Urlaubstag - Berechnung der Stunden

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von morgenstern66 02.02.11 - 14:55 Uhr

Mein Mann arbeitet laut Vertrag 40 Std. die Woche.

Die gesamte Firma (kein Betriebsrat/keine Gewerkschaft) arbeitet seit Jahren 44 Std. in der Woche. Im SOmmer steigt die Arbeitszeit während etwa 10 Wochen um 5-15 Std mehr an.
Das ist jedes JAhr so und ändert sich auch nicht.
Eine Urlaubswoche wird jedoch mit lediglich 40 Std. (siehe Vertrag) bezahlt.
Gibt es da keine Rechtssprechung, dass ein Urlaubstag den Durchnitt der letzten ? Monate haben muss?

Nun kommt der Chef noch damit um die Ecke, dass er sich mal schlau machen will, dass die vertraglich festgelegten 30 Urlaubstage doch um 6 Tage weniger werden sollten.

Kann ich mich iwo schlau lesen?

Bine

Beitrag von sassi31 02.02.11 - 15:11 Uhr

Bekommt dein Mann die Überstunden bezahlt oder darf er sie abfeiern?

Für den Urlaub gilt die vertraglich vereinbarte Stundenzahl. Anders kenne ich das nicht.

Den Urlaub kürzen kann der Chef nicht. Dann müsste er vorher eine Änderungskündigung aussprechen.

Beitrag von morgenstern66 02.02.11 - 15:13 Uhr

Ja, er bekommt die Stunden bezahlt.

Aber meiner Meinung nach ist dieser 40 Std. Vertrag doch fürn Hintern. Weil 40 STd. sind nie vorgesehen.

Beitrag von woodgo 02.02.11 - 15:20 Uhr

Hallo,

dann muß er sich die Mehrstunden als Überstunden schreiben, wenn im Vertrag nichts geregelt ist. Die werden ausbezahlt oder abgefeiert.
Die Urlaubstage dürfen auch nicht einfach gekürzt werden.
Und Dein Mann und seine Kollegen machen das so mit mit den Mehrstunden? Wahnsinn, was Menschen alles mit sich machen lassen, nur um den Job zu halten#kratz Ist nicht bös gemeint, ging mir auch mal so.

LG

Beitrag von morgenstern66 02.02.11 - 15:23 Uhr

Die Stunden werden alle bezahlt, ich finde das nur ungerecht mit der Berechnung eines Urlaubstages zu 8 Std. Weil es werden IMMER zw.9 und im SOmmer bis zu 11 Std. am Tag geleistet.

Beitrag von woodgo 02.02.11 - 15:30 Uhr

Aber die Urlaubstage sind gesetzlich vorgeschrieben, da ist er mit 30 Tagen doch recht gut bedient. Der gesetztliche Minesturlaub liegt bei 20 Arbeitstagen und 24 Werktagen.

Beitrag von alex_22_nrw 02.02.11 - 19:54 Uhr

Dann kann er doch frei nehmen und Urlaub machen. Lohnt sich dann für euch mehr, er arbeitet ja dann 45/50 Stunden weniger und bekommt trotzdem Lohn!

Lg

Beitrag von windsbraut69 02.02.11 - 15:47 Uhr

Er bekommt die Überstunden doch bezahlt!

Beitrag von woodgo 02.02.11 - 16:15 Uhr

Ja, hab´s jetzt auch gelesen

Beitrag von sassi31 02.02.11 - 15:40 Uhr

Ich kann deinen Gedankengang nachvollziehen. Aber da die Überstunden abgegolten werden, kann dein Mann das wohl nur so hinnehmen.

Eine Kürzung des Urlaubs ist aber nicht ok, wenn vertraglich was anderes vereinbart ist.

Beitrag von kati543 02.02.11 - 17:16 Uhr

Eine Änderung der Urlaubstage bei einem bestehenden Vertrag ist nur zugunsten des AN möglich. Der AG darf die Tage also nicht kürzen, sondern nur aufstocken. Alles andere bedarf einer Änderungskündigung.
Ansonsten hat der AG Recht. Die Urlaubstagsstunden berechnen sich nach der vertraglichen Arbeitszeit. Und solange er die Überstunden auch bezahlt bekommt, würde ich nichts dagegen sagen. In vielen kleinen Betrieben ist es die Regel, dass die MA Mehrarbeit ohne Bezahlung ohne Abfeiern machen.