Wieviel Zeit habt ihr mit Eurem Partner seit Baby da?!

Archiv des urbia-Forums Partnerschaft.

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von marika333 01.02.11 - 21:29 Uhr

Nabend!

Unsere Zuckerschnute ist nun seit 15 Tagen bei uns und wie sind schwer verliebt in sie!!!#verliebt

Wie wahrscheinlich bei allen jungen Eltern dreht sich alles ums Kind-wenn mal KURZ Zeit ist macht man irgendwas was noch erledigt werden muss und schon meldet sie sich auch wieder#schwitz

Es ist super schön eine kleine Familie zu sein!

Habe nur irgendwie das Gefühl gerade so kaum bis nix von meinem Mann zu haben.::höchstens Sekunden!#heul

Auch wenn es mir irgendwo einleuchet,dass gerade die erste Zeit ganz speziell ist,bin ich ab&zu traurig, dass ich meinen Süssen so gar nicht oder eben nur gaaaanz selten mal zum kurz kuscheln hab...Abends pennen wir gleich ein und der Tag ist wie bei euch allen komplett ausgefüllt!

Wollt mal wissen,wie das bei euch so ist/war?!#winke

Ich hab sooo "Sehnsucht" nach ihm.Versuchen schon uns mal n Moment für uns zu nehmen und sei es 5 Minuten Nacken kraulen oder so...

Wird vielleicht ja noch heftiger....puuuuuh!

Glg marika die "sonst" mega happy ist und nur n bisschen traurig,dass sie aus den Latschen kippt ohne groß mal mit ihrem Mann zu knutschen!'n#liebdrueck
#winke

Beitrag von ephyriel 01.02.11 - 21:50 Uhr

Wir haben trotzdem immer Zeit für uns gefunden!
Seit Madlen da ist ist unser Liebe noch perfekter als vorher.

Klar haben wir nicht mehr so oft Sex wie vorher weil mal schnell so zwischendrin wenn uns danach ist geht halt nicht mehr (Madlen ist 14 Monate).

Aber wir nehmen uns schon unsere Zeit zum Kuscheln und auch für Sex, gute Gespräche...

Und man kann auch MIT Baby schön zusammen kuscheln!

Jetzt gewöhnt euch erst mal an die neue Situation. Vieleicht müsst ihr euch erst noch einfinden.

Das wird sicher!

LG

Beitrag von marika333 01.02.11 - 23:09 Uhr

Mhmmm:-)
Klar-ich bin da auch ganz zuversichtlich was das Ganze angeht...müssen uns ja auch erst in unsere neuen Rollen einfinden.

Kam vorhin grad so über mich, dass ich dachte:"menno,im Moment mach ich nichts anderes außer stillen nd wickeln und Co:-(!" wobei mir völlig klärst,dass
Elternsein eben auch daraus besteht und ich finds gut so!

Und wir haben sogar noch zsammen auf EINER Couch geflätzt und gekuschelt und ich hab eine Massageeinheit bkommen#huepf

Juchuuuuuu!

Man muss sich die Zeit nehmen, sonst passiert nischt;-)

Aber wir sind ja noch gaaanz am Anfang-ist alles eben so neu#baby

lg m

Beitrag von rhenus11 02.02.11 - 07:33 Uhr

Hallo Marika,

erst einmal Glückwunsch zu Eurem Puzzelchen.

Was Du beschreibst, habe ich dreimal durchlebt. Dauermüde, jede Minute verplant, total fremd bestimmt und wirklich nahezu keine Zeit für die Beziehung. Dazu gesellt sich dann irgendwann auch eine Form der Erschöpfung, eine Art Nervosität und unbeschreiblich bleiernde Müdigkeit.
Und eben weil das so ist, ist's umso wichtiger, dass die Partner miteinander reden, den Partner am eigenen Befinden teilhaben lassen, Nichts mit sich selbst ausmachen.
Im Ergebnis hat man dadurch nicht mehr Zeit für einander aber das gesicherte Wissen, dass es dem Partner nicht besser geht, dass der eine wie der andere die Zweisamkeit vermisst, die gleichen Sehnsüchte geteilt werden.
Damit ist sichergestellt, dass beide Elternteile im gleichen Boot Platz nehmen, geistig/seelisch immer noch für einander da sind. Dieses Wissen und Empfinden, gepaart mit kleinen Begegnungszärtlichkeiten (der Kuss in den Nacken an der Wickelkommode, das Streicheln im Vorbeigehen, sich einfach mal Umarmen, wenn die Hände gerade mal frei sind, etc.) und rücksichtsvollem Wohlwollen dem Anderen gegenüber, haben meine Frau und mich durch die wirklich anstrengenden ersten Wochen des Elternseins gelangen lassen und unserer Beziehung in keiner Weise geschadet, im Gegenteil, wir sind miteinander an der Situation gereift.
Denn schlußendlich wollten wir nicht nur Paar sondern auch Eltern sein und beides ist allen Einsatz wert.

Bitte verstehe mich nicht zu rosarot, das Bewältigen der - immer wieder - neuen Situation der Elternschaft erfordert auch sehr viel Disziplin, Verzicht und unendlich viel Wohlwollen. Nichts Gutes geschieht von alleine, es ist harte Arbeit, insbesondere an einem selbst, so habe ich es zumindest empfunden.

Alles Gute Euch Dreien!

rhenus

Beitrag von marika333 02.02.11 - 08:24 Uhr

Wow da hast du ja einen langen Text geschrieben!
Aber schöön ausführlich genau DAS was ich für diese Situation auch denke.

Wir sind zum Glück im Gespräch und uns beiden geht's genau gleich im Moment.
Und dann sagen wir uns:"so ist das im Moment mit dem kleinen Neuankömmling!"-und es war uns vorher auch schon bewusst,dass wir da nochmal ausgiebig unsere Zweisamkeit ausgekostet haben.

Jetzt ist es so,dass sich alles ums Kind dreht und wir,wie du auch sagst uns diese Momentchen der Zweisamkeit noch bewusster einräumen müseen-glaube wir kriegen das hin:-)! Denn wenn wir stolz unsere süße Maus anschauen,dann laufen unsere Herzen über vor Glück und wir wissen,wieso alles so ist wie es ist....

Und die kleinen Begegnungen,wie du sie beschreibst (Kuss in Nacken am Wickeltisch etc)die "müssen"einfach sein!#verliebt

Hut ab für deine/eure dreier Truppe!

Schönen Tag marika die alles nun etwas positiver sieht#ole

Beitrag von nele27 02.02.11 - 11:20 Uhr

Hi und herzlichen Glückwunsch!

Ich denke, das wichtigste hast Du: Sehnsucht nach ihm.
Richtige Probleme gibts mM nach erst, wenn einer der Partner (meist die Frau) im Alltagsstress so versinkt, dass sie die Beziehungspflege noch hinter das Kelleraufräumen legt...

Daher mein Rat: Nehmt Euch Zet für Euch. Dann wird halt mal NICHTS erledigt. Klar, die Kinder gehen vor, aber der Haushalt kann auch mal liegen bleiben. Mach diesen doch mit Baby im Tragetuch tagsüber!

Wir (unsere Kleine ist 9 Wochen alt) haben es vergleichsweise gut und fast jeden Abend von ca. 20 bis 21 Uhr Zeit für uns. Da sind beide Kinder im Bett (sogar die Kurze schläft recht zuverlässig schon abends ein). Naja, ab 21 Uhr sinkt mein Pegel, sodass ich mich meist nur noch von der Glotze berieseln lasse bis ich einschlafe... aber ich denke, 1 Std. am Tag ist schon viel.

Und selbst wenn es nur ne halbe Stunde ist: Wenn man bewusst was zusammen macht statt müde rumzuhängen bringt einem das als Paar denke ich sehr viel. Wir zumindest mussten das bei unserem Großen damals erst lernen...

LG, Nele