Familienplanung: Abstand Geschwisterkinder

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von joermungander 03.02.11 - 08:25 Uhr

Hallo ihr Lieben,
wahrscheinlich ist das hier eigentlich ein SILOPO... #bla aber mich würde interessieren, wie viel Abstand eure Kinder haben und was die Vorteile bzw. Nachteile von großem bzw. geringem Abstand sind.

Gestern war wieder Mama-Treffen und mich beschäftigt seitdem folgendes Problem immer stärker: Mein Sohn war ungeplant, er kam während meiner Ausbildung (Lehramtsreferendariat). Jetzt, nach wohlüberlegten 2 Jahren Elternzeit will ich mein Ref auf jden Fall weiter machen und beenden.
Ich war mir aber auch immer sicher, dass ich unbedingt mehr als nur ein Kind wollte. Mein Kleiner ist jetzt 19 Monate und rechnet man 2 Jahre Ref ab August dazu, wäre er dann 4,5 bis 5 Jahre, wenn ich frühstens ein zweites Kind bekommen könnte.
Als perfekten Abstand habe ich bisher immer 2 Jahre Altersunterschied angesehen. Jetzt kommt erschwerend hinzu, dass alle anderen Mamis fleißig von ihren neuen Schwangerschaften erzählen (bzw. schon ein 2. Kind haben) und dieser Wunsch nach einem 2. kind bei mir immer stärker wird.

Um mir Mut zu machen suche ich jetzt Gründe, die FÜR mehr Altersunterschied sprechen (irgendwie muss ich mein Hormonchaos ja im Zaum halten und das noch mind. 2 Jahre ;) ).

LG die Joeri

Beitrag von lulu2003 03.02.11 - 08:41 Uhr

Guten Morgen Joeri,

unsere Jungs haben einen Altersabstand von 4Jahren und 8 Monaten. Raúl war also fast 5 als Luis kam.

Ich wollte die ersten 3 Jahre ganz allein für mein Kind da sein. Ich sah die oft gestressten Mütter mit einem bockenden Zweijährigen und einem Säugling dazu. Neeee, das wollte ich mir nicht antun. Die Zeit war wunderschön. Und als ich dann wieder schwanger war, konnte ich die Schwangerschaft sehr geniessen. Wenn es mir mal nicht gut ging verstand der Große, dass ich mich mal hinlegen mußte.

Raúl ist ein toller großer Bruder. Luis ist jetzt 2,5Jahre alt. Sie schlafen in einem Zimmer, lieben&streiten sich. Der kleine Bruder ist eine solche Bereicherung für den Großen. Umgekehrt natrürlich auch. Es ist toll die beiden miteinander zu sehen.

Ich würde es immer wieder so machen.

Liebe Grüße
Sandra

Beitrag von mona1879 03.02.11 - 08:45 Uhr

liebe joeri,

also ich kann dir von mir berichten. ich habe zwei töchter im abstand von zwei jahren. ich wollte das gerne so haben und es hat auch geklappt. ich finde es toll, sie lieben sich und spielen gut zusammen.
das dritte kind sollte dann auch im abstand von zwei jahren kommen. leider ist es in der 34. ssw verstorben und bis jetzt gibt es kein drittes kind.
ich habe mein erstes kind im studium bekommen und mein zweites direkt danacht. ich habe bis jetzt noch nicht gearbeitet. das ist gerade echt schwierig. soll ich jetzt auf ein drittes kind warten oder jetzt lieber arbeiten.
ich kann dir nur sagen, das leben und schwangerschaften lassen sich nicht planen. ich würde an deiner stelle jetzt in ruhe das studim beenden und dann kannst du noch so viele kinder bekommen wie du willst. klar kann ich verstehen, dass es nervös macht, wenn alle andern schwanger werden. aber jedes leben ist eben anders und jeder muss für sich entscheiden ohne so viel auf die anderen zu schauen. abstände sind glaube ich echt egal. ein fünf jähriger wird sich sehr auf ein baby freuen und kann dir schon helfen und eiversucht wird es auch keine geben.
du wirst es bereuen, wenn du das ref nicht machst.

lieben gruß
mona

Beitrag von honea 03.02.11 - 08:50 Uhr

Hallo,

also ich würde erst mein Ref weitermachen und dann mit Kinderplanung beginnen. Ein Kind ist leichter unterzubringen als später zwei.
Aber den perfekten Altersunterschied gibt es nicht. Bei uns war es so das ich nach dem ersten Kind nach zwei Jahren wieder Vollzeit arbeiten gegangen bin. In meinem Bekanntenkreis waren dann auch wieder alle mit dem schwanger werden beschäftigt. Und als sie dann schwanger waren, hatte ich auch immer das Gefühl jetzt möchte ich auch ein zweites haben. Aber wir hatten noch unseren Anbau voll im Gange und da wir viel alleine gemacht hatten, haben mein Mann und ich beschlossen noch zu warten bis er fertig ist. Nun ist er fertig und wir bekommen im April unser zweites Kind. Meine große ist dann auch 4,5 Jahre alt, und das schöne sie bekommt jetzt alles ganz genau mit. Sie fragt immer nach dem Baby und begreift schon vieles. Was auch sehr schön ist.
Was du letztendlich machst ist deine Entscheidung und egal wie du dich entscheidest, es wird für dich die Richtige sein.
Liebe Grüße Franzi

Beitrag von droschel 03.02.11 - 09:28 Uhr

Hallo

Wir haben drei Kinder
Die ersten beiden sind nur zwei Jahre auseinander und nach fünf Jahren kam dann unser Nesthäkchen.
Die Großen haben eine super schöne Beziehung..was nicht heißt, dass sie nur lieb zueinander sind... Und die Kleine wird von ihnen total verwöhnt und behütet.
Ich kann deinen Wunsch nach einem Kind gut verstehen..doch....du hast doch schon dein Studium usw. geschafft....dann würde ich jetzt alles dran setzen, dein REf,. zu machen....
Alles Gute
droschel

Beitrag von kleiner-gruener-hase 03.02.11 - 09:50 Uhr

Unsere Kinder sind fast 5 Jahre auseinander- gewollt!

Ich kenne eigentlich keine Mutter, deren Kinder nah beieinander sind vom Alter her, die das immerwieder so machen würde.

Ich muss sagen ich habe beim Altersunterschied unserer 2 bisher keine Nachteile erkennen können.

Wir konnten die Große schon während der SS gut auf die Zeit nach der Geburt vorbereiten- ein 4jähriges Kind versteht da einfach mehr als ein 2jähriges! Als der Kleine dann da war hat sie mir sehr geholfen (tut sie noch) und ist sehr viel selbstständiger geworden (ich habe anfangs oft tagelang nur gestillt).
Sie liebt ihren kleinen Bruder über alles, ich kann mich sogar dran erinnern, als er erst ein paar Tage alt war, da wollte sie ihn unbedingt halten. Also haben wir sie auf die Couch gesetzt und ihn ihr auf die Brust gelegt. So haben die beiden da 2 Stunden geschlafen! #gruebel
Viele Dinge lernt er von ihr...

Also ich würde jedem dazu raten lieber 1 Jahr mehr als weniger zu warten.

LG

Beitrag von sweety03 03.02.11 - 18:39 Uhr

Hallo,

doch hier ist jemand #winke!
Meine Töchter sind genau 2 Jahre auseinander, und ich würde das immer wieder so machen. Sie sind jetzt 7 und 5 und ein super Team.
Die Interessen sind sehr ähnlich und ich fand es super, noch im Training hinsichtlich Stillen und Wickeln zu sein und nicht nach 4 Jahren wieder anfangen zu müssen.

Sweety


Beitrag von kleine1102 03.02.11 - 22:33 Uhr

Hier auch #winke!

Unsere Mädels haben "ungeplant" (aus medizinischen Gründen) einen Altersunterschied von 25 Monaten und wir finden das großartig! Sind absolut dankbar für und glücklich mit unseren beiden Zwergen und würden jederzeit alles "wieder" so haben wollen #huepf!

Unsere Nichte und unser Neffe haben einen Altersunterschied von etwas mehr als vier Jahren. Sie haben einen super-guten "Draht" zueinander, aber hatten und haben natürlich eher wenige gemeinsame Interessen. Meine Schwester hatte es mit einer Vierjährigen und Baby zwar grundsätzlich leichter, weil unsere Nichte schon viel verstanden hat, man sich während der Schlafenszeiten des Babys gezielt mit ihr beschäftigen konnte, sie sich nicht so sehr "zurück gesetzt" fühlte, wenn sie wegen des Kleinen mal warten musste. Andererseits sagt meine Schwester aber auch, dass es schon eine große Umstellung war, wieder "von vorn zu beginnen" mit schlaflosen Nächten, der ganzen Baby-Ausstattung (gerade den letzten Brei-Löffel weg geworfen und das Babybett verschenkt ;-)).

Im Freundeskreis gibt es ein Geschwister-Paar, das einen Altersunterschied von 3 3/4 Jahren hat. Zwei Mädels, von denen die ältere anfangs (also fast zwei Jahre lang #schwitz) absolut eifersüchtig war und sich entsprechend verhalten hat. Die Eltern konnten sich noch so sehr um die Große bemühen, ihr Zeit allein widmen oder was auch immer- S. war wirklich absolut anstrengend und eine ziemliche Herausforderung. Inzwischen geht' besser, aber sie ist jetzt auch fast 6 Jahre alt und es "muss" ja irgendwann mal ruhiger werden ;-).

Unsere beiden sind ein #herzlich & eine Seele, lieben sich sehr und streiten auch schön "regelmäßig" #verliebt. Absolut süß und "herzerwärmend", sie in Interaktion miteinander zu sehen und klasse, wie sie sich Dritten gegenüber gemeinsam "präsentieren", wie sie sich mal "anzicken", aber fast alles miteinander teilen und, wenn Mama oder Papa mal schimpfen, IMMER für die jeweils Andere "einstehen" #verliebt. Dazu muss man aber sagen, dass unsere Kids beide von Anfang an sehr weit in ihrer Entwicklung sind (die Kleine aktuell etwa ein Jahr "voraus", die Große auf dem Niveau eines Vorschulkindes, also ca. 1,5 Jahre weiter). Entsprechend hat unsere "Große" auch mit 1,5 bzw. knapp zwei Jahren die #schwangerschaft schon recht gut "erfassen" können, wir konnten sie gut einbeziehen, auch in die Versorgung des Babys, sie geht meist super mit der Kleinen um, die "umgekehrt" schon Vieles versteht/mitmachen kann, das erleichtert natürlich den relativ geringen Altersunterschied enorm. Was wir diesbezüglich jedoch SEHR wichtig finden ist, unsere Mädels obwohl- oder gerade WEIL sie einen geringen Altersunterschied haben- als völlig eigenständige kleine Persönlichkeiten zu betrachten. So sehr sie aneinander "hängen", wir achten immer darauf, dass sie auch "Raum" ohne einander haben (z.B. in Form von verschiedenen Kindergarten-Gruppen, individuellen Klamotten, exclusiver Mama- und/oder Papa-Zeit, unterschiedlicher Gestaltung der Kinderzimmer, ...).

Grundsätzlich bin ich aber sicher (aus Erfahrung), dass jeder Altersunterschied völlig okay ist, weil die Kids sich- auf welche Art und Weise auch immer- "gegenseitig haben". Ein Altersunterschied von vier, sieben oder zehn Jahren relativiert sich mit zunehmendem Alter- und macht sich, wenn man erwachsen ist, irgendwann gar nicht mehr bemerkbar. "Umgekehrt" kann es auch sein, dass Geschwister, die einen geringen Altersunterschied haben, sich im Laufe der Jahre (oder auch von Anfang an) wenig(er) gut verstehen.

So schön und wichtig Geschwister für ein Kind sind, man kann und sollte als Paar kein weiteres Kind bekommen, damit das erste (zweite, ...) Jemanden "zum Spielen" hat. Sondern, weil man es sich als Eltern von #herzlichen wünscht- und wenn ALLE Rahmenbedingungen stimmen. Das kann in der einen Familie nach ein, zwei Jahren der Fall sein und in einer anderen nach fünf oder sieben Jahren.

In diesem Sinne: liebe Grüße #blume! Und @ TE: ich würde, wenn ich die Wahl hätte, zunächst das Referendariat abschliessen #pro!

Kathrin & zwei Mädels

Beitrag von grundlosdiver 03.02.11 - 10:20 Uhr

Mach ruhig Dein Ref.

Unsere Erfahrung: Als unsere Große 6 Monate alt war, bin ich wieder Vollzeit arbeiten gegangen, hab nebenbei studiert. Ich dachte eigentlich, ich bin einigermaßen stressresistent ;-)
Dann kam die Kleine, sie haben einen Abstand von 2 Jahren und 4 Monaten. Geburt/ Wochenbettzeit der Kleinen waren schlimm und traumatisch und ich kämpfe noch mit den Folgen.
Keine Frage, die Kleinen lieben sich und es gibt so wunderbare und tolle Momente und so gut wie keine Eifersucht. Dennoch ist die Große schon so groß, dass sie einiges versteht und schon selbstständig macht!

Aber ich finde es megaanstrengend! Ich kann mir gerade nicht vorstellen je wieder zu arbeiten und werde dieses Mal definitiv länger als 6 Monate zu Hause bleiben, komme was wolle! Momentan sind beide schlimm erkältet und
wechseln sich nachts super ab. Ja, cool, ich muss mich nicht zerteilen, kann eines nach dem anderen machen, aber ich hab so wenig Schlaf wie noch nie in meinem Leben #rofl, manchmal 3, manchmal 5 Stunden, die aber nicht am Stück :-p Eigene Bedürfnisse?!? Wie jetzt? #rofl Manchmal schreien doch beide gleichzeitig und so richtig genießen kann man das kleine Morkel nicht, denn die Große braucht auch ihre Zuwendung, sie ist halt noch ein Kleinkind.
Ich denke nur von Tag zu Tag und die Tage fliegen an mir vorbei...

Wie Du siehst, gibt es da auch einige Nachteile ;-)
Mein Bruder und ich sind 4 Jahre auseinander und wir verstehen uns und ich bin froh, ihn zu haben.
Mein Mann und sein Bruder sind 14 Jahre auseinander, quasi getrennt aufgewachsen und verstehen sich auch ganz gut!
Meine Stieftochter ist 8 bzw. 10 Jahre älter als ihre Halbgeschwister und auch das hat seine Vorteile!!! Sie versteht vollkommen, hilft schon mit, liebt die Kleinen trotzdem und ist nicht eifersüchtig. #huepf

Alles Gute für Eure Entscheidung!!!

Beitrag von sillysilly 03.02.11 - 10:35 Uhr

Hallo
meine 3 Kinder haben immer weniger als 2,5 Jahre Altersunterschied.
Das finde ich super

Die Interessen gleichen sich schnell an
sie können noch miteinander spielen.

Ich habe das Wickeln, die Schlaflosen Nächte hoffentlich irgendwann hinter mir, und fange nicht wieder ganz von vorne an.

Der Kleinste jetzt 19 Monate und wenn meine Große im Sept. in die Schule kommt schon weit über 2 Jahre alt.
D.H. ich habe Zeit für meine Erstklässlerin und er kann sich schon gut selbst beschäftigen oder auch mal abwarten.
Dann kann sie mal wieder die erste Rolle im Sinne von Begleitung spielen.,

Wir finden es so ideal, hätte auch gerne noch weniger Altersunterschied genommen.

Grüße Silly

Beitrag von nele27 03.02.11 - 10:58 Uhr

Hi!

Argumente FÜR geringen Altersabstand:

- Kinder spielen zusammen (hab ich aber auch schon oft gaaaanz anders erlebt, ist eher Wunschdenken!!)
- Kinder werden "in einem Abwasch" groß und man hat hinterher noch eine lange Zeit als Paar

Argumente GEGEN geringen Abstand:

- zwei Wickelkinder sind stressig
- man wird dem einzelnen Kind nicht gerecht
- man kann zwischen den Geburten/Elternzeiten etwas arbeiten und sich so für ein Leben nach der Familiephase wappnen
- man kann als Paar vor der zweiten Schwangerschaft durchschnaufen.
- Älteres Kind hilft begeistert bei der Babypflege mit (gibt natürlich keine Garantie drauf :-))

Wir haben 3 1/4 Jahre Abstand und das finde ich super! Im Zweifel würde ich eher noch mehr Abstand wählen als weniger. Ich verstehe die Argumente immer nicht, dass es ja sooo toll für die Kinder ist, da sie zusammen spielen - denke eher, eine getresste Mutter mit Doppelbelastung ist gar nicht toll und Geschwister sollen ja nicht in erster Linie Spielkameraden sein...

Naja, da scheiden sich halt die Geister.

LG, Nele

Beitrag von andalucia05 03.02.11 - 11:19 Uhr

Hallo,

ich kann deine Gedankengänge sehr gut verstehen, allerdings würde ich dir raten, dein Studium und Referendariat zuerst zuende zu machen:-)!
Meine beiden großen Kinder sind 2 Jahre auseinander, und es gibt wie die anderen schon beschrieben Vor- und Nachteile. Ich persönlich fand es super stressig, als einer in der "Trotzphase" war und der andere gerade das Haus auseinandergenommen hat! Das schlimmste war, dass der eine aus der Phase herausgekommen ist, und der andere hinein;-)! Heute sehe ich eher die Vorteile, sie sind einfach so dicht bei einander und machen viel gemeinsam.
Der Abstand zum 3. Kind wird jetzt ziemlich groß sein, 7 und 5 Jahre, was für die Kinder eigentlich zu viel ist, aber jetzt habe ich wieder die Kraft für ein weiteres Kind, die ich vor 3 Jahren nicht gehabt hätte. Desweiteren bin ich nun beruflich gefestigt, was für mich deutlich angenehmer ist, das hatte ich bei den Großen nicht!
Ich würde mich bei meiner Familienplanung nicht nach den anderen richten. Sie bekommen jetzt ihre Kinder und du dafür später, wenn es für euch ideal ist!

LG, andalucia#sonne

Beitrag von mimi1410 03.02.11 - 12:15 Uhr

Hi Joeri,

ganz ehrlich? Das Ref und die ersten Schuljahre kosten dich viele Nerven ... Du hast so viel um die Ohren, Nachmittagstermine, Wochenendkorrekturen, auszuformulierende mehrseitige Unterrichtsentwürfe ..... und das alles anfangs mit einem Gehalt, das die Kinderbetreuung nicht trägt ... hast du eine Oma in der Nähe, die die Kinder hüten kann? Oder kannst du dir die Kinderbetreuung mit deinem Mann aufteilen? Wenn ja, würd ich sagen - jetzt zweites Kind und dann ab ins Ref

LG Mimi
(Lehrerin mit 4 unter 8!! und glücklich wieder zu arbeiten. Das Ref hätt ich jedoch nie mit Kindern geschafft!)

Beitrag von motzkuh05 03.02.11 - 12:38 Uhr

Hallo,
wir haben bei unseren 5 Kindern ganz unterschiedlichen Alterabstände. 6,4,4 und 2 Jahre. Im Nachhinein finde ich die 2 Jahre tatsächlich am schönsten, aber das erste Jahr war scheußlich. Und die 6 Jahre, die unsere Größte von ihrem Bruder trennt, finde ich immer noch am ungünstigsten. Die Große wurde viel zu spät "entthront" und hat viele Jahre gebraucht, dieses zu verkraften, sie fühlt sich auch heute noch am ehesten benachteiligt in der Geschwisterschar. Grund für diesen großen Abstand war mein Studium.
Im Referendariat war kam dann unsere 3. und das war eigentlich ganz gut zu wuppen.
Also, was will ich sagen: ein Referendariat wäre für mich kein Grund, einen Kinderwunsch hinten anzustellen.
LG Motzkuh


Beitrag von 1familie 03.02.11 - 13:21 Uhr

Hallo,

unsere Jungs sind 5,5 jahre auseinander und es war schon immer so geplant gewesen.
ICh wollte das jedes Kind seine eigne Baby und Kleinkindzeit bekommt.
Niemals hätte zwei Windelkinder gewollt, die dazu noch Eifersucht schieben und immer gemeinsam auf Mamas oder Papas Arm wollen.

Auch bin ich nicht der Meinung, das 2 Kleinkinder besser miteinander spielen, als Kinder mit grösserem Altersabstand. Mein Grosser kann viel besser auf den Kleinen eingehen und die beiden spielen himmlisch zusammen und der Kleine ist so fasziniert was sein grosser Bruder schon so machen kann und eifert ihm nach.
Natürlich streiten sich die Beiden ab und an, aber eher weniger....

Ich kann keine Vorteile finden, die einen geringeren Abstand befürworten.

Gruss

Beitrag von sini60 03.02.11 - 22:34 Uhr

Bei einem geringeren Altersabstand sind die Interessen ähnlich, was sich besonders in der Pupertät für Geschwister super ist.

Beitrag von schullek 03.02.11 - 14:03 Uhr

es gibt keine gründe für oder dagegen. wie es bei euch passt, wird es richtig sein. ihr bekommt doch das zweite nicht fürs erste, sondern für euch. udn die kinder wreden trotzdem geschwister sein.
diese alberne theorie, man ziehe dann zwei einzelkinder groß nervt mich. hört man immer wieder.
mein sohn ist 5 und wird wahrescheinlich auch noch älter werden, bevor er großer bruder wird. und das ist ok so. für ihn, für uns, für das baby irgendwann.
ob sie sich verstehen ist doch auch keine sache des alters. da kommt vieles ins spiel. ich kenne sowohl geschweister mit viel abstand, die sich gut verstehen, wie auch solche, die sich nicht riechen können udn gleiches bei geschwistern mit wenig abstand.
mach dir nicht so einen stress und schau was die zukunft bringt.

zu planen habe ich eh schon längst aufgegeben.

lg

Beitrag von joermungander 03.02.11 - 14:25 Uhr

Danke für eure zahlreichen Antworten!

Also eines ist ganz klar, ich werde unbedingt ERST das Ref. machen. Habe jetzt schon ein schlechtes Gewissen meinem Kleinen gegenüber, bei zweien wäred es bestimmt noch schlimmer.
Und ich danke euch fürs Mutmachen. Vielleicht sind 4 Jahre auch wirklich ein viel schönerer Altersabstand als zwei jahre :)

GlG eure Joeri, die gerade Zimtschnecklen gebacken hat und jetzt eine Runde gibt

#torte#tasse

Beitrag von unsicher8981 04.02.11 - 08:49 Uhr

Mir geht es ähnlich wie dir. Ich habe meinen Sohn ungeplant während der Doktorarbeit bekommen. Jetzt ist er bald zwei und ich hoffentlich bald mit der Arbeit fertig. Allerdings muss ich dann erstmal irgendwo neu anfangen und da will man ja nicht sofort wieder schwanger sein... Es wird also mindestens noch ein bis zwei Jahre dauern bis ich wieder schwanger sein kann (außer es passiert noch ein Unfall). Ich habe aber wieder angefangen zu arbeiten als mein Sohn 5 Monate alt war. Das war nicht schön und in so eine Situation möchte ich nicht nochmal kommen.

Lg Moni

Beitrag von pati_78 04.02.11 - 13:48 Uhr

Hallo!

Meine beiden Jungs sind fast auf den Tag genau 2,5 Jahre auseinander und ich würde es immer wieder so handhaben wollen.
Ich möchte gar nicht leugnen, dass die erste Zeit mit zwei Wickelkindern anstrengend war und der Große in der Anfangszeit gelegentlich kürzer kam, aber er hat keinen Schaden von getragen und die Beiden haben unheimlich tollen Draht zueinander.
Weitere Kinder sind nicht geplant, weil ich mich nicht mehr "versklaven" lassen möchte.
Der Vorteil ist, dass etwa 4,5-5 Jahren nach der Geburt des ersten Kindes beide aus dem Gröbsten raus sind, sie gehen gemeinsam in den Kindergarten, sie bespielen und helfen sich gegenseitig, so dass ich nicht immer hinhalten muss, haben ähnliche interessen und einen gemeinsamen Freundeskreis.

Gegenbeispiel: Meine Schwester und ich sind 10 Jahre auseinander und erst 20 Jahre nach ihrer Geburt haben so etwas wie gute Beziehung, weil wir nie auf einem Level waren und nur durch zunehmende Reife zueinander finden.

Wenn Du beruflich weiterkommen möchtest, würde ich an DEiner Stelle wirklich etwas warten, aber nicht länger als 5 Jahre. DAnach läuft die Entwicklund doch viel zu unterschiedlich.
Wir bekamen unser erstes Kind Mitten im Studium (mit er, 24 und ich, 27 Jahren) und das zweite direkt danach.
Es hat alles gut geklappt.

Beitrag von myry 04.02.11 - 14:13 Uhr

Hallo!
Genau über dieses Thema haben wir letzte Woche auch diskutiert, mein Mann und ich ;-)
Bei uns ist es so : Meine beiden großen Mädels sind jetzt 7 und 8 Jahre alt... Abstand beträgt 20 Monate. Es war nicht ganz so geplant. Die ersten Wochen waren für mich auch wirklich ein Horror :-( heute spielen sie toll zusammen aber streiten sich auch genauso oft. Wie das halt bei kleinen Zicken so ist. Ende Juli kommt jetzt unser 3 Kind:-D das war auch so geplant. Die großen sind dann 7 und 9 und ich denke sie können schon ein wenig "helfen" und man kann halt manche Sachen besser erklären.
Jetzt müssen wir aber schon weiter planen, weil wir jetzt bauen wollen.
Wir sind uns einig 3 Kinder ist blöde....wir waren zu Hause auch 3 und lustigerweise mit dem gleichen Altersabstand :-p ...also wollen wir auf jeden Fall noch ein 4.
Man weiß ja nie wie es kommt, aber wir haben uns bis jetzt das so gedacht, dass Kind 3 auf jden Fall in der Kita sein soll, wenn 4 kommt. Also werden wir einen Altersabstand von 3 zu 4 mit ca 2 bis 3 Jahren abpeilen. Ich denke das ist optimal für uns :-p

Es kommt aber bestimmt immer auf die Situation an und natürlich auf die Kinder. Klappen kann jeder Altersunterschied genauso, wie es schief gehen kann.

Alles Gute #winke

Beitrag von litalia 04.02.11 - 14:19 Uhr

meine tochter ist jetzt 6 jahre.... ein zweites kind werden wir vielleicht bekommen wenn sie 10 jahre ist. ... so in etwa jedenfalls dir grobe planung.

es wird also auch ein sehr großer altersabstand. na und? .. nur weil andere kinder im geringen abstand bekommen muss ich das nicht.

ich habe dann dafür "nur" ein baby und schon eine große tochter die keine rundum betreuung mehr brauch ;-)
sicher können sie nicht mehr miteinander spielen.
alles hat seine vor und nachteile.

ein kind kann man besser mal "abgeben" als zwei. und auch wenn ich mutter bin, bin ich immer noch frau ;-)

zwei kinder im geringen abstand konnte ich mir für mich nicht vorstellen. ich bin mit 17 mama geworden und es war für mich undenkbar gleich mit 19 das zweite nachzulegen.

Beitrag von kleine1102 04.02.11 - 23:02 Uhr

Hallo,

Dein Beitrag zeigt, dass sowohl bezüglich der "Anzahl" der Kinder als auch deren Altersunterschied das Alter der Eltern, also deren Lebens-Phase, eine entscheidende Rolle spielt. Mit 17 wird man in den allermeisten Fällen wohl eher ungeplant #schwanger (falls doch "geplant" kann ich das absolut nicht nachvollziehen) und es ist in dieser Phase des Lebens, die noch gar keine #schwangerschaft/Familienplanung vorsieht, ebenso normal wie "weise", nicht gleich noch ein zweites (drittes, ...) Kind zu bekommen. Mit Mitte/Ende zwanzig (oder später) ist die Ausgangs-Situation bereits eine völlig andere, solidere.

"ein kind kann man besser mal "abgeben" als zwei. und auch wenn ich mutter bin, bin ich immer noch frau".

Dem kann ich so überhaupt nicht zustimmen! Wir haben sehr selten die Gelegenheit, Zeit zu zweit zu verbringen. Wenn Jemand Zeit zum Babysitten hat (also nicht "irgendwer", sondern eine der wenigen Personen, die dafür aus unserer Sicht in Frage kommen), betreut Derjenige gern und problemlos unsere BEIDEN Kinder. Ist auch bei unserer Tagesmutter der Fall, obwohl unsere "Große" schon lange in den Kiga geht, kann sie jederzeit gemeinsam mit der Kleinen hingehen. Und, stell' Dir mal vor, JEDE Mutter ist gleichzeitig auch immer noch FRAU ;-) :-p! Wie jede Einzelne diese verschiedenen Rollen ausfüllt, kann man nicht pauschal sagen. Es gibt Mütter, die mit nur einem Kind im Jogging-Anzug am Herd versauern und hoffnungslos überfordert sind #zitter #nanana und Andere, die auch mit zwei und mehr Kindern weiterhin auf sich selbst achten (innerlich UND äusserlich) und sich in den unterschiedlichen Lebensbereichen stets weiter entwickeln (ich bin so ein Beispiel ;-)).

Viele Grüße #stern,

Kathrin & zwei Mädels

Beitrag von pieda 04.02.11 - 15:37 Uhr

Wir haben einen Altersunterschied von 4 Jahren und wir würden es wieder so machen.
Einen kleineren Abstand hätt ich mir nicht vorstellen können, weil es mir persönlich zu stressig gewesen wäre....

Lg P.#blume

Beitrag von ciara_78 04.02.11 - 16:40 Uhr

Hoi Joeri

Wenn bei dir der Wunsch nach Nr. 2 so gross ist, bekomme doch erst mal Nr. 2 und wenn Nr. 2 dann alt genug ist, machst du deine Ausbildung fertig und fängst gleich an richtig zu arbeiten. ;-)

Die meisten machen erst ihre Ausbildung fertig, arbeiten eine gewisse Zeit, bekommen Kinder und ziehen sie gross... und dann ist es u.U. zu spät für einen vernünftigen Job, weil man zu alt ist.

Egal wie du es machst, es muss für dich stimmen. Ich sage nur, dass du auch erst mal deine Kinder bekommen und grossziehen kannst und dann anfangen kannst deine Ausbildung zuende zu machen und zu arbeiten. Das hätte den Vorteil, das du nicht alles so 'gestückelt' machst.

Alles Gute!!
Ciara

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