Wie verhällt sich nun das Jugendamt? Erfahrung Nichteinhaltung Umgang

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von winnie_windelchen 02.02.11 - 18:45 Uhr

Hallo Mamis.

Mir gehts nicht um Probleme speziell wegen dem Vater meiner Tochter, sondern hauptsächlich darum wer vieleicht Erfahrung hat mit dem Jugendamt und wie es auf unsere Situation nun reagieren wird. Nur das interessiert mich.

Also: Lini ihr Papa und ich hatten im Oktober letzten Jahres einen Termin auf dem Jugendamt. Ich wollte einen geregelten Kontakt für meine Tochter, er sah sie bis dato nur sporadisch wie es ihm passte, er Zeit hatte ect.

Vereinbart wurde jede erste Woche im Monat von Do-Fr. Ist nicht viel aber hauptsache geregelt.

Bis zur ersten Dezemberwoche klappte dies auch. Er rief sogar sehr oft an, wollte mit ihr sprechen, was jedoch anfangs oft missglückte aber er gab nicht auf und letzten endes hat es doch 1-2x funktioniert.

Die erste Januar Woche war soweit, er sagte ab. Sein Chef hatte ihn angebl. eingeteilt, obwohl er weiß das sein Lehrling an diesen 2 Tagen im Monat sein Kind bei sich hat.

Er verschob es auf die zweite Woche und es sollte sogar der Fr.-Sa. sein. Hab mich gefreut, etwas geplant, denn sonst klappts ja nicht, da der Umgang nur in der Woche statt findet.

Dienstag rief er dann an, sagte wieder ab, angebl. eine Sportverletzung. Na gut, hingenommen. Er wollte sich wieder melden wenn wieder alles ok sei.

Von der Sportverletzung wusste keiner seiner Familienangehörigen irgendwas, machte mich stutzig aber na gut.

So, morgen bis Freitag dürfte Lini wieder bei ihrem Papa sein. Er meldet sich nicht, geht nicht ans Telefon, Handynummer habe ich bis jetzt immer noch nicht erhalten, E-Mail Adresse nicht mehr aktuell.

Jetzt möchte ich mich ans JA wenden, bzw. hab es bereits via E-Mail getan und frug nach ob es möglich ist bzw. richtig ist, wenn ich dem Vater das nächste mal klar mache, das er wirklich nur noch an diesen vereinbarten Terminen sein Kind sehen bzw. holen kann, was wiefolgt jede erste Woche im Monat sei. Mal sehen was zurück kommt.

Frage an euch: was hat das JA gemacht, als ihr in so einer Situation stecktet, wo sich der Vater eben nicht daran gehalten hat und nur zu anfangs vieleicht?

Im übrigen hat Lini ihr Dad den Vorschlag von sich aus gemacht. Ein weiterer Termin auf dem JA gemeinsam würde nichts bringen und zu Gericht werde ich auch nicht gehen.

Lgchen

Beitrag von janamausi 02.02.11 - 19:19 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht wie das Jugendamt reagieren wird, aber hab trotzdem eine Frage ;-)

Findest Du es denn gut, wenn der Umgangstermin nicht klappt, dass der Termin dann komplett ausfällt? Das wären dann schließlich 2 Monate in denen eure Tochter den Papa nicht sieht. Und da sehe ich die Gefahr, dass wenn eure Tochter nach 2 Monaten dann wieder zum Papa "muss" sie sich nur um so schwerer tut und alles nur schlimmer wird.

Wäre es da nicht sinnvoller klar festzulegen, wann er den Umgangstermin verschieben kann (Krankheit, Beruflich etc.) und dann einen festen Ausweichtermin (z.B. die darauffolgende Woche Do-Fr) festzulegen?

LG janamausi

Beitrag von winnie_windelchen 02.02.11 - 19:36 Uhr

Hi :-)

Es ist ja nicht so das sie muss, sie möchte ja.

Und ja, genauso habe ich es ja das letzte mal gemacht. Er konnte die erste Woche nicht, es wurde auf die zweite verschoben, sagte aber dann auch diesen ab.

Bei dem Gespräch was wir gemeinsam hatten, hat er diesen einen Termin im Monat ausgesucht. Das JA wies ihn vorher daraufhin das es wichtig sei.....man kennt ja die Aussagen, auch sei es aber wichtig, damit ich mir mit meinem Kind etwas vornehmen kann, planen kann wie wir die anderen Wochenenden und überhaupt die Tage zusammen verbingen und so leid wie es mir tut, aber ich sehe nicht ein dies dann zu verschieben, denn dafür sind Regelungen da.

Und glaub mir, ich habe dies die letzten 3 Jahre so gehandhabt. Habe immer Ja und Amen gesagt so wie er es wollte, ob er spontan zeit hatte für sein Kind, ob er etwas verschieben musste und wir einen neuen Termin ausgemacht haben usw. Genau das aber war das Problem.

Das JA sagte uns außerdem das es wichtig sei sein Kind vorzubereiten, zb. weil es eben auch die Frage stellt, wann sehe ich den Papa wieder und das ist bei jedem Kind so wo Kontakt besteht.

Ich kann dies mit meinem nicht machen oder besser gesagt nun nicht mehr machen.

Den einen Termin wahr zu nehmen, darin sehe ich keinerlei Problem, es sei denn gesundheitlich kommt etwas dazwischen aber wie bereits erwähnt, der Glaube an seine Worte und das Vertrauen sind im Hintern. Schließlich ist es jetzt sogar das 3. mal das es nicht klappt und das ist nicht meine, sondern seine Schuld.

Lg

Beitrag von janamausi 02.02.11 - 19:50 Uhr

Hi :-D

Ja, da kann ich dich verstehen und es war auch nicht so gemeint, dass Du zu allem Ja und Amen sagen sollst.

Aber denkst Du es ändert sich beim Verhalten vom KV etwas wenn es keinen Ersatztermin für einen abgesagten Umgangstermin gibt?

LG

Beitrag von winnie_windelchen 02.02.11 - 20:13 Uhr

Klare eindeutige Antwort -> bei ihm nicht aber bei mir im Kopf. :-D

Ich muss mich nicht mehr jeden Tag, auf deutsch gesagt heiß machen von wegen wann meldet er sich, meldet er sich überhaupt, welche Ausrede hat er dieses mal, welchen Termin muss ich wieder absagen damit ich seinem Wunsch nachkomme das er den von ihm gelegten Ersatztermin wahr nehmen kann und ich muss mir keine Gedanken mehr machen über irgendwelche Lügen die er mir erzählen wird und und und.

Denn ich weiß, es gibt nur diese eine Möglichkeit im Monat, die die er selbst so entschieden hat, meldet er sich und will sein Kind kann er sie haben, denn sie möchte ja auch. Meldet er sich und sagt ab, kann ich das dann so hinnehmen und weiß das die nächste Möglichkeit erst wieder in 4 Wochen besteht. Meldet er sich garnicht, hab ich sozusagen auch erstmal wieder 4 Wochen Ruhe.

Klingt egoistisch, ich weiß, denn es ist fast nur auf mich bezogen aber ohne seine Spiele empfinde ich mich als "freiere" Mama denn ich weiß das ich für mein Kind da bin, immer, egal was sie auf dem Herzen hat, was sie tun und lassen möchte. Ob es mir gut geht oder schlecht, ob ich Termine habe oder nicht, ob ich zu Hause etwas erledigen muss oder nicht. Ich bin immer da.

Sicherlich fällt mir der Gedanke, zu wissen das Angelina dann ihren Vater evtl. noch seltener sehen wird, nicht leicht und es tut auch weh aber irgendwo ist es wie gesagt nicht meine Schuld. Er hat den Termin bekommen, den er wollte, er muss sich nur daran halten, tut er es nicht, schmeiß ich ihm unser Kind nicht als Spielball an die Füsse.

Das JA hatte mir meine jetzige Entscheidung im grunde bereits abgenommen, sie hatten mir damals schon gesagt "Geregelter Umgang ist geregelter Umgang und dieser findet an dem vereinbarten Termin statt" alles andere ist kullanz und meine Kullanz hat er die letzten Jahre genügend in Anspruch genommen.

Wo ein Wille, da ein Weg! ;-) Meine Meinung.

Lgchen

Beitrag von janamausi 02.02.11 - 21:08 Uhr

Dann drück ich dir mal fest die Daumen.

Ich denke, passieren kann dir da nichts. Was soll auch das Jugendamt machen? Ihr hab ja feste Umgangstermine ausgemacht und wenn der KV sich nicht daran hält, ist es ja sein Pech. Und so wie ich es herausgelesen habe, habt ihr ja keine Vereinbarung, dass der ausgefallene Umgangstermin nachgeholt werden muss.

Bei einer Vereinbarung über Anwalt/Gericht kann man ja auch festlegen lassen, dass wenn der KV den Umfangstermin ausfallen lässt, dieser ersatzlos ausfällt.

Berichte doch mal was das Jugendamt geschrieben hat :-)

LG janamausi

Beitrag von winnie_windelchen 03.02.11 - 12:37 Uhr

Hallo :-)

Danke und ja ich werde dir nochmal schreiben sobald sich jemand gemeldet hat.

Lieben gruß

PS.: Anwältin hatte ich damals auch schon, sie erreichte jedoch nichts, da der KV nie darauf reagiert hat und Gericht spar ich mir, der Weg wäre sinnlos, denn an dem Problem ansich würde sich nichts ändern, das weiß ich.

Beitrag von winnie_windelchen 07.02.11 - 19:30 Uhr

Hi :-)

Du wolltest wissen was das JA dazu sagte

-> http://www.urbia.de/forum/index.html?area=thread&bid=20&tid=3018095&pid=19104608

Bitteschön. :-)

Lieben gruss

Beitrag von janamausi 09.02.11 - 17:45 Uhr

#danke und noch viel Glück weiterhin #klee

Beitrag von windsbraut69 03.02.11 - 07:02 Uhr

"Das JA wies ihn vorher daraufhin das es wichtig sei.....man kennt ja die Aussagen, auch sei es aber wichtig, damit ich mir mit meinem Kind etwas vornehmen kann, planen kann wie wir die anderen Wochenenden und überhaupt die Tage zusammen verbingen und so leid wie es mir tut, aber ich sehe nicht ein dies dann zu verschieben, denn dafür sind Regelungen da. "

Du hast doch nicht ernsthaft so einen vollen Terminkalender, oder?
Du schreibst selbst, dass sie den Kontakt will, dann spring doch mal über Deinen Schatten und ermögliche den Umgang unbürokratisch!

Beitrag von winnie_windelchen 03.02.11 - 12:33 Uhr

Du meinst so wie er Lust hat? Werd ich nicht, denn das haben wir mehrere Jahre genauso durch. Mal waren die Abstände regelmäßig dh. aller 4 mal 6 Wochen, auch kam es aber vor und das nicht zu selten, das sie ihren Vater teilweise 3-4 Monate nicht gesehen hat und wer das dann ausbaden durfte ist klar. Tut mir leid, aber ich habe weder die Kraft dazu mein Kind immer und immer aufzufangen wegen den immer wiederkehrendem Problem durch ihrem Vater, noch habe ich die Nerven dazu mich immer wieder mit ihm auseinander zu setzen von wegen warum er wieder absagt, wieder verschiebt, sich wieder nicht meldet!

Beitrag von windsbraut69 03.02.11 - 16:13 Uhr

Du bist eh diejenige, die "alles ausbaden" muß, weil Eure Tochter bei Dir lebt.
In diesem Fall denke ich aber, dass es für sie kein Gewinn ist, ihn dann gar nicht mehr zu sehen.

Überleg Dir einfach mal in Ruhe, wie sie wohl in 5 Jahren reagiert, wenn sie seit Jahren keinen Kontakt mehr zum Vater hat und dann Deine Beiträge hier liest. Denkst Du, sie könnte es nachvollziehen, dass Du "aus Prinzip" so auf Regelmäßigkeit und starre Regelungen gepocht hast?
Ich denke, sie wird das anders sehen und ich denke auch, dass sich bei Euch weiterhin die alten Konflikte hartnäckig halten, die ihr schon als Paar hattet. Es stört Dich, dass Du zu wenig Einfluß hast, er macht, was er will und dass er immer noch unzuverlässig ist....

Gruß,

W

Beitrag von winnie_windelchen 03.02.11 - 19:34 Uhr

Das mag jetzt stur klingen, keine Ahnung aber ich komme nicht von meiner Meinung ab.

Also ehrlich, weder bin ich die jenige die Termine absagt, noch verschiebt und sich wieder nicht daran hällt sondern er, also wird ihre Frage später sein "Mama warum hat sich denn der Papa nicht wirklich gekümmert" und nicht anders herum.

"dass es für sie kein Gewinn ist, ihn dann gar nicht mehr zu sehen. "

Davon redet doch garkeiner. Ich möchte doch das sie Kontakt hat und ich halte mich auch an Vereinbarungen, nur er nicht. Wieso schreibst du so als wenn ich hier der Übeltäter bin? Nicht ich baue den Mist sondern ihr Vater!

Du kennst doch nun schon alle Geschichten über uns und dennoch komme ich mir vor als wenn du mich nicht mal ansatzweise verstehen magst.

"Denkst Du, sie könnte es nachvollziehen, dass Du "aus Prinzip" so auf Regelmäßigkeit und starre Regelungen gepocht hast"

Da kann ich dir 100%ig sagen ja, weil ich ihr dann sagen kann "warte erstmal ab wenn du Mama bist, fühle wie du in so einer Situation empfindest, dann wirst du mich verstehen." Ich entziehe ihm sein Kind nicht und ich rede nicht davon hier irgendetwas abzubrechen, sondern davon das es meinem Kind und auch mir besser geht, wenn sie ihren Vater geregelt sieht.

Achso halt, hier geht es nicht ums Prinzip, ich mach das nicht weil ich es so will, weil sonst alles ok ist und Lini absolut keine Probleme damit hat das ihr Vater unzuverlässig ist.

Aber irgendwo hast du auch recht, drehen wir den Spieß mal um: sie lernt von ihm verantwortunglosigkeit, unpünktlichkeit, unzuverlässigkeit, das Lügen super toll ist denn es hat ja keine Konsequenzen. Wo komm ich denn da hin? Fiel mir nur gerade so ein, weil du ja auch fragtest wie meine Maus wohl in 5 Jahren reagieren wird wenn, also spekulier ich auch weiter. ;-)

Ja, mag sein das sich die alten Kamellen die wir schon als Paar hatten weiterhin nicht ändern werden, ist mir aber auch recht egal. Ich bin ihre Mutter, ich habe das Sorgerecht und werde alles tun damit sie keiner mit Absicht verletzt oder ähnliches und das tut er, nicht ich!

Aber ich glaube das spielt hier gerade keine Rolle, denn du findest es ok wie er sich verhällt, du findest es in Ordnung das er absagt, verschiebt ect. und das evtl. einige Monate dazwischen liegen bis mein Kind ihren Vater wieder sehen kann, so klingt es für mich und was anderes ist es auch nicht. Deine Meinung, meine nicht.

Lg

Beitrag von kraxy 02.02.11 - 20:27 Uhr

Guten Abend,

nun - was soll das Jugendamt denn da machen? Was erwartest du denn?

Letztendlich kann es nur beratend tätig sein und mit euch eine Vereinbarung ausarbeiten (hat es ja auch gemacht) - wenn sich eine der Parteien nicht dran hält - dann ist das eben so.

Da du andere Menschen nicht ändern kannst, kannst nur DU da für Klarheit sorgen:

Also festlegen, wann Umgang ist und immer damit rechnen, dass der Vater den Umgang nicht wahrnehmen wird und dann eben Plan B: Du bist für das Kind da.
Wenn du mal ne Auszeit brauchst, dann musst du das anders regeln: Freundinnen, Familie z.B. - aber bestimmt nicht dich auf den Vater verlassen.

#winke
kraxy

Beitrag von winnie_windelchen 02.02.11 - 20:38 Uhr

Sehr gute Antwort, vielen dank. :-)

Vom JA hätte ich jetzt ansich nichts weiter erwartet, denn wie du schon schreibst haben sie alles getan was möglich ist, denke ich und das reicht auch.

Mich hat halt nur im allgemeinen Interessiert wie das JA nun vorgeht, da ich das nicht wusste. Da sie mehr auch nicht machen können, logisch, wird es also nun so bleiben wie es ist und das ist auch ok so.

Lg

Beitrag von zahnweh 03.02.11 - 01:15 Uhr

Hallo,

beim ersten Mal haben wir beide dafür unterschrieben, dass der Umgang nur an diesen Tagen stattfindet oder besser gesagt, dass er da wirklich statt finden wird. Wer absagt, muss neue Termine vorschlagen (aber auf Bestätigung des anderen warten!)

das klappte einige Zeit. Da allerdings noch mehr vorgefallen ist, wurde betreuter Umgang beantragt. Da gibt es dann nur die Termine die müssen ja auch planen. allerdings war ihm die Wartezeit zu lang und als es soweit war, hatte er keine Lust mehr.

Wie das Jugendamt reaigert hat: das hing sehr vom Mitarbeiter an.

Beitrag von windsbraut69 03.02.11 - 06:59 Uhr

Was schwebt Dir denn vor, was sie tun sollen?
Und warum möchtest Du die Termine ersatzlos ausfallen lassen? Glaubst Du, Du tust Eurer Tochter damit einen Gefallen?

Gruß,

W

Beitrag von winnie_windelchen 03.02.11 - 12:34 Uhr

Gegenfrage -> welchen Gefallen tue ich ihr wenn ich ihr mitteilen würde das der Papa diese Woche nicht kann, sie aber dafür nächste Woche abholt und dann auch bloß wieder absagt?

Beitrag von windsbraut69 03.02.11 - 16:10 Uhr

Indem Du der Kleinen die Termine nicht wochenlang vorher "einredest"?
Mensch, sie ist 4 Jahre alt, die schaut doch nicht morgens in ihren Terminkalender und fragt Dich, wo der Papa bleibt....

Du weißt, wie unzuverlässig er ist, da kannst DU doch vernünftig agieren und ihr vorausschauend die Enttäuschung ersparen!

Lg,

W

Beitrag von winnie_windelchen 03.02.11 - 19:58 Uhr

Nur als Hinweis -> seit Oktober vorrigen Jahres habe ich ihr nicht 1x gesagt wann sie ihren Vater wieder sieht. Ich habe mir das also bereits abgewöhnt aber sie wird doch auch älter! Denkst du das es da einfacher wird? Glaubst du sie bleibt immer auf dem Stand einer 4 jährigen? Wobei ich sagen muss das ich mir manchmal wünschte da sie vom denken her so fix wäre wie ihre Freundin, sie ist auch 4, diese hätte schon längst ihren Papa gefragt "warum und wieso und weshalb" und hätte ihm schon sehr oft irgendwelche ihn traurig machenden Dinge an den Kopf geknallt.

Entschuldige bitte, nimms mir nicht übel aber denken hier wirklich so viele Mamas das ein Kind mit 4, bzw. fast 5 Jahren weder denken noch fühlen kann???

Glaubst du das meine Maus nur das eine mal entäuscht ist wenn ihr Vater doch nicht kommt? Sie redet von 7 Tagen in der Woche, an 5 Tagen über ihren Vater. Wann kommt er wieder? Wieso besucht/spielt, holt er mich nicht ab?

Es geht doch hier nicht nur um eine einzige winzig kleine Situation im Monat, die sie und auch ich verkraften würden, es geht hier um mehrere male in der Woche und tut mir leid, ich schaff das nicht!





Beitrag von manavgat 03.02.11 - 16:12 Uhr

Ich würde knallhart sagen: keine Verschieberitis.

Fällt der Umgang aus, hat er im nächsten Monat eine Chance. Lässt er den Umgang 3 x hintereinander platzen, dann würde ich den Umgang bis auf weiteres aussetzen.

Soll er doch klagen.


Dieses Hin- und Her ist für ein Kind schädlicher als gar kein Umgang.

Gruß

Manavgat

Beitrag von ellannajoe 03.02.11 - 17:09 Uhr

Hallo Manavgat,

>>>Dieses Hin- und Her ist für ein Kind schädlicher als gar kein Umgang.<<<

Woher stammt diese Erkenntnis? Ich kann das nicht ganz glauben, denn sollte das Kind später Kontakt zum Vater aufnehmen und dieser Durchklingen lassen, dass die Mutter den Kontakt verhindert hat, dann ist der Schaden zwischen der Mutter-Kind Beziehung zerstört. Ob das dann noch zu kitten ist?

Liebe TE du bist immer die Geaffte, denn das Kind lebt bei dir, aber verhindere nicht den Kontakt. Das zerstört die Beziehung zu deinem Kind.

Meine Meinung als Scheidungskind.

#winke

Beitrag von manavgat 03.02.11 - 18:51 Uhr

Ich konnte mit meiner Tochter, damals 4 zum Psyschologen gehen, weil der Vater sie immer wieder versetzt hatte. Phasenweise sass sie in ihrem Zimmer und starrte die Wand an. Da habe ich dann irgendwann die Reißleine gezogen, nachdem er 6 Monate lang sich wie ein A...l... aufgeführt hat.

Meine Tochter macht mir keinen Vorwurf, da sie weiß, dass er sich um seine anderen Kinder auch nicht gekümmert hat und dieses Spiel dort auch abgezogen hat.

Gruß

Manavgat

Beitrag von ellannajoe 03.02.11 - 19:38 Uhr

Das tut mir sehr leid für deine Tochter. Ich habe aber nicht gelesen, dass sich der KV wie ein Arsch verhält, sondern dass er ebend sehr unzuverlässig ist.

Ich würde dem Kind vorher nicht Bescheid sagen, wann der KV kommt, damit die Entäuschung nicht so groß ist.

Natürlich ist ein geregelter Umgang optimal, aber den Umgang wegen Unzuverlässigkeit ganz wegfallen zu lassen, kann ganz schön in die Hose gehen.

#winke

Beitrag von winnie_windelchen 03.02.11 - 20:35 Uhr

"Natürlich ist ein geregelter Umgang optimal, aber den Umgang wegen Unzuverlässigkeit ganz wegfallen zu lassen, kann ganz schön in die Hose gehen."

Das habe ich doch nie geschrieben! Wo steht denn das?

Mädels ihr müsst lesen. :-)

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