Krippe gibt Kind einfach die Medis nicht .....

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von mamiskleinermann 02.02.11 - 21:23 Uhr

Hallo,

ich bin grad echt gefrustet. Der Reihe nach. Mein Kleiner (18 Monate) war letzte Woche Krank. Er hatte ne starke Bronchitis, Mittelohrentzündung und ne leichte Lungenentzündung. Haben auch gleich Antibiotika bekommen.
Montag waren wir nochmal zur Kontrolle beim KIA alles super. Lunge frei, kein Fieber, Kind top fit. Also meinte der KIA das der Kleine ab Dienstag wieder in die Krippe kann allerdings solle er das Antibiotika noch fertig nehmen (noch bis Freitag). Hab dann gleich in der Krippe angerufen und bescheid gesagt. Dort meinten sie dann gleich sie bräuchten eine "Bescheinigung" vom Arzt wegen dem Antibiotika (er muss es 3 mal täglich nehmen). Also nochmal zurück zum Doc und der gab mir dann so ne Verordnung wo drauf stand wieviel der Kleine nehmen muss. Am Dienstag hab ich dann den Kleinen in die Krippe gebracht und der Erzieherin nochmal erklärt wie sie es machen muss. Soweit alles ok. Hab Ihr die Verordnung gegeben und alles war ok. Sie haben es ihm dann auch gegeben.
Heute hole ich meinen Sohn ab da meinte doch die Erzieherin " Sie hätten es sich anders überlegt" Die Verordnung reiche Ihnen doch nicht aus und sie hätten gerne ein DIN A 4 Blatt mit Anschrift, Diagnose, Einnahmehinweise, Dauer usw. usw. usw. #schock#schock Und der beste Hammer sie haben ihm die Medizin heute schon nicht mehr gegeben #schock#schock Ich dachte ich fall gleich um..... Die können doch nicht einfach die Medis absetzten ohne mich zu infomieren #aerger
Wirkt jetzt das Antibiotika überhaupt noch nachdem er es heut Mittag nicht bekommen hat ?
Wie machen eure Krippen das mit den Medis ? Mein Arzt schreibt bestimmt kein Roman für die Krippe.... :-( Bin grad richtig sauer, was mach ich denn nun ?

Beitrag von anyca 02.02.11 - 21:27 Uhr

Ich kenne das so, daß Krippen keine Medis geben dürfen, außer bei chronisch kranken Kindern, und da eben auch nur mit genauer Anweisung vom Arzt, nicht mal eben von der Mama erklärt. Wer soll denn da die Verantwortung übernehmen, wenn es Mißverständnisse gegeben hat?

Entweder der Arzt schreibt einen "Roman" oder das Kind muß eben daheim bleiben, solange es Medis braucht. Das ist ganz normal!

Beitrag von nadoese 02.02.11 - 21:30 Uhr

Genauso ist es in unserer Einrichtung auch. Ich bin selber Erzieherin....wir dürfen es nicht geben.
Aber einfach abzusetzen ist auch nicht ok. Das hätte sich die Erzieherin vorher überlegen müssen....

Beitrag von anela- 02.02.11 - 21:27 Uhr

Ich habe zwar kein Kind in der Krippe, aber soweit ich weiß, dürfen Erzieherinnen in der Krippe/Kiga den Kindern keine Medikamente geben. Die Kindern müssen dann so lange zu Hause bleiben, bis sie keine Medikamente mehr brauchen.

Beitrag von sillysilly 02.02.11 - 21:30 Uhr

Hallo

arbeite im Kindergarten und wir dürfen keinerlei Medikamente geben
nur Notfallmedikamente - für Epileptiker, Schock-Kinder ect.
Antibiotika dürften wir auch nicht mit einer schriftlichen Verordnung vom Arzt geben.
Wenn etwas wäre, wären wir haftbar und nicht versichert.

Inzwischen gibt es einige Antibiotikas die nur 1x am Tag gegeben werden, vielleicht wäre das ja eine Möglichkeit.

Wir hatten sogar bei Notfallmedikamenten Probleme - weil in der ärztlichen Verordnung stehen muß, daß dieses Medikament von Laien gegeben werden kann und mit keinerlei negativen Nebenwirkungen zu rechnen ist.
Und ganz, ganz oft - wollten uns das dann die Ärzte nicht mehr schriftlich geben - obwohl sie vorher getönt hatten, daß es absolut ungefährlich wäre.
Aber wenn man es schriftlich will, gibt es doch plötzlich Bedenken ....


grüße Silly

Beitrag von rmwib 02.02.11 - 21:30 Uhr

Bei uns dürfen sie auch gar keine Medikamente geben, nicht mal Nasentropfen oder irgendwas.

Beitrag von gioia0107 02.02.11 - 21:33 Uhr

Also in unserem Kiga geben sie den Kindern grundsätzlich keine Medikamente!

Wie lange geht Dein Kind denn in die Krippe? Morgens kannst Dus selber geben und wenn Du ihn abholst nochmal und dann eben spät am Abend!

ALso so mach ichs immer!

LG Verena mit Lukas 4 und Lucy 17 Monate

Beitrag von mamiskleinermann 02.02.11 - 21:35 Uhr

Mein Kleiner geht bis 16:30 Uhr in die Krippe. Das ist dann zu spät. Er geht ja bereits um 19:00 Uhr ins Bett.... Dann müsste er es ja innerhalb 2,5 Stunden 2 Mal nehmen.

Beitrag von gioia0107 02.02.11 - 22:27 Uhr

Und wann geht er morgens hin?

Beitrag von mamiskleinermann 03.02.11 - 07:49 Uhr

Zwischen 7:30 und 8 :00 Uhr. Vorher bekommt er nach dem Frühstück die 1. Dosis

Beitrag von windsbraut69 03.02.11 - 07:14 Uhr

Er muß es ohnehin im regelmäßigen Abstand nehmen und nicht nach seinen Schlafenszeiten.
Wenn es 3 x gegeben werden muß, dann alle 8 und bei zweimaliger Gabe alle 12 Stunden. Das kannst Du doch durchaus so schieben, dass es mit den Krippenzeiten paßt.

LG

Beitrag von mamiskleinermann 03.02.11 - 07:51 Uhr

Mh.... wie denn ? Ohne Ihn Nachts zu wecken denn dann schläft er nimmer ein.

Beitrag von sillysilly 02.02.11 - 21:40 Uhr

Hallo

möchte noch ergänzen, daß es eine eindeutige Regelung geben sollte.
Sie müssen entweder ja sagen - mit Bescheinigung
oder gleich Nein.
Dich im Glauben zu lassen es wird gegeben finde ich sehr seltsam

Grüße Silly

Beitrag von mamiskleinermann 02.02.11 - 21:42 Uhr

Das ist ja das was mich so sehr ärgert. Dann hätten sie mir wenigstens sagen können das sie ihm es nicht geben...

Beitrag von sillysilly 02.02.11 - 21:53 Uhr

Hallo

verstehe ich - da würde ich mich auch ärgern.

Bei uns ist das ganz klar geregelt, und so wissen die Eltern von Anfang an Bescheid.

grüße Silly

Beitrag von steferl1979 02.02.11 - 21:47 Uhr

Hallo,

wir haben das selbe Problem gehabt. Der Kleine sollte 14 Tage Antibotika nehmen, aber bei uns darf die Krippe auch keine Medikament geben.

Nur absolute Notfallmedikamente (allergischer Schock oder so), aber das mit ganz ganz genauer Anweisung und wirklich nur im allerschlimmsten Notfall.

Da unser Kleiner aber nur bis max. 15.30 Uhr in die Krippe geht und wir um spät. 15.45 uhr zu Hause sind, haben wir da das Antibotika gegeben. Einmal hatte ich noch einen Termin, da habe ich ihm den Saft direkt vor der Krippe eingeflösst. Was soll man sonst machen? #kratz

LG

Steffi

Beitrag von sunshine1176 02.02.11 - 22:10 Uhr

Eine Freundin von mir ist auch Erzieherin und die dürfen leider gar nichts, rein rechtlich gesehen!

Sie dürften einem Kind noch nicht mal einen Fingernagel, der nur noch an einem winzigen Stück hängt abreissen!

Ist doof für den Kleinen und die Medikamente, aber ist leider so!

LG sunshine

Beitrag von landmaus 02.02.11 - 22:13 Uhr

Hallo,

unsere Kita gibt im Einzelfall Medis, wenn man eine solche Erklärung unterschrieben hat. Man kann auch individuelle Absprachen treffen und z.B. mittags vorbeikommen, um die Medikamente selbst zu geben.

Doof, finde ich dieses hin und her. Das würde mich auch ärgern. Seltsam finde ich aber auch, dass Du jetzt wegen einer fehlenden Dosis total i8rritiert bist. Das passiert nüscht. Gar nüscht. Steht sogar auf dem Beipackzettel: Ganz normal weiter geben.

Liebe Grüße

Beitrag von kati543 02.02.11 - 22:16 Uhr

Selbst wenn der Arzt einen Roman für die Krippe schreiben würde - es reicht nicht. Medis gibt es nicht von Erziehern - nur von Pflegepersonal. Wenn euer Kiga keine ausgebildeten Krankenschwestern hat, dann ist es schon versicherungstechnisch sehr schwierig.
Blöd finde ich nur, dass sie dir das nicht von Anfang an gesagt haben. Du kannst also morgen höchstens mittags selber dorthin gehen und ihm das geben.

Beitrag von aeternum 02.02.11 - 22:20 Uhr

Aloha,

es ist eine reine Idiotie, dem Kind erst mit der Bescheinigung, die man verlangt und erhalten hat, ein Medikament zu geben, und es sich dann "anders" zu überlegen - es gibt doch für die KITA strikte Vorschriften, was das angeht.

In unserer KITA würde es gar nicht gehen, daß ein Antibiotikum verabreicht wird. Dann muß das Kind zu Hause bleiben. Grundsätzlich gibt es wie schon geschrieben nur eine Notfallmedikation ODER Medikamente für chronische Erkrankungen. Dafür braucht man allerdings auch keinen Roman bei uns. Mein Sohn hat eine erbliche Herzerkrankung und nimmt dreimal täglich eine bestimmte Dosis Beta-Blocker. Mittags bekommt er sie in der KITA. Diese hat für so etwas einen Vordruck. Der wird ausgefüllt, vom Arzt gestempelt und unterschrieben - fertig. Kein Kleingedrucktes bzgl Nebenwirkungen (denn die hat das Medikament nunmal möglicherweise und mein Sohn braucht es natürlich "trotzdem").

Die KITA hat recht, Deinem Sohn diese Medikamentengabe zu verweigern, aber die Art, wie diese Situation gehandhabt wurde, war völlig falsch - erst geben und dann nicht mehr, ohne Info.

Was das Medikament angeht, da steht in der Packungsbeilage ganz genau, was zu tun ist, wenn die Einnahme vergessen wurde. Halte Dich daran, dann wirkt das Medikament natürlich weiter.

Mit der KITA würde ich mal ein ernstes Wörtchen sprechen..

Viele Grüße,

Ae

Beitrag von bussi999 02.02.11 - 22:30 Uhr

soweit ich weiß, dürfen die keine medikamente geben.

in unserer kita dürfen die erzieherinnen noch nicht einmal die kinder eincremen im sommer oder bepanthen-salbe auf die wunde nase oder um den mund geben.

allerdings bekam ein zuckerkrannkes mädchen bei uns den zucker gemessen und die insulin-pumpe wurde danach dementsprechend von der erzieherin nach absprache mit den eltern eingestellt.

ich denke aber, daß jetzt nichts gravierendes passiert, nur weil dein kind mittags kein antibiotikum bekommen hat. ich selber bin da leider auch immer sehr schusselig was medikamente angeht und gebe es nicht immer so lange. ich könnte auch mein kind nicht 10 tage nur wegen dem antibiotikum mittags zu hause lassen. oder aus der schule nehmen (meine tochter geht auf eine ganztagsschule).

lg und gute besserung

Beitrag von widowwadman 02.02.11 - 22:38 Uhr

Noch nicht mal mit Sonnenmilch eincremen? Werden die Kinder dann im Sommer einfach drinbehalten? Oder wird ein Sonnenbrand riskiert? Ist ja beides furchtbar.

Bei meiner KiTa duerfen Antibiotika zum Glueck gegeben werden, wenn die Eltern die schriftliche Erlaubnis erteilen, genauso wie Fiebersaft.

Beitrag von windsbraut69 03.02.11 - 07:11 Uhr

Ich kann verstehen, dass sie sich weitestgehend absichern möchten und eine ausführliche und eindeutige Bescheinigung verlangen.

Überleg mal, was ihnen blühen kann, wenn das Kind das Medikament nicht verträgt oder es falsch verabreicht wird...

Gruß,

W

Beitrag von knutschy 03.02.11 - 07:49 Uhr

Hallo,

meine Tagesmutter darf Grundsätzlich garnichts geben. Und Antibiotika egal ob man sich gut oder schlecht fühlt muss zu Ende genommen werden und vorallem sollte man sich unter Antibiotika Gabe nicht zu sehr belasten meint mein Arzt.

Er sagte auch mit Antibiotika Gabe in den Kindergarten wäre unverantwortlich dort toben die klein ja noch viel mehr als hier zuhause etc
Kann wohl auch aufs Herz gehen meinte er.

Liebe Grüße Anja

Beitrag von sissy1981 03.02.11 - 08:04 Uhr

Nur mit der Verordnung würde ich auch kein Antibiotika geben, wäre mir zu unsicher, wenn was passiert sind nämlich die Erzieher dran und es ist recht kompliziert ein Schriftstück aufzugeben, welches wirklich bestand hat wenn etwas passiert.

Und glaub mir eins WENN der schlimmste Fall eintritt, sind Eltern sehr "dankbar" wenn sie einen Schuldigen in Form der Betreuungseinrichtung finden können, da wird dann nicht mehr nach der eigenen Schuld geschaut.

Entweder kannst du die Medikamenteneinnahmen so legen, dass die Krippenzeiten nicht betroffen sind oder auch du musst das Kind dann solange privat/durch Verwandtschaft oä betreuen

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