OP _ Hodenhochstand :-( Tipps gesucht

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Beitrag von judith81 02.02.11 - 07:48 Uhr

Hallo,
Jonathan war am Montag beim Urologen ...er hat nun rechts einen sog. Gleithoden u. li. einen Pendelhoden ...OP Termin steht jetzt fest für 14. April. Vorher muss er natürlich noch zur Blutabnahme . Hat jemand Tipps für uns?
Blutabnahme, da gibt es doch so Pflaster, die betäuben ....bringen die was???
OP Tag selbst: was habt ihr euren angezogen? Was habt ihr mit genommen? Die OP wird ambulant gemacht, d. h. früh hin, danach wieder heim. Wie waren eure an dem Tag drauf?
Vg
Judith

Beitrag von meandco 02.02.11 - 08:39 Uhr

ich hab es bei der großen leider nicht gekriegt da die zeit knapp war (längere geschichte #aerger). noch mal würd ich es nicht mehr machen #schock#heul#heul#heul

und ja, die pflaster bringen was - wurde mir von allen seiten bestätigt. was bleibt ist natürlich die art angefasst zu werden. meist hängen da 2-3 leute drüber und halten das kind nieder und du sollst es auch noch beruhigen #schock

ich kann mich noch gut an meine danach im kh erinnern. ich war mit ihr im spieleck am ende des ganges. hab weder was gehört, noch was gesehen. am gang war völlig ruhig. plötzlich dreht sie sich wie in trance um und beginnt immer schneller den gang entlangzurennen und sucht offensichtlich etwas. ich hinterher und erst mal beobachtet - hatte ja keine ahnung was sie hat #schwitz
am anderen ende des ganges war gerade ein mädchen in ein zimmer gebracht worden um blut abzunehmen - auch ohne pflaster #aerger erst als wir vor der (offenen !!!!! :-[) tür standen hat sie angefangen laut zu weinen. woher sie wusste was passiert und wo es passiert - keine ahnung. aber sie hat mir in dem moment so leid getan, als sie da stand und das sah und ich ihr genau ansah was sie denkt :-( ich hab sie dann genommen und getröstet, ihr erklärt was passiert und dass ich das bei ihr nicht noch mal zulasse ... #schmoll sie hat sich dann auch wieder beruhigt - aber gefragt hat sie immer wieder mal wenn sie die gesehen hat ...

wie gesagt - ohne pflaster ist für mich ein absolutes no go seither #cool

zur op selber kann ich leider nichts beitragen - wünsch euch aber alles gute #pro

lg
me

Beitrag von meandco 02.02.11 - 08:41 Uhr

ach ja ... die blutabnahme war zu dem zeitpunkt schon ein monat her ....

Beitrag von line81 02.02.11 - 08:43 Uhr

Guten Morgen!

Wir haben die OP auch schon hinter uns gebracht. Mein Sohn war damals 1 Jahr und 11 Monate. Wie alt ist Deiner denn?

Bei der Bluentnahme vorher hat bei uns im Labor ein Fingerpicks gereicht. Das hat er sehr tapfer hingenommen. Frag doch mal nach, vielleicht ist das bei Euch auch so?

Bei uns war das schlimmste, dass Mika nichts essen durfte. Er war erst gegen 10 in die Praxis bestellt und dann dauerte es ja noch etwas. Dadurch war er unausstehlich. Wir mussten nur einmal Bettzeug sowie Schlafi mitbringen, sein Lieblichskuscheltier und nen kleines Spielzeug. Sowie essen und trinken was er danach zu sich nehmen durfte. Die OP selber dauerte nur 15 Minuten und dann war er wieder da. Angezogen haben wir ihm seinen Schlafanzug zur OP. Dannach hat er gepennt, gepennt und gepennt. Wir hatten echt mühe ihn nach 2 Std. wieder wach zu kriegen. Er hat dann was getrunken und durfte danach gleich wieder nach Hause. Da wurde weiter geschlafen. Den OP Tag war er eigentlich nur müde und hing total in den Seilen.
Aber am nächsten war er zu 85% wieder der alte. Etwas breitbeinig ist er gelaufen und er hat mehr rumgesessen als sonst.
Am 2. Tag danach war er wieder auf seinen Rutscheauto und auf dem Spielplatz am Toben. Schmerzen scheint er keine groß gehabt zu haben, denn wir hatten nur vorsorglich am Abend der OP 1x Schmerzsaft gegeben. Er hat nicht einmal geweint oder so.

Also alles in allem war es echt harmlos und kein großes Ding.

Beitrag von judith81 02.02.11 - 11:11 Uhr

Hallo,
bei der OP also im April ist er dann 1 Jahr u. fast 8 Monate.
Bei uns hieß es, dass er nicht aufs Rutscherauto soll ...für die nä. 3 Wochen zumindest nicht und man sollte ihn unten ohne rumlaufen lassen ...oder höchstens 2 Windelgrößen größer anziehen.

Beitrag von pelami 02.02.11 - 10:27 Uhr

Hallo Judith!
Ich kann mir ganz genau vorstellen, wie es dir geht. Du wirst sehen, dass alles gar nicht so schlimm ist. Mein Sohn Michael ist jetzt gerade 3 geworden. Er wurde mit 10 Mon an Hodenhochstand und Leistenbruch operiert. (Einseitig) Das hätten wir uns sparen können., Wir sind dass in ein anderes krankenhaus, weil wir den Verdacht hatten, dass mit dem 2. Hoden auch etwas nicht stimmte.... Das war dann auch so. Also wurde er dann mit gerade mal 2 Jahren an Hodenhochstand, Wasserbruch, Leistenbruch (alles beidseitig) und Phimose operiert. Es ist immer die Hölle für die Eltern, wenn ihr Kind in den OP gebracht wird, aber du wirst sehen, dass es gar nicht so schlimm ist. Ich fühl mit Dir!Das Schlimmst ist, dass Du nicht mit in den OP darfst. Dein Kind bekommt ein beruhigungsgel und dann nimmt es eine Schwester auf den Arm. Blutabnahme war nie nötig bei so kleinen. (DA war ich ganz froh) Schmerzen waren fast nicht da. Er durfte nur 4 Wochen kein Bobbycar fahren. Du wirst sehen wie schnell es Deinem Sohn wieder gut geht. Wenn du noch fragen hast, kannst jederzeit schreiben.
Ach ja, wir waren am 18.01.11 auch wieder im OP. Michi hatte so fest geschielt. Hat sehr wenig Augenlicht auf dem einen Auge, aber das ist eine andere Geschichte.Ach ja, bei dieser OP durfte ich mit rein bis er schlief.(Villeicht ist das bei Euch auch so.) Lg Dani mit Laura und Michi

Beitrag von judith81 02.02.11 - 11:14 Uhr

Hallo Dani,
ich hoffe, dass ich mit rein kann, hatte aber vergessen zu fragen. Werd ich am OP Tag dann auf jedenfall tun .........für mich ist es vor allem schlimm, weil ich selbst Krankenschwester bin und so viel Hintergrundwissen habe. Allderdings halt nicht auf dem Gebiet, sondern Psychiatrie.
Lg
Judith mit Johanna u. Jonathan

Beitrag von sternchen7778 02.02.11 - 11:55 Uhr

Hallo,

mein Großer war 2 3/4 als er in einer OP wg. Hodenhochstand und Vorhautverengung operiert wurde.

Ich muss gestehen, dass ich mich an die Blutabnahme vorher gar nicht mehr erinnern kann. Da kann ich Dir also gar nix sagen.

Das Betäubungspflaster hat er dann am OP-Tag bekommen, damit der Zugang gelegt werden konnte. Es hat einen Klacks Betäubungsgel auf die Haut bekommen, darüber wurde ein Stück Folienpflaster geklebt. Es wurde vorsichtshalber auf beiden Seiten geklebt, damit der Arzt dann selbst entscheiden konnte, wo der bessere Zugang möglich war.

Angezogen hatten wir ihm einfach bequeme Klamotten, Jogginghose, Pulli. Wir wurden lediglich drauf hingewiesen, dass er keine engsitzenden Unterhosen nach der OP tragen soll. Die Pampers sah unser Arzt aber generell als locker genug an. Da mussten wir nix wegen größerer Größe beachten.

Vor der OP bekam er dann schonmal ein LMAA-Zäpfchen, durch das er schon anfing doofes Zeug zu reden. Daran kann er sich nachträglich gar nicht mehr erinnern. Als das Zäpfchen seine volle Wirkung hatte, durfte ich mit in den OP. Dort wurde der Zugang gelegt und ich durfte bei ihm bleiben, bis er eingeschlafen war.
Während der OP saßen wir im Wartebereich. Direkt nachdem er in den Aufwachraum geschoben wurde, durfte ich wieder zu ihm. Ich war also bei ihm, als er aufgewacht ist.
Wir mussten dann noch etwas Zeit im Aufwachraum verbringen, bevor wir in ein anderes Zimmer durften. Dort durfte er dann langsam anfangen, sich zu bewegen, durfte die ersten Schluck trinken, die ersten Bissen essen. Zum Essen und Trinken hatten wir vorab Infos bekommen, was erlaubt war und was nicht. Ich glaube, wir hatten ganz dünne Apfelschorle und Salzstangen dabei. Als wir dann daheim waren, war er aber wieder so fit, dass er was "Normales" essen wollte.
Für die Zeit, wo wir noch in der Praxis bleiben mussten, hatten wir Spielautos und Bilderbücher dabei. Als kleine Aufmunterung für den Tag hatte er morgens schon einen neuen Zug für seine Holzeisenbahn bekommen. Der war dann natürlich auch dabei.

Tja, dass er die ersten Wochen nicht auf BobbyCar & Co. darf, weißt Du ja schon. Irgendwo runterspringen sollte er auch nicht.

Mehr fällt mir gerade nicht ein. Wenn Du aber noch Fragen hast, kannst Du Dich ja gerne nochmal bei mir melden!

LG, #stern

Beitrag von bunteblume 02.02.11 - 12:42 Uhr

Hallo Judith,
mein Sohn wurde gestern vor einer Woche operiert. Ist wirklich doof so eine Op und man macht sich viele Sorgen. Er hatte einen Hodenhochstand li. Ich erzähle mal wie es bei uns war:

Also, die Voruntersuchungen waren, nur kurz am Hoden tasten, Gespäch über die OP mit dem Operateur und dem Anästhesisten führen. Keine Blutabnahme.

Vor der OP hat mein Sohn ein Beruhigungssaft bekommen, der recht schnell gewirkt hat. War wie total betrunken. Aber sehr lustig, hat die ganze Situation ungemein aufgeheitert. Dann ab in den OP. Er hat dann wohl diese Maske aufgesetzt bekommen und die Infusion wurde erst gelegt als er schon tief und fest geschlafen hat.

Ich musste 2,5 Std. warten, dann kam die Nachricht, alles ok. Er muss nur noch ausschlafen und dann kommt er auf die Station. Auf Station war er schon wach, hat nur noch einen kleinen Schlaf nachmittags gehalten. Hat sich aber nicht bewegt und durfte nicht aufstehen. Pipi hat er in so eine Pieselflasche gemacht.
Nach einiger Zeit durfte er trinken, dann eine Kleinigkeit essen und abends Toast essen. Nachts habe ich mir für ihn ein Schmerzzäpfchen geben lassen. Danach hat er ganz gut geschlafen. Er hatte nachmittags einmal kurz Schmerzen, diese waren aber nach dem 1. Mal Pipi machen wieder weg!
Er hatte den ganzen Tag nur sein OP Hemdchen an und sollte das bis zum nächsten Morgen anbehalten.
Den nächsten Tag durfte er auch wieder aufstehen. Nur halt nicht so lange laufen, höchstens kurz auf Toilette.
Wir durften nach Hause, weil sie dringend unser Zimmer benötigten. Ansonsten sollten wir nämlich noch eine Nacht zur Beobachtung da bleiben.

Nach der OP hatte er noch bis zum nächsten Morgen die Infusion am Arm und hat auch durchgehend eine Flasche daran gehabt.

Am 2. Tag nach der OP musste ich ihn echt zurück halten damit er nicht so rum tobt.

Am 7. Tag nach der OP haben wir ihn das 1. wieder geduscht und das Pflaster abgemacht.

Er darf nächsten Montag wieder in den Kindergarten und 4 Wochen nach der OP wieder Sport machen. Wichtig ist das er 4 Wochen lang kein Bobbycar etc. fahren darf.

In 3 Monaten sollen wir wieder zur Kontolle kommen.

Falls du noch Fragen hast kann du mir gerne eine PN schreiben.

Wenn ihr das ambulant machen lasst würde ich nicht viel mitnehmen. Höchstens eine weite Unterhose und eine weite Jogginghose für die Fahrt nach Hause und eine Kleinigkeit zu Spielen für die Zeit nach der OP wenn er wach ist.

LG

Beitrag von bunteblume 02.02.11 - 12:45 Uhr

Ach ja, mein Sohn ist 4.

Beitrag von zauberfee-87 02.02.11 - 13:41 Uhr

hallo
mein sohn lias muss auch wegen leistenhoden links operiert werden.
das sollte unbedingt bis zum 1. geb. erfolgen,aber wir konnten
wettertechnisch nicht ins krankenhaus,das is 2 autostd weg.
er ist jetzt seit 4 tagen 1 !
am 16.2. müssen wir wieder ins krankenhaus,dann wird er nochmal untersucht und OPtermin gemacht.ich finde es schrecklich dass das so früh gemacht werden muss.
bei meinem bruder wurd das erst mit 4 jahren gemacht.
und vor allem bekommt er nachts auch manchmal noch trinken und wie sol ich ihn morgens nüchtern ins kh bekommen? 2std autofahrt die er nur brüllen würde...schrecklich.

Beitrag von judith81 02.02.11 - 14:12 Uhr

Hallo,
vielleicht wird es bei ihm dann ja stationär gemacht, ich würde mal fragen. Bei usn wird es leider zumindest bei uns nur ambulant gemacht, zum Glück haben wir nur 30 Min. Fahrt, und bis 6 Uhr früh darf er noch Wasser u. Tee trinken!
LG

Beitrag von zauberfee-87 02.02.11 - 14:14 Uhr

ja wir müssen morgens dahin (nüchtern und lias trinkt kein wasser,leider nur saftschorle) und müssen dann 1 nacht bleiben. ich mag das krankenhaus da nicht:(