seit 2 wochen schreit sie oft wenn ich sie ablege!!??????

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Beitrag von sonnenkind1 01.02.11 - 20:43 Uhr

Steht ja schon oben.das ist seit 2 wochen so extrem.(7 monate alt)
sie schreit oft ganz schlimm los.
ich frag mich manchmal ob sie schon trotzen kann und mich austestet?
Wie reagieren? gleich hochnehmen oder schauen was sie hat, erstmal lassen ein paar wenige sekunden und wenn sie sich beruhigt-liegen lassen, wenn sie weiter schreit hochnehmen...?
weiss manchmal nicht, ob sie dann ganz genau lernt: ein mucks und mama kommt und damit spielt.

Beitrag von modo 01.02.11 - 20:51 Uhr

Hallo,

schwierig!
Ich denke schon, dass sie es in dem Alter schon anfangen auszutesten.
Aber es ist, finde ich extrem schwer zu beurteilen ob sie gerade irgendwas haben oder eben nur Aufmerksamkeit wollen!

Meine hatte das mit 7 Monaten nachts.
Da wollte sie nur bei mir schlafen und wehe wenn ich sie dann wieder in ihr Bett habe!

Habe das dann mal recherchiert und gelesen, dass die Kleinen mit 7 Monaten oft an Verlustängsten zu knabbern haben...

Ich hab meine dann in der Zeit nachts immer zu mir geholt wenn sie geweint hat und irgendwann wars dann einfach wieder vorbei!

Vielleicht hat das Deine auch!

Alles Gute

Beitrag von sonnenkind1 01.02.11 - 20:54 Uhr

das kann es ja dann nur sein!!!!!! wenn du sagst mit 7 monaten leiden manche an verlustängsten, genau so sieht sie aus!!!!!!!!!! denn wenn sie manchmal anfängt zu weinen hab ich das gefühl angst in ihr zu erkennen!
und manchmal sieht es wie gespielt aus, also ich denke beides: austesten+verlustangst.

Beitrag von modo 01.02.11 - 21:01 Uhr

Ja da müssen wir auf unseren Mami-Instinkt vertrauen und die Situation richtig einschätzen :-)

Beitrag von schokomuffin88 01.02.11 - 20:51 Uhr

Sie kann Dich schon testen, bzw. es sich angewöhnen das wenn sie Schreit, jemand kommt und sie hoch nimmt..

Hast Du es mal probiert sie zu beruhigen wenn sie noch liegt?

Nuckel, Streicheleinheiten ...

Sollte sie sich dadurch nicht beruhigen lassen, würde ich sie hoch nehmen...

LG Schokomuffin88

Beitrag von sonnenkind1 01.02.11 - 20:57 Uhr

ja, ich probiere es manchmal erst mit beruhigen, ablenken, manchmal speilt sie wieter und bleibt liegen und ot schreit sie dann nur shclimmer, dann nehm ich sie natürlich hoch GEGEN den rat der "älteren" generation: was tut sie wenn du sie einfach liegen und schreien lässt!
Keine ahnung was sie tun würde, ich nehm sie nach "einschreien" sofort hoch.

Beitrag von schwesterf.76 01.02.11 - 21:34 Uhr

Wir haben grad genau das gleiche, muss am Alter liegen, ist aber echt nervig finde ich....

LG Franzi mit Noah (*16.06.10) und Luisa und Luca

Beitrag von sonnenkind1 01.02.11 - 22:09 Uhr

echt? und was macht ihr da?
meine pekipleiterin meint, es wär ein schub, in diesem alter gibts wohl viele veränderungen im gehirn.

Beitrag von schwesterf.76 02.02.11 - 20:54 Uhr

Meine Pekip-Leiterin meinte heute auch, dass die Kinder in diesem Alter erste Verlustängste entwickeln und das es daran liegen könnte... kann schon sein.l Ich glaube mein Sohn ist auch einfach unzufrieden weil er nicht recht vorwärts kommt. Vielleicht wird es besser wenn er krabbeln kann.

LG Franzi mit Noah (*16.06.10) und Luisa und Luca

Beitrag von dirah 01.02.11 - 21:49 Uhr

Boah sorry, aber was du hier für antworten bekommst geht gar nicht! Babys in diesem fühlen sich wohl oder haben Angst aber sie testen nicht und du kannst nicht verwöhnen!!

Hier mal ein paar Linktipp, damit du 1. mehr auf dein Gefühl hörst und 2. auch alle anderen ändlich das Märchen vom bösen Kind aus den Köpfen bekommen!

Verwöhnen: http://www.gloria.tv/?media=88861

Guter Start ins Leben: http://primal-page.com/d-baby.htm

Schreiverhalten & Körperkontakt: http://didymos.de/html/studien.htm

Flyer zum Download: http://yourbabysneeds.de/media/flyer.pdf

Bitte bitte, nimm dein Kind IMMER hoch wenn es weint! Es hat keine andere Möglichkeit dir mitzuteilen dass es ihm nicht gut geht. Sei weich! Sei deinem Kind nah, vertaue ihm.. es braucht dich und das letzte was es will und KANN! ist dich auszuspielen...

Das musst ich kurz loswerden und mir eine Träne wegdrücken weil ich es so schade finde, dass ganz viele einfach noch immer so falsch informiert sind

Buchtipps:
Kinder verstehen- Dr. Herbert Renz Polster
In Liebe Wachsen - Dr. Gonzales
Die neue Elternschule - Margot Sunderland

LG Dirah

Beitrag von sonnenkind1 01.02.11 - 22:15 Uhr

danke für deine antwort.
dann sag mir doch mal bitte wie man mit dem ständigen argument meiner eltern/großeltern und alle in diesem alter noch kontern kann auf dem satz wenn ich sage, das ich meine kleine trage: und trotzdem seit ihr alle groß geworden und gesund, obwohl alle nicht getragen wurden.
ich kann das word FRÜHER nämlich nicht mehr hören :-(!

Beitrag von dirah 01.02.11 - 23:08 Uhr

Frag doch mal warum die Scheidungsrate so hoch ist und es so viele Bindungsschwierigkeiten gibt, warum sich menschen nicht mehr vertrauen und auf einander einlassen können und immer auf der Suche nach etwas sind das fehlt? ;)

Groß werden alle... selbst in gefangenschaft wird der mensch groß und überleben, aber das ist nur der körperliche aspekt! Wir sind aber nicht nur die hülle die uns umgibt und davon abgesehen belegt die Hirnforschung genau das alles mitlerweile. Es gibt gute Bücher und der Flyer, den ich in den Link gepackt hat, entkräftet genau diese Generation ganz häufig :)

Rechtschreibung abhanden gekommen, sorry ist spät hihi

Beitrag von zahnweh 01.02.11 - 23:37 Uhr

Freche Gegensprüche einfallen lassen.

Je nachdem bei wem, hab ich mir betont "dämliche" Sprüche einfallen lassen. Wen man nicht ärgern kann, lässt man irgendwann in Ruhe :-p

Anfangs im Babyalter sehr schwierig. Jetzt mit 3,5 Jahren geht's leichter. Bzw. ich kenne mein Kind und meine mütterlichen Instikte, dass ich mich nicht mehr so leicht verunsichern lasse.

ein kürzerlicher, der mir kürzlich erst einfiel:

9 Monate hab ich sie im Bauch getragen - da hat sich keiner beschwert, dass sie ENDLICH raus soll. Dass ich sie zu sehr verwöhne, wenn sie ein paar Tage länger drin geblieben ist #verliebt

Meine schläft ja deutlich weniger als Kleinkindtabellen (die ja eh nur Durchschnitt sind). Von Schimpfen über Bedauern war schon alles dabei. Ich hab irgendwann gesagt: wo ist das Problem? wenn sie in der Pubertät bei ihrem Freund schläft, hab ich genug Zeit, all den Schlaf nach zu holen ;-)

Oder da sie, wenn sie einmal bei mir schläft IMMER bei mir schlafen würde. "Spätestens beim ersten Freund, werd ich froh sein, wenn ich ihr Zimmer zum sauber machen sehe"

wenn mir jemand mit der Schule droht, dass sie da nicht selbständig genug sein wird, komme ich eben damit "wenn sie 80 ist, sehen wir weiter"
oder: ist doch kein Problem, dass sie noch nicht sauber ist. Vllt erinnert sie sich ja dran, wenn ich mal nicht mehr sauber bin ... und hilft mir dann auch

kommt natürlich immer drauf an, bei wem ich was bringe. Die meisten schauen dann erst mal so #schock, merken aber vor allem zwei Dinge 1. ich steh zu dem was ich tue und lass mich nicht mehr verunsichern 2. manche hinterfragen dann auch einiges und entdecken neue Wege (z.B. welche die sich selbst aus gesellschaftlichen Normen heraus nie getraut hätten)

Vertrau auf dein Bauchgefühl und versuche zu fühlen, was dein Kind fühlt. Dann überlege, was du in ihrer Situation bräuchtest - aus ihrer Sicht. ;-)

Beitrag von aimee81 02.02.11 - 21:01 Uhr

Groß und gesund sind wir geworden, aber haben wri URVERTRAUEN zu unseren Eltern???? Ganz ehrlich beantwortet? Ok, ist vielleicht kein passendes Argument, bzw. sollte man den Eltern vielleicht nicht so krass an den Kopf knallen ;-)

Beitrag von jumarie1982 02.02.11 - 12:35 Uhr

#pro

Beitrag von mama78 01.02.11 - 22:14 Uhr

Genau, sie lernt dadurch: ein Mucks und Mama kommt! Was für ein wunderbares Gefühl für so ein kleines Menschenkind! Das stärkt ihr Urvertrauen!!!
Das ist ein schwieriges Alter für die Kinder, weil sie beginnen Verlustängste zu entwickeln. Am schnellsten überwindest du so eine Phase, indem du dem Bedürfnis deines Kindes nach Nähe nachgibst, auch wenns manchmal anstrengend ist!

Viele Grüße

Beitrag von koerci 02.02.11 - 14:06 Uhr

#verliebt

Beitrag von littlelight 01.02.11 - 22:19 Uhr

Ich bin total schockiert, was für ein Bild einige hier von ihrem Baby haben. Ein Baby äußert seine Bedürfnisse, es manipuliert nicht. Zu den GRUNDbedürfnissen zählen nicht nur Nahrung, Wärme, trockene Windel, sonder vor allem auch Nähe.

Mein Rat: nimm dein Kind hoch, wenn es weint, es würde nicht weinen, wenn es dich nicht brauchen würde! Lässt du es schreien machst du das Vertrauen kaputt und irritierst dein Kind. Es wird dann nur noch anhänglicher, weil es Angst hat, dass du es wieder im Stich lässt. Oder aber es resigniert irgendwann, weil es "gelernt" hat, das Mama so oder so nicht für es da ist. Beides nicht wünschenswert oder?

LG littlelight

Beitrag von sonnenkind1 01.02.11 - 22:30 Uhr

so, ich kopier jetzt mal den text den ich unten geantwortet haben im anderen thread mal auch hier rein,w eil die antwort hier genau passt.


du hast sowas von recht!!!!!!!!!!!!!!!!
aber weisst du was mich traurig macht???? das alle leute mit denen wir uns gut verstanden haben, heute kaum mehr kontakt haben,d a es alle etwas stressig finden, das wir zu sehr aufs kind eingehen und so ein , in ihren worten: tromburium machen!!!!!!
ich durfte mir sogar anhören als meine kleine 8 wochen alt war von der besten freundin meiner mutter: eure arme kleine muss auf deinem bauch schlafen sie tut mir soooo leid!
(zu dieser zeit liess sich meine kleine am tage nie ablegen zum schlafen bis sie 12 wochen alt war, nachts schon.also lies sich sie immer tagsüber auf meinem bauch schlafen bis sie es von selbst wieder gelassen hat.
ich hab das gefühl, alle meiden uns seitdem: die oma ,meine mutter ) kommt nur alle 2 monate, und andere auch nicht mehr oft.nur unsere freunde, unser alter, da läuft noch alles normal.
nun frag ich mich: wie weit soll eine solche beziehung zu den anderen leuten noch bestehen??? hab das gefühl, es steht kurz vorm kontaktabbruch mit meiner mutter wenn das alles so weiter geht.
ich denke nur an meine kleine, das sie ihre oma haben soll, aber jedes treffen ist stress pur, das ist doch auch nicht sinn der sachen oder???????????
manchmal frag ich mich ob ein vorünergehender kontaktabbruch nicht das beste wäre, denn es ist nicht mehr auszuhalten von meiner mutter dieses: "immer wenn ich komme schläft sie" oder: "du wirst sie doch wohl jetzt nicht füttern wo ich euer essen auf den tsich gestellt habe, es wird kalt!!!!! " oder: ihr seit auch groß geworden und seit gesund und wurdet nicht ständig rumgetragen!

Beitrag von dirah 02.02.11 - 12:51 Uhr

Ich kann dich da total verstehen!! Gerade wenn die eigene Familie nicht hinter einem steht, tut das verdammt weh.. genau deswegen ist wichtig, dass du zu deinem Kind hälst!

Damit sich die Situation entspannt versuch doch mal folgendes:

Sage deiner Familie, dass du es schön findest, dass sie sich so sorgen und dass die Tipps von damals eben den wissenschaftlichen Erkenntnissen entsprachen und sie es so gut gemacht haben wie sie nur konnten.

Aber genauso wie wir heute wissen, dass die Erde keine Scheibe ist, ist auch die Gehirnforschung und die Psychologie um einiges Reicher an Langzeitstudien und diese Belegen EINDEUTICH auf der ganzen Welt: Kinder, die in den ersten Monaten und Jahren sehr viel ehrliche Zuwendung bekommen, werden unabhängiger, selbständiger und selbstbewusster, als die Kinder die nach dem anderen Modell erzogen werden. Da ihr ja beide das gleiche Ziel habt, sollte man doch dann lieber die Variante wählen die aktueller ist. Um das ganze zu unterstreichen gibt es ganz viele tolle Bücher, die erklären warum das ganze so ist (Bindungshormone, Adrenalinausschüttung bei Stress der das Agressionspotential bis ins Erwachsenenalter beeinflusst etc.) Man muss es gar nicht so "Gluckenmamamäßig" rüberbringen sondern, wenn die es so haben wollen, eben wissenschaftlich. Wenn du interesse hast, schicke ich dir gern links und buchemfehlungen.

Wir wurden aber nicht umsonst alle mit diesem Instinkt ausgesattet, dass wir sofort reagieren wollen/müssen, wenn ein Baby weint. Die Natur lässt sich soetwas eindringliches nicht einfallen, damit der Mensch dagegen ankämpfen muss, um ein möglichst lebensfähiges Exemplar an Erwachsenen zu erhalten. Das wäre paradox und so "denkt" die Natur nicht. Natur funktioniert ganz oft durch Symbiose!


So ich könnte ewig weiter schreiben ... ;)

LG Dirah

Beitrag von dirah 02.02.11 - 12:54 Uhr

Ach ja, und wenn du mehr Rückenstärkung für deine Gefühle brauchst, komm doch in den Club http://www.urbia.de/club/In+Liebe+wachsen/ Dort findst du ganz viele Mütter, die sich mit genau diesen Themen sehr umfassend beschäftig haben, dir gute Tipps und Argumente geben können und du dich austauschen kannst. (Die Einladung gilt natürlich an allen, die Interesse haben) ;)

Beitrag von schlaraffinchen 02.02.11 - 16:13 Uhr

Hier gibt es einen schönen Text zu deinem Problem:
http://www.rabeneltern.org/index.php?option=com_content&view=article&id=218:ausgegrenzt-werden-eltern-die-auf-ihr-herz-hoeren-im-regen-stehen-gelassen&catid=76:wissenswertes&Itemid=92

Mir ging, bzw. geht es ähnlich wie dir. Ich habe selbst nach der Geburt meiner Tochter so einiges an Vorsätzen aufgegeben, weil ich ganz plötzlich auf dieses starke Bauchgefühl in mir hörte und das sagte mir immerzu, ich kann mein Baby nicht schreien lassen. Auch ich muss mich ständig dafür rechtfertigen, bekomme oft zu hören, dass ich nicht loslassen kann, jedes zu extrovertierte Verhalten meiner Tochter wird damit kommentiert, dass dies eben von meinem Erziehungsstil käme....

Ich habe viel über diese Themen gelesen, habe mir bei Stilltreffen oder hier im Club "In Liebe wachsen" Kraft durch den Austausch mit Gleichgesinnten geholt.
Oft habe ich meinen Kritikern mein neu angelesenes Wissen an dem Kopf geknallt, doch auch das stieß immer auf Ablehnung. Nun war ich plötzlich besserwisserisch, sollte doch mal nicht mehr so viel lesen, sondern mal mehr auf meinen Bauch hören....Ach so, okay....#augen

Ich glaube inzwischen, dass es ein Verdrängungsmechanismus bei diesen Menschen ist. Sie können ja selbst nichts mehr daran ändern, wie sie selbst damals ihre Kinder erzogen haben, dass sie sie möglicherweise allein stundenlang haben schreien lassen. Und sie reden sich vielleicht die eigene Schuld, die sie empfinden, denn auch sie haben tief in ihrem Inneren die mütterlichen Instinkte gehabt, damit schön, indem sie solche Parolen wie "Du bist doch auch so groß geworden" oder "Aus dir ist doch auch was geworden" äußern. Besonders sachlich sind solche Sprüche ja nun nicht gerade.

Letztendlich trägst DU die Verantwortung für dein Kind. Und ich finde, du machst es ganz richtig, wenn du deine Kleine hochnimmst, wenn sie schreit. Das finden auch viele andere, wie du ja hier vernehmen kannst. Also entscheide DU, was für eine Mutter du sein magst und vielleicht kannst du schon bald gelassen und besserwissend in dir ruhend über den blöden Kommentaren deines Umfeld stehen.

Alles Gute,
schlaraffinchen mit Tochter (17 Monate)

Beitrag von inka1981 01.02.11 - 22:54 Uhr

Hallo Sonnenkind1,

bitte streich "trotzen", "bocken", "manipulieren","austesten" ... aus Deinem Mama-Wortschatz! Darum geht es einem Baby/Kind NIE! Wirklich nicht!

Leider sind viele der älteren Generation (und leider auch manche der jüngeren) hartnäckig der Meinung Babys/Kinder müssen diszipliniert werden. Die moderne Wissenschaft hat in der Babyforschung aber schon längst mit diesem veralteten Bild vom Kind aufgeräumt.

Warum sollte Dein Baby nicht lernen "wenn ich weine, dann kommt meine Mama"? Dadurch stärkst Du ihr Urvertrauen und sie entwickelt Selbstwirksamkeit (ich bin nicht ohnmächtig, sondern kann etwas bewirken!). Das braucht sie für ihr weiteres Leben!

Mit 7 Monaten erkennen Babys übrigens, dass sich Mama entfernen kann und sie allein zurück bleiben - das macht ihnen natürlich Angst und sie reagieren entsprechend! Schließ sie in die Arme und nimm ihr die Angst!

Viel Spaß mit deiner kleinen Maus!

Lg,
Inka

Beitrag von zahnweh 01.02.11 - 23:23 Uhr

Hallo,

hör auf dein Bauchgefühl!

Meine hab ich sofort hochgenommen, wenn sie mich brauchte. Sie ist heute sehr ausgeglichen und kann auch mal warten.

Einmal hab ich sie gegen mein Bauchgefühl nicht sofort hochgenommen. Sie schrie ab da sofort los, war offensichtlich unruhiger und brauchte Zeit wieder Vertrauen zu fassen. Als sie sich dessen wieder sicher sein konnte, war sie so fröhlich wie sonst.

Versetze dich einfach in ihre Lage. Reden kannst du nicht. Laufen kannst du nicht. Du bist auf EINE Person angewiesen!! Hast Schmerzen, brauchst Nähe oder ähnliches. Hast auf jeden Fall ein quälendes Gefühl, das du nicht einordnen und schon gar nicht benennen kannst.

Wie würdest du dich fühlen? Was würdest du dir in dem Moment von der Person wünschen, auf die du überlebenswichtig angewiesen bist?

Oder anderes Beispiel: du hattest einen schlechten Tag und wünschst dir nichts sehnlicher, dass dich dein Partner in den Arm nimmt. Der schaut dich aber nur musternd an und dreht sich immer wieder weg von dir. Lässt dich mit deinen Gefühlen allein. Wäre das schön? (nur hast du einen Vorteil: du kannst das Telefon bedienen und dich bei deiner besten Freundin ausheulen. Dein Kind kann nur schreien und hoffen)

Ein sehr gutes Buch:
"die ersten fünf Jahre im Leben eines Kindes" von Weltbild.
http://www.weltbild.de/3/16119448-1/buch/die-ersten-fuenf-jahre-im-leben-eines-kindes.html

Es beschreibt die Entwicklung und die Gefühlswelt der Kinder. Warum sie was tun, warum sie so fühlen usw.

Wenn du dein Kind verstehst und seine Gefühle, Handlungsgründe, Denkweisen nachvollziehen kannst und DEIN Bauchgefühl noch individuelle Tipps gibt, dann wird das schon werden :-) #verliebt

Beitrag von sonnenkind1 02.02.11 - 07:59 Uhr

danke euch, ich mache das ja alles genauso, nur bitte, was soll ich auf das argument sagen v.meiner mutter, das wir alle auch grpß und gesund geworden sind obwohl manche uns schreien liessen.