Konfirmation, wieviel Küchle austeilen?

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von vogelfan68 02.02.11 - 09:50 Uhr

Hallo,

wieviele Küchle/ Krapfen oder auch Kuchen teilt ihr an der Konfirmation aus. Hier ist es so Brauch.

Mein Mann und Schwiegermutter meinen, je Familie/Haushalt gleich. Das heißt ich soll der Familie mit 2 Kindern genausoviel oder wenig geben wie einer alleinstehenden Frau, hier konkreter Fall bei uns.

Ich sehe das nicht ein. Ich würde pro Person austeilen. z.B. der alleinstehenden Oma 3-4 Stück und der 4köpfigen Familie 8-10 Stück

Streite schon 2 Tage mit meinem Mann. Er meint ich muss der Oma dann auch 8 geben, schließlich schenkt sie genausoviel#augen

Wie seht und macht ihr das?

Beitrag von wind_sonne_wellen 02.02.11 - 10:25 Uhr

Hallo!

Diesen Brauch kenne ich überhaupt nicht!

Wann und warum teilt man denn "Küchle" aus?

Bei uns ist es so, dass es in der Woche nach der Konfirmation - meist gleich Montags - einen Kaffeklatsch gibt, da werden Leute eingeladen, die ab einer gewissen Summe aufwärts etwas geschenkt haben.

LG Petra

Beitrag von vogelfan68 02.02.11 - 11:14 Uhr

hier in Bayern ist dieser Brauch weit verbreitet (Oberfranken).
Warum? keine Ahnung#schein
Wann? etwa 1Woche vor der Konfirmation
den Kaffeeklatsch find ich auch sehr schön:-)
Liebe Grüße

Beitrag von tagpfauenauge 02.02.11 - 14:07 Uhr

Hi,

was es nicht alles gibt! #kratz


Grüße aus Niedersachsen #winke

Beitrag von saskia73 02.02.11 - 14:12 Uhr

Hallo,

ich werde es von der Personenzahl abhängig machen. Kannst doch einer allein stehenden Oma keine 8 Stück Kuchen geben #kratz

Hier wird der Kuchen nach der Konfirmation verteilt.

WIr haben im Mai Konfirmation und wohnen davor erst gut 4 Wochen in der neuen Heimat .

LG Saskia

Beitrag von marathoni 02.02.11 - 20:20 Uhr

Bei uns im Ort ist das auch schon ewig Brauch.
Aber weißt du was ? Ich pfeife auf den Brauch ! Mal ehrlich, mir ist das sowas von zuwider. Sowas von überholt und sowas von unnötig.
Wir haben es so gelöst:
Anstatt Kuch zu backen ( meist Linzertörtchen ), oder irgendwelche bescheuerten Kerzen, oder Sektflaschen oder sonsigen Kleinkram zu verschenken ( als Gegengeschenk ), haben wir das Geld hochgerechnet. Und dann eine glatte Summe daraus gemacht und dieses Geld an ein Kinderheim in der Nähe gespendet. Jedem der meinem Konfirmand etwas geschenkt hatte, bekam einen kleinen netten Brief überreicht, indem ich ihm unser Spendenvorhaben erläutert habe.
Mittelrweile machen das viele im Ort und es kommt super an.
Ich kann dir das nur empfehlen. Ist auch viel stressfeier.

Beitrag von nadeschka 10.02.11 - 12:32 Uhr

Das ist ne schöne Idee!

Beitrag von bluehorse 03.02.11 - 09:04 Uhr

Hallo,

bei uns (auch Oberfranken :-) ) kenne ich das so, dass nach Personenzahl ausgeteilt wird. Meist 2 Küchle pro Erwachsener und 1-2 pro Kind. Dazu oft noch Kuchen. Was soll die alleinstehende Oma mit 8 Küchle?

LG bluehorse

Beitrag von nadeschka 10.02.11 - 12:36 Uhr

Ist ja lustig, ich komme auch usprünglich aus Oberfranken und da wurde das auch gemacht.

Wenn die Nachbarn kamen, um ein Geschenk für die Konfirmation abzugeben, bekamen sie direkt ein Tütchen mit Gebäck in die Hand gedrückt.

Wahrscheinlich ist die Sache bei der Fragestellerin jetzt eh schon durch - ist ja schon ein paar Tage her. Aber ich würde einer Einzelperson auch weniger Kuchen mitgeben, als einer Großfamilie. 3 Stück für die Oma vielleicht.

LG
#winke

Beitrag von moeriee 05.02.11 - 09:45 Uhr

Hi du! #winke

Bei uns gibt es diesen Brauch auch! Wir haben es an unserer Hochzeit so gemacht, dass wir große und kleine Stücke geschnitten haben (nehmt ihr auch Blechkuchen? -> wir essen am liebsten Streuselkuchen mit Pudding ;-)). Jeder Haushalt (nicht jedes Haus!!!) hat schon ein Stück bekommen, das nach der Anzahl der Personen im Haushalt bemessen war. Eine alleinstehende Frau bekommt z.B. nur ein kleines Stück, eine Familie mit 2 Kindern ein großes und eine Familie mit mehr Kindern ein kleines und ein großes Stück. Mehr als 6 Personen pro Haushalt gibt's bei uns im Dorf nicht. Aber ansonsten würde ich eben zwei große Stücke hingeben. Mir wär's ehrlich gesagt peinlich, ein Ministück bei einer Großfamilie abzugeben. Ich freue mich auch immer über den Kuchen, wenn andere ihn uns bringen und finde es toll, wenn die Stücke nicht zu knapp bemessen sind. Wie oft muss man denn schon selbst mal Kuchen austeilen? Eben...

Liebe Grüße #herzlich

Marie

Beitrag von apricitas 06.02.11 - 10:44 Uhr

Hallo

Also eigentlich geht es im Ort nach der Personenanzahl.
Wie viel entscheide ich nach Lust und Laune und wie sehr ich die Fam. mag ;-)
naja, im Normalfall so viele Personen in der Fam. wohnen +1 oder 2.
Ich hab mir in den letzten Jahren immer aufgeschrieben wie viel ich von den anderen bkeommen hab, und das bekommen sie wieder zurück.

Die Omas und Tanten sonst. Verw. werden wieder anders "bewertet".
Sie gehören zur Fam. und bekommen deshalb nicht nur ein Küchla sondern shcon mehr.
Norm. bekommen sie auch noch Kuchen, aber das werde ich einstellen, hab vorher nicht so viel Zeit um auch noch 100 Kuchen/Torten zu backen deshalb bekommen sie lieber ein Küchle mehr. :-p

Ich seh es da nicht so eng, ich geb da lieber etwas großzügiger, bevor es noch heißt "die haben aber nur.... gegeben".

(ach ja, die Liste muss ich auch noch schreiben, bin gespannt wie viel 100000000 ich benötige ;-) )


Gruß
:-)