ratlos....

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Wann soll ich mit dem Abstillen beginnen und mit Beikost starten? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. 

Beitrag von holly38 02.02.11 - 09:43 Uhr

hallo liebe mitmuttis,

mein kleine ist jetzt 3 1/2 wochen alt und von anfang an musste ich zufüttern weil ich einfach nicht genügend milch habe.
meine kleine trinkt aber viel lieber an der brust als an der flasche, was bei der wenigen milchmenge natürlich zum konflikt führt. häufiges anlegen, stilltees und was es alles gibt haben wir schon durchexerziert. meine hebamme stand mir mit rat und tat zur seite aber dennoch wird die milch einfach nicht mehr. ab und zu pumpe ich ab um zu sehen ob sich was tut. mache ich aber eher selten um mich auch selbst nicht unter druck zu setzen. ist ja eh schon schwierig genug.
habt ihr noch einige tipps wie ich die milchmenge erhöhen kann? vielleicht was homöopathisches zur unterstützung oder ... keine ahnung irgendwas.....
lg holly

Beitrag von rebecca26 02.02.11 - 09:49 Uhr

huhu
also dann kann ich dir nen tipp geben
BOCKSHORNKLEE KAPSELN
gibts in der apotheke;-)
#winke
rebecca und liam 8 wochen

Beitrag von holly38 02.02.11 - 09:55 Uhr

danke ;-) werde ich ausprobieren....

Beitrag von jumarie1982 02.02.11 - 09:50 Uhr

Huhu!

Ehrlich gesagt stellen sich mir immer die Nackenhaare auf, wenn ich lese "muss zufüttern, weil ich nicht genug Milch haben".
Zu 99,9% müsste der Satz heissen: "Habe nicht genug Milch, WEIL ich zufütter."

Bitte besorg dir doch Hilfe einer wirklichen Expertin, einer Stillberaterin.
http://www.lalecheliga.de/index.php?option=com_content&view=article&id=401&Itemid=93

oder hier
http://www.afs-stillen.de/front_content.php?idcat=83

Die helfen ehrenamtlich per Telefon oder auch persönlich bei dir zuhause.

LG
Jumarie

Beitrag von holly38 02.02.11 - 10:00 Uhr

selbst wenn sich dir die nackenhaare aufstellen, ist mir damit wenig geholfen. ich bin weder stillexpertin noch fachfrau in kinderfragen. ich dachte immer mit einer hebamme an meiner seite würde ich das schon hinkriegen aber das scheint schlichtweg nicht der fall zu sein.
vielen dank für die links ich werde mich an die angegebenen stellen wenden. schließlich bin auch ich der meinung, jede frau kann stillen und es ist das natürlichste auf der welt.
ich verfahre schon nach dem rezept, dann anlegen, wenn meine kurze trinken möchte. mal ist das quasi ein dauerstillen. mal im zwei stunden abstand und mal schläft sie 4 stunden am stück. nur leider erhöht das nicht die milchmenge und ab einem bestimmten zeitpunkt kommt da schlichtweg nur noch soviel wie ein tropfen wasser auf dem heißen stein.
wie gesagt.... ich werde mich an die lecheliga wenden und hoffe irgendwie voll stillen zu können.
danke für die links....
holly

Beitrag von jumarie1982 02.02.11 - 10:03 Uhr

Das Aufstellen der Nackenhaare war nicht auf dich, sondern auf die leider oft schlechte Beratung von schlecht informierten Hebammen bezogen.
JEDE normale Frau denkt doch zuerst, dass genau diese Frauen ihnen da mit Rat und Tat zur Seite stehen können, und verlässt sich da drauf.

Ich drück dir die Daumen!!! #klee

Beitrag von holly38 02.02.11 - 10:14 Uhr

;-) danke

Beitrag von matsel 02.02.11 - 09:50 Uhr

hat denn deine maus abgenommen, kein pipi mehr gemacht bzw einen schlechten gesammteindruck? die frage ist ja, wie wer festgestellt hat das du zu wenig milch hast. nur weil das kind ständig gestillt werden möchte ist dies noch kein zeichen dafür. milch wird wärend des stillens produziert.beim pumpen kommt auch nie so viel us er brust, wie durch das melken und saugen des kindes.
lg

Beitrag von holly38 02.02.11 - 10:04 Uhr

nein nein, sie macht weder einen schlechten gesamteindruck, noch hat sie abgenommen. soweit scheint alles in ordnung zu sein. ich lege sie an wenn sie möchte und sie trinkt dann auch. nur kommt es oft genug vor, dass da einfach nichts oder so gut wie nichts mehr kommt und sie dann beginnt wie am spieß zu brüllen. klar... wer fände es toll zu saugen und da kommt kaum etwas.
das ich zu wenig milch produziere hat man mir bereits im krankenhaus gesagt und meine hebamme ebenfalls. wir haben versucht die milchmenge zu steigern. im krankenhaus mit hilfe der pumpe... 2x 24 h alle 2 h abgepumpt. dann zuhause sind wir ganz schnell von der pumpe weg aus den von dir genannten gründen und da habe ich meine kleine angelegt wann sie wollte. dann kam aufgrund der oben genannten schwierigkeiten meine hebamme mit dem vorschlag ein wenig zufüttern. ich möchte aber nicht zufüttern ich möchte voll stillen......!

holly

Beitrag von berry26 02.02.11 - 10:16 Uhr

Hi,

lass dich doch nicht verrückt machen. Wenn deine Kleine zunimmt, fit ist und nasse Windeln hat, dann ist alles in bester Ordnung! Deine Milchproduktion ist dann auch nicht das Problem.

Die Pumpmenge sagt NICHTS über deine Milchproduktion aus. Wenn es danach ginge wäre mein Kind verhungert, denn ich kann nach ner halben Stunde Pumpen vielleicht 50-60ml vorweisen.

Das deine Kleine an der Brust brüllt, hat warscheinlich ganz andere Gründe. z.B. Wachstumsschub, Saugverwirrung, Brustschimpfphase....

LG

Judith

Beitrag von holly38 02.02.11 - 10:19 Uhr

brustschimpfphase???? es gibt immer noch sachen von denen habe ich noch nie gehört ....
saugverwirrung glaube ich nicht. das hat sie ziemlich gut im griff.
danke für die aufmunternden worte.
mir haben die meinungen und anregungen von müttern hier deutlich mehr mut zugesprochen als meine hebamme oder die schwestern im krankenhaus....
:-)

Beitrag von berry26 02.02.11 - 10:55 Uhr

Das glaub ich dir. Hebammen sind leider auch nur selten Stillexperten und im KH ist man oft nur eine nr.

Mit einer Stillberaterin bist du definitiv besser dran!;-)

Beitrag von nele27 02.02.11 - 10:30 Uhr

***dann kam aufgrund der oben genannten schwierigkeiten meine hebamme mit dem vorschlag ein wenig zufüttern. ***

Ein ziemlich blöder Vorschlag!
Durch Zufütterm wird die Milch weniger, nicht mehr...

Phasen des Dauerstillens sind normal. Meine Kleine hing die ersten 3 Wochen NUR an der Theke, ich nannte sie nur noch Milkoholic :-) Und das, obwohl ich ehr zuviel Milch hatte und immer ausgelaufen bin.

Wenn das Baby 6-8 nasse Windeln am Tag hat und nicht stark untergewichtig ist, einfach weiterstillen! Wenns sein muss den ganzen Tag. Irgendwann legt sich die Phase wieder, weil Du dann mehr Milch hast.

Wende DIch wirklich am besten an einen Profi (www.afs-stillen.de), die können Dir fachkundig helfen und auch Mut machen.

LG, Nele

Beitrag von zweiunddreissig-32 02.02.11 - 09:52 Uhr

Prosecco! Dann waren meine Brüste nach paar Stunden prall. Natürlich nicht die ganze Flasche, sondern halbes Glas gleich nach dem Stillen. Bis zum nächsten Stillen ist der Alkohol abgebaut.
Es helfen auch Karamalz und Saftschorlen und natürlich sehr häufiges Anlegen.

Mit Pumpen kannst du nie so viel Milch abzapfen, wie ein Baby. Also sagen die Pumpmengen nichts aus. Deine Kleine kommt bald ind einen 5-Wochen-Schub und wird dauernd an die Brust wollen.

Beitrag von holly38 02.02.11 - 10:06 Uhr

das mit dem prosecco hab ich auch schonmal gehört, da ich aber selten weiß wann sie wieder an die brust will und ob dann auch diese kleine menge alkohol abgebaut ist, verzichte ich lieber darauf. ich trinke sehr viel stilles wasser und täglich eine tasse stilltee und malzbier.

holly

Beitrag von sparrow1967 02.02.11 - 09:57 Uhr

http://www.urbia.de/forum/index.html?area=complete&bid=36&id=2802718


Von Anfang an zufüttern? Genau DARUM hast du nicht genug Milch ;-)

Das mit der Pumperei um zu sehen ob du schon mehr Milch hast, vergiß m al wieder. Die Pumpe bekommt NIE so viel raus, wie dein Baby!!!!

Leg dein Kind an, wann IMMER es will- und wenn es halbstündlich ist, dann ist es so! DAS regt die Milchbildung an!!!

lg
sparrow

Beitrag von holly38 02.02.11 - 10:10 Uhr

*seufz*
siehste.... ! ich sollte mich einfach mehr durchsetzen und das so machen wie ich will... dann hätte ich von anfang an nicht zugefüttert. haben ja wenigstens alibimäßig gebechert und nicht mit dem sauger gearbeitet aber was solls. du hast recht. ich sollte mich echt mal locker machen ;-) ist doch sch.... wenn man sich so beeinflussen lässt und das alles nur zum wohl des kindes... und das geht dann nach hinten los.
danke für eure meinungen und tipps.
lg holly

Beitrag von sparrow1967 02.02.11 - 10:22 Uhr

Je lockerer du bist- und je selbstverständlicher du das Stillen siehst- egal wie oft du den Mini an die BRust nimmst- desto einfacher wird es.

Egal was die anderen sagen. Sprüche wie: was denn- schon wieder stillen? Du hast zu wenig Milch!
Dein Kind hat dich aber ganz schön im GRiff!

etc.

solltest du überhören ;-)


Gerade in den ersten Tagen brauchen die minis nur ganz wenig Milch- denn sie haben den Magen noch voller Fruchwasser und zehren davon, bis bei Mutti die milch einschießt ;-)

Ok- die Zeit hast du ja nun hinter dir ( und fürs nächste Baby kann man sich sowas ja merken ;-)) und ich denke: höre auf deinen Bauch - dann klappt das schon!!


lg
sparrow

Beitrag von holly38 02.02.11 - 10:32 Uhr

;-) ein nächstes wirds nicht geben... bin schon 40 und sollte mich eigentlich nicht mehr verunsichern lassen... aber wie war das??? alter schützt vor dummheit nicht??? ;-)

nein, ich muss zugeben die antworten und ermunterungen hier haben mir sehr geholfen.
neuen mut und frisch ans werk....

danke und lg holly

Beitrag von meandco 02.02.11 - 10:08 Uhr

1. das abpumpergebnis vergiss gleich mal wieder #augen ich konnte mich kopfstellen dabei und wenn es gut ging hatte ich nach 2 stunden 60 ml raus #schock#schwitz für die kleine hats aber gut gereicht #pro

2. kann ich dir den ultimativen tee empfehlen ;-) und zwar haben normale stilltees das prob, dass bei fenchel und co die inhaltstoffe nicht rauskommen ... also:
je 1 el anis, fenchel, kümmel (getrennt aufbewahren) in 2 l kaltes wasser geben, aufkochen und 5 min köcheln lassen
dann je 1 prise brennessel und geißrautenkraut (auch getrennt) hinzufügen und 10 min zugedeckt ziehen lassen
noch einmal aufkochen, nach geschmack mit schlehensirup süßen und über den tag verteilt trinken.
das ganze mindestens 3 tage lang ...
geschmack ist erst mal gewöhnungsbedürftig - aber das geht schnell, dann ist das ok. und: ich hab damals am 3. tag ausgesehen und mich gefühlt wie ne milchkuh die wer auf der weide vergessen hat #schwitz

außerdem solltest du drauf achten genug zu schlafen und dass du keine kalten füße hast ...

du kannst auch in der apo nach milchbildungstropfen fragen

lg
me

Beitrag von holly38 02.02.11 - 10:13 Uhr

mit dem tee klingt ganz gut. milchbildungstropfen? habe ich noch nie gehört. hm
und das mit dem genügend schlafen... lol guter witz ;-) ich versuche immer dann zu schlafen wenn mein kind gerade nicht hinschaut ;-)

danke für die tipps...

lg holly

Beitrag von meandco 02.02.11 - 10:16 Uhr

die milchbildungstropfen sind homöopathisch - einfach fragen, dann bringen die was.

ich hab anfangs auch gedacht: wie und wann soll ich schlafen #augen aber dann hab ich mich ganz konsequent dann hingelegt wenn sie die längste schlafphase hatte (das kristallisierte sich dann schnell raus) und auch tagsüber ein nickerchen gehalten #pro

und noch ein tipp für wenn du ganz ausgeschlaucht bist:
einfach palatschinkenrezept ohne mehl machen (statt zucker am besten honig nehmen!) und in die badewanne lehren. unser antroposophische kia nennt das nährbad - für babies 5 min, für erwachsene 15 min ... ich habs mal versucht (schaden konnte es ja nix) und hab mich wirklich viel fitter gefühlt hinterher #pro

lg
me

Beitrag von woelkchen1 02.02.11 - 10:38 Uhr

Ich würd auch unter anderem drauf tippen, dass sie die Flasche und Brust verwirren!

Stell dich auf ein paar Tage ein, an denen nix weiter passiert ausser Bett und Couch, laß die Flaschen und Nuckel im Schrank und stille ausschließlich! So das sie NUR deine Brust hat und sich auch dran gewöhnen muß, dass es an der Brust schwieriger ist.

Aus der Flasche läuft die Milch immer gleichmäßig, bis zum Schluß. Das kennt sie nun schon!
An der Brust läuft es anfangs meist super gut, aber dann wird es nach ein paar Minuten anstrengender- und da wird sie anfangen zu brüllen!
Deine Brust ist aber NIE alle, es wird ständig nachproduziert, sie muß eben nur lernen, dass sie etwas mehr arbeiten muß!

Nach ein paar wenigen Tagen hat sich das sicher gelegt- denn dann kennt sie nur deine Brust und weiß wieder, wie es funktioniert!

Hau die Flaschen in den Müll!#winke

Beitrag von hardcorezicke 02.02.11 - 10:36 Uhr

Hallo

bevor meine kleine auf die welt kam hatte ich provisorisch milch gekauft...
ich hatte damals auch immer gedacht das meine kleine nicht satt wurde... weil sie super schnell fertig war mit dem trinken und sie schnell wieder an die brust wollte... hatte meine gebamme auch drauf angesprochen.. sie hatte mir gedroht meine packung weg zu nehmen.. was ich auch gut fand... denn ich habe 5,5 monate voll gestillt und mit beikost angefangen...

pack die milch weg und leg sie an..

ich habe noch schüsslersalze nr2 genommen...
auch das abpumpen.. bekam nach 2 std nur 50 ml aus beiden seiten zusammen..
das kontrollieren mit der pumpe setzt einen unter druck und das unter druck setzen mindert die milchmenge

LG

Beitrag von eishockeyhexe 02.02.11 - 10:37 Uhr

Sehr lecker und hilfreich....

ich hatte anfangs auch probleme mitm stillen und nun... melina ist 7 monate und ich stille immer noch voll...

liebe grüße Sarah und viel Glück.... Du schaffst das!!!!


Gut vorbereitet für den Bärinnen-Hunger

Leckere Rezepte zur Förderung der Milchbildung

Bald nach der Geburt macht sich bei der stillenden Frau großer Hunger bemerkbar. Das ist ebenso erfreulich wie sinnvoll! Er sollte jedoch nicht mit (schnell verfügbarer) Schokolade oder ähnlichem gestillt werden. Empfehlenswert ist es, gesundes "fast food" vorzubereiten, zum Beispiel:

Milchbildungskugeln = Energiebällchen

250 g Weizen
150 g Gerste
100 g Hafer
1 Handvoll Cashew-Nüsse
150 g Butter
150 g Roh-Rohrzucker

Das Getreide fein vermahlen und schroten. Das Mehl mit einer Handvoll feingehackter Cashew-Nüsse in einem Topf oder einer Pfanne anrösten, bis es leicht braun wird und duftet. Ständig bewegen. Butter zufügen und weiter rühren, bis die Butter geschmolzen ist. Zucker unterrühren und nach 10 bis 15 Sekunden vom Herd nehmen. Vorsicht, der Teig ist heiß! Einige Esslöffel Wasser machen die Masse so geschmeidig, dass Kugeln von zwei bis drei Zentimetern Durchmesser geformt werden können.



Milchbildungskekse
Zutaten

· 450 gr. Mehl, möglichst Vollkornmehl
· 100 gr. Butter
· 125 ml Oel (Sonnenblumen- oder Rapsoel)
· ½ EL Backpulver
· ½ EL Salz
· 2 EL Zucker
· 1 EL Kümmel
· 1 EL Anis
· 2 ½ EL Schwarzkümmel

Zubereitung

Alles miteinander verrühren und zu einem glatten Teig verarbeiten.
Den Teig auf bemehlter Fläche ausrollen und messerrückendick ausstechen.
Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene bei 180° C etwa 20 – 25 Minuten backen.

Ein guter Snack für Zwischendurch im Wochenbett, milchbildend, lecker und auch noch gesund.


Milchbildungskugeln und -kekse sind schnell zubereitet (übrigens auch ein schönes Mitbringsel für den ersten Besuch). Sie sind lecker und gesund. Wie der Name schon sagt, auf Grund ihrer Vollwertigkeit prima milchbildend. Sie halten sich über Tage im Kühlschrank (die Kugeln) und sind jederzeit greifbar. MIlchbildungkugeln und -kekse sind sozusagen gesundes "Fast Food" - für die kleine(n) Mahlzeit(en) zwischendurch.