Gibt es bei einem KS eigentlich auch diese berühmten *Glückshormone*

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Forum: Geburt & Wochenbett

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Beitrag von xxladybirdxx 02.02.11 - 14:43 Uhr

Huhu!

Also ich hatte 2006 einen Not-Kaiserschnitt bei meiner Tochter. Hatte danach etliche Probleme. Sollte ja auch EIGENTLICH nur wegen einem Wehenbelastungstest ins KH und es dauerte keine 10 Minuten Später, da war ich Mama. Ganz unerwartet und für mich auch sehr unschön.

Ich hatte also alles andere als irgendwelche Glückshormone. Ich hatte Probleme mit dem Baby, mit der ganzen Situation, bekam nch eine Sepsis dazu und hatte tagelang sehr hohes Fieber. Im Anschluss gleich noch doppelseitige Brustentzündung usw.

Soll einfach heissen, dass ich keinerlie "Glück" verspürt habe, als meine Kleine geboren wurde. Nun ist das 2. Kind unterwegs und natürlich würde ich sehr gerne versuchen, spontan zu entbinden, wenn es denn geht und ich die ärztliche Zusage bekommen, also nicht um jeden Presi versteht sich.

Wenn ein KS nun geplant passiert, stelle ich es mir weniger schlimm vor, als ein Not-KS aber gibt es denn bei einem KS überhaupt auch diese Glückshormone die ausgeschüttet werden, so wie man davn spricht bei einer Spontangeburt ?

Vielleicht hat ja hemand schon beids hinter sich, also KS und spontan und könnte es daher gut aus Erfahrung berichten ?!

Würde mich über Antworten freuen!

Lg

Beitrag von findus-mama 02.02.11 - 15:11 Uhr

Doch gibt es, ich hatte es nur bei den KS, bei den Spontangeburten hatte ich nix ausser Wut und Hass, ich wollte ganz schnell inruhe gelassen werden und die Babys hätte ich am liebsten auch an die Wand geschmissen.

Also ich hatte es nur nach dem KS#kratz

Beitrag von nic10704 02.02.11 - 15:37 Uhr

Hallo,

ich hab auch beides hinter mir..

Ich hatte 2004 eine Geburt die eingeleitet wurde und nach 7 Tagen mit Fruchtblasenöffnung und einem Geburtstillstand endete. Der kleine wurde damals per Saugglocke geholt.. Ich hatte weder Glücksgefühle noch sonst was und mir gings hundeelend.

Unser 2. wurde letzte woche mittwoch per geplanter Sectio geholt.. und es war wunderschön... Ich hatte ein tolles OP-Team konnte den kleinen direkt noch während ich noch operiert wurde anfassen und küssen und mein mann übernahm dann das Bonding... (war auch für Ihn super toll.)

Wir hatten beide geweint vor Glück.

David wurde am 26.1. um 8.01 Uhr geboren. Am Montag sind wir nach Hause gegangen und was soll ich sagen. Ich fühl mich als könne ich Bäume ausreisen, brauchte nur 2 Tage schmerzmittel und ganz ehrlich, ich hatte vom krankenhausbett mehr Rückenschmerzen als ich die Narbe merke. Ab und zu kratzt es etwas aber das bedeutet ja das es heilt.... Nach der 1. Geburt damals konnte ich im übrigen 8 Wochen nicht sitzen.

LG
Nic10704 mit David im KiWa (heute 7 Tage)

Beitrag von sohnemann_max 02.02.11 - 16:44 Uhr

Hi,

sorry, aber ganz normal ist es nicht, wenn man nach irgendwelchen Glückshormonen gucken muss....

Ist es nicht ausreichend Glück genug ein, gesundes Kind in Armen zu halten - EGAL AUF WELCHEN WEG NUN EIN KIND GEKOMMEN IST?!

Überlege mal.

LG
Caro mit Max und Lara beides KS Kinder

Beitrag von lienschi 02.02.11 - 17:38 Uhr

Rein theoretisch hast du natürlich recht...
aber ganz so einfach kann das nicht jeder sehen.

Nicht jeder kann das Gewesene einfach abhaken und sagen
"Na egal, wie schrecklich die Geburt verlaufen ist und egal, wie schmerzhaft die Erkenntnis ist, dass man so lange kämpfen musste um dann doch aufgeschnitten zu werden, hauptsache mein Kind ist gesund.".

Viele Mütter wären wohl froh, wenn sie das so einfach sehen könnten,
leider gibt es auch welche, die sich lange und intensiv damit auseinander setzen müssen um irgendwann damit abschließen zu können.

Ich knabber auch 15 Monate nach dem ungewollten KS noch daran...
dieses besagte Glück hat sich auch erst ganz langsam mit der Zeit eingestellt.

Es ist einfach Typ- und Einstellungssache, wie man mit sowas zurecht kommt.
Die Tatsache alleine, dass das Kind gesund ist, kann nicht immer alles in den Schatten stellen... leider.

lg, Caro

Beitrag von xxladybirdxx 02.02.11 - 18:46 Uhr

Huhu!

Ich glaube, du hast nicht wirklich verstanden, um was es mir ging bzw. hast die Frage nicht verstanden.

Die lautete nämlich nicht, ob man NICHT glücklich ist ein gesundes Kind in den Armen zu halten.....

Es ging umd die AUSSCHÜTTUNG von HORMONEN und nicht um sein persönliches Gefühl, also geb ich gerne weiter:

überleg doch mal... ;-)

Lg

Beitrag von xxladybirdxx 02.02.11 - 18:52 Uhr

Huhu!

Ich glaube, du hast nicht wirklich verstanden, um was es mir ging bzw. hast die Frage nicht verstanden.

Die lautete nämlich nicht, ob man NICHT glücklich ist ein gesundes Kind in den Armen zu halten.....

Es ging umd die AUSSCHÜTTUNG von HORMONEN und nicht um sein persönliches Gefühl, also geb ich gerne weiter:

überleg doch mal...

Lg

Beitrag von anne_loewe 02.02.11 - 16:52 Uhr

Liebe Ladybird,

klassischer Weise werden die Glückshormone ausgeschüttet eine einer natürlichen Geburt ohne Wehentropf und Öffnung der Fruchtblase, allerdings auch ohne PDA.

Das Wehenhormon Ocytocin wird bei natürlichen Wehen "wellenweise" ausgeschüttet, in den Wehenpausen werden Endorphine, die schmerzstillenden Glückshormone ausgeschüttet. Dies ist ein sehr feines Wechselspiel das sich im Laufe der Geburt immer höher schraubt - der Spiegel der Hormone wird immer höher. Nach der Geburt ist die Frau dann von diesen Glückshormonen total "angefüllt" und völlig auf die Bindung vorbereitet. Diese Glückshormone sind aber nicht das gleiche wie die pure Freude über das Kind, das man natürlich bei jeder Geburt erleben kann.
Es ist ein anhaltendes befriedigendes Gefühl über die Geburt selbst.

Das ist auch das tolle am Geburtsschmerz, dass er bewirkt dass diese Endorphine ausgeschüttet werden.

Es gibt ein tolles Buch darüber, es heisst "Der Geburtsschmerz". Es ist sehr lesenswert. Es ist wissenschaftlich, aber gut zu lesen!

Ich hoffe ich konnte etwas zur Klärung beitragen.
LG Anne

Beitrag von xxladybirdxx 02.02.11 - 18:50 Uhr

Hallo Anne!

Ganz vielen Dank !!! #herzlich

Genau DAS war die Antwort auf meine Frage!

Vielleicht habe ich sie ein wenig undeutliuch gestellt aber genau das wollte ich wissen :-)

Ja genau, das persönliche Gefühl und die Freude ein gesundes Kind bekommen zu haben, ist ja dann nochmal was anderes, mir ging es tatsächlich nur, ob der natürliche Vorgang bei einer Spontangeburt, den du so gut beschrieben hast, auch bei einem KS möglich ist, mit den Hormonen..!

Ich danke dir!#herzlich

Lg

xladyx

Beitrag von widowwadman 02.02.11 - 21:32 Uhr

Ich kenn einige Frauen die vaginal geboren haben und bei denen sich die sofortige Bindung und das Glueckgefuehl nicht sofort eingestellt haben, da kann's auch nicht am fehlenden Oxytocin gelegen haben.

Man sollte sich egal bei welchem Geburtsmodus nicht darauf versteifen. Es ist voellig normal nicht sofort voll von Glueck zu sein. Bei manchen ist es so, bei anderen nicht.

Diese grosse Erwartenshaltung macht es fuer diejenigen, bei denen es nicht so ist nur schlimmer, und treibt dann die PND erst recht an,

Beitrag von josili0208 02.02.11 - 17:49 Uhr

3 mal JA! #verliebt

Beitrag von josili0208 02.02.11 - 17:51 Uhr

PS Ich hatte aber auch 3 mal sehr ausgiebige Wehen vor den Kaiserschnitten, woran es gelegen haben könnte...

Beitrag von xxladybirdxx 02.02.11 - 18:51 Uhr

ja, die haben bei mir auch komplett gefehlt, weiss also bis heute nicht, wie sich eine Wehe anfühlt.

Könnte auch daran liegen, das stimmt. Höt sich jedenfalls logisch an.

danke dir

Lg
xladyx

Beitrag von itsmyday 02.02.11 - 18:10 Uhr

Ich war auch total verliebt und hin und weg nach dem KS #verliebt #huepf......aber ich muss auch einräumen, dass ich kräftige Wehen vorher hatte, und zwar bis zur vollständigen Muttermundsöffnung. #augen

Also fehlte zur normalen Geburt also nur der Weg durch den Geburtskanal, der aber nicht für die Ausschüttung der Hormone nötig ist. Also vielleicht gilt das jetzt bei mir auch nicht?!?! #schwitz #hicks

Beitrag von belala 02.02.11 - 20:06 Uhr

Hallo,

ich glaube die Psyche trägt auch dazu bei.

Einen KS hatte ich nicht, aber eine Frühgeburt.
Eine völlig unspektakuläre, ruhige Geburt in der 25.SSw. Ich hatte keinerlei Schmerzmittel und mein Kind wurde auf natürlichem Wege geboren.
Ich hatte Todesangst um mein Kind und somit blieb das wonnige Gefühl nach der Geburt aus.
ich erinnere mich aber noch gut daran, dass ich nach der Geburt hätte Bäume ausreißen können.

LG, belala

Beitrag von bunny2204 03.02.11 - 13:37 Uhr

Ich habe drei KS hinter mir...

1. KS - ich war nur froh, dass es vorbei war...
2. KS - beim erstne Schrei hab ich schon vor Glück geholt, ich war 6 Monate wie unter Drogen und konnt mir nicht vorstellen, dieses Gefühl nicht noch einmal zu erleben. Es war unbeschreiblich.
3. KS - ich habe so auf deises Gefühl gewartet, doch es blieb aus.

LG BUNNY #hasi

Beitrag von serafina.nr.1 03.02.11 - 15:46 Uhr

ist,

dass meine erfahrung bei meiner ersten, der geburtshaus-geburt, ohne schmerzmittel, die war, die mich mit diesen absoluten glückshormonen überrascht hat. ich war acht stunden total high und konnte vor highsein nicht mal nach einer fast drei tagen langen geburt an einschlafen denken!!! obwohl die geburt kurz nach mitternacht zu ende war.
kein mensch hatte mir jemals von diesem hormoncocktail etwas gesagt, und ich fragte sogar meine hebamme am nächsten tag ob das normal sei, die mir meine zweifel nahm, dass ich angesichts zu langer geburt eventuell nicht mehr ganz bei trost sei...?!!:-)
bei meiner zweiten geburt liess ich mich - im KH- von einer übereifrigen hebamme zu einem schmerzmittel überreden, das sie mir wie einem pferd in den rechten oberarm jagte. kurz darauf konnte ich weder lesen noch wirklich gut das gleichgewicht halten beim gehen zwischen den wehen. kann sein dass ich drauf überreagiert habe. die geburt an sich war easy, trotz wehentropf zur unterstützung bei zu schwachen wehen ( die wohl auch der grund für die überlange geburt von nr. 1 waren) :-)
das glücksgefühl jetzt rein biologisch war nicht da. ich erinner emich noch dran dass ich mir dachte, das hast du jetzt davon, von dieser bescheuerten spritze!!!
:-)
dann kam ein notkaiserschnitt wo ich nur froh war dass mein kind lebte. allerdings ist sie dann einen tag später gestorben.
bei kind nr.4 wollte ich unbedingt wieder eine normale geburt (wusste ja jetzt gut wie es geht und würde mich niiiiieeeee mehr zu irgendeiner art schmerzmittel überreden lassen...)- doch es wurde nach den ersten wehen ein kaiserschnitt durch herztonabfall unter wehentätigkeit. ich wollte zuerst die einwilligung verweigern, mir war aber dann das postulierte risiko für mein kind zu gross um nur an meine tolle geburt und den glückshormoncocktail zu denken....musste also mit zusammengebissenen zähnen zusagen und der kaiserschnitt war für mich emotional und körperlich ein tiefschlag.von dem ich mich erst nach drei wochen beim steten anblick meines stillenden kindes erholen konnte.
beim nächsten kind war ich willens alles, wirklich alles zu tun um endlich wieder normal entbinden zu können..-warum wohl??? ;-) :-)
dann las ich im internet den geburtsbericht einer mutter die nach einem kaiserschnitt unbedingt normal entbinden wollte und deren kind dann an demselben symptom starb wie meine tote tochter. das hat mir einen mordsschrecken eingejagt und ich hab mich im selben moment entschlossen niiieee mehr wieder an mich zu denken sondern nur die sicherheit des kindes vor augen zu haben, und an die möglichkeit einer ruptur nur zu denken raubte mir vor entsetzen fast den atem, also augen zu und durch. dieser kaiserschnitt wurde von mir von vornherein als freund und helfer gesehen, der mir die möglichkeit gibt, mein kind ohne durch zwei vorangegangene kaiserschnitte bei einer natürlichen geburt gefährdet zu sein ans tageslicht befördert.ich war total gerührt, musste vor glück weinen- hatte mich allerdings auch zum ersten mal - erst beim 3. kaiserschnitt- zu einem kreuzstich entschieden.vielleicht war das der unterschied. ich fühlte mich anwesend und nicht ausgeschlossen durch die vollnarkose.diese geburt hat mich mit dem kaiserschnitt versöhnt.
die nächsten zwei kaiserschnitte waren toll. ich stellte mich von anfang an drauf ein und sah es als das beste für mein kind an- unter den umständen.ich musste immer beim ersten anblick vor glück weinen und war jedesmal überwältigt von den gefühlen die die geburt bei mir auslöste. ich hatte bei jeder geburt- egal ob normal oder kaiserschnitt- das gefühl, dass sie mich als frau stärkte und mir mehr energie und zuversicht gab. es gab auch seit der 3. geburt keinerlei anfangsschwierigkeiten mehr, kein quengeln und keine unruhe beim baby und keine stillprobleme- an dieser stelle ein kurzes danke an ratanhia D30 und arnica D30 :-)
und das obwohl diese kinder allesamt kaiserschnittbabys waren. nur die milch kam jedesmal erst am 3. tag statt am 2. tag- vormilch hatte ich immer sofort und ich hab auch immer nach bedarf gestillt weil mir das beim ersten kind so gezeigt wurde und ich das immer als normal empfunden habe....und es wohl auch nie hinterfragt habe...:-)
meine meinung ist, ob man diese hormone erlebt oder nicht kann man nicht von vornherein steuern. ich denke dass es das beste wäre keinerlei mittel zu nehmen- keine schmerzmittel und auch keine wehenmittel- und alles dem eigenen körper zu überlassen, wenn man drauf wert legt, dass die geburt den cocktail bereitstellt. alles was vorher "hilft" nimmt nachher die intensität der hormone weg- darüber bin ich mir sicher. allerdings sehe ich die gier nach einem ekstatischen geburtserlebnis heute anders als vor gut zwanzig jahren. ich denke dass sich viele frauen selbst druck und stress machen und je weniger man damit rechnet desto eher wird es aber so toll werden...denk ich mal.
meine überzeugung ist es, dass kaiserschnitte genauso schlimm oder toll sind wie die frauen vorher darüber denken, bewusst oder unbewusst. als ich keine meinung drüber hatte- beim ersten kaiserschnitt- denn ich war nie ein verfechter dieser "ich hab spontan entbunden- ich würde nur einen kaiserschnitt wollen-"fanatismus-fraktionen.....-fand ich ihn neutral weder gut noch schlecht. durch den tod meiner tochter war er für mich damit verbunden und deshalb entsetzlich- der nächste kaiserschnitt wurde von mir ebenso empfunden. dann drehte sich meine sichtweise und ich nahm den kaiserschnitt als hilfe hin- udn er wurde ein schönes erlebnis...das zwar den glückshormoncocktail nicht bereitstellte, aber allein das wissen diese hürde gemeistert zu haben- mich nochmals über den kaiserschnitt drüber getraut zu haben- gab mir schon enormen stolz freude und selbstvertrauen....und meine zweite natürliche geburt, die eben nicht völlig natürlich verlief, hatte ja auch keine glückshormone zu bieten gehabt!!! von da her sah ich es als völlig gleichwertig an.
mein rat an meine eigene tochter oder schiwegertochter wäre, mach nichts ausser das was dein körper von selbst tut, bleib einfach in kontakt mit deinen gefühlen, hol dir deinen partner wenn er dich unterstützt und schick ihn weg wenn er dich ablenkt, und nimm dir eine hebamme deines vertrauens mit, die dich durch die dunklen pfade unter der geburt sicher führen wird wie ein sherpa auf den himalaya...die deine sorgen wie dein gepäck trägt, die dir mut zuspricht wenn du matt bist, die deinen blick auf den gipfel richtet wenn du müde wirst, und die dir als stete begleitung jede angst vor der einsamkeit des steilen aufstiegs nimmt!!! dann kann die geburt nur gelingen. und mach dir selbst keinen stress wie lang es dauern sollte, und lass dir auch von anderen keinen stress machen. solange es deinem kind gut geht bleib bei dem natürlichsten ablauf den es gibt. wenn es probleme gibt dann sieh den kaiserschnitt als einen rettungshubschrauber der dich zum gipfel bringt, von dem du die selbe aussicht geniessen kannst, als wärst du selbst bis oben gewandert.hadere nicht mit etwas das dir und deinem baby hilfe gebracht hat.
aber lass dir keine PDA legen, ausser du wirst gern vom hubschrauber geholt. nimm keine schmerzmittel, denn ihre wirkung ist nicht wirklich toll - und dann wenn dein baby da ist lass dich einfach überraschen was passiert!!!:-)
ich denke auch dass lange zeit die geburt nur mit schmerz und leid assoziiert wurde sodass ich an meiner wahrnehmung zweifelte als es ein derart gigantisches high war nach meiner ersten geburt. dieses erlebnis hat es sicher laufend über die jahrhunderte bei vielen, vielen frauen gegeben, es wurde aber sicher totgeschwiegen weil es nicht in das bild einer aufopfernden wöchnerin passte- und vielleicht auch um neider und missgunst nicht anzuziehen- aus selbstschutz sozusagen.
ich finde diesen hype um die glückshormone eigentlich genauso seltsam wie das gegenteil in dem es darum ging wer die schlimmste geburt hatte und deshalb bewunderung ernten konnte. all ihr mütter, lasst euch doch die einzigartigkeit eurer eigenen geschichte, auch die eurer geburten , nicht nehmen!! lasst euch nicht wieder ein ein schema pressen!!! bereitet euch gut auf die geburt vor, aber macht euch keinen stress, dass ihr wieder etwas leisten müsst oder etwas erreichen müsst, um eine bilderbuchgeburt zu erleben. so schlimm es klingt, nach dem tod meienr tochter war mir plötzlich für immer klar, JEDE GEBURT bei der das baby überlebt und gesund und munter ist, IST EINE TRAUMGEBURT!!!! glückshormone vergehen und werden sicher nicht das a und o einer glücklichen mutter-kind-beziehung sein. die freude und die liebe zu eurem kind/euren kindern wird ein leben lang währen!!!
soweit die gedanken zum donnerstag.....:-)
freiheit beginnt im kopf, auch die einstellung zum kaiserschnitt, zu den schmerzen, zum erlebnis geburt an sich beginnt lange vor dem termin in eurer vorstellung....also sucht euch die dinge aus die euch gut tun ,allen voran eine erfahrene, geduldige, kompetente hebamme ....und ihr werdet euren weg sicherlich in ruhe, mit so wenig stress von innen und aussen wie möglich, besser gehen als es anders möglich wäre!!!!

liebe grüsse und jedem von euch eine tolle geburt wünscht

serafina!!!

Beitrag von kroeti75 03.02.11 - 21:30 Uhr

Hallo Serafina,

habe ich gerade richtig mitgezählt bzw. deine VK interpretiert? Du hattest vier KS und bekommst im Herbst den 5.?
Sorry, dass ich so neugierig bin, aber ich habe meine beiden Kinder auch (leider) per KS bekommen und mein Mann und ich wünschen uns noch ein, besser noch zwei weitere Mäuse in den nächsten Jahren.
Wie sind denn KS 3 und 4 bei dir verlaufen? Mir hatte man nach KS 2 im KKH gesagt, dass 3 KS möglich und 4 oftmals schon grenzwertig wären. Deshalb (und aus psychischen Gründen - ich komme schwer mit meinen KS-Geburten klar) werde ich es bei Kind Nr. 3 auf jeden Fall noch einmal spontan versuchen (habe zum Glück bereits ein KKH, dass das unterstützt). Nur für den Fall, dass es doch wieder im KS endet, würde mich halt mal interessieren, wie der Körper so viele Sectios verkraftet.

Und zum Ausgangspost: Nein, Glücksgefühle habe ich nach meinen KS wirklich nicht verspürt. Ich war eher verwirrt, dass da plötzlich ein Baby war, das dann auch noch mein eigenes sein sollte. Ich habe die ersten Tage eher aus Vernunftgründen und Pflichtgefühlen denn aus überschäumenden Mama-Emotionen mit den Zwergen gekuschelt.#gruebel Jetzt würde ich meine Mäuse natürlich niemals wieder hergeben, aber ich glaube schon, dass das Empfinden nach einer Spontangeburt bei mir anders gewesen wäre. Aber bestimmt empfindet das jede Frau anders.
Lieben Gruß
Andrea

Beitrag von serafina.nr.1 04.02.11 - 06:32 Uhr

erstens hat man mir auch nach meinem fünften kind- dem dritten kaiserschnitt gesagt- ich wollte keines mehr bekommen- ohne begründung. man hat mir auch beim baby nach zwei kaiserschnitten eine normale geburt in zwei verschiedenen KH und auch in einem geburtshaus mit einem arzt , den ich kurz vorher kennengelernt hatte und der begeistert war ("sie haben es soviel einfacher als viele frauen nach zwei sectios, da sie doch schon vorher zwei spontangeburten hatten, das klappt ganz sicher...!!" etc.)-
ich war auch eigentlich total gegen den kaiserschnitt bei dieser geburt- wie gesagt bis ich eben den bericht einer mutter gelesen hatte die ihr kind durch eine plazentalösung bei einer unbemerkten ruptur unter der natürlichen geburt verloren hat. ich wusste dass die wahrscheinlichkeit, dass ich eine ruptur nicht bemerken würde, da ich mich ja schon auskannte wie sich eine geburt anfühlt, eigentlich gering war, aber auch die wenigen minuten bis in den OP waren mir und meinem mann dann doch zuviel risiko...mein fünftes kind, also um das es hier geht, hatte dann einen echten nabelschnurknoten und wären unter dem geburtsstress eventuell soweit gewesen sich den zuzuziehen und zu sterben.
als man mir das unter der sectio sofort sagte, war für mich klar, dass ich mich richtig entschieden hatte....wie gesagt glückshormone sind wirklich sagenhaft toll und ich war davon stundenlang richtig high, aber die sicherheit des lebens meines kindes geht mir einfach vor, und da kann ich es dann auch nicht im nachhinein bedauern, dass ich das baby nicht spontan bekommen hab!!!;-)
ich hatte eine not-sectio, danach eine vollständige revision, dann weitere vier sectios, wobei die ärzte in einem KH eben nach dem dritten schon sagten es wäre nicht ok noch eine zu haben....aber da hatte ich eben den punkt erreicht wo ich wusste ich hör auf mich selbst und meine meinung und nicht die einschätzung irgendwelcher ärzte, und alle weiteren sectios waren toll und sind immer gut gegangen.bei der letzten- der fünften, ohne die revision gezählt- operiert auch nur mehr der chef der chefs :-)sagte man mir unter der Op, ich würde im bauch aussehen als hätte ich noch nie eine sectio gehabt!!! keine verwachsungen, nichts!!! der chef dort meinte, sie können noch vier sectios haben, wenn sie das wollen!!! da musste ich wirklich unter der Op sehr lachen- auch das team lachte- ich meinte- na übertreiben muss man es nicht- aber eine oder zwei sectios gehen sich schon noch aus!!!:-) das war bei meinem siebenten kind und im spätsommer 2011 bekomme ich mein achtes.
gleichzeitig mit mir wurde eine andere mutter auch mit dem 5. kaiserschnitt operiert, die hatte aber nie spontan entbunden.ich hab auch mit einer bekannten geredet die nach zwei sectios jetzt unbedingt spontan entbinden will. ich sagte ihr, sie kann es gern versuchen, mir war das risiko durch mein totes kind einfach zu hoch und ich hab es nie bereut, allerdings hatte ich auch nie mir druck gemacht mir durch eine spontangeburt etwas beweisen zu müssen....diese ganze idee, frauen wären besser wenn sie eine natürliche geburt erlebt haben, ist schwachsinn in meinen augen.es ist vielleicht manchmal schöner, aber nicht garantiert, denn es kann auch eine normalgeburt traumatisch sein und ein kaiserschnitt stressfrei und entspannt für die mutter ...
...und sicher ist keines von vornherein besser. frauen sollten sich nicht ständig in einen künstlichen wettstreit begeben welche die beste und tollste ist- das ist doch kindisch...und uns als mütter nicht würdig...!!!!
und wer es nicht hatte, soll es nicht verklären, denn es gibt in beiden fällen-spontan und sectio- menschen die es schön fanden und menschen die es schrecklich fanden. und vorallem eine frau die nur mit kaiserschnitt entbunden hat kann sich vielleicht den stress und die dauer der anstrengung einer normalen geburt gar nicht vorstellen.....ich würd da abraten etwas zu verklären. ich wünsche jeder frau dass sie ihre geburt(en) schön findet, das ist das wichtigste, und nicht was die anderen dazu sagen.jeder geburtsverlauf hat seine eigene logik.ich würd mich dagegen wehren wenn mir wer sagen würde, eins ist besser als das andere.
liebe grüsse!!
serafina

Beitrag von serafina.nr.1 04.02.11 - 08:05 Uhr

es heisst natürlich..: ich SOLLTE keinen kaiserschnitt mehr bekommen...im nachhinein eigentlich nur weil es ein kleines KH war!!!- wenn man als betroffene da nicht nachfragt ist man dann die gelackmeierte!!! stell dir mal vor ich hätt das als eingebung von gott selbst für bare münze genommen..!!! in einem KH mit neonatologie-station sagte man mir dass ein vierter kaiserschnitt kein problem sei- und diesen hab ich ja dann auch genauso toll wie den dritten und den fünften "verkraftet"---was heisst verkraftet- mir ging es eigentlich von sectio zu sectio besser!!! :-)
bei meinem siebenten kind, dem 5. kaiserschnitt, war ich doch schon ein "alter hase"...-ich wusste eben schon alles- wo ich die leitung gelegt haben will, wie ich mich zur seite drehe beim aufstehen, wie ich mein baby handle- ich hatte meine babys immer rund um die uhr bei mir im bett- liess mir links ein gitter dazutun und das dann schön mit grosser weicher decke und baumwoll-leintuch abdecken damit es mein schatz schön kuschelig hat falls er mal nachts dort anstösst- die babys schliefen immer auf meinem bauch und/oder links im arm mit dem köpfchen auf brusthöhe....mir sagte man immer nach einer woche aufenthalt im zimmer- nun wissen wir gar nicht wie dein baby schreit!!!- denn es gab nie was anderes als ganz leises quengeln und mutti war schon zu allen schandtaten bereit:-)!!!
beim fünften kaiserschnitt bin ich fünf stunden nach der sectio allein aufgestanden. die schwestern standen natürlich zu zweit neben meinem bett und warteten wie sie mir helfen sollten. ich schwang meine beine hoch zum anwinkeln, denn seitlich und den oberkörper auch, dann seitlich hochgestemmt wie schon so oft, kurz durchatmen im sitzen für den liebsten kreislauf, und allein raus auf den gang und mir was zu trinken geholt bei der labestation, getrunken im stehen, dann wieder zurück rein ins bad und mich kurz frischgemacht- im stehen- runtergebeugt zum gesichtwaschen und dann kurz arme und hals etc. gewischt....dann wieder ins bett- die schwestern gingen beide mit offenen mündern hinter mir her. beim ersten kaiserschnitt war ich wie ein altes mütterchen am bett entlang gehantelt, wusste noch nichts wie ich meinen kopf halten sollte und den rücken etc.- es wurde mit jeder sectio für mich einfacher. auch die schmerzen spürte ich so gut wie nie, nur die nachwehen :-) für die ich mir allerdings in den ersten beiden tagen was geben liess wenn es zu arg war....
ich glaub wirklich der kaiserschnitt ist genauso schlimm oder toll wie ihn die frau sich vorstellt, bevor sie ihn hat. bei mir jedenfalls wirkte meine einstellung wunder. und ich bin wie gesagt froh nach zwei sectios nur mehr kaiserschnitte bekommen zu haben. obwohl ich sicher vom körper her leicht spontan hätte entbinden können. aber das risiko einer ruptur ist nun mal höher - und ich wollt absolut kein risiko mehr eingehen nachdem meine tochter gestorben war.
mit liebem gruss!!!

serafina!!!!

Beitrag von kroeti75 04.02.11 - 22:53 Uhr

Hi Serafina,

vielen Dank für deine ausführlichen Antworten!

Bei deiner Vorgeschichte kann ich es verstehen, dass du auf absolut Nummer Sicher gehen wolltest und dich deshalb dazu entschieden hast, deine weiteren Kinder per Sectio zu bekommen. Ich glaube, es gibt wohl kaum etwas Schlimmeres auf dieser Welt als ein Kind zu verlieren. :-(

Allerdings ist es wissenschaftlich Fakt, dass das Risiko einer Uterusruptur nach mehr als einem KS nur geringfügig steigt (siehe Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe zum Zustand nach Sectio). Und Spontangeburten nach 2 KS oder mehr werden sehr sorgfältig überwacht, so dass i.d.R. frühzeitig gehandelt werden kann, wenn tatsächlich etwas schief läuft.

Das KKH, das ich mir für meine dritte Geburt (falls es bei uns irgendwann man ein drittes Kind geben sollte) ausgesucht habe, ist ein Uniklinikum. Ein Notkaiserschnitt ist jederzeit möglich und eine entsprechende Versorgung des Babys nach Komplikationen gewährleistet. Außerdem werde ich mir im Falle einer SS sofort eine Beleghebamme für die Geburt suchen.

Im Übrigen lassen sich meine Emotionen (die übrigens viele Frauen haben, die ihre Kinder aller per Sectio bekommen haben) natürlich nicht rational erklären. Und sie haben überhaupt nichts mit meinen Kindern #herzlich zu tun, sondern mit meiner persönlichen Erlebniswelt und meinem Selbstverständnis als Frau. Natürlich kann ich mir tausendmal vom Kopf her sagen, dass es ja total schnuppe ist, wie das Kind auf die Welt kommt, aber anfühlen tut es sich trotzdem anders. Vielleicht auch, weil ich in meinem speziellen Fall so meine Zweifel habe, ob der KS wirklich notwendig war. Wenn man genau wüsste, dass es keine andere Möglichkeit gegeben hätte oder eine für Mutter und/oder Kind gefährliche Situation bestanden hätte, wäre es bestimmt etwas anderes.

Für mich ist es einfach wichtig, in einem gut überwachten Rahmen, es noch einmal spontan zu versuchen. Ob es tatsächlich klappt, ist natürlich ungewiss.
Auf jeden Fall tut es mir gut, von jemandem zu hören, der schon mehr als die sonst maximal üblichen 3 oder vielleicht 4 Sectios hatte. Mein Mann und ich wollen zwar im Moment "nur" noch ein oder zwei weitere Kinder, aber wer weiß, wie es danach in uns aussieht? Ich fände es halt traurig, wenn durch meine KS, die ich ja so eh nicht gewollt habe, vielleicht irgendwann der Wunsch nach einem weiteren Kind nicht mehr realisierbar wäre. Also noch mal vielen Dank für deine Antwort!

Lieben Gruß
Andrea

Beitrag von serafina.nr.1 05.02.11 - 07:42 Uhr

was du meinst. ich hab mich damals nach 2 spontangeburten und 2 sectios eben auch statistisch schlau gemacht und damals erfahren dass die wahrscheinlichkeit einer ruptur bei 1% liegt.also eine von 100 frauen erlebt sowas bei einer nachfolgenden spontangeburt...mir war das gering genug, meinem mann nicht, der meinte damals schon, was ist, wenn du diese eine unter 100 bist?? -dann las ich eben diesen bericht einer mutter die ihr zweites baby verloren hat. ich hab mich dann für eine sectio entschieden und mein sohn wäre durch eine spontangeburt eventuell gefährdet gewesen-also für mich passte das dann so. und nach 3 sectios macht glaub ich kaum mehr wer eine spontangeburt...also kein arzt, denke ich..wegen des risikos.
ich glaube dass frauen sich gegenseitig das geburtserlebnis schon oft so als errungenschaft reinreiben...so a la´was kannst du schon mitreden mit einem kaiserschnitt - oder zwei kaiserschnitten- das ist finde ich schwachsinn und unter jeder kritik.
wenn es dir wichtig ist nur für dich selbst, diesmal spontan zu entbinden, dann würd ich versuchen alle faktoren auszuschliessen, die bei den ersten beiden zu einer sectio geführt haben. du sagst in deiner Vk glaub ich es war wegen geburtsstillstand- wann denn?? kurz vor der austreibungsphase?? oder früher?? ich denke mal meine erste geburt war in einem geburtshaus und wenn ich da in einem KH gewesen wär wär es vielleicht auch ein kaiserschnitt geworden- dauerte fast drei tage...die hätten vielleicht auch stress gemacht statt zu warten.und mein kleiner war 4,10 kg schwer.
mir fehlt die spontangeburt ehrlich gesagt nicht. aber ich denke vielleicht liegt es daran dass ich sie ja schon zweimal hatte. obwohl das auch als argument dafür gewertet werden könnte- dass ich gerade deshalb eine spontangeburt besser finden müsste. tu ich aber nicht, im gegenteil.ich find es wird eben unter müttern so eine art statussymbol aus einer möglichst natürlichen geburt gemacht. viele meiner freundinnen haben mehrere kinder und viele davon nur hausgeburten erlebt.diese art KH-ablehnungswahn find ich auch merkwürdig. solange es nicht militant wird, bitte, aber alles andere find ich eben übertrieben und gibt mir einfach das gefühl dass hier auf einer sehr unfairen ebene versucht wird die perfekte frau und mutter raushängen zu lassen....bei mir wie gesagt ist es nicht möglich so zu punkten, aber wahrscheinlihc bei sehr sher vielen anderen frauen, bei denen man im endeffekt dann nur die negativen gefühle ggü ihrer eigenen geschichte verstärkt, und das find ich echt abscheulich.man ist weder ein besserer mensch noch eine bessere frau noch eine bessere mutter wenn man spontan geboren hat!!!und diese glückshormone sind auch bei vielen frauen nicht da, die spontan geboren haben!! der einzige unterschied ist dass viele eben dammrisse oder -schnitte abkriegen durch die geburt, und vielleicht dadurch einen unbewussten neid auf die mütte entwickeln, die völlig ohne geburtsschmerzen und ohne verletzungen im geburtskanal bei einer routine-OP ihr kind in einer guten stunde geboren haben- oft noch nach terminabsprache nach wunsch mit dem arzt. das ist alles. und neid find ich echt auch abscheulich unter müttern.

statt solidarisch zu sein und sich gegenseitig zu bestärken in dem was gut gelaufen ist, leiden dann viele viele frauen heimlich darunter dass ihnen das gefühl gegeben wurde sie hätten weniger geleistet als die, die eben normal entbunden haben!!!mich regt sowas richtig auf, denn viele frauen habne eben keine freie entscheidung darüber, was sie erlebt haben, und sitzen dann mit zwei kaiserschnitten vielleicht ihr leben lang unglücklich da- wegen nichts und wieder nichts!!!
dass die spontangeburt nur toll ist ist ein märchen!!! ebenso dass der kaiserschnitt so schrecklich ist!!! für wen auch immer, egal ob für mutter oder kind!!! es stimmt schlicht und ergreifend beides nicht,mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
ich wünsche dir die geburt ganz genauso wie du sie dir erhoffst...genau diesen ablauf wünsch ich dir- ganz egal ob das jetzt eine natürliche geburt oder ein kaiserschnitt wird oder nicht!!!:-)und falls es ein kaiserschnitt werden sollte, lass ihn dir nicht mies machen!!!sei genauso stolz auf deine kaiserschnitte wie andere mütter auf ihre normale geburt!! dann sag eben, gut ich hab dreimal eine grosse bauch- OP mit irrsinnigen schmerzen anschliessend toll überstanden und das ganze gut verkraftet!!! mir sagte mal eine hebamme, die frauen die schwere spontangeburten mit grösseren verletzungen hatten ( risse 2.,3.grades) sind genau die die am heftigsten gegen den kaiserschnitt wettern!!! denk mal bitte kurz nach warum!!! ;-)
ich bin genauso stolz auf meine spontangeburten wie auf meine kaiserschnitte. es ist ein wunder einem menschen das leben schenken zu können, egal wie. und wer mir sagen würde, spontan ist besser, dem würd ich ganz schön meine meinung sagen!!!;-) alles im leben hat vor-und nachteile. viele frauen und kinder wären unter der geburt vor zweihundert jahren noch gestorben, wenn es unsere technischen möglichkeiten nicht gäbe.und wer auch nur ein wort gegen den kaiserschnitt sagt- muss dann auch argumentieren wie er das leben der mutter oder des kindes gegen eine natürliche geburt aufwiegen möchte!!! -freiwillige bitte vor!!!:-)
soviel dazu von
serafina.

Beitrag von dina131283 03.02.11 - 20:34 Uhr

Ich weiß, das unter einer spontanen Geburt diese Glückshormone freigesetzt werden, die beim Ks nicht freigesetzt werden.

Ich war zwar froh und glücklich als meine Große dann da war, aber hatte Probleme im Wochenbett und noch eine Zeit danach.

Die Kleine kam spontan und danach ging es mir wesentlich besser von der Psyche her!

Also sage ich ganz klar "nein es gibt keine Glückshormone beim Ks". ;-)


Lg