Welche Aufgaben im Haushalt - Umfrage

Archiv des urbia-Forums Kids & Schule.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von horsternetti 02.02.11 - 09:53 Uhr

Hallo,

Welche Aufgaben haben eure Kinder bei euch zu Hause? In welchem Alter? Haben sie feste Pflichten oder macht jeder das, was gerade anfällt?

Ich frage deshalb:
Meine Tochter wird nächste Woche 12 Jahre. Sie ist verantwortlich für die Spülmaschine (nachmittags ausräumen), Trockner ausräumen´und sämtliche Arbeiten, die die Sauberkeit ihres Zimmers betrifft.
Nun beschwert sie sich immer, dass ihre Freundin garnichts zu Hause machen muss. Die ist aber auch ein Einzelkind mit Mutter zu Hause.
Wir haben noch zwei Kinder und gehen beide volltags arbeiten. Da ist es doch selbstverständlich, dass jeder seine Aufgabe im Haushalt hat, oder sehe ich das falsch?

Komme mir bei ihren Vorwürfen dann immer vor, wie eine Mutter, die ihren Haushalt nicht alleine auf die Reihe bekommt und alles auf die Kinder abschiebt.#kratz
Aber das ist doch nicht viel, was sie machen muss.
Den Rest der Hausarbeit teilen mein Mann und ich uns. Die Jungs sind dafür noch zu jung.

Würde mich mal interessieren, wie ihr das so seht.

LG Annette #klee

Beitrag von miss-bennett 02.02.11 - 10:07 Uhr

Hallo!

Ich sehe es so wie Du. Und immer wird es Kinder geben, die mehr oder weniger machen müssen. Ja und? Es ist unsere Familie und hier herrschen unsere Regeln.

Wir haben die Dienste zusammen mit den Kindern aufgelistet. Darunter sind:

Müll wegbringen
Esstisch decken
Esstisch abräumen und wischen
Geschirrspüler ausräumen
Esszimmer fegen
Wohnzimmer aufräumen (ist nicht schwer, da es dort keine Spielsachen gibt)

Die Kinder (die großen 4) haben sich in Zweierschichten zusammen getan, die Aufgaben halbiert und machen sie im wöchentlichen Wechsel. Klappt wunderbar. Wenn einer weg ist oder viel für die Schule machen muss, dann übernehme ich den Dienst. Kein Thema, mache ich gerne, die Schule geht vor.

Selbst wenn ich nur ein Kind hätte, hätte es bestimmte Aufgaben übernehmen müssen. Dass gehört dazu und hat nichts mit wenig Liebe zu tun.

Das Gefühl, das Du beschrieben hast, nicht alles auf die Reihe zu bekommen, das kenne ich. Natürlich kann ich alles alleine hinbekommen. Nur geht es viel schneller, wenn alle mit anpacken, dann haben wir mehr Zeit für die Hausaufgaben und für die Freizeit!

Ihre Wäsche lege ich zusammen, für das Einräumen fühle ich mich nicht zuständig, genauso wie für das Aufräumen ihrer Zimmer. Boden wischen und Fenster putzen, mehr mache ich nicht. Die Zimmer der beiden Kleinen mache ich, klar!

Neulich sagte mein Großer (14), dass er es toll findet, dass ich nicht mehr in sein Zimmer zum Aufräumen komme, es fühlt sich noch mehr nach "eigenem"

Gruß

Miss Bennett

Beitrag von anira 02.02.11 - 10:11 Uhr

deine tochter wird irgend wann ihren eigenen Haushalt haben und froh über die rotine sein die sie bei dir bekam
es ist sehr viel schwerer sich das haushalten anzugewöhnen wenn man dies nie machen musste

ich sprech aus erfahreung
ich musste NIE irgend was machen
absolut nichts nicht mal mein zimmer oder so
alles machte meine Oma
mit 18 hab ich dann dich etwas "dumm" gekuckt was das alles eigentlich heisst

mein jüngster is 2,5 aber auch er hilft nun shcon mit
feste aufgaben hat er noch nicht klar
aber ich will das meine Kinder selbstständig sind

und gibs zu du weist das du das auch ohne sie schaffen würdest;)
nur willst du auch das sie lernen was leben heist
und das es auch immer pflichten gibt;)

Beitrag von engelchen28 02.02.11 - 10:21 Uhr

hallo annette!
für uns ist es natürlich, dass jeder etwas dazu beiträgt, damit wir uns alle wohl fühlen. ich finde, auch ein 3jähriger ist dafür noch nicht zu klein. er kann helfen, sein zimmer aufzuräumen, den tisch zu decken, die wäsche in 3 haufen zu sortieren o.ä.! der kleine kann spielerisch mit eingebunden werden, z.b. ein hemd in die waschmaschine stopfen oder etwas aus dem trockner zerren #:-).
ich finde die aufgaben in ordnung, die deine 11jährige zu erledigen hat. ich würde mich allerdings mit ihr zusammensetzen und besprechen, ob sie vielleicht lieber andere aufgaben erledigen möchte. klar kann man nicht immer nur das machen, was einem spaß macht - aber eine gewisse mitbestimmung sollte da sein, finde ich.
vielleicht könnte sie 2 aufgaben wählen und du 1 oder 2? es ist auch normal, dass kinder mal mosern (besonders in der pubertät) und rebellieren - heyyy....denk doch mal an deine eigene jugend!
meine beiden sind 5,5 & 3,5 jahre alt und haben jeder feste aufgaben (okay, zu 90% fest). die große holt die leere mülltonne von der straße (ist sie sehr stolz drauf) und stellt sie hinters haus und sie bringt das altpapier in die blaue tonne. die kleine wischt den tisch nach dem essen ab.
lg
julia

Beitrag von marion2 02.02.11 - 10:44 Uhr

Hallo,

also wenn ich arbeiten gehe, mache ich den Haushalt lieber allein. Ich will ja auch fertig werden #schein

Ansonsten bin ich der Meinung, dass der, der etwas dreckig macht, auch helfen kann, es sauber zu machen.

Stell ihr doch den Frühstücksteller unabgewaschen zum Abendbrot wieder hin und frag sie, ob sie das so möchte. #schein

Gruß Marion

Beitrag von sissy1981 02.02.11 - 10:44 Uhr

Ich finde nicht, dass es den Lebensmodellen der Eltern geschuldet sein sollte ob ein Kind Aufgaben übernimmt oder nicht. Verantwortung übernehmen - auch für den Haushalt in dem man lebt- gehört zum reif werden dazu und das wollen die Damen und Herren ja immerhin auch alle mal werden. Und was andre machen ist mir ehrlich gesagt auch herzlich egal - wir sind nicht bei den Rosinenpickern.

Meine Kinder sind noch etwas jünger als deine Tochter (5 und fast 7 Jahre) aber ich schreibe dir mal auf, für was sie momentan zuständig sind:

Ihre Zimmer aufräumen und staubwischen (naja ersteres sollte selbstverständlich sein, in Ihrem Alter ist das aber durchaus ab und an noch eine Herausforderung ;-) )

Zeitung und Post holen

Papiermüll runterbringen

Tisch auf- und abdecken, Spülmaschine einräumen (ausräumen geht noch nicht, da kommen sie noch nicht an alles ran)

Diese Arbeiten können sie frei zwischen sich aushandeln und es gab nie Probleme. Der Große fängt nun auch an, den Boden versuchsweise feucht zu wischen, findet er voll toll (Mama eher weniger, ich warte nur dass der Laminat sich irgendwann unter der Wasserlast wölbt, wir haben recht verschiedene ansichten was "leicht feucht" angeht#schwitz)

Wo Pflichten, da aber natürlich auch Rechte: So entscheiden die Kinder mit wo wir Urlaube, Ausflüge etc. verbringen gestalten den Essensplan mit oder entscheiden mit wohin wir essen gehen, womit/wann sie ihre Medienzeit gestalten etc. pp.

Unser System funktioniert eigentlich sehr gut und selbst wenn mir mal einer erzählen will, dass "immer nur ich" und "andre nie etwas machen müssen" gab es nie wirklichen widerstand - sie sind hineingewachsen und es ist selbstverständlich geworden und ich muss mich auch bestimmt nicht dafür rechtfertigen

Beitrag von engelchen28 02.02.11 - 10:56 Uhr

ich gebe dir recht und finde auch, mithelfen im haushalt sollte unabhängig davon sein, ob die eltern (extern) arbeiten oder nicht. jeder kann etwas dazu beitragen, dass sich alle wohl fühlen - als kind und als erwachsener.

Beitrag von ja-frager 02.02.11 - 11:25 Uhr

auf vergleiche mit anderen würde ich mich in diesem alter gar nicht mehr einlassen.

bedenke einfach folgendes: zieht dein kind irgendwann aus, kann es dann alles alleine regeln oder würde es im chaos untergehen?

die kinder, die in haushalt vorher viel machen mussten, sind die, die es später umso leichter haben, weil sie die regelmäßigen arbeiten ja gewöhnt sind.

meine tochter (9) ist auch für das ausräumen des geschirrspülers zuständig, muss ihr zimmer selbst aufräumen (was, ehrlich gesagt, noch nicht ganz so funktioniert, wie ich es mir vorstelle), macht das bad sauber (das macht ihr seltsamerweise spaß), bringt flaschen weg und muss auch so ab und an mal was kleines für mich tun (tisch abräumen, mir etwas holen...)...

Beitrag von darkblue81 02.02.11 - 11:26 Uhr

Hallo,

also auch wenn ich nur zu Hause bin, haben meine Jungs auch ihre Aufgaben im Haushalt.
Ich bin ihre Mutter und nicht ihr Diener und Hausmädchen :-P

Die drei Großen sind für ihre Zimmer zuständig, ok, Fenster putzen und wischen mache ich (sonst hab ich ne Überschwemmung ;-)).

Der Älteste bringt den Müll raus und hilft beim Abwasch, Staub saugen machen sie auch, die Zwillinge stauben auch gern ab (und sind teilweise pingeliger als ich #schock) und ihre Wäsche findet (fast) immer den Weg in den Wäschekorb.
Und ansonsten helfen sie auch gern in der Küche (vor allem Gemüse schnippeln) und wo ich sonst gerade noch eine Hand brauche.

Ich selbst habe es bei einer Freundin gesehen, das einzige was sie zu Hause tun musste war die Treppe samstags wischen. Als sie ausgezogen ist hatte sie Probleme den Haushalt hinzubekommen weil es ja doch etwas mehr ist als Treppe wischen und hatte mich um Rat gefragt #rofl

LG

Beitrag von engelchen28 02.02.11 - 11:44 Uhr

hey, du bist nicht "nur zu hause", sondern du hast einen VOLLZEITJOB! deine aufgaben sind haus, kinder, garten etc.!
ich hasse es immer, wenn mich jemand fragt, ob ich schon wieder arbeiten gehe. ich antworte dann immer, dass ich einen vollzeitjob habe, der aus haus, kindern und garten besteht!
auch für unsere kids ist es klar, dass papa ins büro fährt und mama eben zu hause arbeitet! beide jobs sind gleichwertig #:-).

Beitrag von darkblue81 02.02.11 - 17:04 Uhr

Hallo,

ja klar, Vollzeitjob, aber halt keinen Job ausserhalb ;-)

Wirst lachen:
Ich werd immer schief angeschaut wenn ich sage, dass ich bald wieder arbeiten will und auf Suche bin #augen

LG

Beitrag von sandra7.12.75 02.02.11 - 13:41 Uhr

Hallo

Ich finde es auch wichtig das Kinder gewisse Dinge machen.Gerade Jungen,sieht man ja an den Diskussionen hier im Forum das manche Männer noch nichtmal ein Brot schmieren können #rofl#rofl,oder einkaufen #rofl#rofl.

Unsere Kinder räumen ihren Mist wieder weg und jeder bekommt einen Müllzettel die Woche wie für gelber Sack,Bio und Zeitungen.

Schuhregal einmal am Tag aufräumen.
Tisch decken und abräumen.

Den Kleinen helfe ich noch beim putzen aber die Große läßt mich nicht mehr ins Zimmer ,warum wohl#rofl#rofl.

Aber gestern hat sie ge#putz.

Das sind Kleinigkeiten und dauern nicht Stunden und Zeit haben die noch ohne Ende.

lg

Beitrag von darkblue81 02.02.11 - 17:06 Uhr

Hallo,

ja die Diskussion hab ich auch gelesen ;-)

Aber meine Jungs sind in der Lage sich ein Brot zu schmieren und machen es auch gern #rofl
Neulich haben meine Männer gekocht und anschliessend auch das Bombenfeld wieder aufgräumt was sie hinterlassen haben.

Sicherlich sind Kinder Kinder und sollen es auch sein dürfen, aber sie sollen eben auch lernen: Es macht sich nichts von alleine und Heinzelmännchen gibt es auch keine (wobei ich die direkt mal beauftragen würde #schein)

LG

Beitrag von nicegirl81 03.02.11 - 09:02 Uhr

Mädel, bleib mal bitte bei der Wahrheit mit deiner Aussage.

"Ich selbst habe es bei einer Freundin gesehen, das einzige was sie zu Hause tun musste war die Treppe samstags wischen. Als sie ausgezogen ist hatte sie Probleme den Haushalt hinzubekommen weil es ja doch etwas mehr ist als Treppe wischen und hatte mich um Rat gefragt"

Ich weiß wer du bist, und ich weiß wen du hier meinst. Hast ja schon öfters über sie abgelästert, jetzt reicht's.

Du stellst sie immer als böse dar, und du machst nie was falsches. Dabei erzählst du entweder nur die halbe Wahrheit oder nur die Hälfte von dem was oder wie es wirklich ist. Du tust mir echt leid. Hast du wirklich sowas nötig?

Du warst doch zum Schluß kaum mehr bei ihr zu Hause, weißt gar nicht, was sie alles machen musste bevor sie ausgezogen ist. Und natürlich hat sie ihren Haushalt in den Griff bekommen, es waren lediglich ein zwei Dinge die sie nicht konnte.
Fass dir zunächst mal an die eigene Nase, bevor du über andere lästerst.
Ich weiß, dass du ne zeitlang deinen eigenen Haushalt nicht in den Griff bekommen hast.

Beitrag von darkblue81 03.02.11 - 09:35 Uhr

Schön das du so gut Bescheid weißt und weißt wer ich bin *applaus*

Wenn das hier deine Interpretation meiner Worte ist, ok, aber lästern und jemand als böse darstellen, das ist für mich etwas anderes.

Wenn du mir noch etwas zu sagen hast, gerne über PN und nicht hier im Forum

Grüße

Beitrag von thea21 03.02.11 - 10:10 Uhr

Sag mal, heut Nacht auf ner Kaffeebohne geschlafen?

Ich habe ich nicht lesen können, das sie in irgendeiner Form negativ, lästernd oder in ähnlicher Form über eine Bekannte geredet hat.

Lediglich eine Wahrnehmung über deren Verhalten im Haushalt in Zusammenspiel mit der Erziehung.

Und da gebe ich ihr zu Teilen Recht, aus eigener Erfahrung.

Solltest du ein persönliches Problem haben (warum auch immer) klär das privat und kack sie nicht im Forum an.

Grüße

Beitrag von nicegirl81 03.02.11 - 10:33 Uhr

Also ich hab die Nacht wunderbar geschlafen.

Okay, gebe zu, dass das Wort "böse" nicht zu diesem Beitrag gehört.
Es gibt Beiträge von ihr über sie, da ist es so.

Und das hier war dann zuviel.
Entweder die Wahrheit sagen oder die Klappe halten.

"Solltest du ein persönliches Problem haben (warum auch immer) klär das privat und kack sie nicht im Forum an."

Ja, das hätte ich gleich machen können, zu spät dran gedacht, hab ihr aber kurz darauf über PN geschrieben. Keine Ahnung ob was angekommen ist.

Da sie mittlerweile hier über dieses Forum geantwortet hat, hat sich der Rest für mich erledigt. Ich hab meins gesagt.

Und wem es nicht passt, der kann von mir aus meinen Beitrag löschen lassen.

Danke.

Beitrag von darkblue81 03.02.11 - 10:39 Uhr

Urbia hat die PN wohl gefressen..

Beitrag von 280869 02.02.11 - 12:25 Uhr

Meine Kinder (18,14.10) müssen nicht mithelfen.

Meine Kinder kommen täglich 15-16 Uhr nach Hause,da besteht die einzigste Pflicht das alle ihr Schulaufgaben machen und sich für den nächsten Tag vorbereiten.Den Rest des Tages sollen sie geniesen.

Sie kommen aber auch oft und fragen ob sie mir helfen können, oder sehen selbst wo Arbeit ist. Am Wochenende kochen sie mit oder auch mal allein.

Zur Zeit bauen wir das Spielzimmer um und richten auch die 3 Kinderzimmer vor, da ist klar das jeder mal hilft.

Ansonsten verwöhne ich meine Kinder. ich bin Hausfrau und mache Betten, wische Staub, sauge die Zimmer.
Wäsche wird vors Zimmer in einen Korb geworfen den runterzubringen ist eine Aufgabe der Kinder.

In den Ferien sieht das dann anders aus, da betrete ich die Zimmer nur zum quatschen.Da müssen sie alles selber machen.Machen sie auch gern, denn sie sind ja Sauberkeit gewöhnt und fühlen sich im Dreck auch nicht wohl;-)Ist auch ein Vorteil :-D

VG 280869

Beitrag von ansahe 02.02.11 - 13:09 Uhr

Hallo,

wirklich viele Aufgaben haben meine Kinder nicht im Haushalt.
Sie müssen natürlich ihre Zimmer selber aufräumen, da mache ich (ausser beim Kleinsten) ausser Fenster gar nichts.

Mittags räumen sie abwechselnd den Tisch ab, räumen alles in die Spülmaschine und helfen dem Kleinsten beim sich waschen. Dafür haben sie sich extra einen Plan gemacht, wer wann was macht :-p

Das war es aber auch schon an festen Pflichten. Ansonsten bitte ich sie um Hilfe und in der Regel funktioniert das auch gut.
Ich habe trotzdem nicht das Gefühl, dass sie später nicht in der Lage sind, einen Haushalt zu führen. Können tun sie alles (bis auf Wäsche waschen, da halte ich sie bis jetzt noch raus...muss ich aber dringend ändern #zitter ).
Wenn sie um 14 Uhr (teilweise 16 Uhr) aus der Schule kommen, essen wir und dann ist der Nachmittag mit Hausaufgaben, Lernen und sonstiger Sport bereits voll. Dann möchten sie sich auch noch mit ihren Leuten treffen, da müsste ich ihre "Pflichten" entweder aufs Wochenende legen oder bis zum Abend drauf warten. Das haut also irgendwie bei uns nicht hin. Ich bin aber auch so, wie es im Moment hier läuft, ganz zufrieden.

LG, Anja

Beitrag von risala 02.02.11 - 13:30 Uhr

Hi,

unser Sohn ist 7 und hat -noch- keine festen Aufgaben. ABER er hilft regelmäßig freiwillig im Haushalt.

Was ich ihm schon an Aufgaben übertrage:

Müll rausbringen
seine Spielecke im Wohnzimmer und sein Zimmer aufräumen
Tisch decken/abräumen
seine Schmutzwäsche in die entsprechenden Behälter bringen
Hundefrühstück machen / Wasser kontrollieren

Was er mal mehr mal weniger oft freiwillig macht (also ohne Aufforderung):

saugen
abtrocken bzw. Geschirr aus der Spülmaschine ausräumen
Socken und Unterhosen falten

Je älter er wird, umso mehr aufgaben wird er bekommen. Er wird als Teenie die Waschmaschine sicher bedienen, putzen / aufräumen, bügeln, Fenster putzen, kochen etc können. Glücklicherweise sieht er an seinem Papa, dass das keine "Frauenarbeit" ist -sein Papa ist nämlich Hausmann und scheisst bei uns den Haushalt.

Gruß
Kim

Beitrag von nochmal 02.02.11 - 13:36 Uhr

Hallo,

meine Kinder (8 und 3) müssen eigentlich auch nichts festes machen.

Der Grosse soll sich um die Schule kümmern und gut bleiben und der Kleine muss eben einfach noch nicht :-)

Tisch decken und ihre Wäsche wegbringen oder das Zimmer aufräumen - das machen sie von allein - da benötigt es nichts dazu etwas zu sagen.

ICh musste als Kind ebenfalls nichts machen, ausser meine Kindheit zu geniessen und mein Haus ist sauber und ich versinke nicht im Chaos.
Man lernt auch wenn man sieht, wie die Eltern mit Sauerbkeit und Hygiene umgehen.

Gruss

Beitrag von lexika 02.02.11 - 14:08 Uhr

Hallo,

wenn meine Kinder mit dem Argument kommen - Du lässt uns ja nur für dich arbeiten - kontere ich - ja aber ich kann das schon, ihr müsst das noch lernen.

So gesehen macht Deine Tochter eher zu wenig als zu viel.
Und grade weil man in der Pubertät eh zum Widerspruch neigt habe ich versucht meinen Kindern bis dahin alles was es so im Haushalt gibt an Aufgaben zu übertragen (einschließlich Kleinreparaturen) damit sie es lernen.

Diese Erziehung zur Selbstständigkeit (die ja in fast allen anderen Lebensbereichen erwünscht ist) fehlt leider oft in den Diskussionen zum Thema Hausarbeiten.

Die wichtigste Aufgabe aber - nämlich dafür zu sorgen dass es getan wird bleibt - noch - an mir hängen.

Und dass das Argument "die Anderen dürfen mehr müssen weniger und kriegen obendrein auch noch mehr Taschengeld" nix bringt lernen sie irgendwann auch noch.

LG, Christine

Beitrag von zaubertroll1972 02.02.11 - 14:25 Uhr

Hallo,

ich denke mit 12 Jahren können die Kinder schon was machen aber ich weiß grad nicht ob es unbedingt so regelmäßig immer das gleiche sein muß.
Mein Sohn ist jetzt 7 und hat keine festen Aufgaben. Er macht das was gerade anfällt und er machen kann und so werde ich es weiterhin halten.
LG Z.

Beitrag von 3wichtel 02.02.11 - 14:42 Uhr

Oft erhöht es die Akzeptanz des Kindes, helfen zu müssen, wenn es aus 2 Dingen wählen darf.

Du sagst z.B. "Ich habe zwei Aufgaben zu vergeben: Waschmaschine ausräumen und Müll rausbringen. Du kannst Dir eines davon aussuchen, das andere mache ich".

So arbeitet Dein Kind mit, lernt, welche Aufgaben im Haushalt so anfallen und hat trotzdem das Gefühl, wählen zu dürfen.

  • 1
  • 2