mittelohrentzündung ohne antibiotikum - wer hat erfahrung

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Beitrag von matsel 02.02.11 - 10:38 Uhr

hallo mädels,
meine kleine hats mit ner mittelohrentzündung erwischt. kia hat nat.gleich antibiotikum aufgeschrieben das habe ich auch da - aber noch nicht gegeben. wir kommen im moment gut mit belladonna d12, chaemomilla d12 und hypericum d12 hin. könnt ihr noch andere mittele empfehlen? wie waren eure erfahrungen? wie lange hat die heilung gedauert?
angefangen hat alles am sonntag abends. am mo mittag ist ihr das ohr ausgelaufen und ich zum kia. angefangen habe ich mit den homöopathischen sachen am mo abend und ich habe en eindruck das es besser wird.
lg und danke

Beitrag von reneundsandra 02.02.11 - 10:45 Uhr

#zitterwas gibst du ihn denn genau?Wie heist denn das?Ich hab mit unserm 15 Monate schon von Anfang an Propleme er hat ständig was mit den Ohren:-(und die KIÄ iss im Urlaub würde eh wieder Antibiotikum bekomm jetzt hat er Schnupfen und Fieber dazu iss echt traurig wenn er immer so leided:-(wollen das heut mal ausprobieren mit nem Zwiebelsäckchen
lg reneundsandra+Kinder

Beitrag von brille09 02.02.11 - 10:52 Uhr

Hallo,

geh doch lieber zu nem guten HNO, die sind da geeigneter als Kinderärzte. Meist liegt irgendwas anatomisches vor (geknickter Gehörgang, etc.), wenn sie immer was an den Ohren haben. Bei meinem Bruder schlägt sich heute noch jeder kleinste Schnupfen sofort aufs Ohr, wenn er da nicht sofort präventiv einschreitet (es gibt z.B. auch nicht-medikamentöse Möglichkeiten zum Druckabbau im Innenohr, usw.). Also, ab zum "Spezialisten", unser HNO-Arzt ist ein Segen!

Beitrag von reneundsandra 02.02.11 - 10:55 Uhr

;-)Ich muss eh mit den kleinen hin und da nehme ich Nick gleich mit
lg reneundsandra+Kinder

Beitrag von brille09 02.02.11 - 10:46 Uhr

Also, ich halte davon ÜBERHAUPT nichts! Eine Mittelohrentzündung ist eine ernste Erkrankung, mit großen Schmerzen verbunden und v.a. besteht leicht mal die Gefahr, dass da was chronisch wird. Von hohem Fieber seid ihr offenbar ja noch verschont geblieben, das kann auch dazu kommen. Und wenn es schon rausläuft? Dann ist es sicher eitrig, oder??? Ganz ehrlich, ich bin überhaupt nicht dafür, seine Kinder mit Medikamenten vollzustopfen (meiner bekam z.B. nie so Sab oder irgendwelche Zahnungshilfen als Dauergabe), aber es gibt Situationen, da ist die KURZZEITIGE Gabe eines wirklich schnell wirkenden Medikaments sinnvoll und notwendig. Hattest du in den letzten Jahren mal Ohrenschmerzen und weißt du WIE schmerzhaft das ist??? Wenn du ihr gleich die Medizin gegeben hättest, wär sie jetzt sicher schon schmerzfrei - bei Kinder geht das dann auch wieder sehr schnell. Nein, sorry, ich hab null Verständnis dafür und das ist nicht bös gemeint.

Beitrag von matsel 02.02.11 - 11:03 Uhr

meine kleine war am mo sogar mit bestlaune im kindergarten. hätte ich morgens gewußt was sich anbahnt hätte ich sie gar nicht erst geschafft. habe sie 14uhr aus dem kiga abgeholt und das ausgelaufene ohr gesehen. selbst die erzieherin hat nix davon gemerkt. in der nacht von so auf montag hat sie geschrien und gequngelt, sie bekommt aber auch zeitgleich 4 zähne, darauf habe ich die ganze sache geschoben. schmerzfrei ist sie augenscheinlich. fieber hat sie auch nicht. wenn notwendig gebe ich auch ab, aber diesmal hielt ich es nicht für den richtigen weg.

Beitrag von sunflower2010 02.02.11 - 10:46 Uhr

Hallo,

also meine Chefin wartet immer so lange es geht mit Antibiotika. Aber wenn das Trommelfell geplatzt ist verordnet sie es. Denn das Trommelfell ist ja nun offen und somit können sich da ganz ganz schnell mehr Keime reinsetzen.

Ansonsten hilft ganz gut Otovowen Tropfen (aber jetzt würde ichd das Antib. geben)
Meine Tochter leidet selber oft unter Mittelohrentz., und ich warte auch so lange es geht.

LG sunni

Beitrag von manja. 02.02.11 - 10:48 Uhr

Ich habe drei Mittelohrentzündungen ohne AB behandelt. Mit Otowowen, Olivenöl-Wattebausch ins Ohr und Zwiebelsäckchen über Nacht drauf (Mütze). ALlerdings war mein Sohn auch 3 Jahre bei der ersten, kein Baby mehr. Wenn dnoch akuter Schnupfen da ist, unbedingt Nase mit abschwellenden Tropfen freimachen.
Einaml in seinem Leben ging es ihm so schlecht, dass er ein AB bekommen hat. Und, es hat gar nichts gebracht! Am nächsten Tag bekam er erst die MOE. Na toll, das war wohl für die Katz und hat nur die Darmflora kaputtgemacht....
Ich würde beim Baby schon einen Arzt fragen, aber vielleicht einen naturheilkundlichen, denn heute wird eher nicht mehr mit AB behandelt bei MOE.
manja

Beitrag von matsel 02.02.11 - 10:57 Uhr

"denn heute wird eher nicht mehr mit AB behandelt bei MOE. "
eben.
danke dir

oh man. meine kleine ist ja auch kein baby mehr. sie ist ja "schon" 13 monate alt. ich muß mich erst mal dran gewöhnen nicht mehr im babyforum zu schreiben.
lg

Beitrag von manja. 02.02.11 - 11:27 Uhr

Ich hab gerade gelesen, dass du was nasses am Ohr hattest? Das hatten wir nie. NIcht, dass das Trommelfell geplatzt ist? Frag doch nochmal einen KiA., denn da könnte es auch sofort besser gehen, weil der Druck weg ist. Und da weiß ich nicht, ob man nicht doch ein AB geben muss. Das kenne ich nicht und pass schön auf, dass ihr euch da nicht noch was anderes holt, Z.Z ists schlimm mit den Erkrakungen.
manja

Beitrag von matsel 02.02.11 - 11:58 Uhr

das hat der heilpraktiker auch gesagt, das dann der druck weg ist, wenn das ohr aufgeht. ist aber nicht wirklich so schlimm und die kiä hat auch gemeint halb so schlimm. natürlich hab ich sie gut im auge. es läuft auch nichts mehr raus, alles trocken.
puh, hier wird mir ja schon fast kindesmisshandlung unterstellt, wenn ich das so lese. aber ich frage mich warum ich der kleinen AB geben soll, wenn wir augenscheinlich auf dem weg der besserung sind. kann ja verstehen das sich die leute sorgen machen, aber ide kirche sollte dann auch mal im dorf bleiben.
danke dir

Beitrag von jerk 02.02.11 - 10:53 Uhr

Hallo,

eine Tollkirsche, ob verdünnt oder nicht, kommt nicht in mein Kind rein !!

Gib das Antibiotikum, ggf. Schmerzmittel. Eine MOE ist nicht schön und kann bei falscher Behandlung das Trommelfell schädigen. Da würde ich nicht lange mit Kügelchen rummachen.

lg
jerk

Beitrag von silli26 02.02.11 - 11:09 Uhr

ich denke gerade bei einer Mittelohrentzündung sollte nicht lange mit irgendwelchen Mittelchen probiert werden. Mein Sohn hat öfter Mittelohrentzündungen, die letzte ist gerade einige Wochen her und wir haben es nicht rechtzeitig bemerkt, er hat dann dazu noch eine Bindehautentzündung bekommen und wir hatten schon eine Einweisung in die Kinderklinik falls es über die Feiertage schlimmer werden sollte (wegen des Verdachts auf Hirhautentzündung). Also bitte probiere nicht lange rum sondern gib deiner Kleinen die MEdizin die verordnet wurde!!

Beitrag von sparrow1967 02.02.11 - 11:17 Uhr

Wenn du eine MOE bei DIR mit Globuli behandelst- bitte schön. Deine Sache.
Bei meinem Kind gibts ANtibiotikum, denn ich mlchte nicht, dass er später Probleme mit en Ohren bekommt, nur weil ich etwas verschlampt habe.

Früher wurden Ohremschmerzen oder MOES selten mit Antibiotikum behandelt- was bleibt: extrem empfindeliche Ohren- schon beim kleinsten Windhauch auf ungeschütze Ohren habe ich Schmerzen!

Mein Kind behandel ich daher bei solchen Sachen nicht mit Globuli.


sparrow

Beitrag von freno 02.02.11 - 11:30 Uhr

Hallo

Also wir haben einen super Hausarzt, der hauptsächlich homöopathisch behandelt.

So habe ich bei meinen Kindern immer die MOE (bis auf einmal, da ging es nicht anders) mit Kügelchen und Co. wegbekommen.

Welche das waren kann ich aber nicht mehr sagen.

Aber ich habe immer Zwiebelwickel gemacht und homöopathische Ohrentropfen genommen. Die allerdings auf einen Wattebausch und dann ins Ohr.

Wenn der Schmerz zu arg ist, dann kannst du ja auh mal eine Schmerztablette geben.

Alles Gute

Freno

Beitrag von miau2 02.02.11 - 11:30 Uhr

Hi,
ich behandele gerne mit homöopathischen Mitteln. Auch bei Ohrenschmerzen (zum geplatzten Trommelfell kam es noch nie, Ohrenschmerzen hatten wir schon sehr oft).

Die Mittel wurden von unserer Kinderärztin, die auch Homöopathin ist verordnet. Sie ist es auch, die überwacht, ob es ausreicht und besser wird oder eben doch "Schulmedizin" sein muss.

Daher werde ich dir nicht irgendwelche weiteren Mittelchen empfehlen, sondenr den Rat geben, dich an jemanden zu wenden, der
- sich damit auskennt
- der dein Kind untersuchen kann
- und der in der Lage ist festzustellen, ob Homöopathie Euch noch weiterbringt oder eben nicht

Auf eigene Faust würde ich bei kleinen Kindern sicher nichts ausprobieren, erst recht nicht, wenn das Trommelfell bereits geplatzt ist.

Da ich aber auch unseren KIÄ vertraue und weiß, dass sie AB nur verschreiben, wenn es wirklich sinnvoll ist weiß ich eines genau: wenn ich von dort AB verordnet bekomme - dann gebe ich es auch.

Vielleicht solltest du dir auch einen KiA suchen, dem du mehr vertraust als es offenbar jetzt der Fall ist? Ich finde das einfach sicherer als per Ferndiagnosen irgendwelche Tipps, die helfen können (oder auch nicht) zu bekommen und dann auszuprobieren...das kann ich bei mir selbst machen, aber nicht bei den Kleinen.

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von matsel 02.02.11 - 11:48 Uhr

meine kiä hat mo-nachmittag keine sprechstunde und ich war bei d vertetung. zuätzlich bin ich bei einem (wirklich guten) heilpraktiker, die globulis sind in absprache mit ihm.
wenn ich nicht so ein gutes gefühl bei der sache hätte, wäre schon längst AB in meinem kind. sie ist augenscheinlich schmerzfrei, beim ohr läuft nix mehr, hat kein fieber, ißt u trinkt. wenn ichs nicht besser wüßte hätte ich sie in den kindergarten gegeben. ich habe gehofft in meinem et würde man es verstehen das es meinem kind nicht soo schlecht geht, aber das ging wohl ein wenig nach hinten los.
danke lg

Beitrag von miau2 02.02.11 - 13:24 Uhr

Hi,
dann verstehe ich die Frage nicht so ganz, ehrlich.

Wenn du jemanden "vom Fach" hast, der dein Kind und den Fall kennt - dann frag doch am besten den, was du noch machen kannst/solltest.

Da hast du doch genau den richtigen Ansprechpartner, den ich dir eigentlich empfehlen wollte...

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von tragemama 02.02.11 - 11:41 Uhr

Ich finde das verantwortungslos. Ich bin schwer hörgeschädigt, weil meine Mutter "nicht so viel Antiobiotikum geben" wollte. Denk mal drüber nach.

Beitrag von mss.fatty 02.02.11 - 11:42 Uhr

moin,


ganz ehrlich mir drängen sich folgende fragen auf:

warum gehst du eigendlich zum arzt,
wenn du anscheinend der bessere arzt für dein kind bist?

warst du wenigstens beim homöopathen mit deinem kind,
oder experimentierst du einfachmal ein wenig mit den mittelchen rum?

bitte, nimm das AB und wenn du unbedingt homöopathische mittelchen haben möchtest werde bei einem homöopathen vorstellig.

lg anna

Beitrag von michback 02.02.11 - 13:16 Uhr

Hattest du schon mal eine richtige Mittelohrentzündung? Weißt du, dass das richtig fiese Schmerzen sind?

Gib deinem Kind die Medikamente wenn sie verordnet wurden. Für was rennst du zum Arzt wenn du die Medikamente doch nicht gibst.

Ich hab nichts gegen Globoli, auch wenn bei mir die Wirkung gleich Null ist, aber bei einer richtigen Erkrankung vertrau ich doch eher der Schulmedizin.
Alles andere finde ich unverantwortlich.

Beitrag von koerci 02.02.11 - 14:11 Uhr

Ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen an!!
Gib deinem Kind das AB, der Arzt wird es nicht umsonst verordnet haben.
Wenn schon Flüssigkeit aus dem Ohr läuft, MUSS das ordentlich behandelt werden.

Hattest du schonmal ne MOE? Ich hatte als Kind jedesmal eine, wenn ich krank war und glaub mir, ich würde sie keinem wünschen!!

Schmeiß die Globulis in den Müll !!

Beitrag von matsel 02.02.11 - 15:22 Uhr

um nicht jedem einzeln zu antworten:
ich habe nun meinen et zig mal gelesen und kann nicht verstehen warum manche einfach nur ihren senf dazu geben müssen. wer nachfragen hat bekommt diese gern beantwortet, aber alles ordentlich und sachlich. wo bitte habe ich geschrieben das mein kind immer noch schmerzen hat? wäre nicht das ohr augelaufen, hätte ich es als zahnungsbeschwerden abgetan. sie war am mo bis 14uhr in der kita, selbst 2 erzieherinnen haben es nicht bemerkt, weil sie augencheinlich keine schmerzen hatte. es hat nichts auf eine moe hingedeutet.
ich laß mein kind mit sicherheit hier nicht sinnlos leiden, bloß weil ich keine AB geben will.
schade das es so viele gibt, ür die es keine alternative zum AB gibt.

Beitrag von koerci 02.02.11 - 19:49 Uhr

Klar bemerkt man eine MOE nicht immer sofort, aber gerade wenn sie anscheinend schon länger Ohrenschmerzen hatte (die nicht bemerkt wurden) und dann das Ohr bereits ausgelaufen ist, MUSS ein Antibiotikum her. Da gibts nunmal kein wenn und aber.

Meine Maus hatte auch schon zweimal eine MOE, aber jedesmal haben wir sie sofort bemerkt, weil ich wegen Schnupfen und Husten beim Arzt war.
Bei beiden Malen konnten wir es ohne AB heilen, weil es eben noch nicht weit fortgeschritten war.

Wenn das Ohr bereits ausläuft, ist das definitiv extrem schlecht!!