Verkauf für Freundin

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Forum: Internet & Einkaufen

Kein Gedrängel, keine Ladenöffnungszeiten, alles auf einen Klick. Das Internet wird immer beliebter als Shoppingmeile und Informationsbörse. Fragen zu Angebot, Abwicklung, Versand können hier gestellt werden.

Beitrag von daisy80 02.02.11 - 12:44 Uhr

Ich brauch mal ein paar Einschätzungen...

Vor ein paar Tagen fragte mich eine Freundin, ob ich ihr helfen könnte, ihre gebrauchte Kinderkleidung loszuwerden.
Da es nicht nur so das übliche ich-hab da mal-ein-paar-Kisten-Gedöns ist, sondern schon richtig, richtig viel (momentan sind es wohl 15 packevolle Windelkisten unsortiert, aber ein Ende ist noch nicht in Sicht).
Sie hat keine Lust, sich damit zu beschäftigen und hat mir vorgeschlagen, dass sie mich am Gewinn beteiligt. Find ich auch gerechtfertigt, denn ich müsste die Sachen abholen (ca. 50 Kilometer - sie hat kein Auto), sortieren nach Basar, Ebay und Tonne, sie zum Basar tragen, die anderen Sachen bei Ebay einstellen und mich um Abwicklung und Versand kümmern.

Mir macht sowas Spaß, aber so ganz für Freundschaft und gar nix möchte ich mich dann doch nicht mehrere Wochen so intensiv damit beschäftigen.
Ich gehe mal davon aus, dass sie mich einen Vorschlag machen lässt, was ich denn haben möchte.

Wäre ja auch okay, wenn sie mich mal zum Essen einlädt oder mit den Kids irgendwo nett hin (wobei ich da auch wieder den Weg für machen muss).
Aber ich hab mal echt so GAR keine Ahnung, was da die Wertigkeit betrifft (den Freundschaftsaspekt natürlich mit beachtet)...
Sagt mir mal was dazu...

Oder würdet Ihr bei sowas generell sagen "Lass die Finger davon, hat man nur Gerenne und Ärger mit"?

Beitrag von sobinichnunmal 02.02.11 - 12:58 Uhr

Lass die Finger davon. Hört sich nach sehr viel Arbeit an und es kostet dich ne ganze Menge Zeit, Mühe und Aufwand.

Ich habe mal eine Ikea Tüte voll Klamotten für eine Freundin verkauft. Das Ende vom Lied war, dass ich nicht alles losgeworden bin, manche Sachen sind ihr zu günstig weggegangen... sie hat mir dann ein paar Euros gegeben, das stand aber meiner Meinung nach nicht in Relation zu der Mühe, die ich hatte... wir haben uns im Grunde beide über den Gegenüber geärgert. Die Freundschaft ist daran zwar nicht zerbrochen, ich habe aber eine Lehre draus gezogen.

LG Sandy

Beitrag von vwpassat 02.02.11 - 13:03 Uhr

Tu es nicht!

Beitrag von cinderella2008 02.02.11 - 13:05 Uhr

Hallo,

ich würde das nicht machen. Es ist definitv sehr viel Arbeit und Zeitaufwand, wenn man z.B. vernünftige Auktionen einstellen möchte.
Da musst Du schon sehr viel Spaß daran haben und zu viel Zeit, wenn Du Dir das aufhalsen möchtest.

Ich stelle auch manchmal Auktionen für Familienmitglieder ein, die sich mit PC/Ebay nicht auskennen. Zum Glück ist es eher selten und nicht viel Ware, aber mein Zeitaufwand ist meist größer als der Gewinn, der für den Verkäufer rüberkommt.

Ich nehme nichts dafür, mache es nur, um einen Gefallen zu tun.

LG, Cinderella

Beitrag von daisy80 02.02.11 - 13:08 Uhr

*Ich nehme nichts dafür, mache es nur, um einen Gefallen zu tun.*

Das mache ich normalerweise auch nicht. Aber ansonsten ist es auch nie eine so unüberhschaubare Menge...
Ich glaub, ihr habt Recht - ich sollte das ablehnen.

Oder mit ihr zusammen mal einen Garagenflohmarkt veranstalten, wo jeder seinen eigenen Tisch hat.

Beitrag von cinderella2008 02.02.11 - 13:20 Uhr

Aber ansonsten ist es auch nie eine so unüberhschaubare Menge...


Eben, in diesem Fall würde ich auch keinen Gefallen tun. Der Aufwand ist gar nicht bezahlbar.;-)

Beitrag von melmystical 02.02.11 - 14:32 Uhr

Wenn du sowieso schon zu ihr hinfahren musst, dann würde ich die Sachen DORT aussortieren. Das kann zwar etwas dauern, aber im Prinzip genügt ja immer schon ein Blick auf das Schildchen, um zu sehen, welche Marke es ist. Dann nimmst du schon mal nur die guten Sachen mit, die du dann bei eBay reinsetzen kannst. Auf einen Basar würde ich mich nicht stellen. Mit den restlichen Sachen kann sie dann machen was sie will.

Beitrag von cooky2007 02.02.11 - 15:37 Uhr

Ich habe für meine Freundin vor kurzem einen Kindersitz und ihr baby bay verkauft.
Sie hat auch massig wertvolle Kinderkleidung, wobei ich ihr angeboten habe, zu helfen. Alleine machen, das könnte in die Hose gehen.
Kostet immens Zeit (merke das gerade selbst, da ich eine Babykollektion für ebay vorbereite) und hinterher ist es ihr evtl. nicht genug, was dabei rauskommt. Zudem kennst du diese fremden Sachen nicht gut genug. Bei meinen eigenen weiß ich um jedes Fleckchen etc., fremde Sachen müsstest du genauestens inspizieren.
Bei ebay verkaufe ich ab und an mal etwas für meine Eltern, da nehme ich aber kein Geld für.

Vielleicht könnt ihr euch beim nächsten Kindersachenmarkt einen Tisch teilen? Sie könnte ja vorher mal mit dem ganzen Zeug zu dir kommen und ihr sortiert an einem Nachmittag mal gemeinsam aus?

Beitrag von daisy80 02.02.11 - 17:47 Uhr

Naja, da sie kein Auto hat, bliebe die Fahrerei an mir hängen und den Tisch bekomme ich auch alleine schon mehr als voll ;-)

Ich hab schon an einen selbstorganisierten Garagenflohmarkt gedacht.

Wie schon gesagt: ab und zu mache ich das bei Ebay auch für andere mal mit ein paar Teilchen und nehme da selbstverständlich nichts für.
Nur wenn es sich um einen derart immensen Arbeitsaufwand handelt, wäre mir meine Zeit dann doch zu wertvoll, um das unentgeltlich zu machen.

Ich denke mittlerweile: Hilfe ja, alles übernehmen nein.

Beitrag von sternschnuppe215 03.02.11 - 09:54 Uhr

ohje bei ebay kann aber fix dran sein, wenn Du mehr als 7-10 Verkäufe (egal welcher Erlös) als "Privatverkäufer" im Monat hast ... das wird dann von "Abmahnanwälten" die dort als Testkäufer unterwegs sind (um an Deine Adresse zu kommen, entsprechend genutzt und kann sehr teuer für Dich werden....

näheres kannst Du im Ebay Forum erfahren...

#schwitz

Beitrag von daisy80 03.02.11 - 16:41 Uhr

Oh, dann scheine ich da falsch informiert zu sein. Ich dachte, die Zahl der Verkäufe sei da wesentlich höher.
Aber was hat ein Abmahnanwalt damit zu tun, ob ich privat verkaufe oder mir Gewerblichkeit unterstellt wird?
Was mahnen die denn ab?

Beitrag von eoweniel 03.02.11 - 17:32 Uhr

Wenn mich nicht alles täuscht, meine ich gelesen zu haben, dass man im Monat so um die 30 Artikel privat verkaufen darf, ohne gleich als professioneller (gewerblicher) Verkäufer zu gelten.
7-10 Verkäufe pro Monat wären also nun wirklich zu wenig. ;-) Das würden so manche private VK nicht mitmachen, ergo nicht mehr bei eBay verkaufen.

LG
eo