Sehr langer Einleitungsbericht

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von mama-von-marie 01.02.11 - 19:21 Uhr

Hallo Ihr Lieben,

dies ist der extra-lange, leider nicht sehr schöne Einleitungs- und
Geburtsbericht unserer Marie.

Tag 1:
Am 24.1.2011 musste ich stationär ins Krankenhaus zur Einleitung.
Die Ärzte empfahlen mir bei meinem KH-Aufenthalt in der vorigen Woche
zur Einleitung mit Gel, da meine Nieren beidseitig gestaut und ich wieder
mal einen Harnwegsinfekt hatte.

Ich hab rießig gefreut auf den Tag der Aufnahme, man liest ja verschiedene Berichte, bei manchen schlägt die Gel-Einleitung direkt an
und sie haben ihr Baby noch am selben Tag im Arm.
Die Ärzte haben mir aber erklärt, dass es 10 Tage vor ET unwahrscheinlich
ist, dass die Einleitung direkt anschlägt. OK.

Wir kamen um 9Uhr in der Klinik an, und ich bekam direkt diesen netten
Venenzugang FALLS ein Not-Kaiserschnitt gemacht werden müsste
(„als ob die bei MIR einen KS machen müssen“, sagte ich zu meinem Mann.).

Die diensthabende Hebamme gab mir für den ersten Tag einen Wehencocktail (Sekt, Rizinusöl & Aprikosensaft). Erfolg: 0.
Den ganzen Tag keine Wehen, kein Durchfall, keine Übelkeit. Nichts.
Hätte man sich auch sparen können.
Ich kam dann auf Station. Überall Babygeschrei. War wohl die einzigste
Noch-Schwagere…

Tag 2:
Um 9Uhr wurde ich samt Bett in den Kreissaal gebracht, es wurde eine
halbe Stunde CTG geschrieben und dann gab es das erste Mal GEL.
Das war soo schmerzhaft. Die Ärztin dehnte mit den Fingern meinen
(noch) komplett geschlossenen Muttermund auf und legte da das GEL
hinein.

Wieder 1 Stunde CTG & liegen bleiben.
Das CTG zeigte immer wieder Wehen, die ich aber nicht wahrnehmen
konnte, weil ich solche Schmerzen am Muttermund hatte. Zu meiner
„Freude“ erklärte mir die Hebamme, dass mein Muttermund nun bei
jedem Mal GEL-Legen so gedehnt wird. Super. Zum Glück bekam ich
eine Infusion mit Schmerzmittel. War der Venenzugang also doch nicht
sinnlos.

Danach wurden mein Mann und ich spazieren geschickt. Sind mehrmals
das Klinik-Treppenhaus hoch & runter und kennen wohl mittlerweile das
KH samt Personal auswendig.

Der Tag brachte wenig außer Schmerzen. Muttermund blieb verschlossen.
Bekam dann noch einmal GEL, das aber nicht an den Muttermund, sondern in den hinteren Teil der Scheide gelegt wurde. Ohne Erfolg.

Um 21Uhr gings wieder auf Station.
War ich genervt von meiner Zimmernachbarin. Sie war zwar sehr nett,
aber dieses „Ach, hat es wieder nicht geklappt?“ ging mir extrem auf die
Nerven.

Tag 3, Mittwoch:
Hundemüde (dank schnarchender Zimmernachbarin) gings wieder um
9Uhr in den Kreissaal.
Diesmal legte mir eine andere Ärztin das GEL. Sie kannte ich noch von
einer Notfall-Sprechstunde, Sie war viel vorsichtiger als die andere.

Wieder 1 Stunde CTG.
Ich bekam den so genannten „Wehensturm“.
Vor Schmerz gekrümmt bat ich um Schmerzmittel, bekam aber zuerst
irgendein Öko-Homöophatie-Zeug in die Vene, das angeblich
regelmäßigere Wehen bringen soll…
Dann gabs hochdosiertes Schmerzmittel. Hab mein Mann (der übrigens
JEDEN Tag von früh bis spät mitgelitten hat) und die Leute um mich herum
gar nicht mehr wahrgenommen.

Nachdem Wehen und Schmerzmittel etwas nachließen, bekam ich einen
Einlauf, da die Hebamme meinte, das bringt die Geburt oft in Schwung,
und durfte nach dessen Wirkung Baden.
Aber außer Entspannung brachte dies alles wieder nichts.
21Uhr Muttermund fingerdurchlässig. Ich durfte an diesem Tag aber im
Kreissaal schlafen.

Tag 4, Donnerstag:
Im Kreissaal angekommen kam mein Lieblingsarzt zu mir,
Dr. Neuschwander. Er war Derjenige, der mir auch zur Einleitung riet.
In Begleitung einer Hebamme dehnte er meinen Muttermund vieeeeeeeeeeel schlimmer auf als die Ärztinnen an den vorherigen Tagen,
und legte das GEL. Ich bekam sofort Wehen, und hab die Schmerzen
wirklich kaum ausgehalten.
Ich hab immer gesagt, bei der Geburt schrei ich niemals, hab mich über die schreienden Frauen immer lustig gemacht, aber nun musste auch ich
schreien & heulen. Die Schmerzen kann ich schlecht beschreiben. Ähnlich
wie Magen-Darm-Krämpfe, aber wirklich tausendmal schlimmer.

Erstes Mal erbrochen.

Nun bekam ich wieder eine Infusion gegen die heftigen Schmerzen.
Auf dem CTG sah man die Alpen. Richtig kräftige Wehen.
Mein Dr. Neuschwander kam vorbei, und meinte zu meinem Mann und
mir nur „wer kotzt, ist bei 5cm. Machen sie sich Gedanken über eine PDA.“

Muttermund war tatsächlich schon bei 4cm laut Hebamme und ich ging
noch mal baden.
Trotz ultrastarker Schmerzmittel, die einen „high“ machen, dachte ich,
diesen Tag überlebe ich nicht mehr.
Inzwischen war mir auch völlig egal, dass mir mein Mann und die Hebammen beim An- und Ausziehen, sowie beim Toilettengang behilflich
sein mussten.

Ein Anästhesist kam um mir die PDA zu geben. Die Risiken einer
Querschnittlähmung überhörte ich vor lauter Schmerz. Konnte mich
einfach nicht konzentrieren, geschweige denn still sitzen bzw. liegen.

Die PDA war eine Erlösung, meine Beine wurden warm und ich hatte keine
Schmerzen mehr. Kurze Zeit schlief ich ein vor Entspannung.

Wieder wach war mir Hunde-Elend. Zweites Mal erbrochen.

Auf der Toilette lief das Blut. Ein gutes Zeichen wie sie mir sagten.
Muttermund öffnet sich weiter. Zudem musste ich wieder brechen, und
die arme Schwestern-Schülerin musste alles wegputzen.

Später Nachmittag:
Nun – da kein Fortschritt mehr zu sehen war, kam der Wehentropf.
Ganz schwach dosiert, aber er verfehlte seine Wirkung nicht. Immer mehr
kräftige Wehen im Abstand von 2min.

Nachspritzen der PDA.

Plötzlich fühlte ich einen Luftballon in mir platzen und schrie laut auf.
Mein Mann war völlig schockiert und rannte auf den Gang.
Ich hatte einen Blasensprung. Das warme Fruchtwasser sprudelte nur
so aus mir heraus. Die Hebammen mussten mein Bett ständig trocken
legen, und ich konnte das alles nicht wirklich realisieren.

Die Hebamme kontrollierte den Muttermund und strahlte mich regelrecht
an. Er war tatsächlich komplett offen. Ich war leicht schockiert, aber
überglücklich, auch wenn die Schmerzen nicht nachließen.
Sie erklärte mir, dass jetzt noch die „Übergangsphase“ ansteht. Das
heißt, meine Maus musste ihr Köpfchen noch richtig ins Becken
„schrauben“.

Kontrolle nach 1 Stunde.
Kopf immer noch nicht fest.
Musste nun abwechselnd in diesen Vierfüßlerstand, und mein Becken im
stehen kreisen.

Kontrolle nach einer halben Stunde durch eine Ärztin:
Kopf immer noch nicht richtig gedreht.
Sie erklärte mir, dass sie nun nicht mehr lange warten können, und wenn
Marie ihren Kopf bei der nächsten Untersuchung nicht gedreht hat, MUSS ein Kaiserschnitt gemacht werden.
Mein Mann wurde ganz blass vor Angst, er wollte mich nicht mehr
leiden sehen.

3. Kontrolle durch die Ärztin:
Kopf nicht fest, Kaiserschnitt.
Ich war nur noch am heulen, hatte solche Angst… und alles wurde noch
schlimmer.

Wieder erbrochen.

Es kam eine Studentin, die mir einen neuen Venenzugang legen sollte,
da meiner nichts mehr durchließ. Sie traf einfach die Vene nicht und ich
war wirklich am verzweifeln. Zudem kam der Anästhesist und
begutachtete ihr Tun, somit wurde die Tussi noch viel nervöser. Der Doc
hatte dann die Nase voll und legte mir die Nadel selbst.

Ich war immer noch am heulen. Mein Mann kam komplett in grünen
OP-Klamotten zurück ins Zimmer, und ich konnte es einfach nicht
realisieren, dass die mich nun einfach aufschneiden und 4 Tage
Schmerzen umsonst waren. So kurz vor dem Ziel.

Ich bekam ein Op-Hemd & Haube und wurde in den OP-Saal geschoben.
Musste mich dann auf diese „Schlachtbank“ quälen und erstmal erklären,
warum ich mit Intim-Piercing in den OP komme… Hallo? Ich wollte NIEMALS
einen Kaiserschnitt..?
Eine ganz nette Ärztin entfernte mir mein Piercing, während ein Student
meinen Unterleib mit Jod einrieb, OP-Schwestern den Vorhang aufbauten
und ein anderer Arzt mich an diese Atem-Überwachung anschloss.

Ich bekam Schüttelfrost vor Angst und meine Augen folgten immer diesem
einen Arzt. Ich fragte ihn „Ist schon 0Uhr?“ und er meinte „Ja, sogar
danach.“ Also kommt meine Maus doch am 28.1.2011.

Mein Mann setzte sich neben mich.

Immer wieder diese Kontrolle ob die Spinalanästhesie wirkt. Sie sprühen
einem auf Beine und Bauch und wollen wissen ob es kalt und/oder nass
ist. Irgendwie fühlte ich immer beides. Meine Horrorvorstellung in dem
Moment war nur, dass ich irgendwas spüren könnte, deshalb verkrampfte
ich total. Zweiter Arm wurde festgeschnallt.

„Schnitt ist schon gemacht, Frau K….“, sagte plötzlich einer.

Sie rüttelten an mir herum um mir liefen die Tränen. Ich spürte zwar
keinen wirklichen Schmerz, aber es war extrem unangenehm, wie die
Ärzte zogen und drückten. Dann stellten sie diesen OP-Tisch auch noch
hoch, sodass ich mit dem Kopf fast am Boden lag.

Mir kam das alles wie eine halbe Ewigkeit vor, ständig fragte ich den Arzt,
„warum dauert das solange, das ist doch nicht normal?“
Mein Mann beruhigte mich, dass sie anscheinend erst gerade eben
angefangen haben. Zwischendurch Stimmen „schieben sie
vaginal!“ (später erfuhr ich, dass die Ärzte von unten das Köpfchen hoch
drücken mussten, um sie aus der Bauchöffnung zu bekommen.)

Irgendwann hörte ich ein Blubbern und ein hustendes Baby…
Ich heulte noch mehr.

Ab dem Zeitpunkt war ich weg. Vermutlich dauerte es ein paar Minuten,
dann war ich wieder wach, und schrie die ganze Zeit, „ich sehe nichts!“.
Ich sah wirklich nichts (trotz Kontaktlinsen war alles schwarz und
zeitweise doppelt). Ich zitterte am ganzen Körper und mir wurde extrem
übel. Irgendjemand hielt mir eine Nierenschale vor’s Gesicht, ich (blind
und Kreislauf im Keller) traf natürlich nicht diese, sondern den kompletten
Vorhang inklusive OP-Schwester. Dann hörte ich meine eigenen Herztöne
die immer leiser und langsamer wurden, und bat um Hilfe. Ich sah aber
immer noch nichts. Hörte nur ganz viele Stimmen.

Irgendwann öffnete ich die Augen sah die Hebamme, die mir heiße
Handtücher auf den Körper legte und mich zurück ins „Vorwehenzimmer“
schob.

Ich zitterte extrem. Konnte die Augen kaum öffnen. Aber zurück im Zimmer
wagte ich einen Blick und sah meinen Mann (immer noch in OP-grün) mit
einem Bündel Handtuch auf dem Arm in dem ein kleines, süßes Baby-
Mädchen lag, dass an ihrem Fäustchen lutschte. Unsere Marie.
Ganz ruhig war sie.

Sie ist ein ganz ruhiges, entspanntes, hübsches Baby, gesund und fit.
Marie geboren am 28.1.2011 um 0:30Uhr,
3610g, 52cm & 37cm KU

Die Tage nach dem Not-Kaiserschnitt waren heftig, die Narbe brannte
ohne Ende, ich konnte kaum aufstehen und die ersten Tage nicht aufrecht
gehen. Eine Einleitung würde ich nie wieder machen, es verläuft natürlich
bei jedem anders, aber nach dieser Horror-Erfahrung würde ich lieber 2
Wochen übertragen.
Einem Kaiserschnitt (ohne wirklichem Grund) würde ich auch nie zustimmen.

Aber das sieht jeder anders :-)

Beitrag von julia253 01.02.11 - 19:50 Uhr

Hallo,
oh mann, das liest sich echt heftig.
Aber zum Glück seid ihr jetzt alles gesund und munter zusammen - denk dran, das ist immer das wichtigste.
Hatte auch eine Einleitung, allerdings war ich 9 Tage drüber und mit Tabletten. Dennoch würde ich es auch nie wieder machen, so besch... es mir in der Restphase der SS auch ging.

Aber wenn man sein Kind anschaut, weiß man auch, dass sich alles gelohnt hat.

LG und alles Gute!
Julia & Luis (*24.02.10)

Beitrag von alohawauwau 01.02.11 - 19:56 Uhr

huhu

ach du liebe sch.... sorry aber das ist ja der horror. das liest sich fast wie im schlachthaus aber nicht wie auf einer entbindungsstation.
die einleitung hättest du dir ja echt sparen können, zumal deine Marie ja allen Prognosen ein ganz durchschnittliches gewicht und größe hat.
meine erste geburt wurde auch mit wehentropf eingeleitet und damals empfand ich die wehen auch als sehr sehr schmerzhaft. kamen von jetzt auf nachher und dann gleich ohen pausen dazwischen.
dieses mal wünschte ich mir ne geburt ganz natürlich. bekam ich auch, aber war genauso wie die letzte. wehen begannen auch von jetzt auf nachher(4min abstand keine halbe stunde später 2min) und auch ohne pause;-) die geburt dieses mal empfand ich sogar schmerzhafter, da sie eine sterneguckerin war.
also du siehst, kommt alles anders als gedacht.
aber deine geschichte ist trotzdem hart.
stillst du denn?

lg Ramona

Beitrag von beat81 01.02.11 - 22:26 Uhr

Also ein Notkaiserschnitt ist was anderes...

Beitrag von mayraleigh 02.02.11 - 11:24 Uhr

Boah, das ist ja heftig, wie so eine Einleitung verlaufen kann. Ich hab zwar schon mal gehört dass das länger dauern kann, aber da hast du ja echt was mit gemacht.

Bei mir wurde 3 Wochen vor ET eingeleitet und es hat nur 4 Stunden gedauert. Allerdings lief ich schon mit 4cm offenem Muttermund rum, den Befund kann man einfach nicht vergleichen denk ich.

Alle Achtung, ich wär glaub ich wahnsinnig geworden^^

LG

Maja

Beitrag von nalle 02.02.11 - 14:47 Uhr

#verliebt

Beitrag von woelkchen1 02.02.11 - 21:15 Uhr

Ach du arme Maus, das tut mir leid!

Ich bin mir aber sicher, du wurdest mit dem schönsten Baby auf Erden dafür belohnt!#verliebt

Ich gratuliere dir von Herzen und wünsche euch eine wunderschöne Kennlern-und Kuschelzeit!#herzlich

Gute Besserung!

liebe Grüße, Sandra

Beitrag von susasummer 02.02.11 - 22:24 Uhr

Ich vermute einfach mal,das es zuviel des Guten zur Einleitung war.Dein Kind hatte kaum zeit sich da richtig rein zu finden.
Ich hab mein 3.kind auch per Einleitung bekommen,aber nur mit den Tabletten und auch wirklich eher zum anstupsen.Er ist auch erst am 3.tag geboren worden.Hätte er da nicht raus gewollt,wäre es auch ein KS geworden.
Schade,das es so bei dir gelaufen ist.
Meine Zimmernachbarinnen haben auch immer ganz mitleidig geguckt,wenn ich so wieder hoch kam :-)
lg Julia

Beitrag von estherb 03.02.11 - 13:25 Uhr

Hallo du Arme,

ich habe ja so was schon befürchtet, nachdem man so lange nichts von dir gehört hat... es tut mir sehr leid für dich, dass es dann nicht mal was gebracht hat mit der Einleitung und den Schmerzen und du doch den Kaiserschnitt bekommen hast, den du vermeiden wolltest. Und Marie hat ja nun eine ganz normale Größe und ein ganz normales Geburtsgwicht gehabt. Hätten sie dich und das Baby einfach in Ruhe gelassen und dich nicht mit diesen Gewichtsschätzungen so verrückt gemacht, wäre das bestimmt nicht in so einer Aktion geendet... bloß wegen der Infektion hättest du dir die Einleitung ja wahrscheinlich gespart. Und die Ärzte haben sich nun ja tatsächlich um ein ganzes Kilo verschätzt. Von wegen 4500 g, oder haben sie nicht sogar behauptet, sie käme bis zur Geburt auf 4800 g?! Ehrlich gesagt war vermutlich die Schätzung des Klinikarztes bei der Geburtsplanung am 12.1. mit 2800 g, von der du auf deiner Homepage erzählt hast, richtiger... denn die Babys nehmen um die Zeit ja etwa 300 g die Woche zu, und das käme ja hin.

Sie war wahrscheinlich einfach noch nicht so weit. Man sagt ja, dass das Baby durch eine hormonelle Veränderung die Geburt und die Wehen selbst auslöst, deshalb ist es auch kein Wunder, dass die Einleitungen so oft nicht funktionieren und in einem Kaiserschnitt enden. Es tut mir aber furchtbar leid für dich, dass es nicht trotzdem geklappt hat, nachdem du so lange gekämpft hast.

Deine Marie ist deine Belohnung! Zum Glück scheint sie ja zumindest die Einleitung und den KS gut verkraftet zu haben. Und zum Glück verdrängt das Gedächtnis Geburtsschmerzen irgendwann ein Stück weit, du wirst sehen, irgendwann kannst du dich nur noch verschwommen dran erinnern. Lass dir jetzt viel Zeit mit deiner Kleinen, geht alles ganz ruhig an, kuschelt viel, dann gehts dir bestimmt bald besser! Klappt es denn mit Stillen?

Liebe Grüße und alles Gute für euch,

Esther

Beitrag von gsd77 03.02.11 - 13:27 Uhr

Huhu,
das muss ja sehr sehr heftig gewesen sein!!!! Könnte heulen wenn ich sowas lese!!!!
War ja mit absoluter Gewalt alles "grusel"!!!

Vor dem habe ich mich auch immer gefürchtet, einleiten und Kaiserschnitt "würg".
Habe zum Glück bis jetzt 3 spontan Geburten gehabt, hoffe meine 4. und letzte wird auch eine Spontangeburt!

Aber Du kannst verdammt Stolz auf dich sein alles so toll überstanden zu haben, ich hätte glaube ich schon geschimpft und randaliert :-)

Alles Gute für Eure kleine Familie!!!!

Beitrag von dingens 03.02.11 - 21:57 Uhr

Meine Liebe,

ganz herzlichen Glückwunsch zu so einer süßen Marie#verliebt

ich verstehe nur nicht so ganz, warum der KS nun gemacht wurde-waren Maries Herztöne schlecht#kratz#gruebel
irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, dass auf einen KS hingearbeitet wurde!:-(

Beitrag von mama-von-marie 04.02.11 - 11:01 Uhr

Das Gefühl hab ich auch!
Die Ärzte sagten "wir warten jetzt nicht mehr lange"...vielleicht hat
das alles ihnen zu lange gedauert...#kratz

Auf dem OP-Bericht steht übrigens Not-Sectio aufgrund hohem Gradstand.

LG

Beitrag von marika333 03.02.11 - 22:08 Uhr

Ach mensch...!
Hallo#winke wir haben uns ja ja alle immer im SS Forum rumgetrieben und ich habe immer auch deine Geschichte verfolgt-somit ist es spannend hier deinen Geburtsbericht zu lesen...

Wie elend lang muss diese Zeit unter den unkontrollierbaren Schmerzen gewesen sein:-[

Du Arme#liebdrueck
Bei mir wurde auch eingeleitet-aufgrund von SS Diabetes.aber mit Tabletten.
Den ersten Tag tat sich auch nicht wirklich viel,ausser das ich abends buscopan nehmen musste um die Nacht zu überstehen#schwitz

Am Tag drauf gegen Mittag ging's dann bei mir los...wie ätzend,dass du so leiden musstest und dann trotzdem n Not ks hattest:-(

Aber das Ergebnis zàhlt!#pro#baby

Und deshalb wünsch ich dir dass deine Schmerzen verschwinden und ihr euch ganz &gar auf Marie einstellen kônnt#klee

glg marika mit Frieda 16. Tage alt#verliebt

Beitrag von hoffnung2011 05.02.11 - 20:39 Uhr

Junge, Junge....du armes bischen, das ist wirklich heftig. Ich wünsche dir, dass deine Marie die süßeste Belohnung ist!!#winke