Noch jemand hier, der bewusst auf Ultraschall und FA verzichtet?

Archiv des urbia-Forums Schwangerschaft.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Schwangerschaft

Dein Schwangerschaftstest war positiv und nun ist dein Baby unterwegs? Teile diese aufregende Zeit mit anderen urbia-Müttern. Für wöchentliche Infos zu deiner Schwangerschaft kannst du unseren Schwangerschaftsnewsletter bestellen. 
Kostenlosen Expertenrat erhältst du täglich in unserem Expertenforum "Frag unsere Hebamme".

Beitrag von uta27 01.02.11 - 21:47 Uhr

Hallo Ihr lieben Schwangeren!

Mich würde mal interessieren, ob es hier noch mehr werdende Mamis gibt, die auf Ultraschall verzichten bzw./und die Vorsorgeuntersuchungen von der Hebi machen lassen?
Ich erwarte mein 4.Kind.
Nächste Woche kommt meine Hebamme, die Ich mittlerweile schon seit 11 Jahren kenne, zu mir, um die erste VU zu machen und mir den Mutterpass auszustellen.
Ich freue mich schon richtig darauf, besonders, da die ganze Familie da ist zum Termin.
Besonders meine Kinder freuen sich schon darauf.
Sie sollen und wollen von Anfang an dabei sein.
Zum Ultraschall werde Ich voraussichtlich in der 12.ssw gehen, da Ich gerne früh wissen möchte, ob es 1 ist oder mehrere#zitter

Wäre toll, wenn es hier noch mehr Mamis gibt, die es so oder ähnlich handhaben.
Einen schönen Abend wünsche Ich Euch, liebe Grüße, Uta

Beitrag von estherb 01.02.11 - 22:01 Uhr

Hallo Uta,

ich mache die Vorsorgen im Wechel bei meinen Hebammen - in meinem Fall sind es mehrere - und dem Arzt, es ist eine Geburtshausbetreuung, in der Arzt und Hebammen eng zusammenarbeiten (in einem Gebäude). Meine große Tochter ist 2007 dort in einer Wassergeburt auf die Welt gekommen und ihre kleine Schwester soll ebenfalls dort geboren werden. Ich war auch schon in der Frühschwangerschaft bei der Hebamme und meine Tochter geht ganz oft mit, durfte schon mit dem Hörrohr am Bauch horchen und hat die Bilderbücher "Was macht eigentlich eine Hebamme" und "Runas Geburt". Ich habe allerdings schon die vorgesehenen Ultraschalluntersuchungen bekommen, das ist in meiner Geburtshausbetreuung so üblich, wenn man das Baby im Geburtshaus bekommen möchte. Und in der Frühschwangerschaft musste ich bis zur 9. SWW engmaschige Ultraschallkontrollen bekommen, da ich im letzten Frühjahr eine Eileiterschaft hatte. Aber bei mir läuft sehr viel über meine Hebammen, besonders über diejenigen, die in der letzten Geburt dabei waren bzw. meine Nachsorge gemacht haben. Ich finde das wunderbar so und möchte meine Hebammen auf keinen Fall missen!

Liebe Grüße und alles Gute für dich,

Esther

Beitrag von uta27 01.02.11 - 22:17 Uhr

Hallo Esther!

Das finde Ich ja toll, Hab heute das Buch "Was macht eigentlich eine Hebamme" bei Amazon bestellt.

Das hört sich auch richtig "gemütlich" an bei Dir, schön, dass die Familie mit einbezogen wird.
Für uns ist das auch enorm wichtig.
Ich weiss, dass diese Schwangerschaft definitiv meine letzte sein wird.
Deshalb möchte Ich das mit allen Sinnen geniessen und mich von nichts und niemandem verunsichern lassen.
Ich mag meine Hebi so sehr und bin so froh, dass sie mir in dieser Schwangerschaft zur Seite steht.
Sie nimmt mich ernst, geht auf mich ein und ich habe immer ein gutes Gefühl bei Ihr.
Bei meiner Tochter konnte Ich nachts um 2 noch auf sie bauen, wo Ich vor lauter kotz... nicht mehr ss sein wollte.
Sie kommt zu jeder VU zu uns nach Hause und wohnt auch "um die Ecke", falls Not am mann ist.
Bekommen werde Ich unser kleines 4. Wunder geplant bei uns daheim.
Da wird mich in den letzten Wochen bei uns zuhause noch meine 2. Hebamme besuchen, da meine Eva keine HG macht, nur Vor-und Nachsorge.
Ist das gleiche Team wie bei meinem 2.Kind und Ich bin so froh, dass es so ist.
So kann ich mich fallenlassen und weiss, dass es gut wird.
Hab meinen HG-Bericht von meinem Sohn vor wenigen Tagen eingestellt, genauso will Ich das wieder!:-)

Alles Gute Für Euch und das alles so schön wird, wie Ihr es euch wünscht!
Liebe Grüße, Uta

Beitrag von estherb 01.02.11 - 22:32 Uhr

Hallo Uta,

deinen Hausgeburtsbericht hab ich vorhin schon gesehen, nur noch nicht geschafft zu lesen :-)

Das Buch "Runas Geburt" fand ich eigentlich noch viel besser und wäre für dich ideal. Denn es geht um ein Mädchen, das die Hausgeburt seiner Schwester miterlebt. Meine Tochter kann es zwischenzeitlich auswendig :-) und ist recht traurig, dass sie nicht mit zur Geburt ins Geburtshaus kann, weil unser Geburtshaus das nicht macht. Die haben da schlechte Erfahrungen gemacht, die Kinder sind dann doch oft verängstigt, weil sie der Geburtssituation in diesem Rahmen nicht ausweichen können, wenn sie überfordert sind. Ich denke aber, das ist auch eher bei Hausgeburten sehr gut zu machen, weil sich Kinder dann zurückziehen können, wenn es ihnen zu viel wird. Aber meine Tochter kennt eben den Geburtsraum, in dem sie auf die Welt gekommen ist und ihre Geburtsbadewanne und rennt jedesmal dort mit der Hebamme an der Hand zur Badewanne und sagt: "Schau, da bin ich geboren. Und da hab ich auf Mamas Bauch gelegen." Das finde ich ganz klasse :-)

Mir ist es auch sehr wichtig, dass meine Tochter auf jeden Fall in die SS mit einbezogen wird - und ich denke auch, es hat viel Einfluss darauf, wie sie nachher die kleine Schwester akzeptieren wird. Sie war bei den meisten Vorsorgeterminen dabei, und eine der Hebis macht jetzt auch bald einen Kurs "Ich werde große Schwester / großer Bruder" für Geschwisterkinder, da darf sie auch hin und freut sich ungeheuer.

Ich hoffe sehr, dass alles gut klappt und wir ins Geburtshaus können. Wir haben eine Zitterpartie hinter uns, weil ich vorzeitige Wehen und einen sehr verkürzten Muttermund in der 25. SSW hatte und seitdem liegen musste. Jetzt (33+6) darf ich langsam wieder aufstehen und rede der Kleinen nun zu, dass sie noch mindestens drei Wochen warten soll mit rauskommen, damit wir ins Geburtshaus können - denn in ein Krankenhaus zu einer fremden Hebamme und fremden Ärzten will ich auf gar gar keinen Fall!!!

So, und jetzt lese ich mal deinen Geburtsbericht :-)

Liebe Grüße,

Esther

Beitrag von gingerbun 01.02.11 - 22:05 Uhr

Hallo,
ich gehe zwar zum Frauenarzt aber ich lasse nichts extra machen, erst recht keine unnötigen Ultraschalle. Ich weiss, dass es mein Baby stört wenn dauernd geschallt wird und das ist mir nicht egal. Erst recht nicht verstehe ich diesen Wahn um dieses 3-D oder 4-D. Wozu wenn alles gesund ist? Die Bilder find ich eh ganz gruselig. Alles in allem vertrau ich meinem Körper und meinem Empfinden. Ultraschalle geben mir keine Sicherheit. Die geb ich mir selbst bzw. mein Körpergefühl.
Gruß!
Britta

Beitrag von uta27 01.02.11 - 22:18 Uhr

Hallo Britta!
Genauso sehe Ich das auch!
Ich stehe gerade dem Vaginalultraschall sehr kritisch gegenüber.
Ich benötige keinen US, um zu wissen, dass alles gut ist!

Alles Gute für Euch und vielen Dank für Deine Antwort.
Liebe Grüße, Uta

Beitrag von maimom 01.02.11 - 22:11 Uhr

ich bin erschrocken... über das stillbild deiner beiden kinder in deiner vk ...

naja jedem das seine aber in dem alter find ich das schon krass

gruß

Beitrag von francie_und_marc 01.02.11 - 22:19 Uhr

"Leben und Leben lassen."
Wäre auch nichts für mich. Aber jedem das Seine und mir das Meiste. ;-)

LG Franca

Beitrag von samyskruemel 01.02.11 - 22:25 Uhr

also da war ich auch erschrocken aber ok jeder wie er es mag! aber ob das später deinen kindern nicht zum verhägniss wird im bezug auf frauen udn so! hört man ja immer wieder!

lg

Beitrag von maimom 01.02.11 - 22:27 Uhr

ich muss mich echt zurück nehmen ich kriegs grad nimmer ausm kopf ... also echt komisch und irgendwie ja wie soll ioch sagen ... find die richtigen worte nicht aber finde das halt nicht richtig ...also für mich ...

Beitrag von maimom 01.02.11 - 22:27 Uhr

ich muss mich echt zurück nehmen ich kriegs grad nimmer ausm kopf ... also echt komisch und irgendwie ja wie soll ioch sagen ... find die richtigen worte nicht aber finde das halt nicht richtig ...also für mich ...

Beitrag von uta27 01.02.11 - 22:57 Uhr

Hallo!
Ich kann verstehen, dass es gerade auf Frauen, die noch nie gestillt haben, etwas befremdlich wirkt.
Ich habe vor der Geburt meines 1.Kindes auch noch nichts vom Langzeitstillen gehört und bin da hineingewachsen.
Komisch nur, dass sich niemand darüber beschwert, wenn ein 4-jähriger noch einen Nuckel im Mund hat.
meinst Du nicht auch, dass es besser ist, wenn ein Mann die Brüste einer Frau nicht nur als äusseres Sexualorgan sieht, sondern auch als Nahrungsquelle seiner Kinder?
Alle meine Kinder können sich an Ihre Stillzeit erinnern und empfinden dies nicht als schlimm.
Mein großer Sohn ist bereits 16 Jahre alt und in keinster Weise "gestört"!
Ich kenne persönlich und auch in meinem Familien-und Freundeskreis keine Nachteile des Langzeitstillens.

"Hört man ja immer wieder" ist eine sehr vage Aussage.
Liebe Grüße, Uta

Beitrag von samyskruemel 01.02.11 - 23:07 Uhr

also ich finde auch kinde rmit 4 jahren udn nunni im mund sehr seltsam!

ich mein wie du am ende deine Kinder erziehst und so bleibt ja dir überlassen! aber ich selber als 1. Mama kann mir nicht vorstellen mein Kind ewig zu stillen ud vorallem in einem familienbett zu schlafen.

Das hat auch nix damit zutun das ich dir unterstellen will das deine Kinder gestört sind oder so, ich find nur das sie mit sicherheit den weiblichen Körper anders sehen als normal stillende kinder!

ich spreche aus persönlicher erfahrung mein 1. Freund wollte nie an meine Brust ich hatte eine ganze weile das gefühl er eckelt sich davor bis ich mit ihm das gespräch gesucht habe und er mir gesagt hat das ist nur zum Ernähren da seine Mutter hat ihn bis zum 7. Lebensjahr gestillt! wir waren trotzallem 4 Jahre zusammen nur meine Brust war für Ihn immer ein Tabu Thema!

das meinte ich mehr oder weniger mit "gestörtes" verhältniss zur Brust!


aber wollte dich keinenfalls angreifen muss jeder selber wissen!

Beitrag von uta27 01.02.11 - 23:23 Uhr

Ich habe das auch in keinster Weise als Angriff verstanden. Und selbst wenn, Ich kann das befremdliche sehr wohl verstehen! Es ist halt nicht der Alltag und wirkt dementsprechend fremd.
Schade, dass Dein Freund so ein Verhältnis dazu hatte.
Nur zum ernähren ist doch auch falsch!
Ein gesundes Mittelmass wärte da wohl angebrachter.
Bis 7 finde Ich auch etwas lange.
Ich hätte mir nicht vorstellen können, meine Kinder bis zum 7.LJ zu stillen. Die soziale Reife ist doch da schon so weit, dass die Bedürfnisse, die es zu sitllen gilt, befriedigt sind.

Wenn es nur von der Mutter ausgeht, fühlt es sich nicht richtig, ja sogar falsch an!

Es ist allerdings von der Natur so vorgesehen, dass Babys bei Ihren Müttern schlafen und nicht im Zimmer nebenan.
Aber das muss auch jeder für sich selber wissen.
Für uns brachte dies nur Vorteile.
Ich konnte während des nächtlichen Stillens weiterschlafen, war dementsprechen ausgeruht und nicht übermüdet und die Kinder waren sehr ausgeglichen und mussten nicht nach mir weinen, weil Ich immer da war.
Liebe Grüße, Uta

Beitrag von helena.h 02.02.11 - 00:04 Uhr

Hallo Uta,

ich finde es sehr mutig, dass du das so offen zeigst und davon erzählst, obwohl viele es befremdlich finden. Ich denke dass auch ein 4jähriger noch sehr vom Stillen profitieren kann, durch die Nähe die er dadurch spürt, als Beruhigung...

Alles Liebe,
Helena

Beitrag von gingerbun 01.02.11 - 22:30 Uhr

Künstliche Milch geben von vornherein wäre weniger erschreckend?

Beitrag von uta27 01.02.11 - 22:31 Uhr

jaja, die Lanzeitstillenden sind unter uns, auch wenn Du sie nicht siehst!:-)

Auf dem Bild war Max erst 4 und Klara 1 Jahr alt. Max hat zu diesem Zeitpunkt nur noch sehr wenig gestillt.
Ich habe auch nie für möglich gehalten, so lange zu stillen aber es hat sich so ergeben und es ist schön so, wie es war.
Liebe Grüße, Uta

Beitrag von gingerbun 02.02.11 - 10:31 Uhr

Also ich finde es unglaublich wie hier ungefragt die Meinung übers Langzeitstillen kundgetan wird. Aber irgendwie typisch für unsere Gesellschaft in der ein Neugeborenes scheinbar mit Flasche mit künstlicher Milch normaler scheint als ein 3 oder 4jähriges was noch an der Brust trinkt. Meine Güte wie abgehoben sind die meisten eigentlich.
Ach ja - ich vergaß, wir haben ja die Wahl und können stets persönlich entscheiden. Dass Muttermilch immernoch das Beste ist, ist furz-egal, ich tu meinem Kind eh das Beste wenn ich mir den Kopf zerbreche welchen Kinderwagen ich am besten kaufe, ob dies oder jenes Babyzimmer schöner ist und wie das Baby möglichst früh ganz alleine durchschläft..
Ich kann hier oftmals nur mit dem Kopf schütteln.
Britta

Beitrag von mauselkatze 01.02.11 - 23:18 Uhr

Also ich finde das Bild richtig süß!

Beitrag von uta27 02.02.11 - 00:06 Uhr

Das finde Ich auch!
Dankeschön!

Beitrag von sandel12 02.02.11 - 08:02 Uhr

danke maimom. ich find es auch schon fast schrecklich. ich habe für dieses langzeitstillen null verständnis aber jeder wie er eben mag.

Beitrag von gingerbun 02.02.11 - 10:32 Uhr

Ich bin gestern erst erschrocken. Da wurde einem Baby was ne Woche alt war die Flasche gegeben. Fand ich grausam!

Beitrag von findekind 01.02.11 - 22:27 Uhr

Hallo Uta,
ich erwarte mein 2.Kind.
Ich habe vor, nur die letzten zwei noch "vorgesehenen Ultraschalls" bei meiner Frauenärztin zu machen und den Rest der Vorsorgen dann von einer Hebamme. Da bin ich im Moment noch ganz doll am Suchen nach einer Hausgeburtshebamme,die eben dann die Vorsorgen und die Hausgeburt betreuen würde. Alternativplan (beiuns gibt es so gut wie keine Hausgeburtshebammen mehr!) wäre das Geburtshaus, da würde ich dann ebenfalls die Vorsorgen machen lassen.


Beste Grüße und alles Gute! #winke
Findekind mit Krümel (15.Woche)

Beitrag von uta27 01.02.11 - 22:44 Uhr

Hallo!
Bei uns ist die Situation ähnlich, obwohl ich in Berlin wohne.
Da musste die Hausgeburts-Hebamme schon anrufen, nachdem Du auf den Test gepinkelt hast!:-D
Ich drücke Dir alle Daumen und wünsche Dir viuel Glück, dass Deine Suche nach einer HG-Hebi erfolgreich ist!
Liebe Grüße, Uta

Beitrag von samyskruemel 01.02.11 - 22:31 Uhr

darf ich mal fragen was ein " Co-Sleeper" ist?

danke

  • 1
  • 2