Wechsel zu euch: PCO und Überweisung (Fragen) an Kiwu-Klinik.

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Beitrag von erna1989 01.02.11 - 18:25 Uhr

Guten Abend,

ich war bisher eigentlich immer im Kiwu-Forum.
Jedoch war ich heute bei meiner neuen FA, welche einen Ultraschall machte, und sagte, dass es nach leichtem PCO aussehe. Dazu muss ich sagen, dass ich schonmal bei ihr in Behandlung war und sie da testete ob ich IR bin, welches ich auch bin.
Ich bin froh, nun endlich eine Diagnose zuhaben. Auf der anderen Seite bin ich noch immer ängstlich. Ich weíß einfach nicht, was nun auf uns zukommt. Ich habe soviel gelesen und bin ein wenig durcheinander.
Vielleicht erstmal ein paar Fakten, bevor ich meine Fragen loswerde.

Ich habe, dank Möpf, nach dem Absetzen der Pille einen einigermaßen "regelmäßigen" Zyklus von 28-44 Tagen. Ob ich einen ES habe? Ich bezweifle es. Dies Mal hab ich mein Möpf nicht genommen und dieser Zyklus war nur 20 Tage. Eigentlich untypische bei PCO, oder? Naja...

Ich weiß, dass es mit PCO möglich ist schwanger zuwerden. Aber welche Möglichkeiten gibt es da genau? Metformin? Clomi? Gonal? eine künstliche Befruchtung ist nicht zwingend notwendig, oder? Mein Mann hat ein super Spermiogramm.

Meine FA hat mir jetzt erstmal keine Medis gegeben, sondern mich gleich an eine KIWU-Klinik überwiesen. Hatten uns aber eh schon dazu entschieden und schon einen Termin. Der ist aber erst in 2 Monaten.

Danke für eure Hilfe.
Erna

Beitrag von shiningstar 01.02.11 - 18:30 Uhr

Hallo :)

Erst einmal möchte ich sagen, dass ich das Wort Klinik nicht mag, das klingt so dramatisch. Eine Kiwu-Praxis ist eine ganz normale Praxis -gut mit einem separaten Bereich für die künstlichen Befruchtungen usw -aber wenn man Kiwu-Praxis sagt, klingt es gleich viel angenehmer als Kiwu-Klinik.

Beim Erstgespräch werdet ihr sicherlich Fragebögen ausfüllen müssen, danach folgt ein ausführliches Gespräch mit einem Arzt.
Und dann werden beide Partner untersucht, d.h. bei Dir Ultraschall und Hormonstatus, Dein Mann zum Spermiogramm.

Sollte alles okay sein bei Dir, also auch Eileiter frei usw, und es ist "nur" PCO, ich nehme "" weil PCO eine Hormonstörung ist die behandelt werdet kann, dann bleibt es sicherlich bei GV nach Plan bei euch... Also ggf. Stimulation (Clomi, Gonal -wird man dann sehen was es wird) und dann den Eisprung abpassen und lieb haben...

Beitrag von erna1989 01.02.11 - 18:33 Uhr

Danke für dene schnelle Antwort.

Sowohl ich, also auch meine FA, sind der Überzeugung das es wirklich "nur" ein hormonelles Problem ist und alles andere vollkommen i.O. ist. Da spricht alles für.
Mein Mann hat im November shcon ein Spermiogramm machen lassen. Alles mehr als gut.

Beitrag von shiningstar 01.02.11 - 18:40 Uhr

Trotzdem solltest Du evtl über eine Echovist nachdenken.
Dabei wird Kontrastmittel in die Gebärmutter gespritzt und auf dem Ultraschall kann man sehen, ob die Flüssigkeit bis zu den Eierstöcken durchläuft -wenn ja, sind die Eileiter frei und auch die Spermien kommen am Ziel an.
Aber das werden die in er Kiwu schon sagen, was sie für Untersuchungen machen wollen :)

Beitrag von majleen 01.02.11 - 18:54 Uhr

Da hast du wie immer recht ;-)#pro

Beitrag von marilama 01.02.11 - 19:08 Uhr

Hallo,

ich hatte ähnliche Voraussetzungen wie du, mit Mönchspfeffer hatte ich auch einigermaßen regelmäßige Zyklen, allerdings ohne ES.

Wenn bei deinem Mann auch alles i. O. bringst du gute Voraussetzungen für GV nach Plan mit.

Bei mir wurde mit Clomi begonnen (3 Zyklen), dann auf Puregonspritzen (müsste dasselbe sein wie Gonal F) und ES-Auslösespritze umgestellt.

Die KIWU meinte zwar, dass mit GV nach Plan die Erfolgsraten geringer sind als bei IVF (künstl. Befruchtung), aber es eine einfache und eigentlich unaufwendige Methode ist, die eben auch kostengünstig (übernimmt die KK komplett) ist.

Bei uns hat der KIWU-Arzt gemeint, wir probieren ein halbes Jahr GV nach Plan (Clomi hab ich beim FA noch genommen) mit Puregon etc., dann besprechen wir uns nochmal wegen IVF.

Hoffe konnte dir weiterhelfen.

Viel Glück!

Beitrag von erna1989 02.02.11 - 09:03 Uhr

Das macht schonmal Mut. Ich hoffe, dass GV nach Plan ausreicht. Eine künstliche Befruchtung egal welcher Art können wir uns im Moment auch nicht leisten, da ich erst 21 bin und wir die Kosten selber tragen müssten. Noch dazu bin ich Studentin und Bafög ist ja auch nicht grad viel.

Ich habe gelesen, dass man vor der Hormontherapie nochmal die Pille für mindestens 1/2 Jahr nehmen muss. Stimmt das? Das will ich ja eigentlich gar nicht.

Warum müsst ihr denn über eine IVF nachdenken? Stimmt was mit dem Spermiogramm deines Mannes nicht?

Beitrag von marilama 01.02.11 - 19:10 Uhr

Hallo,

ach was ich vergessen hab, bei mir wurde im ersten Zyklus bei der US-Kontrolle gleich eine Eileiterdurchgängigkeitsprüfung (ist aber nicht schlimm) gemacht, gehörte in der KIWU zu den Standarduntersuchungen.

Grüße

Beitrag von erna1989 02.02.11 - 09:05 Uhr

Mein ehemaliger FA wollte mich gleich nach einem Hormonstatus zur BS schicken. Wollte das auch erst machen. Allerdings habe ich mich bei ihm allgemein nicht mehr wohl gefühlt und bin zu meiner alten FA zurück. Die sagte, ich solle das bloß nicht machen.
Habe mich auch gewundert, dass er gleich eine BS machen wollte. Es gibt doch auch die Echovist-Methode. Die ist doch viel einfacher, oder?

Beitrag von bunny2204 02.02.11 - 09:08 Uhr

Huhu,

ich habe ganz starkes PCO und bin mit Nr. 4 schwanger.

Als ich vor 8 Jahren das erste Mal schwanger war, war das wohl eher ein Glücksfall, das wir das Baby bekommen konnten.

Danach hatte ich noch 2 Fehlgeburten. Das liegt auch am PCO.

So haben wir Puregon gespritzt, den ES ausgelöst. 2006 ist im ersten zyklus mit Medis mein Sohn entstanden, 2 Jahre später mit den selben Medis im 2ten Zyklus unsere Tochter.

Also keine Sorge, auch mit PCO kann man an eine grosse Familie kommen.

Lg BUNNY #hasi

p.s. Nr. 4 entstand wieder ohne Medis (vor der SS), vermutlich habe ich meinen Hormonspiegel durch eine Abnahme von 25 kg etwas reguliert.

Beitrag von erna1989 02.02.11 - 18:03 Uhr

Danke für dein Mut-mach-Posting.

Ich hab manchmal echt Angst, dass es alles nicht so klappt.

Ich habe auch starkes Übergewicht (habe in einem Jahr ca.35 kg zugenommen durch Hormontabellten, Antidepressiva etc.) und bin nun dabei mir alles wieder runter zuarbeiten. Ich hoffe, dass es auch dann besser wird. Und der KIWU ist nochmal Ansporn mehr.