ihn gesagt das ich meine 500 € wieder haben möchte und das ich ihn das Auto wieder hinstelle.

Ich finde es einfach eine Frechheit!

Dann sagt er noch zu mir den Vertrag den er mit mir gemacht habe sei nichtig. Stimmt das denn so?

Ich weiß echt nicht was ich machen soll.

Ich wollte es schon an die Ausländer verkaufen aber das werde ich wohl nicht dürfen oder?

ich brauche doch unbedingt ein Auto für die Arbeit.

Lg

Beitrag von vwpassat 01.02.11 - 13:42 Uhr

Auf wen ist die Kiste denn eigentlich zugelassen?

Beitrag von rosenoel85 01.02.11 - 14:02 Uhr

Zugelassen ist sie noch auf den Opa. Wollte das jetzt aber alles auf mich ummelden bzw schon seit voriges Jahr. Aber dazu brauch ich den Brief.

Beitrag von vwpassat 01.02.11 - 14:09 Uhr

Dann stell dem den Karren wieder vor die Tür und fertig.

Mieten wär wesentlich teurer gewesen, nicht dass Du jetzt noch Geld wiederhaben willst.

Und kauf Dir selbst ein EIGENES Auto, was Du von vornherein auf DICH zulässt.

Beitrag von lichtchen67 01.02.11 - 14:08 Uhr

Welchen Vertrag? Wie kann der Opa einen Kaufvertrag über etwas machen, was ihm nicht gehört? Geht nicht. Er kann den Vertrag also seinerseits nicht erfüllen.

Du das Auto weiterverkaufen? Is nicht Dein Ernst oder? Das Auto gehört Dir nicht, also darfst Du es nicht verkaufen. Der Eigentümer ist die Bank.

Klar ist das eine Frechheit von dem Opa aber Du bist ja auch drauf "reingefallen". Aus Schaden wird man klug.... ein Auto kauft man gegen Aushändigung des Fahrzeugbriefes. Nächstes Mal besser aufpassen.

Lichtchen

Beitrag von rosenoel85 01.02.11 - 14:14 Uhr

Ja das nächste mal pass ich auch besser auf.. Aber weiß echt nicht was ich jetzt ohne Auto machen soll.. Denn Geld für ein neues habe ich leider nicht! :-(

Beitrag von harveypet 01.02.11 - 14:18 Uhr

Warum kauft denn dein Matthias kein Auto?

Beitrag von rosenoel85 01.02.11 - 14:25 Uhr

Welcher Matthias?

Beitrag von vwpassat 01.02.11 - 14:34 Uhr

Stell Dich nicht so an!



http://www.urbia.de/profile/rosenoel85/family

Dann eben Manfred oder Michael.................

Beitrag von lichtchen67 01.02.11 - 14:39 Uhr

lol.. ne bis eben stand dort Mathias.. allerdings nur mit einem t #cool

Lichtchen

Beitrag von harveypet 01.02.11 - 14:41 Uhr

ich habe eine Pn von ihr da meint sie den Mathias (diesmal mit einemT)geht es ja nichts an........Kopfschüttel und nix kapier.

Beitrag von vwpassat 01.02.11 - 14:45 Uhr

Tja.................

Beitrag von vwpassat 01.02.11 - 14:36 Uhr

Dann musste halt solange laufen und öffis benutzen, bis Du das Geld hast.

Meinst Du, uns ist es zugeflogen?

Beitrag von zwillinge2005 01.02.11 - 14:51 Uhr

Hallo,

das Auto hast Du doch zur Verfügung. Und 500,- Euro hast Du für 9 Monate bezahlt - Da hast Du doch bisher keinen Verlust gemacht.

Wer zahlt denn Versicherungen und Steuern?

Dass Du etwas gekauft hast, was dem Verkäufer nicht gehört ist nunmal Deine Schuld. Aber bisher hast Du doch keinen Verlust gemacht. Was ist denn das Auto wohl noch wert?

Dir gehören tut es zumindest nicht. Hält das Auto denn noch 2 Jahre bzw. wie hoch wären die Kosten es solange fahrbereit zu halten?

Die 500,- Euro zurückfordern wird wohl nihcts brinegn, wenn der "Opa" überall so verschuldet ist.

LG, Andrea

Beitrag von fuxx 01.02.11 - 14:54 Uhr

Wie zwillinge schon sagt, hast Du etwas gekauft, obwohl der Besitzer gar nicht der Eigentümer war.
Sollte dieser Vertrag nicht anfechtbar sein wg. arglistiger Täuschung ??
(mein Gehirn arbeitet gerade sämtliche Fälle des HGB, die man in der Berufsschule mal bearbeitet hat.. ist allerdings schon was her und war auch nicht mein Spezialgebiet :-p )

Beitrag von zwillinge2005 01.02.11 - 14:58 Uhr

Hallo fuxx,

die Frage ist nur, ob es sich bei diesem Minimalbetrag lohnt da einen Rechtsstreit anzuzetteln. Wenn man die 500,- Euro als "Miete" nimmt und sie vielleicht nochnichteinmal Steuern und Versicherungen zahlen musste sollte sie einfach die Füsse stillhalten.

LG, Andrea

Beitrag von fuxx 01.02.11 - 15:01 Uhr

wahrscheinlich hast Du recht, bei den Anwaltskosten wird der Streitwert sofort wieder aufgefressen.

Beitrag von ayshe 01.02.11 - 18:33 Uhr

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Wie zwillinge schon sagt, hast Du etwas gekauft, obwohl der Besitzer gar nicht der Eigentümer war.
Sollte dieser Vertrag nicht anfechtbar sein wg. arglistiger Täuschung ??
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Ich bin Rechtslaie, aber man eben nicht verkaufen, was einem nicht gehört.
Vllt ist der Vertrag einfach ungültig, hat nie gegolten.


Ich kann ja mal den Wagen meines Mannes verkaufen, ohne Brief (falls ich einen finde, der das macht) und sehen ;-)

Beitrag von sternschnuppe215 01.02.11 - 15:13 Uhr

also ich versteh nicht... welchen Wert hat das Auto denn?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Bank bei nem alten "entschuldigung" fast wertlosen Auto den KFZ Brief einbehält ...

Wenn dies weitaus mehr wert ist, bleibt Dir als Käufer nix andres übrig als mit der Bank zu verhandeln unter Zahlung welchen Betrages Du den Brief erhältst.

Für An- und Ummeldungen senden die Banken die Brief i.d.R. direkt an die Zulassungsstelle und diese dann wieder an die Bank zurück...

Also anmelden kannst Du es trotzdem auf Dich nur in die Hände bekommstn so nicht...

#schwitz

Beitrag von my.jessi 01.02.11 - 18:24 Uhr

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Bank bei nem alten "entschuldigung" fast wertlosen Auto den KFZ Brief einbehält ... "

Die Bank behält den Brief so lange, bis der letzte Euro bezahlt wurde! Egal wie "wertlos" das Auto ist, schließlich ist es das Einzige, was sie hat und notfalls verwerten könnte.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Bank den Brief einfach zur Ummeldung ans StVa schickt. Da könnt ja jeder kommen!

Beitrag von ayshe 01.02.11 - 18:37 Uhr

Kann ich mir auch nicht vorstellen.

Der Wagen, den ich jetzt habe, war auch vor dem Kauf noch nicht bezahlt und die Bank hatte den Brief.
Sie hat den Brief auch erst herausgegeben, als der VK komplett bezahlt hat und dann haben wir den Kaufvertrag gemacht.



Ich weiß nicht, wie es zb bei Jahreswagen für Werksangehörige ist.
Ich glaube, sie sehen den Brief nie, der geht an die Bank und bleibt dort oder wird dann tatsächlich an das StVa geschickt #gruebel
irgendwas habe ich da mal gehört, aber ich bin nicht sicher.

Beitrag von my.jessi 01.02.11 - 18:48 Uhr

"Ich weiß nicht, wie es zb bei Jahreswagen für Werksangehörige ist.
Ich glaube, sie sehen den Brief nie, der geht an die Bank und bleibt dort oder wird dann tatsächlich an das StVa geschickt
irgendwas habe ich da mal gehört, aber ich bin nicht sicher. "

Wie meinst du das? Wenn Werksangehörige ein Auto kaufen, müssen sie es dem Werk bezahlen. Entweder tun sie das bar und bekommen den Brief oder sie finanzieren und der Brief geht an die Bank. Wenn das Auto bezahlt ist, wird der Brief an den Darlehnsnehmer verschickt. Wir haben mal ein Motorrad übernommen das noch zu 0% Zinsen finanziert war, darum haben wir den Vertrag weiter laufen lassen. Der Vertrag konnte aber nicht umgeschrieben werden weil sonst diese Aktion entfallen wäre. Also haben wir alles in Absprache mit der Bank umgeschrieben, dafür war auch ein Zulassungsrevers nötig. Als wir den Vertrag dann komplett getilgt hatten, ist der Brief trotzdem an den Darlehnsnehmer verschickt worden, nicht an uns. Obwohl wir als Halter eingetragen waren und auch die Raten bezahlt haben.

Also vorsicht, nur die Zulassung und das Zahlen heißt nicht, dass du auch den Brief bekommst wenn die Finanzierung erledigt ist! Dafür müsste der Kreditvertrag umgeschrieben werden.

Beitrag von ayshe 01.02.11 - 18:53 Uhr

Ich meine, wenn sie es finanzieren, ich glaube, es gibt da zb auch Möglichkeiten, die VW unterstützt.

Du hast recht, in den Briefen steht das Werk als Eigentümer #klatsch
Deshalb hat der Käufer ihn auch gar nie in Händen gehabt, haben auch WOB-Kennzeichen, stimmt.


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Also vorsicht, nur die Zulassung und das Zahlen heißt nicht, dass du auch den Brief bekommst wenn die Finanzierung erledigt ist! Dafür müsste der Kreditvertrag umgeschrieben werden.
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Ja, das ist mir schon klar.
Ich selber habe das ja auch nie vorgehabt.

Aber danke, daß du meine Erinnerungen aufgefrischt und geklärt hat, was die Werksangehörigen angeht :-)

Beitrag von oma.2009 01.02.11 - 18:52 Uhr

Hallo,

wenn du einen Kaufvertrag mit dem Opa abgeschlossen hast, dann schicke davon eine Kopie zur Bank und bitte darum, dir den Brief auszuhändigen. Du müsstest den Wagen auf dich ummelden. Die meisten Banken schicken den Brief dann zu "getreuen Händen". Und wegen dem Geld sollen die sich an den Opa wenden.
Wenn der Kaufvertrag unterschrieben ist, kann der Opa toben soviel wie er will: Vertrag ist Vertrag.

LG