öl heizung

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von ninanina89 01.02.11 - 23:00 Uhr

`wir haben ein wunderschönes haus in aussicht doch es hat eine öl heizung#zitter (von 2002)

kennt sich jemand aus?
spricht das gegen das haus?
hab bis jetzt noch nie was gutes über eine öl heizung gehört?

danke

Beitrag von purtzel04 02.02.11 - 07:16 Uhr

hallo
wir haben 2009 gekauft und haben auch eine öl heizung.
die heizungen und der kessel sind von 2004 die öltanks von 1990 und alles ist in einem super zustand....
wir finden nix negatives an der heizung...sie stinkt nicht etc....man bekommt nie ne nachzahlung usw
wir haben nun so ein wärme abo gemacht....man zahlt die hälfte des gelieferten öls an und dann 6 monate den rest in raten.
danach spart man den gleichen ratenbetrag an was dann als gutschrift bei der nächsten bestellung gilt.
lg ela
was soll denn an einer ölheizung nich gut sein?? bzw was hast du gehört?

Beitrag von wemauchimmer 02.02.11 - 09:18 Uhr

Also, meine Eltern haben Öl und öfter mal Ärger damit. Die Heizung fällt immer mal wieder mitten im Winter aus. Auch nachdem diese erneuert wurde. Offenbar ist das alles nicht so pflegeleicht, da setzt sich Dreck im Tank ab, der die Leitungen verstopft usw.
Jedenfalls, so eine Ölheizung ist aktuell ok und auch relativ kostengünstig. Allerdings hat das Heizen mit Öl keine große Zukunft mehr, da es absehbar zu teuer wird. Du mußt also einplanen, mittelfristig eine andere Heizungsanlage (z.B. Pellets unter Ausnutzung des bisherigen Platzes vom Öltank) anzuschaffen, inklusive Entsorgungskosten für die alten Tanks usw. Wenn Deine Finanzplanung das in einigen Jahren hergibt, dann schlag doch zu.
LG

Beitrag von ninnifee2000 02.02.11 - 09:40 Uhr

#rofl

Ja genau, die Heizung fällt am Liebsten mitten im Winter und am Besten noch zu Weihnachten. Das kenne ich. Aber meine Eltern hatten immer schnell einen Mechaniker zur Hand.

Innerhalb der nächsten 20 Jahre wird Öl immer noch Thema sein.

Pellets sind zwar heute um einiges günstiger als Öl, aber was wird in der Zukunft sein? Irgendwie fördert man dadurch den Raubbau an der Natur. Da werden irgendwelche Grüne wieder aufschreien, wenn alle Leute sich eine Pellet-Heizung zulegen, die ja heute auch noch gefördert wird.

Beitrag von wemauchimmer 02.02.11 - 10:56 Uhr

hmm. bei Pellets ist eher der Feinstaub das Thema. Aber das wird man zweifellos technisch in den Griff kriegen. Zudem das ja nur eine, wenn auch bei heutigem technischen Stand naheliegende, Alternative zur Ölheizung ist.
Daß wir in 20 Jahren noch mit Öl heizen können, bezweifle ich sehr stark. Es wird schon lange vorher unwirtschaftlich geworden sein, vielleicht sogar verboten.
Aber klar, wer eine Ölheizung hat, der liest sowas nicht gerne, und wer weiß was die Zukunft bringt. Vielleicht werden ja neue ergiebige und leicht erschließbare Quellen geortet, entgegen allen derzeitigen Prognosen...
LG

Beitrag von ninnifee2000 02.02.11 - 09:29 Uhr

Ich bin in einem Haus mit Ölheizung groß geworden.

Nach ca. 10 Jahren müssen schon einige Teile repariert bzw. ausgetauscht werden. Aber ist das nicht bei jeder Heizung so? Manchmal hatte sie auch kleine Ticks. Aber ansonsten läuft sie seit rund 20 Jahren ohne Probleme. Die Tanks stehen im Keller.

Zwei mal jährlich kommt das Tankauto und es wurde die georderte Menge Öl bezahlt. Fertig ist.

Immer da, wo ich zur Miete wohnte, hatten wir Gas. Vor Gas habe ich aber ein Riesen-Respekt. Wenn es explodiert, hast du keine Chance. Öl ist dagegen gemächlicher.

Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde ich immer Öl nehmen.

Beitrag von manavgat 02.02.11 - 11:40 Uhr

Eine 10 Jahre alte Ölheizung ist doch in Ordnung.


Gruß

Manavgat

Beitrag von bensu1 02.02.11 - 11:42 Uhr

hallo,

wir haben auch eine öl heizung. läuft super, aber ich lasse auch regelmäßig den kessel reinigen und die düsen wechseln.

lg
karin

Beitrag von ninanina89 02.02.11 - 18:38 Uhr

mh ok,ab wann müsste man denn dann an eine neue heizung denken? pellets oder sowas?


andere frage:weiß zufällig jemand einen ungefähren preis für vollwärmeschutz pro qm?

Beitrag von bensu1 02.02.11 - 20:09 Uhr

unser kessel ist 25 jahre alt, nächstes jahr wollen wir ihn ersetzen durch eine neueres modell. wahrscheinlich werden wir's bei öl belassen, pellets wäre sicher auch eine alternative, zumal die lagerkapazitäten vorhanden wären.

an deiner stelle würde ich den zuständigen schornsteinfeger oder einen energieberater zu rate ziehen.

lg
karin

Beitrag von lassiter 02.02.11 - 20:53 Uhr

⇛ andere frage:weiß zufällig jemand einen ungefähren preis für vollwärmeschutz pro qm? ⇚

Du kannst zwar etwas an Heizkosten sparen, musst aber mindestens 20 Jahre warten bis du die Investitionskosten wieder in deinem Geldbeutel hast.
Außerdem ist nach 20 Jahren schon wieder ein Wechsel des WDVS fällig, da der Dämmstoff abgesoffen ist.



Josef