Mein Sohn mag keine Milchbreie / kein Fläschen - was abends geben?

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von frieda-lotta 03.02.11 - 09:11 Uhr

Hallo,

Theo iwrd noch 3x täglich gestillt und bekommt sonst Brei. Morgens um 5 Uhr bekommt er die Brust, zum Frühstück Schmelzflocken mit Obst, Mittags ein Gläschen und wenn er möchte noch die Brust ( und er möchte immer!!! ), nachmittags ne kleine Zwischenmahlzeit und abend wurde er bis jetzt nur gestillt. Das gestaltet sich schwierig, weil er nicht ausreichend trinkt - so empfinde ich es. Er schläft aber trotzdem durch bis früh´s um 5 Uhr.

Grießbrei ect und Flasche lehnt er ab. Was kann ich ihm abends als Alternative geben?

Danke

frieda

Beitrag von sparrow1967 03.02.11 - 09:38 Uhr

Er ist 5 MONATE jung! Wieso meinst du, dass er nicht ausreichend trinkt? Es reicht ihm doch bis morgens um 5! Warum willst du da zusätzlich noch was reinschaufeln?
Wie gesagt - dein Baby ist 5 Monate jung - und die Hauptnahrungsquelle sollte immer noch die Milch sein!!

Still ihn abends und gut is. ;-)


sparrow

Beitrag von emilia82 03.02.11 - 09:49 Uhr

Wiso denkst du er trinkt nicht genug?#kratz
Mit 5 Monaten würde es reichen ihn ausschließlich zu stillen!

Beitrag von sunshine1176 03.02.11 - 09:56 Uhr

Hallo Frieda,

als ich das las, dachte ich es geht um ein Baby, das mindestens 9 oder 10 Monate alt ist.

Er bekommt für sein Alter schon ziemlich viele "richtige" Mahlzeiten. In dem Alter trank meine Maus ausschließlich Milch.

Ich würde ihm auch keine Alternative anbieten, sondern ihn stillen, das scheint ihm zu reichen.

LG Sunshine

Beitrag von maylu28 03.02.11 - 10:08 Uhr

Hallo Frieda,

wie die anderen ja schon gesagt haben, ist er mit seinen 5 Monaten ja schon sehr weit was die Beikost angeht....

....Ich weiss auch nicht ob es in diesem Alter schon geht...mein Sohn hat auch keine Flasche genommen und so habe ich ihn bis er 1 Jahr alt war gestillt...aber meiner hat dann mit 10 Monaten abends Jogurt mit Haferflocken bekommen...Jetzt ist er 3 Jahre alt und ist das am Abend immer noch als Nachtisch...

Wieso probierst Du nicht etwas Schmelzflocken mit Obstbrei...das ist doch auch sehr nahrhaft, aber ich würde ihn hinterher auf jedenfall auch nochmal stillen...
Sonst versuch Mumi aus dem Becher dazu.....

LG Maylu

Beitrag von kathrincat 03.02.11 - 11:25 Uhr

wi hatten abends gemüse mit nudeln, reis, dinkelgrießbrei.

Beitrag von frieda-lotta 03.02.11 - 12:22 Uhr

Es tut mir leid das ich keine Übermutter vor dem Herrn bin. Aber ich stille ihn weiterhin, ich kenne mein Kind ambesten und er hat mir einfach gezeigt das er essen möchte, also soll er es bekommen.

Ich möchte mein Kind nicht ewig stillen, weil schließlich gehört mein Körper mir und ich möchte ihn auch irgendwann wieder für mich haben.

Mein Hebamme meint das ab dem 6. Monat die Milch eh nicht mehr ausreichend ist, ebenso gibt es neue Studien das man die Beikost schnell steigern soll. Wir haben eine Kinderärztin im PEKIP-Kurs.

Trotzdem danke an mein Vorschreiberin, die einfach nur auf meine Frage geantwortet hat und vielleicht ist das Nicht-Ewig-Stillen und recht früh Mahlzeiten auch ein Ding aus dem Osten.

Gruß die Frieda, die Theo gerade einen Brei warm macht!

Beitrag von ellannajoe 03.02.11 - 12:47 Uhr

#rofl Sorry,

ich stamme aus dem Osten, in meiner Region wurde Flasche gegeben und man komisch angeschaut, wenn man gestillt hat. Das nur mal zum Thema Osten, tse, tse.

Zu dem Anderen möchte ich lieber nichts sagen, nur dies #cool

#winke

Beitrag von maylu28 03.02.11 - 12:48 Uhr

Hallo frieda,

ich hab Deine Frage eher so verstanden, dass Du Angst hast das er zuwenig trinkt....daher Mumi aus dem Becher....(kannst ja auch Babymilch nehmen)

Ich find es völlig in Ordnung, wenn man seinen Körper wieder für sich will.....ich wollte nie so lange stillen, aber meiner wollte überhaupt keinen Beikost und die Flasche ging auch nicht....super...

Meiner hat nie Milchbreie bekommen und wenn Deiner Beikost mag, dann mach doch einfach so weiter, Gemüsebreie abends oder Obstbreie...vielleicht fragst Du mal den Kinderarzt wegen Jogurt (den darf man früher geben)......

Ich bin der Meinung, solange es die Kinder mögen, spricht nichts gegen eine frühe Einführung von Beikost, egal wie die aussieht (Fingerfood oder Breie)

Liebe Grüße,
Maylu

Beitrag von frieda-lotta 03.02.11 - 13:46 Uhr

danke...:-)

Beitrag von sparrow1967 03.02.11 - 14:38 Uhr

Er hat diur gewzigt, dass er essen möchte....schlaues Kind!

>>Mein Hebamme meint das ab dem 6. Monat die Milch eh nicht mehr ausreichend ist, ebenso gibt es neue Studien das man die Beikost schnell steigern soll. Wir haben eine Kinderärztin im PEKIP-Kurs.
<<


Tolle Hebamme- die 0 Ahnung vom Stillen und der Muttermilch hat.
Kinderärztin im Pekip Kus....da rollen sich mir die Fußnägel aber mal ganz nach oben.
Hättest du dich ausreichend kundig gemacht übers stillen, hättest du deiner Hebi die richtige ANtwort geben können!

Kinderärzte haben Ahnung von Krankheiten- das haben sie schließlich studiert...frag mal, wie lange sie Ernährung im Säuglingsalter studiert hat #rofl#rofl



>>
weil schließlich gehört mein Körper mir und ich möchte ihn auch irgendwann wieder für mich haben. <<

oh oh oh....schließlich gehört mein Körper mir....hört sich nach ner trotzigen 15 Jährigen an - nicht aber nach einer erwachsenen Frau, die ein Kind haben wollte.

Niemand MUSS stillen - und wenn ich so eine Kinderkacke lese, dann denke ich mir: warum nicht sofort die Flasche?

Hättest du dich ausreichend kundig gemacht übers stillen, hättest du deiner Hebi die richtige ANtwort geben können!

sparrow

Beitrag von frieda-lotta 03.02.11 - 16:53 Uhr

Oh, habe ich Dir auf den Schlips getreten oder was ist los?

Ich habe nur das kund getan was ich weiß - fertig. Ob sich da bei Dir die Nägel hochrollen oder nicht - mir reichlich egal. Lies es nicht - fertig.

Es ging um eine komplett andere Sache und nicht um Deine persönliche Meinung zum Thema Stillen. Mein Sohn wird in 1 Woche 6 Monate und ich stille trotzdem noch - was willst Du?

Beitrag von sparrow1967 03.02.11 - 17:18 Uhr

Ich habe lediglich die Aussagen von deiner Hebamme und dem Pekipkurs zum Thema stillen widerlegt.

Du informierst dich etwas zu einseitig, wie mir scheint- aber eben diese Infos kommen dir ja gerade recht- schließlich willst du ja nicht ewig stillen weil dein Körper schlielich dir gehört.

Dazu schrieb ich meine Meinung- Mehr nicht.

Und zu deiner Ausgangsfrage hatte ich dir auch schon geantwortet :-)

Beitrag von frieda-lotta 03.02.11 - 19:48 Uhr

Thema Stillen: http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=41865

http://www.liliput-lounge.de/Themen/Themakategorien/Ernahrung/Eisen-fuer-Babys/


und nun habe ich keine lust mehr das für dich rauszusuchen....#cool

schönen abend!

Beitrag von sparrow1967 04.02.11 - 10:10 Uhr

>>Voll Stillen länger als 6 Monate führt zu Eisenmangel beim Kind

Ein vollgestilltes Kind, das als reifes Neugeborenes auf die Welt kam, erleidet normalerweise keinen Eisenmangel. Das in der Muttermilch enthaltene Eisen wird zu 50% verwertet (Vergleich: Kuhmilch: 10%, mit Eisen angereicherte Säuglingsnahrung: 4%). Vollgestillte Kinder, die erst nach dem 7. Monat Beikost erhielten oder gar noch später, litten als Kleinkinder nicht an Blutarmut, im Gegenteil, ihre Hämoglobinwerte waren sogar besser als die von gestillten Kindern, die bereits vor dem 7. Monat Beikost erhielten (siehe Das Handbuch für die stillende Mutter).<<

http://www.still-blog.de/stillen/mythen-und-ammenmaerchen-zum-thema-stillen/


Und nun zu deinen links - die mich ein wenig amüsieren.

Hast du die Kommentare darunter gelesen? der 2. ist sehr interessant:
>>Interessenkonflikt, Ernährungsempfehlung
Die Autoren geben unter "sources of support" die "CMA Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft mbH i.L." sowie die "Hipp GmbH Vertrieb & Co." an. Gleich darunter heißt es unter "Conflict of interest": "All authors have no conflict of interest." Wie das? Es ist längst belegt, daß Autoren, auch wenn sie nur einen immateriellen Nutzen aus einer Studie ziehen (nämlich das wissenschaftliche Renommé), einer, und sei es
unbewußten, Verzerrung bei ihren Urteilen unterliegen. Selbstverständlich besteht hier ein ganz massiver Interessenkonflikt.

Ein ander Konfliktpunkt ist die aus der Studie abgeleitete Empfehlung, ab dem 5. Monat (nicht dem 4., wie man aus dem Kommentar entnehmen könnte), eisenhaltige Zusatznahrung zu verabreichen. Die Autoren geben - nicht überraschend - an, daß klinisch kein Unterschied zwischen den Gruppen feststellbar war.

Es wird hier der klassische Fehler begangen, einen Laborwert zu behandeln anstelle des Patienten. Erst wenn belegbar sein sollte, daß Morbidität und Mortalität unter den nur gestillten Kindern höher sind, kann eine entsprechende Empfehlung ausgesprochen werden. Natürlich ist ein solcher Beleg nur mit erheblich höherem Aufwand zu führen, für den sich
vermutlich kein Sponsor finden wird. Das entbindet jedoch nicht von wissenschaftlicher Korrektheit. <<

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=41865



Mensch- diese Studien werden von Hipp und Milupa in AUftrag gegeben, damit sich ihre Produkte besser verkaufen!

Dein Kind ist 5 Monate jung - bis mindestens zum 7. Monat reichen die Reserven, die er angelegt hat. Mit 5 Monaten braucht kein Baby soviel Beikost - BEIkost heißt es im übrigen, nicht ERSATZkost.

Aber ich denke, dir gefallen die Studien, schließlich unterstützt du Hipp und Co. ja fleißig ;-)>>Mittags ein Gläschen <<


nix für ungut - glaub an die Milupa Studie.

sparrow

Beitrag von frieda-lotta 04.02.11 - 20:25 Uhr

Meine Güte was ist denn mit Dir los? Ich hatte ne komplett andere Frage gestellt und es artet hier aus.
Wie ich mein Kind ernähre, kann Dir doch völlig egal sein.
Anscheinend bist Du die Stillgöttin schlechthin gewesen und versucht alle von Deinem Wissen zu überzeugen.....#schein
Mit welchem Recht? Wo ist hier Toleranz und Akzeptanz?

Falls ich nochmal irgendeine Frage in dieses Forum schreibe, verzichte ich gerne auf Deine Meinung bzw wünsche mit eine konkrete Antwort und kein Abschweifen vom Thema.

Vielen Dank!

frieda

Beitrag von denise1976 03.02.11 - 14:38 Uhr

Blöde Frage, ich hoffe ich habs jetzt nicht überlesen aber hast Du probiert den Milchbrei mit Vollmilch anzurühren? also man darf das ab dem 6. Monat, seit ich den Brei mit richtiger Vollmilch koche statt mit Pre, Pre HA, 1erMilch (ich hab alles mögliche probiert) haut mein Kind ihn komplett weg, wie gesagt ich weiß nicht bzw. hab nicht gelesen ob Du es probiert hast aber bei uns hat es super funktioniert und er verträgt es auch gut, ich nehme Reisflocken mit Vollmilch und 2 EL Obstbrei, vielleicht hilfts Dir ja
Lg

Beitrag von frieda-lotta 03.02.11 - 16:56 Uhr

Danke für Deine Antwort. Theo verträgt anscheinend keine Milch, nach Hautkontakt bekommt er Quaddeln und deshalb rühre ich seine Schmelzflocken auch mit Fencheltee an. Andere Brei ohne Milch habe ich noch nicht ausprobiert, das ist ein großes Thema beim nächsten KIA termin und solange will ich Milch weglassen.

LG frieda