Welche Nachhilfe???

Archiv des urbia-Forums Kids & Schule.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von claudia_71 02.02.11 - 08:41 Uhr

Hallo,

unser Großer (9.Kl. RS) braucht in Mathe Nachhilfe, steht momentan auf 4,6 :-(, die anderen Fächer sind durchwegs 1er, 2er, 3er.

Ich habe nächste Woche einen Termin beim Mathelehrer, würde aber gerne wissen, welche Erfahrungen ihr mit Nachhilfe gemacht habt: ist es besser, einen Lehrer oder Schüler zu haben, oder ein Institut (da gibts ja so viele #kratz).
Er bekommt auf alle Fälle Einzelunterricht, von 2 oder mehr halte ich nix.

Erzählt mal bitte ...

LG Claudia

Beitrag von wind_sonne_wellen 02.02.11 - 09:08 Uhr

Hallo,

wir hatten damals für unsere Kinder eine Nachhilfe für Mathe von Abacus.
Sie kam einmal pro Woche für 1,5 Stunden und war Mathestudentin, aber schon kurz vor Ende des Studiums. Es hat wahnsinnig viel gebracht. Die Kinder konnten sie auch zwischendurch anrufen, wenn sie bei den Hausaufgaben (oder wie man hier sagt "Hausis" #schock) Hilfe gebraucht haben. Meine Tochter, die in Mathe auf 5 stand, hat nach 2 Unterrichtseinheiten eine 2 in der Mathearbeit geschrieben!!
Gekostet hat es 42 Euro pro Besuch von der netten jungen Dame.
Ich kann es wärmstens empfehlen.

LG Petra

Beitrag von lexika 02.02.11 - 13:55 Uhr

Hallo,

das hängt doch sehr davon ab warum Dein Sohn so schlecht in Mathe ist.
Hat er grundsätzliche Verständnisprobleme? Oder nur Lücken die er wieder aufholen muss?

Zum Thema auf alle Fälle Einzelunterricht - der Gruppendruck kann sich auch positiv auswirken.

Lg, Christine

Beitrag von 3wichtel 02.02.11 - 14:45 Uhr

Ich hatte selber als Kind mal Nachhilfe in Französisch.
Das hat eine Gymnasiastin gemacht, die im Leistungskurs "Französisch" in der Oberstufe war.

Gefunden haben wir die damals über einen Aushang am schwarzen Brett des Gymnasiums.

Vielleicht wäre das eine Hilfe für Euch? Einfach Zettel aufhängen, warten, wer sich so meldet und dann VIEL Geld sparen (Schüler kosten m.W.n. 5-10€ pro 45min. Erwachsene Lehrer kosten gerne mal das 5-10fache).

Beitrag von manavgat 02.02.11 - 14:56 Uhr

Ich bin für Institut. Allerdings ist die Qualität schwankend und man muss genau hinsehen.

Gruppenunterricht ist in der Regel effektiver: 1 - 2 Mal in der Woche. Hierzu gibt es Studien, die das nachweisen. Einzelnachhilfe ist kostenintensiver und macht leider oft auch faul, empfiehlt sich imho nur für Prüfungsvorbereitung oder wenn Kinder lange krank waren.

Schülernachhilfe bringt nichts, die können vielleicht eine Aufgabe erklären, aber Lücken aufspüren, die den Lernerfolg behindern und auch Leistung/Anstrengung einfordern können sie in der Regel nicht.

Ich würde mal goolgen: Nachhilfe + Ortsname und dann Probeunterricht vereinbaren und ein Beratungsgespräch wahrnehmen.

Gruß

Manavgat

Beitrag von claudia_71 03.02.11 - 09:13 Uhr

Danke euch!

Warum er so schlecht ist? Hmm, keine Ahnung, aber ich vermute, der Lehrer kann es nicht so gut rüberbringen. Den hatte er letztes Jahr in Physik, Note 4, und heuer hat er einen anderen und schreibt nur 2er:-D. Ich möchte ihn jetzt auch nicht schlecht machen, menschlich ist er prima, aber halt nix für meinen Sohn ... irgendwie ...

Zum Thema Grúppendynamik: er ist eher ein Einzelkämpfer (immer schon) und ich glaube, in der Gruppe ginge er unter.

Ich werd dann mal goggeln ...

LG Claudia