lebhaftes Baby = lebhaftes Kind/Jugendlicher/Erwachsener??

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von nele27 01.02.11 - 14:24 Uhr

Hi Ihr Lieben,

wir haben gerade das zweite Kind bekommen und es ist so dermaßen anders als unser erstes, das ist schon schräg.

Mein Sohn (3,5) war ein ruhiges Baby. Er hat nicht viel gelacht und nicht viel geweint. Er ruhte in sich und ist bis heute ein zurückhaltendes Kind. Mein Mann war in Elternzeit und die meiste Zeit haben die beiden mit Schlafen oder Schmusen verbracht.

Meine Tochter ist gerade 9 Wochen und gaaaaaaaaanz anders. Entweder sie lacht oder sie weint. Gar nichts macht sie nur, wenn sie schläft. Ich staune immer wieder, WIE anders sie ist #schock

Jetzt interessiert mich: Zeigt sich so früh schon der Chrakter? Also wird sie wohl lebhaft bleiben - weiß das jemand?

Wenn ja, wundert mich, dass zwei Menschen im selben Haushalt sooo unterschiedlich sein können, trotz dass sie in derselben Familie aufwachsen.
Mein Bruder und ich sind auch wie Feuer und Wasser, da habe ich es auf den Altersunterschied bezogen (11 Jahre). Das kommt ja bei meinen nicht hin.

Was sind Eure Erfahrungen? Wird ein lebhaftes Baby auch ein lebhaftes Kind/Jugendlicher/Erwachsener??

Grüße
Nele

Beitrag von cinderella2008 01.02.11 - 14:27 Uhr

Hallo,

ich war ein ruhiges und extrem schüchternes Kind und bin bis heute eher zurückhalten. Allerdings bin ich im Laufe der Jahre "aufgetaut".

Meine Schwester war ein wahrer Wirbelwind als Kind, richtig anstrengend. Sie ist heute sehr ruhig, extrem introvertiert und lebt sehr zurückgezogen.

LG, Cinderella

Beitrag von ichclaudia 01.02.11 - 14:28 Uhr

Hallo,

unser Sohn ist jetzt zwar erst 5 1/2, aber er war schon immer sehr lebhaft und sportlich...Schon als er noch bei mir im Bauch war, war er immer am strampeln und die Ärztin hat beim Ultraschall immer gesagt: Das wird ein Sportler...Dann war er da und war nur in "Bewegung" (mit den Beinchen strampeln, Kopf früh hin und herdrehen, schreien, weinen, lachen etc.) und auch jetzt ist er immer noch sehr lebhaft, braucht viel Action und Bewegung...

Wie das in zukunft wird - da lass ich mich überraschen.

LG Claudia

Beitrag von unsicher8981 01.02.11 - 15:45 Uhr

Hört sich an wie mein Sohn, der ist zwar erst 20 Monate aber er war auch schon immer so.

Beitrag von snuffle 01.02.11 - 14:41 Uhr

Meine Tochter war in der SS total wild, als Baby und jetzt als Kleinkind immernoch.

Ich liebe meine kleine und hoffe sooooo sehr, dass nächste Baby wird ruhig, wie ihr grosser (Halb)Bruder.

Beitrag von lichtchen67 01.02.11 - 14:42 Uhr

Ich kann Dir nur von den Kindern meines Partners berichten... die große war als Baby "die Hölle" sagt man, nur gebrüllt, mit nix zu beruhigen gewesen - heute ist sie 17 und die Ruhe selber, schon fast zu ruhig.

Die Kleine war als Baby ruhig und ist heute der Wirbelwind.

und die beiden sind absolut schwer unterschiedlich, obwohl dieselben Eltern und gleich aufgezogen. Wobei man ja immer nur denkt, gleich erzogen - wirklich ist das wohl bei niemandem so.

Lichtchen

Beitrag von zaubertroll1972 01.02.11 - 15:37 Uhr

Hallo,
ich weiß es noch nicht aber ich kann es mir sehr gut vorstellen.
Mein Sohn war schon ein unruhiges Baby und noch heute ist er immer lebhaft und quicklebendig. Er ist jetzt 7 Jahre alt und immer munter und fidel.
Weitere KInder habe ich nicht und daher kann ich ihn nicht vergleichen.
Ich selber habe einen Bruder und wir waren auch ganz unterschiedlich und sind es noch.
Er ganz ruhig und zurückhaltend und ich hibbelig und immer in Action.

LG Z

Beitrag von marion2 01.02.11 - 15:44 Uhr

Hallo Nele,

mein nicht schlafendes Schreibaby ist inzwischen ein ruhiger Charakter.

Meine recht ausgeglichenen Babys tragen inzwischen den Titel "Terrorzwerge"

Noch Fragen? ;-)

Gruß Marion

Beitrag von berry26 01.02.11 - 16:40 Uhr

Hi,

soviel Erfahrung habe ich nicht. Ich kann dir nur von meinem Großen (3,5) sagen das er als Baby schon sehr aktiv und fordernd war. Als größeres Baby und Kleinkind hat er auch immer 100% Gefühl gezeigt. Er war entweder wütend, fröhlich oder traurig. Es gab und gibt bis heute keine "normale" Stimmung.
Er war einfach vom ersten Tag an ein echter Wirbelwind.

Mein Mann und ich waren als Baby und Kind beide eher ruhig und etwas schüchtern. Mein Mann wurde als Erwachsener dagegen immer offener und extrovertierter. Ich bin nach wie vor noch die ruhigere, wenn auch nicht mehr schüchtern.

LG

Judith

Beitrag von celia791 01.02.11 - 17:16 Uhr

Hallo,

meine Tochter (6) war ein Schreibaby und ein wahnsinnig anstrengendes Kleinkind. Seit sie 4 ist, ist sie ein sehr fürsorgliches, liebes Mädchen, sie kann sich lange alleine beschäftigen und ist wirklich sehr kreativ. Sie kümmert sich sehr lieb um ihrem Bruder, ich muss sie da jeden Tag bremsen. Bis zum 4. Lebensjahr immer nur in Action, viel Unsinn im Kopf (dabei immer ein Grinsen auf dem Gesicht), im Bauch war sie schon unruhig. Jetzt ist davon nichts mehr zu spüren, jetzt legt sie ihre ganze Energie ins Spielen, Basteln, Klavier spielen.

Mein Sohn (3) hat als Baby zwar auch oft geweint, war aber kein Schreibaby. Er zwar auch kein Baby, dass man einfach so ablegen konnte, in den ersten 4 Monaten schlief er wenn überhaupt nur im Tragetuch bei der Hausarbeit oder an der Brust beim Stillen. Ansonsten hat er auch entweder gelacht oder geweint. Wir haben ihm diese Nähe gegeben, soviel wie er davon brauchte, da wir bei unserer Tochter auf unsere Hebamme gehört haben, die meinte "Ein Kind muss alleine liegen können und es darf auch weinen". Ich denke, deswegen war er ab 4 Monate dann auch ein sehr zufriedenes, ruhiges Kind.
Aber auch er hat den Schalk im Nacken, macht viiiiiiiiiiiiiiiel Unsinn mit Grinsen im Gesicht und ist den ganzen Tag irgendetwas am rumbasteln, schnipseln, matschen, bauen, hämmern, laufen, Ball spielen etc.
Im Bauch war er übrigens ein ganz ruhiger.

Lg Celia.

Beitrag von viva-la-florida 01.02.11 - 18:55 Uhr

Hi Nele,

Moritz (3 Jahre) war ein sehr ausgeglichenes Baby.
Hatte ich gar nicht erwartet, weil er in meinem Bauch immer sehr aktiv war.

Mittlerweile ist er ein absoluter Wirbelwind, also sehr lebendig. Dennoch aber anderen Menschen gegenüber sehr zurückhaltend.

Schauen wir mal, wie sich das weiter entwickel.

LG
Katie

Beitrag von lisasimpson 01.02.11 - 20:29 Uhr

nein, das denke ich nicht.
kommt aber vielleicht auch darauf an, wie ihr das Kind "labelt".
wenn es also ab sofort immer nur zu hören bekommt, wie lebhaft es doch ist, wird sich das sicehr in das eigene selstbbild einfügen und dem wird sie gerecht werden wollen.

ich kann dir nur von meinem großen erzhählen (bald 4), der war ein suuuper unzufriedenes baby, hat die ersten 6 monate dauer-gebrüllt, man konnte weder auto noch kinderwagen fahren, es war eigentlich alles doof.
nach etwa einem jahr wurde es erheblich besser.

er ist heute ein wahnsinnig zufriedenes kind, total ausgeglichen, in sich ruhend, kann wunderbar spielen, ist extrem kreativ, kann sich ewig selsbt beschäftigen (als baby konnt er nicht mal eine minute "hingelegt" werden.- war schon die hölle)- also ein komplett anderes verhalten.

der kleine war ein total ausgeglichenes baby, absolut das gegenteil vom großen. der ist jetzt eher der "feger" und quirlig, ständig auf trab und braucht viel mehr "führung" als der große.

lisasimpson

Beitrag von schullek 01.02.11 - 22:01 Uhr

hallo,

mein sohn war ein sog. 24h baby. kannst du ja mal googlen. jedenfalls brauchte er konstan zuwendung. schlafen war purer luxus. er hat sich von anfang an viel bewegt, schon im bauch. mit jedem entwicklungsschritt wurde er jedoch entspannter. ich hatte immer das gefühl, er will mehr, als er schon kann udn ist deshalb unzufrieden. einfach nur im wagen liegen im wachen zustand? no way. war ja kaum schlafend möglich. mal mehr als 1-2h am stück schlafen? nie. einfach mal alleine spielen udn froh sein? nö, das kam alles erst mit den entwicklungsschritten. heute ist er 5 und eiogentlich pflegeleicht. aber: immer noch sehr aktiv und wild. braucht aber immer noch viel liebe. jedoch spielt er ausdauernd viel allein und hat nie langeweile. er ist selbstbewusst, geht direkt auf andere zu und hat immer was zu tun. dementsprechend hat er schon seinen charakter behalten: wild, sensibel, entschlossen, willensstark, sehr liebebedürftig. nur hat es sich sehr ins positive stressfreiere verkehrt.gsd.

lg

Beitrag von sassi31 02.02.11 - 01:35 Uhr

Hallo,

also wenn ich mir Freunde und deren ältesten Sohn ansehe, denke ich nicht, dass man aus dem Verhalten deiner kleinen Tochter schon heute erkennen kann, wie sie später sein wird. Der Sohn unserer Freunde war bis zum Alter von ca. 2 Jahren sehr ruhig und ausgeglichen. Er konnte stundenlang (alleine!) Spielzeugkisten auskippen und wieder einräumen. Inzwischen ist er 8 Jahre alt und von dem ruhigen Kind ist absolut nichts mehr übrig. Total quirlig und immer in Action ist er.

Genau umgekehrt verhält es sich bei Bekannten. Deren Sohn war früher mega anstrengend und ist heute total angenehm, ruhig und ausgeglichen. Er ist heute 12 Jahre alt.

Gruß
Sassi

Beitrag von kikaninchen 02.02.11 - 08:50 Uhr

Hallo!

Kann ich so nicht bestätigen.

Meine Tochter war ein absolut ruhiges Baby. Sie war immer still und lieb und hat höchstens mal geweint, wenn sie Hunger hatte.
Sie hat früh durchgeschlafen und war so dermaßen pflegeleicht, dass man sich manchmal gefragt hat, ob sie überhaupt da ist.

Heute ist sie drei und sehr lebhaft. Sie quasselt den ganzen Tag ohne Pause, tobt gerne und wild und hat jetzt - altersbedingt - auch oft ganz fiese Bockphasen.
Eines hat sie bei behalten: Sie war mit allem was "geistig" ist, also Sprache, Farben können, zählen, reines Wissen... extrem früh dran. Sehr früh! Zu früh! Das hat entwickelt sich immer noch so weiter.
Während sie im motorischen Bereich eher faul und etwas hinterher ist.

Geblieben ist: Sie ist ein tolles Kind!! #verliebt
Egal ob ruhig oder wild.

Ich erwarte jetzt unser zweites Kind. Mal sehen, wie das wird. Neues Abenteuer. ;-)

LG

Beitrag von nochmal 02.02.11 - 13:55 Uhr

Hallo,

auch ich hätte nie gedacht das Kinder von dem gleichen Elternpaar so unterschiedlich sein können.

Mein Grosser war ein sehr anstrengendes Baby und auch Kleinkind und nun als Schulkind ist es eigentlich auch nciht besser geworden.
Er hat Hummeln im Hintern, kann sich nicht selbst beschäftigen, bracuht sehr wenig schlaf usw....

Der Kleine ist das komplette gegenteil und das schon mit 3 Jahren. Er schläft gut, er ist ruhig und ausgeglichen, spielt teilweise schon selbstständig und lacht immer......

ICh denke schon, das sich der Charakter eines Kindes schon von Anfang an zeigt.

Gruß

Beitrag von knuddelschaf 03.02.11 - 20:18 Uhr

Hallo!

Mein Großer (7) war schon in der Schwangerschaft sehr unruhig, hat mich nachts kaum schlafen lassen usw.

Als Baby hat er viel geschrien, blieb NIE alleine, wollte IMMER getragen werden. Das Stillen hat nicht geklappt, weil er zu ungeduldig war.

Als Kleinkind konnte er sich nicht alleine beschäftigen, war unruhig, tobte viel und musste ständig ausgepowert werden.

Im Kindergarten und der Schule dasselbe. Er lässt sich leicht ablenken, ist hibbelig ...


Der Kleine (3) war so ruhig in der Schwangerschaft, dass ich ihn kaum gespürt habe.

Als Baby war er ruhig, ausgeglichen, das Stillen hat wunderbar geklappt.
Er blieb auf der (nagelneuen weil vom Großen nie benutze) Krabbeldecke liegen und schaute ewig lange sein Mobile an.

Jetzt als Kleinkind kann er sich wunderbar alleine beschäftigen, ist zwar auch mal wild und tobt, gerade wenn der große Bruder da mitmacht ;-) aber im Großen und Ganzen ist er das komplette Gegenteil seines großen Bruders.

Ich denke, dass sich an dem Wesen der beiden auch nicht mehr viel verändern wird. Es ist so ihre Art. Ich finde es aber schön, zwei so unterschiedliche Kinder zu haben :-)

LG
P.