Müter mit mehrern Kindern: Habt ihr es euch SO vorgestellt?

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Beitrag von cooky2007 02.02.11 - 12:06 Uhr

Ich habe jetzt 2 - und das reicht mir vollkommen.
Ob es an meiner chronischen Erkrankung liegt, dass ich ständig müde und kaputt bin? Oder daran, dass unser 2. Kind mich zu 100% beansprucht?

Nr.1 war pflegeleicht - es lief ganz gut. Er ist sehr selbständig.
Dann wollten wir uns vergrößern und Nr. 2 verlangt uns wirklich alles ab. Es läuft alles anders (ok, kann ja vorkommen), aber auch alles total verquer.
Sie lässt sich auch nicht abgeben (zumindest bei den Großeltern), wir sind nun wieder beom Vollstillen angekommen, weil sie jeglichen Brei verweigert, nachts kommt sie nund wiederr alle 1-2 Stunden. Tagsüber ist sie motzig, meckert viel. Nur wenn der große Bruder sich mit ihr beschäftigt ist eitel Sonnenschein. Ansonsten will sie herumgetragen werden, damit sie alles sieht (was ich aufgrund meiner chron. Erkrankung nicht immer kann).
Im Gegensatz zum großen ist sie bewegungstechnisch nicht die Schnellste, was sie natürlich verärgert, wenn sie nicht vom Fleck kommt.

Dazu der Haushalt (Haus mit 3 Etagen plus Keller), eine ehrenamtliche Tätigkeit und einen Mann, der fast 12 Stunden täglich außer Haus ist und alle 4-6 Wochen auch mal fast eine ganze Woche im Ausland.

Ich gehe am Stock und denke immer nur - die anderen schaffen es doch auch, warum ich nicht?

Beitrag von magnoona 02.02.11 - 12:10 Uhr

mhm, die Belastung haben wir alle. Mein Mann ist morgens weg, bevor die Kinder aufstehen und kommt erst nachts. Wochenende ist er auch oft am arbeiten und auch mal ein bis 2 Wochen auf Dienstreise. Habe auch Momente, wo ich nicht mehr kann - unsere Familien sind zu weit weg, da also keine Unterstützung.
Allerdings weiß ich vom 1., dass auch die blöden Phasen vorbei gehen und es wieder besser wird. Allerdings haben wir das Glück, dass der Große echt stressig war und z.T. noch ist und der Kleine bisher recht pflegeleicht ist...spätestens wenn das Kleine 3 ist, wirds besser ;-)
'Stillen tu ich nachts halb stündl bis stündl, das ist ätzend ;-) aber Flasche und Brei verweigert er!

Beitrag von dany2410 02.02.11 - 12:20 Uhr

Hallo,

also mein großer hat den gaaaanzen tag gebrüllt und die ganze nacht geschlafen - mein kleiner ist den ganzen tag friedlich - will halt auch beschäftig und getragen werden was soweit ok ist aber NACHTS.... #gaehn kommt er halbstündlich aber nicht zum trinken - ich habe keine ahnung wo der wurm drin ist - vielleicht ein schub (ist seit einem monat so) mittlerweilen schläft er bei uns im bett was es nur gering besser macht.... ich hoffe dass diese unruhigen nächte bald besser werden ansonsten ist alles gleich wie beim großen nur dass es halt 2 sind ;-)

aber ich wollte immer 2 kinder und ich denke wenn der 2. mal ein jahr alt ist (heuer im Mai) wird sich alles bessern.... bisdahin sind es bloß noch 4 monate....

es heißt halt durchhalten und viel kaffee trinken...

lg dany

Beitrag von kleiner-gruener-hase 02.02.11 - 12:55 Uhr

Wir haben auch 2 Kinder (fast 6 Jahre und 13,5 Monate) und nein, so habe ich es mir nicht vorgestellt. Ich habe es mir stressiger vorgestellt...

Wir wollten von Anfang an lieber einen größeren Abstand zwischen den beiden, als einen kleineren. Einfach weil ich keine Mutter (mit Kindern mit wenig Altersunterschied) kenne, die mir sagt sie würde es genauso wieder machen, und weil mein Bruder und ich auch 7 Jahre auseinander sind und ein sehr inniges Verhältnis haben. Und ich denke der Abstand zwischen unseren beiden ist perfekt (fast 5 Jahre).

Der Großen konnte ich schon während der SS viele Dinge erklären und gerade die erste Zeit, als ich oft tagelang nichts anderes gemacht habe als zu stillen, war sie super! Sie ist sehr selbstständig geworden in dieser Zeit. Wenn wir wirklich mal was ohne Kinder erledigen müssen, geben wir sie zusammen zu meinen Eltern oder meinem Schwiegervater, dann passen sie praktisch aufeinander auf. Der Kleine hängt wahrscheinlich mehr an der Großen als an mir...

Auch wir haben ein 3 stöckiges Haus. Der Haushalt wird halt größtenteils vormittags erledigt, wenn die Große im KiGa ist und bestimmte Dinge schaffe ich dann ganz locker wenn der Kleine seinen Mittagsschlaf macht und sie noch nicht da ist, oder eben in ihrem Zimmer mal ne halbe Stunde für sich sein möchte. Mein Mann ist Koch, was das bedeutet können sich die meisten selbst ausmalen.

Ach ja: Gestillt wird der Kleine auch noch, letzte Nacht war wieder so eine Nacht wo er alle 2 Stunden ran wollte. Klar bin ich heute ziemlich müde, aber hey, das geht auch wieder vorbei. Gekrabbelt ist er erst mit 12 Monaten und seit ca. 2 Wochen zieht er sich hoch und läuft an den Möbeln lang.

Meine größte Sorge war vorm 2. Kind immer, dass das 2. Kind das komplette Gegenteil vom 1. Kind sein könnte. Und unsere Große war (und ist) ein sehr unkompliziertes Kind, ich hatte Horrorszenarien vor Augen! Und dann kam der Kleine und der ist fast noch unkomplizierter als die Große.

Mach dir vielleicht mal weniger Stress, was du am einen Tag nicht schaffst, machst du eben am nächsten!

LG

Beitrag von ida1979 02.02.11 - 13:00 Uhr

Hi,

tja leider ist es mit zwei Kindern viel anstrengender als man sich das vorstellt. Erst jetzt weiß ich wie einfach es eigentlich mit einem Kind war. Bei uns ist es vom Verhalten der Kinder aber eher umgekehrt. Unsere Große (2,5 Jahre) ist oft sehr schwierig. Sie hat schon immer viel gefordert und schläft bis heute nicht durch. Dafür ist unser Sohnemann (9 Wochen) ein totaler Sonnenschein und schlafen tut er auch schon 6 Stunden am Stück in der Nacht. Also wie mans dreht, ein Kind scheint immer etwas schwieriger zu sein. Ich denke du solltest in deiner Situation die kleine auch einfach mal 5-10 Minuten brüllen lassen. Das läuft in dem Alter schon unter Lernefekt bzw. Erziehung. Sie muss einfach schnallen, dass nicht bei jedem Motzer gleich reagiert wird und sie auch nicht immer die erste Geige spielen kann. Ansonsten solltest du versuche sie langsam an die Großeltern zu gewöhnen. Du brauchst schließlich auch mal ein bisschen Ruhe. Aber keine Sorge, alle sagen mir immer, dass das erste Jahr mit zwei Kindern das härteste ist und dann wirds besser. Also Kopf hoch, auch du schaffst das.

LG Julia

Beitrag von mutschki 02.02.11 - 14:20 Uhr

huhu

also unser erster war auch ein liebes,pflegeleichtes baby und ich hatte kaum arbeit mit ihm.als dann nr 2 kam,war es schon ne grosse veränderung,zumal der 2ter das gegenteil war,wie bei euch ;-) er hat von anfang an schlecht geschlafen,nachts wie oft wach,wie oft stillen etc ,dabei waren die ersten 2 wochen stillen echt die hölle....nach 6 wochen hab ich dann mit dem stillen aufgehört weil ich einfach nur noch genervt davon war,so unsicher ob der kleine genug trinkt,nachts nur bauchweh etc hatte für den grossen auch kein nerv mehr....mit der flasche ging es uns allen schon mal besser.
er schläft heute noch nicht wirklich durch,also bleibt unser wirbelwind ;-)
jetzt mit nr 3 ist es aber nicht so ne grosse umstellung und ich muss sagen,es ist gar nicht so anstengend und stressig wie ich es mir vorgestellt habe,grade weil der grosse im sommer letztes jahr eingeschult wurde....läuft eigentlich alles easy.unser kleiner ist aber auch ein pfelgeleichtes baby,total geduldig und beschäftigt sich schon viel selbst.

lg carolin

Beitrag von katta0606 03.02.11 - 10:23 Uhr

Hallo,
wir haben auch 2 Kinder (4 Jahre und 7,5 Monate) und ich habe während der SS immer gehört "Ein Kind ist kein Kind, bei einem zweiten Kind potenziert sich die Arbeit, 2 Kinder sind Stress pur" etc. pp.
Ich bin also eher "vorgewarnt" in ds Abenteuer zweites Kind gegangen.
Im Nachhinein muss ich sagen, dass sich keine der Vorwarnung bis dato bestätigt hat.
Beide Kinder sind sehr unkompliziert, schlafen gut, essen gut nd spielen jetzt auch schon schön miteinander.
Natürlich gibt es Zeiten, wo es sehr anstrengend ist. Wie momentan zum Beispiel: Die Große ist krank und die Kleine steckt wohl in einem Schub.
Heute Nacht war es super anstrengend. Die Große kam alle 20 min. und wollte irgendwas "Unsinniges" (in meinen Augen), die Kleine ist (entgegen ihrer Gewohnheiten) 1x wach egworden und wollte trinken.
Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr entspannt und Haushalt (Eigenheim mit 2 Etagen plus Keller und krankem Schwiegervater mit im Haus) bekomme ich im Allgemeinen auch gut unter. Dazu kommt noch ein Hof mit Tieren, der aber auch noch Platz hat.
Ansonsten ist mein Mann auch lange unterwegs, oft auch an den Wochenenden und streckenweise lange auf Geschäftsreise.

Hast Du denn niemanden, wo Du die Kinder mal stundenweise hingeben kannst, damit Du Dich etwas entspannen kannst ?? Das würde ich Dir dann empfehlen. Einfach mal die Kinder abgeben und schwimmen gehen, in die Sauna, mit ner Freundin schwofen... was auch immer Dir gut tut und Freude bereitet.

LG