Höllenängste vor der Entbindung

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von chrisdrea24 02.02.11 - 21:12 Uhr

Weiß nicht in welches Forum ich das posten soll.... Je näher die Entbindung rückt, desto größer wird meine Angst. wurde bei Hannah damals eingeleitet und hatte 13 Stunden WEhen. Es war schrecklich.... Hab gedacht ich sterb. War die meiste Zeit am Klo gesessen. Kann jetzt schon nachts nichtmehr schlafen. Hab Angst, daß ich zur Entbindung schon total panisch ins KH komm. Hab Angst es nicht zu schaffen. Hatte bei Hannah nen Dammriss 3. Grades, war danach lange Zeit inkontinent. Meine Freundin hat sich bei ihrer Entbindung so aufgeführt, daß sie ihr ne Vollnarkose gegeben haben. Denk ohne schaff ich es auch nicht. Hab nächste Woche nen FA Termin und werde mich erkundigen. Ich kotze mich schon selbst an und ich bin echt eiskalt und hart. Aber ich hab trotzdem tierische Angst...
ANDREA#augen

Beitrag von derhimmelmusswarten 02.02.11 - 21:22 Uhr

Vollnarkose wegen Angst? Habe ich wirklich noch nie gehört. In das Krankenhaus würde ich nicht gehen, falls es sich um das Gleiche handelt. Ich hatte auch eine total schlimme erste Geburt, aber ich lasse es auf mich zukommen. Hast du die Möglichkeit, noch an eine Beleghebamme zu kommen?

Beitrag von chrisdrea24 02.02.11 - 21:30 Uhr

Keine Ahnung. Hab mich eigentlich nie um eine gekümmert. Die wäre bestimmt totgenervt von mir. Und mal ehrlich: kann die einem wirklich helfen???? Am besten sind ja die Hebammen, die sagen man soll sich nicht so anstellen und selber keine Kinder haben. Und ich denk wenn man total in Angst und panik verfällt und nichtsmehr machen kann, dann bekommt man schon ne vollnarkose.... Oh mann, worauf hab ich mich da wieder eingelassen??

Beitrag von sandra7.12.75 03.02.11 - 09:16 Uhr

Hallo

Ja das können die.

Ich bekomme jetzt die nächsten gefühlten Jahre unser 5.Kind und auch ich habe Angst.Wer keine hat dem glaub ich nicht so ganz.

Ich habe mit meiner Hebamme darüber gesprochen und sie findet es sogar gut das ich darüber rede.

Das ist das gute an einer guten Hebamme man kann da alle Sorgen und offenen Fragen stellen und loswerden.

lg

Beitrag von snuffle 03.02.11 - 10:34 Uhr

Also ich kann dir auch nur zu einer Hebamme raten.

Ich hab zu meiner so ein blindes Vertrauen und war so froh, dass sie grad Dienst hatte als es bei meiner Tochter los ging. Eine andere hätte ich gar nicht dabei haben wollen.

Da die Geburtstation bei uns zugemacht wurde werd ich diesmal wohl eine andere Hebamme bei der Geburt dabei haben müssen und davor hab ich echt Angst.

Auch was die Vor- und Nachsorge an geht. Ich kann meine Hebi heute noch anrufen und fragen wenn was mit meiner grossen ist. (die heute ihren 2ten Geburtstag hat #verliebt)

Beitrag von winniwindel 02.02.11 - 21:24 Uhr

Hui und ich hab gedacht ich bin die einzigste die Angst hat...
Ich hab zum Glück keine schlimme vorgeschichte, bei mir ist es einfach die Angst nicht zu wissen was auf mich zu kommt.
Nur wenn ich daran denke ins KH zu müssen, muss ich schon mit den Tränen kämpfen...Ich weiß nicht warum das so schlimm ist.... Soviele andere habens auch geschafft, aber dieser Gedanke beruhigt mich nicht.#schwitz

Nunja aber früher oder später kommen die kleinen eh raus, ich versuche mich mittlerweile mit Geburtsvideos abzuhärten...:-D

Zur Not wirds halt wirklich eine Vollnarkose oder zumindest eine PDA.:-p

Beitrag von chrisdrea24 02.02.11 - 21:32 Uhr

Ich hatte bei Hannah damals auch keine Ahnung was auf mich zukommt. Hab auch erst im nachhinein erfahren, daß die Geburten mit Einleitung viel schlimmer sind..... Aber man muß es trotzdem mal durchmachen. Und ins KH will ich eigentlich auch nicht. Bin mit Hannah auch gleich am nächsten Tag heim. Glaub da kommen Dir dir Tränen, weil Du einfach das Gefühl hast dort allein zu sein. Mein Mann hat allerdings damals dort die Nacht mit verbracht gegen Extrakosten.
Alles Gute
ANDREA

Beitrag von derhimmelmusswarten 02.02.11 - 21:40 Uhr

Du bist Krankenschwester? Und hast dennoch solche Angst? Ich würde mich in jedem Fall noch erkundigen, ob eine Beleghebamme aufzutreiben ist. Ich könnte mir vorstellen, dass das besser ist.

Beitrag von solania85 02.02.11 - 23:18 Uhr

nur soviel dazu.... Krankenschwestern und Ärzte sind die schlimmsten Patienten :) Bin auch eine und die station kann sich warm anziehen :)

Beitrag von chaoskati 03.02.11 - 19:33 Uhr

Ich bin auch Krankenschwester und deine Formulierung sollte eher lauten:
"gerade deshalb solche Angst" und nicht "dennoch".

Kann Andrea da gut nachvollziehen, ich habe vor der Entbindung meines Sohnes auch Angst wie sonstwas.
Erschwerend kam bei uns noch hinzu, dass ich noch bis 2 Jahre vor der Geburt auch auf der Entbindungsstation gearbeitet habe.

Gruß K.

Beitrag von kleine1102 02.02.11 - 21:42 Uhr

Hallo Andrea!

Lass' Dich mal #liebdrueck! Klingt ja wirklich übel :-(.

Würde Dir jetzt gern schreiben, dass jede Geburt anders ist und entsprechend überhaupt nicht gesagt, dass die zweite ebenso "schrecklich" verlaufen muss wie die erste. Davon abgesehen relativieren sich die Geburts-Erlebnisse bei den meisten Frauen mit der Zeit. Deine Angst scheint allerdings sehr manifestiert und so gar nicht "relativ" :-(.

Eine Möglichkeit wäre, vorher das Gespräch mit der Klinik zu suchen, in der Du entbinden möchtest. Vielleicht hilft es Dir weiter, mit Jemandem dort über Deine Ängste zu sprechen? Falls das nicht ausreicht/weiter hilft, hast Du mal über einen geplanten Kaiserschnitt nachgedacht? Der wäre natürlich auch mit nachfolgenden Schmerzen verbunden, aber eben bezüglich des Ablaufs "kontrolliert" und entsprechend "vorhersehbar". Ist zwar eine Operation und damit nicht zu unterschätzen, aber eventuell besser, als wenn Du schon im Voraus vor lauter Angst nicht mehr schlafen, essen und durchatmen kannst.

Aber, egal wie, ich bin ganz sicher, dass Du das schaffst #cool! Irgendwie muss der Zwerg ja raus :-p und wird Dich anschliessend, ebenso wie Deine Tochter, für Vieles "entschädigen" #verliebt!

Lieben Gruß & alles Gute #blume!

Kathrin & zwei Mädels

Beitrag von germany 02.02.11 - 22:04 Uhr

Wechsel einfach das Kkh wenn das geht! Ich gehe diesmal auch in ein anderes.

Mach dir nicht solche Sorgen! Jede Geburt ist anders und vielleicht geht es diesmal ja richtig schnell?! Jede Mutter hat Angst davor und das ist ganz normal.

Für dne notfall kannst du dir doch eine PDA geben lassen.

Bei mir war es auch nicht so toll. Einleitung und dann aber keine Wehenpausen mehr erstmal, dann Wehenhemmer mit furchtbarer Müdigkeit usw. Ich wurde geschnitten und es dauerte nur 5std. ohne PDA und Schmerzmittel, aber aufs Klo musste ich auch dauernd.


Ich geh an das ganze positiv dran und denke mir einfach, dass es diesmal ganz anders sein kann.


Ganz wichtig ist, dass du entspannt bist bei der Geburt. Tief atmen und immer dran denken, dass jede Wehe dich näher zu deinem Baby bringt. Das hat mir sehr geholfen.




lG germany

Beitrag von zwei-erdmaennchen 02.02.11 - 22:06 Uhr

Hi Andrea,

laß dich erst mal #liebdrueck.

Ich hatte auch einer sehr schwere erste Geburt (insgesamt 38 Stunden) und danach lange mit meinen Verletzungen zu kämpfen. Als ich schwanger wurde dachte ich, dass ich das alles verarbeitet hätte. Doch je näher die zweite Entbindung rückte desto panischer wurde ich. Meine Hebamme meinte damals zu mir, dass einen das einmal erlebte meistens in der zweiten SS wieder einholt :-(. So war's halt auch bei mir. Die zweite Geburt wurde dann eingeleitet. Die Wehen dabei waren aber übrigens bei Weitem nicht so schlimm wie die bei der ersten Entbindung ohne Einleitung - es ist also ein Gerücht, dass eingeleitete Geburten immer schlimmer sind. Schließlich weiß niemand, wie die Geburt ohne Einleitung verlaufen wäre. Aber das nur so am Rande...

Wie gesagt, es wurde eine Einleitung gemacht, die aber nach 36 Stunden Wehen in einem sekundären KS endete. Und ich fand das sooooo angenehm im Vergleich zum bereits erlebten, dass ich niemals wieder normal gebären würde. Das soll kein Ratschlag an dich sein, denn jeder empfindet anders und ich bin der Überzeugung, dass eine unkomplizierte vaginale Geburt deutlich leichter zu verkraften ist als ein KS.

Ist denn bekannt, warum du so stark gerissen bist? Also ging es zu schnell oder hatte die Hebi keine Ahnung oder hatte das Kind nen kleinen Dickschädel??? Je nach Ursache würde ich mir aber tatsächlich mal Gedanken darüber machen ob ein geplanter KS eine Lösung für dich wäre. Denn wenn du schon vollkommen panisch in die Geburt gehst ist das ja nicht gerade förderlich. Du verkrampfst dich und dadurch öffnet sich der MuMu vielleicht nicht richtig bzw. einfach langsamer. Und das ist ja eher kontraproduktiv.

Wenn es allerdings keine Befürchtungen gibt, dass sich solche Geburtsverletzungen wiederholen könnten, dann würde ich es vaginal mit Hilfe einer PDA versuchen. Dann hast du wenigstens nicht das Gefühl zu sterben ;-).

Ich weiß nicht wie es bei dir ist. Bei mir jedenfalls war es so, dass ich weniger Angst vor den Geburtsschmerzen hatte als vor den Schmerzen, die ich monatelang danach noch hatte.

Such das Gespräch mit den Ärzten in deiner Entbindungsklinik. Mach einen Termin, stell dich vor und schildere deine Ängste. Sie werden dir eine Empfehlung aussprechen. Diese kannst du dann nochmals mit deinem FA durchgehen und dann für dich richtig entscheiden.

Keine Angst - wie auch immer das Kind auf die Welt kommt - du wirst es schaffen #liebdrueck.

Liebe Grüße und alles Gute
Ina #winke

Beitrag von widowwadman 02.02.11 - 22:49 Uhr

Bei der Vorgeschichte, wuerde ich an deiner Stelle mal mit dem zustaendigen Arzt ueber nen KS reden. Ich weiss nicht wie die Regelungen in Deutschland ist, aber hier drueben haettest du ne ganz klare Indikation dafuer. Nicht nur wegen der Aengste, sondern besonders wegen des vorherigen 3.Gradigen Riss und der nachvollgenden Inkontinenz.

Wuensche dir alles Gute.

Beitrag von chrisdrea24 03.02.11 - 09:18 Uhr

DANKE für Eure lieben Antworten.. Ja, ich weiß, Krankenschwestern sind die wehleidigsten Patienten. Aber das ist ja auch bekannt!
ANDREA

Beitrag von sandi1907 03.02.11 - 09:40 Uhr

Hallo

Also wenn du so arg Angst vor Schmerzen und allgemein hast, lass dir eine PDA geben, RECHTZEITIG. Wenn keine/ wenige Schmerzen da sind, bist du automatisch schon ein wenig lockerer und nicht so verkrampft.
Ich würde dann auch nach ner Hebamme vom KH gucken und schonmal den Kontakt aufbauen. Ist besser, wie wenn nur fremde Leute um dich rum sind.
Meine Frauenärztin ist Belegärztin bei uns im KH, sie wird kommen, das find ich toll. (Hoffe, es wird keine Frühgeburt, dann muss ich in ein anderes KH wegen Kinderklinik)
Hatte auch einen Dammriss Grad 3, nen Dammschnitt und nen Scheidenriss. Das heißt aber nicht, dass das nun wieder so kommen muss.
Jede Schwangerschaft und Geburt sind anders
Sprich mit dem Arzt über deine Angst!

LG Sandra

Beitrag von puschl 03.02.11 - 10:02 Uhr

Hallo,

Ich weiß es ist schwer gesagt, geh aber ohne negative Aspekte in die Geburt hinein,

Sicher der Dammriss ist nicht fein gewesen. Es muß ja nicht wieder so sein.

Hatte bei meiner Tochter 27 Stunden wehen, bei meinen Sohn 13 Stunden wehen, mal schaun wie es beim 3 wird

lg puschl

Beitrag von lilly7686 03.02.11 - 10:06 Uhr

Hallo!

Ich hatte leider zwei KS und beide Male zwar heftigste Wehen aber nie Presswehen. Daher kann ich leider nicht wirklich mit dir fühlen.

Aber ich würde dir raten, mal in dich zu gehen. Tief durchatmen und dich zu fragen: wovor hast du wirklich Angst? Sind es die Schmerzen? Ist es vielleicht das Krankenhaus? Hast du Angst, die "falsche" Hebamme zu haben? Hast du Angst vor Komplikationen? Was ist es, das dir solch eine Angst macht?

Und wenn du das heraus gefunden hast, dann schau, was du dagegen tun kannst.

Hast du Angst vor den Schmerzen? Dann sag im KH gleich Bescheid, dass du ne PDA willst. Und zwar so bald es möglich ist.
Ist es doch das Krankenhaus, die Umgebung? Vielleicht gibt es ein Geburtshaus oder eine andere Klinik, die dir besser zusagt? Hausgeburt?
Die Hebamme? Wie wärs mit einer Beleghebamme?
Angst vor Komplikationen? Da hilft nur: entspannen und tief durchatmen und positiv denken ;-)

Ich wünsch dir alles Liebe für die Geburt! :-)

Beitrag von supersand 03.02.11 - 11:39 Uhr

Hallo Du,

ich bin ja nicht so für KS, wenn es die Möglichkeit zur spontanen Geburt gibt, aber in Deinem Fall würde ich mich mal beraten lassen.

Bevor Du Dich vorher psychisch an die Grenzen bringst und dem Kind damit auch schadest, könntest Du über einen geplanten KS nachdenken. Bei extremen Angstpatienten machen die das doch, oder?

LG,
Sandra

Beitrag von libretto79 03.02.11 - 13:54 Uhr

Vielleicht denkst Du mal über einen Wunschkaiserschnitt nach?
Meine beste Freundin hatte auch höllische Angst vor der Geburt.
Für sie stand schon vor der Schwangerschaft fest, dass sie nur per Kaiserschnitt entbinden wird. Und sie hat auch nichts dafür zahlen müssen...

Sprich einfach Deinen Frauenarzt mal darauf an!

Viel Glück!

libretto#winke

Beitrag von gingerbun 03.02.11 - 16:03 Uhr

Hallo,
ich wurde vor 3 Jahren auch eingeleitet und es war der Horror. Ewig hat es gedauert und es tat sau weh. Und genau deswegen denke ich nämlich jetzt bei meinem 2. Kind, dass es ganz easy wird. Ich freu mich schon drauf - ehrlich!!! Komm - seh das auch so und Dir gehts besser?!
:-)
Britta

Beitrag von chrisdrea24 03.02.11 - 16:36 Uhr

Ja vielleicht kann man es auch so sehen. Jetzt geht es mir ja ganz gut ( noch). Nur nachts wird es immer schlimm!!!! Allerdings ist meine erste Geburt schon 7 Jahre her und mein Geburtskanal ist wieder so wie wenn ich nie geworfen hätte.

Beitrag von puenktchen090903 04.02.11 - 13:59 Uhr

Hallo,

mach Dir mal nicht allzuviel Gedanken und Sorgen über die Entbindung. Ich selber habe sogar unser 3. Kind alleine im Hotelzimmer im Urlaub ohne jegliche Hilfe entbunden.

Gruß Doreen, Louis, Charlotte und Henrietta