Erfahrungen mit 6 J. oder 7 J. eingeschult

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Beitrag von flori571 02.02.11 - 17:15 Uhr

Hallo,

Meine Maus wird im August mit 6 Jahren eingeschult, sie wird am 15.4. 6 Jahre.

Ich frag mich immer ob Kinder die im 2 Halbjahr (meine quasi so von Jan. bis Juni) etwas langsamer hinterher kommen, ich habs an mir gesehen, bin im März 6 geworden und mir viel das lernen immer schwer. Muss aber nicht an dem alter gelegen haben, hatte mit der Konzentration immer so meine Probleme. Mir fällt das halt schon auf, ihre beste Freundin wird auch dieses Jahr im August eingeschult und wird auch im August schon 7 und man merkt deutlich das sie sehr viel weiter ist. Ich meine das ist ein dreiviertel Jahr, das merkt man schon, ihr fällt das alles sehr leicht, in der Vorschule ist sie mit die beste.
Ich überleg immer ob es nicht besser wäre meine Maus noch ein Jahr warten zu lassen, aber so einfach soll das wohl nicht sein sie noch ein Jahr warten zu lassen, meisst müssen sie trotzdem in die Schule wenn sie nicht allzu große Auffälligkeiten haben. Ich finde sie ist für ihr alter normal entwickelt.
Ich mach mir schon große Sorgen, ich war nicht die Beste, der Papa erst recht nicht er hat LRS und ist damals mit der 8. Klasse raus.
Wie ist denn eure Erfahrung und mit welchen Alter wurden eure Kinder eingeschult?

LG

Beitrag von daniluca 02.02.11 - 17:18 Uhr

Huhu,

also mein Sohn ist im August 6 geworden und wurde im Sep. eingeschult... Bis jetzt gibt es keine Probleme. Er kommt sehr gut mit.

Aber ich denke das ist bei jedem Kind unterschiedlich.
Was sagen die im Kiga denn da zu? Die müssten das doch auch beurteilen können....

Alles gute
Lg Dani

Beitrag von flori571 02.02.11 - 17:44 Uhr

Hallo,

danke für deine Antwort.

Also vom Kindergarten kam noch nix, die sagen immer sie könne gut basteln und sehr gut auschneiden sonst wäre alles normal, ich werd aber nochmal genauer nachfragen. Was sie mir immer nahe legen zum Logopäden zu gehen wo wir auch schon 1 Jahr sind, sie bekommt das "sch" nicht hin.

LG

Beitrag von anira 02.02.11 - 17:47 Uhr

mein mittlerer ist ein ende noevember kind
hier in hessen beginnt die schule im august
er ist also nächstes jahr ein kann Kind
mein erster impuls ist nein und dabei bleibe ich auch
er wird also eingeschult kurz bevor er 7 ist
ich finde das so auch viel besser


ich hab auch noch im kopf man geht mit 7 in die schule nicht mit 5;)

Beitrag von sandramutti 04.02.11 - 09:27 Uhr

denke genauso, habe auch ein novemberkind. die maus wird mit fast 7 eingeschult...;-)

Beitrag von litalia 02.02.11 - 17:54 Uhr

was sagen denn die erzieher dazu?

aber ansonsten geb ich dir recht.

meine kleine ist am 25.08.04 geboren und war also voriges jahr gerade 6 jahre beim schulanfang. gott sei dank liegt der stichtag hier in thüringen weit hinten sodass sie im letzten jahr nicht schulpflichtig war. sie wird dieses jahr eingeschult und wird 5 tage nach der einschulung 7 jahre. ich bin froh darüber denn ich sehe schon einen unterschied! ..sie ist jetzt einfach weiter als im letzten sommer und ich bin mir sicher ihr wird die schule leicht fallen.
im letzten jahr war ich mir da nicht so sicher.

Beitrag von loonis 02.02.11 - 18:25 Uhr




Mein Großer ist im März geboren ....zählt somit zu den jüngeren Kids in
seiner Klasse ...
Luca geht jetzt in d.2.Klasse ...
Er ist sehr viel weiter als d. and. Kids ...

LG Kerstin


Beitrag von sarahg0709 02.02.11 - 18:28 Uhr

Hallo,

mein Sohn ist mit 6 Jahren eingeschult worden, als September-Kind, damals noch vorzeitig mit Test, da er zum Stichtag erst 5 war.

Er hatte nie Probleme in der Schule und wird im nächsten Jahr Abitur machen.


Meine Tochter ist auch ein September-Kind und wurde regelgerecht mit 6 eingeschult. Sie hat zwar Pobleme, aber die hätte sie auch mit 7 Jahren gehabt, da sie eine chronische Krankheit hat.


LG Sarah

Beitrag von lena10 02.02.11 - 20:04 Uhr

Hallo,

ich glaube nicht, dass man das so pauschal sagen kann! Es liegt tatsächlich einfach am Kind selbst.

Ich meine es jetzt nicht böse, aber wenn beide Elternteile schon größere Schwierigkeiten in der Schule hatten, liegt es nicht allzu fern, dass auch das Kind sich nicht extrem leicht tut (natürlich gibt es Ausnahmen!). Das liegt dann aber an den Genen bzw. dem Umfeld und nicht am Alter.

In meinem Job als Grundschullehrerin kann ich überhaupt nicht beobachten, dass sich die etwas jüngeren Kinder schwerer tun als die älteren! Es gibt immer auch ältere, die Probleme haben und jüngere, die spitzenmäßige Leistungen bringen. Man kann es überhaupt nicht pauschalisieren!

Mein Sohn ist in seiner Klasse mit weitem Abstand der Jüngste, aber einer der Besten.

LG Lena

Beitrag von froehlich 02.02.11 - 21:14 Uhr

Lena, Du bemühst allen Ernstes die Gene?! Damit lehnst Du Dich aber ein bisschen weit aus dem Fenster.......; ich lese Deine Antworten immer gerne und finde Dich sehr klug und kompetent, nichts für ungut.....aber das ist mir zu biologistisch...(ich will Dir jetzt nichts unterstellen, aber so eine Auffassung passt zum gegenwärtigen Trend: haben nur Akademiker-Kinder Chancen auf eine gute Schullaufbahn...?! Wahrscheinlich ist es so, aber sicherlich nicht wegen der "Gene", sondern schlicht und ergreifend, weil Akademiker-Eltern ihren Kindern schulisch ganz anders beistehen können.) Genau aus diesem Grunde finde ich auch, daß Du Deinen eigenen Sohn nicht immer wieder als Beispiel für die gelungene Einschulung eines "der jüngsten Kinder in der Klasse" heranziehen kannst. Du bist Lehrerin, Dein Kind hat Dir von klein auf über die Schulter geschaut und Du hast Dich bestimmt schon im Kiga sehr intensiv mit Deinem Sohn beschäftigt und ihn gefördert. Das bleibt ja nicht aus. Andere Eltern können das vielleicht nicht auf dieselbe Weise.
Ich kenne einige Grundschullehrerinnen, aber im Gegensatz zu Dir kam von der ein oder anderen schon recht klar die Aussage, daß die jüngeren Kinder oft im Nachteil sind. Natürlich kann man nicht pauschalisieren. Aber in Bayern bspw. kommt interessanterweise bei den Einschulungstests jetzt neuerdings wieder klar und deutlich der Hinweis, daß es besser ist, "Grenzkinder" noch ein Jahr warten zu lassen. Die Erfahrung spricht offenbar dafür. Und im Falle der Posterin würde ich das doppelt unterschreiben. Nicht wegen irgendwelcher diffusen Vererbungstheorien, sondern schlicht und ergreifend weil hier die Eltern (my guess) einfach nicht die Kapazitäten haben, erste Unsicherheiten anderweitig auszugleichen.

Gruß, babs

Beitrag von lena10 02.02.11 - 22:54 Uhr

Natürlich hast du da Recht, keine Frage! Genau das habe ich mit "Umfeld" gemeint (allerdings bin ich durchaus der Ansicht, dass Vererbung AUCH eine Rolle spielen KANN).

Die Untersuchungen aus Bayern kenne ich nicht. Und ich meine auch gar nicht die "Grenzkinder" - bei der Threaderstellerin ging es ja auch um keins (April finde ich normal, als "Grenzkinder" würde ich die von Juli/August/September bezeichnen). Es ist tatsächlich so, dass ich in allen Klassen, die ich bisher unterrichtet habe, nicht feststellen konnte, dass Kinder, die von September bis Dezember waren, in irgendeiner Weise gegenüber denen von Januar bis Juni Vorteile hatten! Jedenfalls nicht grundsätzlich - Einzelfälle gibt es in beide Richtungen.

Noch einmal: Es ging hier nicht um Kann-Kinder! Aber ich glaube einfach nicht, dass ein April-Kind einen wesentlichen Vorteil hätte, wenn es ein Jahr später eingeschult würde, wenn keine besonderen Gründe vorliegen.

Gruß, Lena

Beitrag von froehlich 03.02.11 - 10:32 Uhr

Stimmt, Du hast recht - die Kleine ist im April geboren, ich hatte fälschlicherweise August im Kopf. O.k., nein, da stimme ich Dir zu - April ist sicherlich kein "Kann"-Kind (sie ist ja bei der Einschulung dann gute 6 Jahre alt....das ist ja eher komfortabel) - aber vielleicht sind die Umstände wirklich so, daß sie ein Jahr später bessere Chancen hätte. Das weiß man nie.
Wichtiger wäre es wahrscheinlich in diesem Fall, wenn die Eltern sich kompetente Hilfestellung z.B. im Hort oder sonstwo sichern könnten - oder vielleicht auch über Patenschaften. Ich finde es einfach superschade, daß Kinder teilweise so unterschiedliche Startbedingungen haben - sehe ich ja auch bei unserem Sohn in der Klasse.

Gruß, babs

Beitrag von lena10 03.02.11 - 12:43 Uhr

Das geht mir genauso - und es ist echt schade, dass es so ist!

Wenn Eltern sich bemühen, Hilfe suchen und alle Hebel in Bewegung setzen, ist im Prinzip alles getan. Dann haben die Kinder die besten Voraussetzungen, die sie bekommen können - auch wenn es da Unterschiede gibt. Aber das kann man nunmal nicht ändern. Kinder haben verschiedene Elternhäuser und damit verschiedene Bedingungen.

Für die Threaderstellerin ist es jetzt eigentlich zu spät. Ohne schwerwiegende Gründe wird ein April-Kind nicht zurückgestellt (es besteht nun einmal Schulpflicht ab 6). Wenn sie bisher alles für ihr Kind getan hat, was möglich war, hat sie ihre "Plicht" prima erledigt, mehr konnte sie nicht tun. Dann würde auch das eine Jahr nichts mehr bringen.

Gruß, Lena

Beitrag von froehlich 03.02.11 - 13:24 Uhr

So ist es.#winke

Beitrag von masinik 02.02.11 - 20:53 Uhr

Hallo,

mein Jüngster von 3 Kindern wurde im September 6 und ist 3 Tage nach dem 6. Geburtstag eingeschult worden. Bis dahin hatte ich echt meine Zweifel und war hin- und her gerissen.

Nun stelle ich fest, dass er problemlos damit zurechtkommt.
Es sind auch Kinder in der Klasse die schon 7 sind und auch nicht viel besser sind als er.

Gut - es kommt natürlich immer auf das Kind an, aber wenn sie normal entwickelt ist und in der Vorschule gut ist kann man ihr sicherlich etwas zutrauen.

lg,
masinik

Beitrag von janamausi 02.02.11 - 21:41 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist im September eingeschult worden und wurde im Januar dann 7 Jahre.

Sie ist eine von den ältesten und bis jetzt auch (noch) eine von den Besten.

Ich finde schon, dass ein dreiviertel Jahr bei vielen Kindern etwas ausmacht. Allerdings würde ich auch nicht das 7jährige Mädchen als Vergleich nehmen. Das Mädchen ist sicherlich in der Schule dann eine von den Ältesten und am Anfang auch eine von den Besten (wenn sie jetzt schon sehr gut ist), aber das kann sich auch schnell ändern. Da braucht sich z.B. nur mal das Kind langweilen und die Motivation lässt nach und dann können andere Kinder schnell aufholen.

Und es gibt ja auch noch viele Kinder die jünger sind als deine Tochter und denen deine Tochter am Schulanfang voraus ist.

Jedes Kind ist anders und entwickelt sich anders.

Eigentlich finde ich sogar, dass deine Tochter genau das richtige Alter hat - nicht zu jung und nicht zu alt. Und Du schreibst ja selber, dass sie "normal" entwickelt ist.

LG janamausi

Beitrag von saccy 02.02.11 - 21:58 Uhr

meine tochter wird am 29.6 erst 6 jahre und sie kommt in die schule.

meine tochter ist in der entwiklung leicht zurück und bekommt frühförderung. laut kinderärztin, kindergärtnerin, frühförderstelle und schuluntersuchung ist sie reif genug für die schule. sie wird zwar etwas langersamer sein als andere aber man sagte uns das sich das in der schule bei den meisten kids sich legt und sie dann auch ganz normal mit kommen.

auserdem sagte man uns, wenn sie die klasse nicht schafft das sie die dann wiederholt (also kein sitzenbleiben) und sie dann nur 1 jahr älter ist als die jüngsten kids dann. wenn wir sie aber noch nen jahr in der kita lassen wo sie nichts neues dazu lernen wird in dem jahr und sie sollte dann trotzdem die klasse nicht schaffen dann wäre sie schon 2 jahre älter wie die jüngsten kids in der klasse.

Beitrag von .nefur. 02.02.11 - 22:16 Uhr

Hallo,

ich will euch nichts einreden, aber ich gebe folgendes zu bedenken. Ich kann mir kaum etwas schlimmeres vorstellen, dass ein Kind die erste Klasse wiederholen muss. Das ist in meinen Augen kein gelungener Schulstart. Ich habe es jetzt bei einem Kind gesehen. Ich würde lieber ein Jahr warten und dann einen sicheren Start hinlegen. #


Es sind schwere Entscheidungen...
LG

Beitrag von luka22 02.02.11 - 22:19 Uhr

Gerade heute hatte ich ein Gespräch mit der Erstklasslerin. Sie sagte, dass sie deutliche Unterschiede in der REife der Kinder feststellt. In unserer Klasse ist es extrem: Es gibt viele Kinder die kurz vorm Stichtag (Aug/ Sept) geboren wurden und dann wiederum Kinder, die im Oktober Geburstag haben bzw. zurückgestellt wurden. Dass diese Kinder reifer sind, das liegt doch in der Natur der Sache!
Ich für meinen Teil bereue es fast meine Tocher eingeschult zu haben. Sie war fit und ihre Schulfähigkeit stand nie zur Debatte. Sie ist aber schüchtern und zurückhaltend. Im letzten Kindergartenjahr ist sie richtig aufgeblüht und jetzt in der Schule wieder ganz in sich gekehrt :-(. Es ist nun deutlich besser, sie ist angekommen, aber der Anfang war hart, ich habe mir schwere Vorwürfe gemacht.
Was LRS betrifft, da hast du REcht es wird gerne weitervererbt. Deswegen ist es sehr wichtig mit auffälligen Kindern Übungen im Vorschulalter zu machen (Silbenklatschen, Laute raushören). Ich habe jetzt mehrfach gelesen, dass dies ein "Ausbruch" einer Legasthenie tatsächlich verhindern kann. Leider weiß ich das erst jetzt. Mein Sohn ist auch betroffen. Dieses Buch kann ich dir empfehlen:
http://www.amazon.de/Neue-Strategien-gegen-Legasthenie-Rechtschreib-Schw%C3%A4che/dp/3934333125/ref=pd_sim_b_29
Solche Entscheidungen sind sehr schwierig, aber irgendwann muss man sie treffen. Bei uns hättest du mit einem Aprilkind fast keine Chancen, außer es lägen trifftige Gründe vor.

Grüße
Luka

Beitrag von luka22 02.02.11 - 22:23 Uhr

das sollte "ERstklasslehrerin" heißen :-D

Beitrag von .nefur. 02.02.11 - 22:20 Uhr

Ich bin mittlerweile auf dem Trip, lieber noch etwas zu warten. Ich bin selbst vor einigen Jahrzehnten mit 7 eingeschult worden. Ich kam gut in der Schule mit. Beim Abi wurde es dann schwerer, aber das hatte dann nichts mehr mit der Altersentwicklung zu tun. :-)

Ich bin auch noch am hin- und herüberlegen und bemerke derzeit einen Trend bei gleichgesinnten Eltern , lieber noch etwas zu warten.

Beitrag von scotland 02.02.11 - 22:52 Uhr

Hallo,

wie schon andere schreiben: Für das eine Kind kann es kein Problem sein, wohl aber für das andere.

Meine Tochter wurde mit 5 Jahren als "Muss Kind" eingeschult (wurde drei Wochen später dann 6). In der Klasse gab es Kinder, die schon 7 waren, eins war sogar 8.

Die haben "andere Themen". Sie kommt im Unterricht gut mit und schreibt meist gute Noten. Allerdings ist sie doch etwas langsam, daher dauern die Hausaufgaben ewig. Gleich im Halbjahr von der 1. Klasse kamen drei Schüler von Klasse 2 zurück, am Ende von Klasse 2 wieder ... die anderen Schüler sind einfach älter und sie spielt lieber mit Freunden, die sie vom Kindergarten etc her kennt.

Ich weiß noch immer nicht, ob es richtig war, sie einzuschulen - sie hat dadurch ein Jahr gewonnen - ich weiß halt nicht, ob sie besser integriert wäre, wenn sie ein Jahr älter wäre.

GLG
Scotland

Beitrag von katharinas81 03.02.11 - 09:46 Uhr

Wir haben auch überlegt und uns dafür entschieden, das die Große lieber noch ein Jahr in den Kindergarten gehen darf und es nicht bereut.

Geboren wurde Sie am 03.06. Bei uns ist der 30.06. Stichtag. Wer bis dahin 6 Jahre alt ist, wird eingeschult. Deshalb haben wir einen Antrag auf Zurückstellung gestellt. Zusätzlich zur normalen Schuluntersuchung mussten wir noch zum Amtspsychologen, der im Prinzip einen Intelligenztest vorgenommen hat. So konnte ausgeschlossen werden, dass Sie nicht gefördert werden muss. Denn da zählt jedes Jahr. Da meine Große schon immer zu den Kleinsten und zierlichsten gehörte, hat uns keiner weitere Steine in den Weg gelegt.

Letztes Jahr wurde Sie nun mit 7 eingeschult, gehört zu den älteren, geht gern zur Schule und freut sich nun auf das erste Zeugnis. Und so wie es aussieht, wird es sehr gut ausfallen.

Übrigens war auch ein wichtiger Punkt, dass ihre Freundinnen 2, 3 Monate jünger waren und dementsprechend auch erst im vergangenen Jahr in die Schule kamen.

Beitrag von chris2005 03.02.11 - 12:20 Uhr

Hallo,

auch wir sind bzw. waren gefordert. Bei uns ist der 30.09. Stichtag, Einschulung am 12.09. Oliver hat Geburtstag am 13.09.
Oliver hat lange im Kiga gebraucht Freunde zu finden. Vor einem halben Jahr hat es endlich gezündet. Diese Kameraden sind alle gerade mal 4 Wochen bzw. 2 Monate jünger als Oliver. Eigentliche Kannkinder die aber erst 2012 eingeschult werden. Oliver fühlt sich noch überhaupt nicht als Schulanfänger, hat mit den Vorschulkindern im Kiga kaum Kontakt und ist einfach auch noch sehr schüchtern. Dazu kam, dass wir beobachtet hatten das Oliver selbst nach "nur" 4 Std. Kiga richtig müde und erschöpft ist.

Gründe die uns dazu bewogen ihn als Rücksteller anzumelden. Letzten Freitag waren wir beim Schuleignungstest. Und auch der Rektor der Grundschule war nach dem Test und Gespräch mit uns einer Meinung und hat ihn nun zurückstellen lassen.

Ich muss zugeben ich bin erleichtert über diese Entscheidung, den ich glaube und fühle es, dass es die richtige Entscheidung ist.

Nun darf er nächstes Jahr mit seinen Freunden zusammen in die Schule und darauf freut er sich auch.

LG
Chris2005

Beitrag von jenna20 03.02.11 - 17:59 Uhr

Hallo,

unsere Tochter wurde dieses Jahr hier in Hessen im August eingeschult. Da ist sie gerade 6 geworden. Wenn ich es nochmal entscheiden könnte, würde ich sie mit 7 hinschicken. SIe ist eine der Jüngsten in der Klasse und kann mit denen, die nun 8 werden nicht wirklich mithalten. Das sind auch die Besten in der KLasse.
Sie ist noch sehr verträumt und kommt mit dem schnellen Tempo nicht immer zurecht. Aber sie hat ja keine Wahl mehr....Mhm.
Unser nächstes Kind wird wieder ein Juli Kind, dieses Mal werde ich es anders machen.

LG
Jenna

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