Eure erfahrungen mit tagesmüttern gesucht

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von schnegge29 02.02.11 - 18:40 Uhr

guten abend

wir sind grad inmitten der schwierigen entscheidungsfindung die richtige tamu zu finden #schwitz

wir haben schon eine ganz ganz nette kennen gelernt, die ein extra spielzimmer hat, gesund kocht, garten hat und toll auf meine tochter eingegangen ist.
leider ist sie für uns zu teuer :-(
nun haben wir heute eine tamu in unserer siedlung kennengelernt, die auch sehr nett ist. aber jetzt kein spielzimmer hat, sondern nur spielecken im riesigen wohnzimmer eingerichtet hat. sie hat haus mit garten, der noch zum frühjahr/sommer mit sandkasten und schaukel ausgestattet wird. dort müßten wir das essen für unsere tochter mitbringen. für mittagsschlaf auch ein reisebettchen und sonst halt das übliche wie windelzeug, wechselwäsche.
die 2. wäre finanziell auch stemmbar für uns :-)

wie sind eure erfahrungen mit den tamus so? was müßt ihr mitbringen, kocht sie selber für alle kinder oder müßt ihr was mitbringen? wie lief die eingewöhnung? wie sieht der tagesaublauf auf? wie haben eure kinder signalisiert das sie die tamu mochten?seht ihr einen fortschritt dadurch bei euren kindern?
schreibt ruhig alles auf, was euch zu diesem thema einfällt #danke

DANKE SCHÖN :-D

achso, meine tochter ist 19 monate

VG Schnegge

Beitrag von an.n. 02.02.11 - 18:55 Uhr

Ich war mal eine und ich kenne eine ;-)

Alsoooooo..

Eine TAMU ist so oder so (egal was die eine oder andere TAMU hat, sprich Spielzimmer oder nicht) schon mal besser als die Kinderkrippe denn es ist familiärer und "häuslicher" einfach. Es sind weniger Kinder und daher ist es schon mal von Vorteil für die Kleinen - vor Allem wenn sie noch kleiner sind (nochmal vor Allem wenn sie noch unter einem Jahr alt sind, denn anfangs brauchen die Kleinen die Mama und wenn das nicht geht, ist eine TAMU eine optimale Möglichkeit denn in Kindergrippen sind nicht nur vieeeeel mehr Kinder = Chaos (auch wenn´s "normaler" Chaos ist), sondern die Kinder haben auch nicht so viele und meinst wechselnde!! Betreuer bzw. Bezugspersonen. In dem Alter deiner Tochter wirst du (vom Alter her) keine Probleme haben. Sie wird Spaß haben bei der TAMU.

So viel als Vorwort #schein


In der Regel (kommt aber auch auf die Anzahl der Kinder an) kocht eine TAMU selbst. Wenn das nicht geht, ist es jetzt keine Tragödie, jedoch ist es von Vorteil wenn die Kinder alle gemeinsam UND das Selbe essen und nicht der eine etwas mitnimmt was der andere auch will, usw. :-p Nun ja.. aber wenn alles andere stimmt würd ich das mal aussen vor lassen. Und ob Spiezimmer oder nicht macht keinen Unterschied. Wirklich!!! Wir hatten eins aber das wurde meist nur zum Schlafen oder Basteln o.ä. genutzt. Wenn das Wohnzimmer der 2. TAMU groß ist, dann kann man dort genauso spielen und basteln.

DAS WICHTIGSTE: Wo fühlt sich euer Kind wohl(er). Wenn beide "TAMÜs" (lustiges Wort ..schreibt man das so???) nett sind, dann geht auch ruhig zur günstigeren ..bzw. eure Tochter ;-)

Beitrag von sillysilly 02.02.11 - 19:03 Uhr

Hallo

tja,
meine Ansichten sind da etwas "beeinträchtigt"
die Erwartungshaltung an eine Tagesmutter ist oft überzogen - unrealistisch - und alle Eltern haben auch noch unterschiedliche Interessen, Ansichten, Prioritäten, ect. ......

Wenn eine Tagesmutter 4 Kinder hat - wollen 4 Eltern "ihre" perfekte Tagesmutter - ihre Erziehungsideale und ihre Vorstellungen gelebt haben.
Aber die Wünsche der Eltern widerspricht ja oft sich schon gegenseitig.

Meine Freundin hat Tagesmutter gemacht und war nach einem Jahr "geheilt" und geht jetzt wieder ins Büro -
die Eltern haben sie genervt, sogar die netten Eltern - denn die Erwartungshaltung ist soooo groß - und eine Tagesmutter ist ja keine private Nanny die dem Elternbild total entspricht.

Ich kenne einige Tagesmütter die unter diesen Aspekten zu kämpfen haben.


Ich sage Dir was mir wichtig wäre:
- mir symphatisch
- nett zu den Kindern, fürsorglich
- mit Spaß dabei
- klar im Umgang mit Kindern, feste Regeln wo sich die Kinder daran orientieren können -
- pädagogische ungefähr dieselben Ansichten wie ich, aber ich bin mir bewußt, daß sie es so macht wie sie will - sie sollte ihre wichtigsten
pädagogischen Schwerpunkte mir vermitteln können
- kindersichere Wohnung, wo die Kinder sich frei bewegen können - kein Showroom


Essen: mir egal solange es mit Verstand gemacht wird - aber ob es immer die super-duper Kinderkost ist.
Meine Prioritäten liegen in der liebenvollen Betreuung und nicht in der gesunden Ernährung. Die kann ich selbst übernehmen.

Grüße Silly

Beitrag von lilaleo 02.02.11 - 19:55 Uhr

Hallo,

mein Kleiner geht seit Anfang Januar zu einer Tagesmutter. Letztes Jahr haben wir uns auf die Suche gemacht nach TM und Krippen, leider hatten wir da nichtmehr soviel Auswahl. Zum Glück haben wir unsere jetztige TM gefunden. Mir war wichtig wie sich mein Kind verhält beim ersten Treffen. Ein Glück fand Milian das so toll das er gleich angefangen hat zu spielen, das kannten wir so gar nicht von ihm. Daraus schloß ich das er sich wohlfühlt. Klar bei der Eingewöhnung kam dann das weinen weil Mama weg ist und auch jetzt weint er ab und an nochmal, jedoch weiß ich das es nicht an der TM liegt sondern nur daran weil er sehr anhänglich ist. Mir war zudem wichtig wieviel Tageskinder sie hat, das sie nicht gerade erst Anfang 20 ist und das sie zertifiziert ist, denn nur so zahlt bei uns der Landkreis eine riesige Summe dazu.

Unsere TM ist glaub ich kein Maßstab, denn sie kocht zweimal pro Tag selber, einmal für die Kleinen mit Dampfgarer und dann nachher für die Kindergarten und schulkinder die kommen nochmal mit Gemüse und Obst zum nasche. Das ist so der Hammer und da war ich echt glücklich drüber!
ZUdem hat sie einen kompletten Keller (70qm) nur für die Kinder ausgebaut d.h. die werden gar nicht im priv. Haushalt betreut, dann hat sie draußen noch SAndkasten, Kaninchen und so einen Aufbaupool für die Größeren.

Bei uns war zudem das Problem das Milian schlecht schläft, also bin ich froh das sie ihn in den Schlaf streichelt und nicht einfach die Tür zumacht und sagt jetzt schlafen!

Ich denke du solltest die TM nehmen die am Besten zu euch passt, bei der du denkst deine Kleine fühlt sich wohl und du ein gutes Gefühl hast wenn du sie dort lässt.

ICh ohoff ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen, bei Fragen schreib einfach

LG Linda und Milian (15 Monate)

Beitrag von sathi 02.02.11 - 20:33 Uhr

Hallo Schnegge,
mein Sohn ist 19 Monate und geht seit gestern offiziell zur Tamu.
Wir hatten im Februar nicht mehr soooo die riesen Auswahl, da bei uns Tagesmütter häufig genutzt werden.
Wir haben verschiedene besucht, die sowohl vom Alter als auch vom Wesen und der Ausstattung enorm unterschiedlich waren. Ich habe mich letzten Endes auf mein Bauchgefühl verlassen und auf meinen Sohn gehört.
Wir haben nun eine Tamu, bei der ist es klein und gemütlich. Es ist alles recht einfach.
ABER: Mein Sohn hat sich vom ersten Probebesuch an pudelwohl gefühlt. Bei allen anderen hat er mich angeschaut und gleich nein nein gesagt. Obwohl die sich auch Mühe gegeben haben. Die beiden anderen Kinder findet er total klasse und als ich ihn gestern abholen wollte, wollte er noch ein bisschen spielen und noch nicht sofort fahren. Was will ich also noch mehr?
Ich kann in der Gewissheit arbeiten, dass es meinem Sohn gut geht und das war für mich das Wichtigste.
LG
sathi

Beitrag von a79 02.02.11 - 22:31 Uhr

Hallo,

ich war auch mal eine und mein kleiner sohn geht zu einer;-)
Unsere Tagesmutter hat ein Haus mit Garten, kein eigenes Spielzimmer aber eine tolle Spielecke im Wohnzimmer und wohnt außerdem in einer Spielstraße direkt in einem Wendehammer und ist oft mit den Kindern und ihren diversen Fahrzeugen draußen. Kochen tut sie selbst jeden Tag frisch, wir müssen also kein Essen mitbringen, zahlen aber dafür Essensgeld 30 Euro im Monat. Windeln und Feuchttücher müssen mitgebracht werden. Die Eingewöhnung läuft sehr individuell. Ich konnte selbst entscheiden, wie lange ich bleibe und wann ich für wie lange gehe. Die Eingewöhnung hat 3 Wochen gedauert, dann waren wir bei der vollen Betreuungszeit von 9 Stunden (an drei Tagen die Woche) angekommen. Mein Sohn ist sofort auf die Tagesmutter zugegangen und sie ist gut auf ihn eingegangen, ohne ihn zu sehr zu betüteln. Nach drei Wochen fing er er an, ihren Namen zu sagen (er war 18 Monate alt) und mittlerweile (5 Monate später), zählt er regelmäßig die Namen der Kinder auf, die auch dort sind und zeigt immer in die Straße rein, wo sie wohnt, wenn wir vorbeifahren (ist bei uns in der Nähe) -ich gehe also deutlich davon aus, dass er sie mag...und mir war auch wichtig, dass der Lebensgefährte genau so sympatisch ist, weil er ja bei der Betreuung öfters dabei ist und auch mal übernimmt, wenn unsere TaMu mal zum Arzt muss oder eben früher weg, als wir abholen...alles kein Problem.
Ich finde, mein Sohn ist durch die Betreuung bei der Tagesmutter aufgeschlossener geworden und geht jetzt offener auf andere Menschen zu (war vorher ein richtiges Mamakind).

Ich würde es wieder so machen.

LG

Andrea mit ihren beiden Jungs