Freiberufliche Tätigkeit - wieviel bleibt über?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von cosmicdoodle 03.02.11 - 08:42 Uhr

Hallo Leute!

Ich habe mal eine Frage an die Steuer- und Finanzexperten unter Euch. Mein Mann ist zur Zeit fest angestellt, aber möchte schnellstmöglich aus dem Unternehmen raus. Nun hat er die Möglichkeit, in einigen Monaten auf Honorarbasis tätig zu werden, als Freiberufler also.

Er muss sich dann selbst kranken- und rentenversichern, die Kosten dafür sind ja relativ leicht herauszubekommen. Was mir schwerfällt ist die Höhe der Einkommenssteuer zu ermitteln.

Ich arbeite in Vollzeit und würde dann in Steuerklasse 3 gehen, so dass wir von meinem Gehalt am Ende des Monats mehr übrig haben. Klar, am Ende des Jahres werden wir eh zusammen veranschlagt, aber mit welcher Höhe an Einkommensteuer müssen wir da für ihn rechnen?

Wenn sich jemand von Euch auskennt, und uns einen Tipp geben kann, wäre das toll. Zahlen möchte ich hier nicht nennen, aber über meine PK bin ich ja zu erreichen und kann dann detaillierter werden.

Danke schon mal im voraus.

LG,
Cosmic

P.S. Kann erst morgen früh wieder antworten!

Beitrag von ppg 03.02.11 - 09:48 Uhr

Diese Frage solltest Du Eurem Steuerberater stellen. Denn sie ist nur individuell zu bantworten.

Wichtig ist hierbei nicht nur Dein bruttoeinkommen, sondern auch die berufsbedingten Aufwendungen, Abschreibungen etc.

Und der Steuerberater ist das letzte bei dem gespart werden sollte!

Ute

Beitrag von marion2 03.02.11 - 12:10 Uhr

Hallo,

pie mal daumen: https://www.abgabenrechner.de/

mit Steuerberater: deutlich niedriger!!!

Gruß Marion

Beitrag von manavgat 03.02.11 - 13:42 Uhr

Es gibt Freiberufler, die sich komplett verschulden, weil sie mehr Ausgaben als Einnahmen haben.

Ich finde die Rangehensweise hemdsärmelig. Auch der Plan mit Steuerklasse 3 nutzt doch nur am Anfang was, da ohnehin zusammen veranlagt wird. Es ist auch eine gefährliche Kiste: wenn dann Steuern nachzuzahlen sind, dann wird auch gleich eine Vorauszahlung fällig und das hat schon so manchen Freiberufler/Gewerbetreibenden in die Pleite getrieben.

Gruß

Manavgat

Beitrag von cosmicdoodle 07.02.11 - 17:21 Uhr

Hallo!

Danke für Deine Antwort. Verschulden werden wir uns sicher nicht deswegen, wir wissen (fast auf den Cent genau) was jeden Monat reinkommt durch seine Tätigkeit. Seine Ausgaben beschränken sich auf PKW/Spritkosten (auch diese Ausgaben kennen wir so ziemlich genau), Steuerberater, Beitrag für die Berufsgenossenschaft.

Ich hätte nur gerne gewusst, wieviel % ca. für Einkommensteuer zur Seite gelegt werden muss bzw. mtl. ans FA zu überweisen sind, damit ich ungefähr weiß, was unterm Strich mtl. zum Leben übrig bleibt.

Ich habe es jetzt einfach mal über Nettolohn.de versucht und als Steuerklasse die 5 angegeben. Da kann ich ja so ungefähr sehen, was an Steuern auf uns zukommt. Kann sich ja eigentlich von einer Festanstellung nicht so sehr unterscheiden bzw. ist ja zunächst mal eher ungünstiger ausgerechnet, weil die Betriebskosten da ja noch nicht berücksichtigt sind. Oder ist das die berühmte Milchmädchenrechnung?

LG,
Cosmic