Zahnspange - Kosten????

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Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von heinzfurz 01.02.11 - 19:39 Uhr

Liebe Urbianer,

ich war heute mit meiner 11-jährigen Tochter beim Kieferorthopäden und bin jetzt ziemlich gescheitelt.

Laut Ärztin liegt aller Wahrscheinlichkeit eine Fehlstellung der Stufe II vor, d.h. die Kosten für die Zahnspange müssten von uns zu 100% selbst getragen werden. Zur genauen Überprüfung der genauen Fehlstellung müssen einigen Untersuchungen durchgeführt werden, Röntgen, Abdruck, Fotos, etc.; die Kosten hierfür müssen wir auch voll übernehmen, etwa 200 Euro.

Auf meine Nachfrage, ob die Spange denn aus medizinsicher Sicht notwendig sei, lautete die Antwort ja. Wie kann denn das sein??
Die Gesamtkosten werden lt. Ärztin etwa 4000 - 5000 Euro hoch sein.

Kann ich jetzt noch eine Versicherung abschließen. Hat jemand etwas ähnliches schon einmal versucht.

Die Zähne meiner Tochter sind für jeden sichtbar nicht gerade und schön. Beim Zahnwechsel war es bei ihr grundsätzlich so, dass die Milchzähne noch nicht rausgefallen waren, obwohl die bleibenden schon durch den Kiefer kamen. Wir waren also jedesmal beim Zahnarzt und mussten also vier Milchzähne ziehen lassen. Da waren die bleibenden schon ziemlich schräg.

Ich glaube, wenn sie später erwachsen ist, und ständig mit "schiefen" Zähnen rumlaufen muss, mache ich mir schon Vorwürfe. Aber 5000 Euro, woher nehmen, wenn nicht stehlen.

Her mit Euren Tipps.

Gruß Heinzfurz

Beitrag von tantetati 01.02.11 - 20:07 Uhr

Die bei der Signal Iduna, KV Zusatz führen keine Gesundheitsfragen durch. Du solltest jedoch nicht gleich einen Tag drauf die Rechnung einreichen ;-) Frag da am besten einen Vertreter. Ich kann Dir meinen nur empfehlen, kommt auch Zwickau, Sachs.

Beitrag von lulu2003 01.02.11 - 21:00 Uhr

Hmmm, also da wäre ich sehr vorsichtig.

Ich bin auch seit 20 Jahren bei der Signal Iduna (damals nur Signal) versichert und uns wurde gesagt, man solle vor Vetragsabschluss auf keinen Fall schon mal etwas mit einem Kieferorthopäden zu tun gehabt haben. Denn sonst kann der Vertrag nicht zustande kommen.

Naja, vielleicht ist es in Baden-Württemberg einfach anders als in Sachsen.

Beitrag von tantetati 02.02.11 - 11:53 Uhr

Mein Vater arbeitet als Versicherungshaupagent bei der SI. ;-) Und mit ihm kann man da auch gut drüber reden, die Lage schildern, er findet da den besten Weg.

Beitrag von claudia1500 01.02.11 - 20:07 Uhr

Hallo Heinzfurz,

nach Info meiner Versicherung, kann man keine kieferorthöpathischen Behandlungen zusatzversichern.

Ich weiß sehr sicher, dass man beim 1. Kind 80% der Kosten von der KK gezahlt bekommt, die restlichen 20% muss man selber bezahlen, bekommt diese aber bei erfolgreicher abgeschlossener Behandlung zurück.

Weiß nicht warum dir die Zahnärztin sowas gesagt hat...Frag doch mal bei eurer KK nach.

VG
Claudia

Beitrag von claudia1500 01.02.11 - 20:11 Uhr

Hallo habe gerade nochmal gegoogelt und meine KK versichert es nur nicht

Schau mal hier:

http://www.wegweiser-zahnzusatzversicherung.de/personen/kinder.htm

Beitrag von pummelchen74 01.02.11 - 20:15 Uhr

Hallo Claudia,

das stimmt nicht so ganz, denn es kommt auf den Grad der Zahnfehlstellung an.
Schau mal hier:
http://www.zahn-online.de/zahninfo/kieferortopaedie42.shtml

http://www.zm-online.de/m5a.htm?/zm/24_01/pages2/bpol1.htm

LG Pummelchen

Beitrag von claudia1500 01.02.11 - 20:18 Uhr

Ja das habe ich auch eben gelesen #schein..

VG Claudia

Beitrag von kraxy 01.02.11 - 22:05 Uhr

Hallo Heinzfurz,

mh - es ist genauso wie bei uns - wir haben auch Milchzähne ziehen lassen, damit die Nachfolger gerade wachsen - jetzt denke ich manchmal - wenn sie nur ein bisschen schiefer wären, hätten wir KIG 3 und keine Kosten am Hals...

Du wirst in den sauren Apfel beißen müssen, wenn deine Tochter eine Zahnspange haben wird. Versicherungen nehmen nur bevor eine Behandlung überhaupt nur "angedacht" ist (siehe auch die Links der anderen UrbianerInnen) und du kannst eventuell noch ein Gutachten eines anderen Kieferorthopäden anfordern (und bezahlen) eventuell ist dann doch KIG 3 möglich - muss aber nicht, es ist ja eine willkürlich aufgestellte Tabelle und so erklärt sich, dass eine Behandlung - wie im KIG 2-Bereich - medizinisch notwendig ist, aber dennoch nicht von der Kasse übernommen wird. Die Krankenkasse ist froh, wenn sie Kosten nicht übernehmen muss.

Ich habe mich dennoch für die Behandlung entschieden, weil ich finde, schöne Zähne sind wichtig und beugen späteren Zahnbehandlungen vor. Meine Tochter hat auch sehr unter der Zahnstellung gelitten und hat eine sehr gute Zahnpflege - beides Gründe die pro Zahnspange sprachen.

Ich hab mit dem Kieferorthopäden eine langfristige Teilzahlung (mit niedrigen Raten) vereinbart, die Großmutter steuert auch schon mal was dazu - so wird es dann irgendwie gehen. Interessanterweise kann sich der Vater aus der Affäre ziehen (und tut es auch :-[) naja - andere Geschichte...

Ich hätte dir gerne Positiveres berichtet - aber so isses!

Alles Gute Euch

kraxy