Mit den Kindern spielen!?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von sandramutti 03.02.11 - 10:10 Uhr

hallo!

habe gerade diesen satz auf der seite hier gelesen:

Mutter von zwei Kindern (5 und 12). „Ehrlich gesagt finde ich es langweilig, mit meinen Kindern zu spielen. Ich muss mich richtig zu Memory oder so zwingen. Ich zähle beinahe die Minuten und bin froh, wenn es vorbei ist“, gibt Dorothee M. (43) zu. „Ich mache deshalb lieber etwas mit ihnen, das auch mir Spaß macht, zum Beispiel backen oder auch musizieren.“


ich muss leider zugeben, mir gehts oft ähnlich, meine beiden mädels (6 und 4) möchten zur zeit zb immer, dass ich mit ihnen lego duplo spiele. ich "darf" dann auch die prinzessin sein. mich rührt das ganze wahnsinnig. nur ich mag lego duplo garnicht... :-(
und sie haben so spaß daran.
ich schlage eben ständig vor, spielen wir doch ein brettspiel (die wiederum mir wirklich viel spaß machen) oder malen etwas usw., spielen frieur und und und, aber darauf haben die beiden meist keine lust.
am ende spielen die beiden doch wieder allein im zimmer, ich gucke entweder dabei zu oder beteilige mich halbherzig (hab dabei auch so ein schlechtes gewissen).

wie gehts euch mit sowas? wieviel zeit nehmt ihr euch für eure kleinen? wie spielt ihr mit euren kindern?

lg!

Beitrag von buzzelmaus 03.02.11 - 10:15 Uhr

Hallo,

da heb ich doch glatt mal die Hand!

Ich mag auch nicht so gerne Playmobil mit Emily spielen. Ich muss dazu sagen, dass es immer etwas anstrengend ist, mit ihr zu spielen, weil sie immer alles bestimmen will (sogar, was man wann sagt).

Ich finde das auch völlig in Orndung. Mama MUSS nicht alles mitmachen!

Alles Gute

Susanne + Emily Fiona *05.08.05

Beitrag von stefa123 03.02.11 - 10:54 Uhr

da stimme ich dir vollkommen zu. Mein Großer ist genauso beim spielen. Er ist der Bestimmer! In jeder Hinsicht, das ist echt anstrengend....muss wohl am Geburtsmonat unserer Kinder liegen :-D die kleinen Löwen...

#winke
Stefa mit Jonas(10.08.05) und Jakob (11.06.08)

Beitrag von buzzelmaus 03.02.11 - 10:58 Uhr

Hallo Stefa,

ja, dass liegt wohl ganz sicehr am Sternzeichen LÖWE. Glaub da sonst nicht so dran, aber die Charaktereigenschaften, die man den Löwe-Geborenen nachsagt, passen zu 100% zu meinem Kind. ;-)

LG Susanne

Beitrag von claudi2712 03.02.11 - 12:13 Uhr

Öh - nöööö, das liegt nicht am Sternzeichen - meine Tochter ist ein Zwilling und gab mir beim Puppenspielen ausschliesslich Regieanweisungen, was ich wann mit wem zu tun habe;-) Deswegen spielt sie das jetzt auch hübsch allein.

Lieben Gruß
Claudia

Beitrag von zahnweh 03.02.11 - 10:24 Uhr

Hallo,

ja, das kenne ich auch. Duplo fand ich als Kind schon furchtbar (ich war nur auf das Kleine Lego aus). Inzwischen geht es. In ihre Rollenspiele kann ich mich nicht so wirklich einrbringen. Dafür baue ich dann ein Duplohaus oder ein Tiergehege. Irgendwas bauen, was mir auch Spaß macht. Ok, ist eher nebeneinander her, aber wenigstens das.
Wenn sie dann das Gehege für's Rollenspiel nutzt, ziehe ich mich zurück.

Wenn sie mit ihren Puppen spielt (fand ich als Kind furchtbar) und herkommt, dann antworte ich schon ein bisschen und lasse mich am Rande miteinbeziehen. Also mal der Puppe die Hand schütteln, mal kurz auf den Arm nehmen, wenn sie einkaufen geht, lass ich mir auch mal unsichtbares Geld geben. Das läuft allerdings ein bisschen nebenher.

Vorlesen liebt sie gerade sehr. Mag ich auch. Nur hab ich dauernd Halsweh und bin viel erkältet. Ein Buch, mehr schaffe ich momentan nicht. Finden wir beide schade. Wobei sie ohnehin selbst nach einem halben Buch unruhig wird.

Brettspiele lieben wir beide. Allerdings unterschiedliche :-p und ihr fehlt noch die Konzentration. Wir haben jetzt ein paar wenige, die wir über den Tag verteilt mehrfach spielen. Dann geht das. Ansonsten setze ich mich mit eine, Brettspiel in ihr Zimmer und spiele alleine. Sie schaut dann zu, möchte auch mitmachen und je nachdem welches es ist, darf sie würfeln oder mehr mitmachen.

Insgesamt spielen wir sehr viel. Über den Tag verteilt in 15 Minuten-Zeiten. So lange kann sie sich konzentrieren.

Beim Kochen schaut sie gerne zu und will alles wissen. Da bin ich eher froh, wenn ich meine Ruhe habe. Beim Wäsche waschen will sie immer mitmachen. Das liebt sie.

Beitrag von erdbeertiger 03.02.11 - 10:25 Uhr

Hallo,

ich mag z.B. kein Playmobil. mochte ich schon als Kind nicht. mein Sohn liebt es - aber ich spiele eigentlich nie mit (er hat die Ritterburg - da fehlt mir auch jede Fantasie). Lego und Duplo dagegen finde ich gut, ich helfe gene mit irgendwas zu bauen. aber wenn das Püppchen rein, Püppchen raus - ich wohne hier, wir gehen schlafen Spiel wieder losgeht, ist es auch nicht so meins.

Brettspiele/Gesellschaftsspiele dahingegen spiele ich gerne mal mit. Fangen und Verstecken auch, auch Fußball, Räuber und Gendarm oder was auch immer.

Malen mache ich meistens auch nicht mit - da sitzen die Kinder dann am Küchentisch und malen, basteln und ich räume die Spülmaschine aus, lege Wäsche zusammen oder mache dies und das. Größere Basteleien machen wir schon häufig zusammen.

Aber meine Kinder verlangen auch nicht unbedingt danach, dass ich mitspiele...

LG

Erdbeertiger

Beitrag von doris72 03.02.11 - 10:28 Uhr

Hallo,

früher bei meinen Großen (Jahrgang 1994 und 1996) ging es mir ähnlich.
Die Lust mit den Kindern Barbie, Duplo und Co. zu spielen hielt sich sehr in Grenzen. Aber die Beiden hatten ja auch einander. Solche Sachen wie Basteln und Windowcolor malen machten mir auch Spaß und da verbrachten wir Stunden.

Bei meinem Sohn (jetzt 2 1/2 Jahre) ist es komischerweise nicht mehr so.
Wir spielen nachmittags immer so 2 bis 3 Stunden (je nach Wetter) im Kinderzimmer mit dem Puppenhaus, Spielküche, Autobahn, usw.
Auf dem Spielplatz rutsche ich mit und sitze im Sandkasten, was ich damals nie gemacht habe.
Irgendwie macht mir das jetzt mit 38 Jahren viel mehr Spaß, als damals mit Anfang/Mitte 20.
Ich wundere mich auch oft über mich selbst. Vielleicht ist es so weil ich weiß, daß Paul mein letztes Kind ist. Noch einmal werde ich diese Dinge (zusammen etwas Bauen oder Schaukeln) nicht mehr erleben.
Meine Großen brauchen mich bei Ihrer Freizeitgestaltung definitiv nicht mehr und ich geniesse den Kleinen so sehr.

LG von Doris



Beitrag von marathoni 03.02.11 - 10:36 Uhr

Hallo Doris,
du schreibst mir aus dem Herzen.
Auch ich habe noch so ein Nachzögling ( wurde gerade 3 ) und schon 3 große Kinder. Ich genieße jede Minute mit dem Kleinen, wir spielen oft stundenlang am Boden, lesen stundenlang vor, erzählen, malen, kochen, spielen Brettspiele, gehen ins Theater usw. Wir genießen uns total. Eben weil ich weiß: Es geht leider sooooo schnell vorbei, sie werden flügge und brauchen einen nur noch bedingt ( waschen, kochen, putzen, Taschengeld, diverse " Taxi- Mama- Dienste ". So ist der Lauf der Dinge.
Deshalb auch bei mir: So viel Zeit wie nur möglich verbringe ich mit dem Kleinen.

Beitrag von doris72 03.02.11 - 10:44 Uhr

#liebdrueck

Genau, so ist es....

LG von Doris

Beitrag von sillysilly 03.02.11 - 10:29 Uhr

Hallo

bin auch kein typischer Mitspieler -
baue mal was mit ihnen auf, Playmobil - Lego - Eisenbahn, .... ziehe mich dann aber wieder zurück.

Erstens mag ich es nicht so, und dann ist es schwer den Level zu halten, wenn man mal das extreme mitspielen angefangen hat.
Ehrlich gesagt, müssen meine Kinder miteinander spielen, schlechtes Gewissen hätte ich nur bei einem Einzelkind - aber meine 3 haben ja sich als Spielpartner und hängen sowieso nur zusammen rum.
Altersabstand immer unter 2,5 Jahren - also passen sie noch gut von den Interessen zusammen.

Ganz schlimm finde ich diese Einkaufs - Papa - Mutter -Kind Spiele und versuche mich da zu drücken.


Unter der Woche ist eh Kindergarten oder Spielgruppe vom Kleinen.
Und danach sind sie auch gerne mal für sich.

Wir machen halt andere Sachen zusammen -
Tischspiele, Bücher lesen, Steckperlen machen, Basteln, mal Backen, mit dem Hund draußen sein, was Malen, Puzzle, Tanzen, Blödsinn machen und Kuscheln ..... und vereinzelt eine Bilderbuch DVD zusammen anschauen.

Wir ratschen auch viel .......


Grüße Silly

Beitrag von schullek 03.02.11 - 10:32 Uhr

so gerne ich als kind genauso, wie mein sohn gespielt habe, rollenspiele, ausgedachte spiele etc... so langweilt es mich heute.
ich mag nicht ein auto in der hand haben und es sprechen udn fahren lassen. punkt. und das weiß er auch. es ist völlig legitim etwas nicht gerne zu machen udn es dann auch zu lassen. dafür machst du und ich auch ja andere dinge.
ich baue dafür auch mal mit lego duplo, was ich ganz ok finde, puzzle mit ihm oder spiel nen gesellschaftsspiel. da aber auch nicht jedes wirklich gern. ich lese ihm allerdings viel vor.

meine schwiegermutter dagegen spielt leidenschaftlich solche rollenspiele mit. dafür les ich schöner vor#schein

also: keine bange oder schuldgefühle. die kinder können sich erstens auch gut alleine beschäftigen zweitens muss man nicht alles gerne machen udn drittens bietest du andere dinge.

lg

Beitrag von kruemlschen 03.02.11 - 10:56 Uhr

Hi,

ich bin auch so.

Mein Sohn steht zur Zeit fast ausschließlich auf Autospielen, ich hasse das.
Wirklich, ich kann mich einfach nicht überwinden so ein olles Auto in die Hand zu nehmen und dann fahren und auch noch sprechen zu lassen...

Ich lenk ihn dann immer ab oder schlage eben etwas anderes vor. Z.B. Duplo "spielen" das sieht dann so aus, dass ich eine "Tiefgarage" baue in die er dann mit seinem Auto fahren kann ;-)
Oder aber wir malen/kneten zusammen, das macht mir auch Spaß und natürlich Bücher vorlesen.

Ansonsten geh ich 10x lieber mit ihm raus und spiele fangen/verstecken/geh mit ihm zum Rodeln, auf den Spielplatz, etc.pp. als im Zimmer zu spielen.

Ich finde das auch völlig legitim da mal nein zu sagen.

Gruß K.

Beitrag von fusselchen. 03.02.11 - 11:04 Uhr

ich kann mich einfach nicht überwinden so ein olles Auto in die Hand zu nehmen und dann fahren und auch noch sprechen zu lassen...


dann vergess doch mal das du schon groß bist, schalt ab und lass das auto sprechen...;-)

ich mach das sogar wenn wir im müller sind und werde dumm angeschaut wenn auf einmal hre puppe spricht oder was andres aus dem regal... meine kleine freuts und das ist das wichtigste!!

ich kenne auch jemanden, sie streikt bei sowas auch und würde es auch niemals machen, aber wenn man erstmal über seinen schatten gesprungen ist, ist es ganz leicht... und deinen sohn freuts bestimmt auch, muss ja nicht immer sein!!! aber so ein paar mal...

lg

Beitrag von kruemlschen 03.02.11 - 11:47 Uhr

Es gibt Erwachsene die werden gerne wieder Kind und spielen und es gibt Erwachsene die tun das nicht.

Das ist in Ordnung, niemand muss sich verbiegen.

Ich weiß meinem Sohn auch anders Freude zu bereiten und fühle mich wohl dabei.

Ab und an überwinde ich mich ja auch mal, aber wirklich nur wenns uuuunbedingt sein muss ;-)

K.

Beitrag von melmystical 03.02.11 - 11:28 Uhr

Das könnte ich geschrieben haben. ;-)

Ich wollte ja unbedingt immer einen Jungen haben. #augen Und nun: er spielt fast nur mit Autos. Wenn ich mit ihm spielen soll, mache ich alles falsch. #schmoll
Irgendwann reicht es ihm dann und er schickt mich aus dem Zimmer.
Abends darf der Papa dann ran. #rofl

Beitrag von kruemlschen 03.02.11 - 11:37 Uhr

jaa genau das ist bei uns das Selbe.

Nehm ich mir ein Auto kommt gleich "nein das ist meins, Du kannst das haben" fang ich dann an mit dem zugteilten Auto zu fahren, fahr ich auf der falschen Strecke, in die falsche Richtung, was auch immer. 30 Sek. später wird mir das Auto wieder entwendet weil das ja sein Auto ist und ich "muss" ein anderes nehmen... Dann langts mir und ich geh #augen

Beitrag von fusselchen. 03.02.11 - 11:01 Uhr

hallo,

also ich spiel alles gerne mit meiner tochter...

lego
basteln
backen
memory
puzzle
kinderküche kochen/backen
sandeln
nur beim klettern und rutschen streik ich,grins
kaufladen
puppe/stofftiere spielen
bügelperlen
andere brett spiele...

ich mach dies alles sehr gerne mit ihr, was ich nicht so gerne mache es 5 mal hintereinander zu speilen so wie sie es oft gerne hätte, aber sie nimmt dann ihre kuscheltiere und spielt es mit denen 5 mal#verliebt

ich kann es daher nicht nachvollziehen beim spielen zu zuschauen oder mich halbherzig dran zu beteidigen, dann lass ichs lieber gelich beliebn und mach mein ding für mich...!!!

ich spiele daher sehr viel mit ihr...

manche kommen sich ja affig vor wenn sie mit kindern spielen sollen einfach mal wieder mit kind sein, das gehört sich ja nicht für erwachsene, aber es gibt nichts schöneres als erwachsene die das kind noch in sich haben...

ich habe letztens mit meiner tochter 3 jahre knapp 4 stunden lego gespielt und häuser gebaut usw
und es war wunder schön...

ich spiel auch gerne "schick machen" mit ihr und wir verkleiden uns und trinken dann zusammen tee mit ihrem puppen geschirr...;-)

lg

Beitrag von thea21 03.02.11 - 11:01 Uhr

Hallo,

ich liebe mein Kind, fördere es, fordere es, bespaße es....bin aber auch ein erwachsener Mensch, nicht nur Mutter, eben auch Frau.

Ja, ich finde es süß, wenn mein Kind spielt, auch mit mir spielen will.

Ja, ich Puzzle gern mit ihr, spiel gern Memory mit ihr, male gern mit ihr, ABER eben nicht immer.

Barbie, Lego, Kinderküche sind Dinge wo ich ungern aktiv mitspiele, weil ich mich da einfach nicht reinfinden kann.

Und: Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht.

Für mich heißt es nicht: Jetzt bin ich Mutter und mir muss Kinderkram aller Art Spaß machen.

So ist es nicht und wird es nie sein. Wir machen aber allgemein ne Menge zusammen, von kochen, über schneiden, über backen, über spazieren, Wäsche sortieren, Enten füttern ect pp.

Meine Tochter ist mir nicht böse drum, sie hat es erklärt bekommen und versteht auch, das man nicht immer zu allem Lust hat und es eben auch Sachen gibt, die man garnicht mag.

Beitrag von sterni84 03.02.11 - 11:17 Uhr

Hallo!

Meine Tochter ist 3,5 Jahre alt und ein Einzelkind.

Wir machen zusammen:
- Spiele spielen (Memory, Lotti Karotti usw.), puzzeln
- malen
- mit ihrer Küche spielen
- Bücher lesen
- toben
- verstecken spielen
- wenn wir draußen sind, sitze ich mit im Sandkasten und baue mit
- Lego Duplo

Aber was ich nicht mitmache:
- Playmobil
- Rollenspiele (Mutter-Vater-Kind - wobei ICH dann natürlich das Kind bin)
- Puppenhaus

Ich denke, man muss als Mutter nicht alles mitmachen und darf auch mal sagen, wenn man keine Lust hat oder dieses oder jenes nicht spielen möchte.

Da meine Tochter Einzelkind ist und sich nicht besonders gut alleine beschäftigen kann, werde ich da doch sehr gefordert.

LG Lena

Beitrag von joulchen08 03.02.11 - 11:29 Uhr

ich möchte dich nicht angreifen aber ich finde es ehrlich gesagt total traurig zu hören das es dich total stört mit deinen Kindern das zu spielen was sie gerne wollen. Klar gibt es Situationen da möchte man einfach nicht, aber das solltest du deinen Kindern dann auch erklären und dich nicht halbherzig daran beteiligen.

Stell dir dochmal die Situation vor du möchtest unbedingt mit deinen Kindern ein Brettspiel spielen, die beiden wollen aber überhaupt nicht und sitzen halbherzig daneben, konzentrieren sich null, würdest du das toll finden?

Ich finde wenn man kinder in die Welt setzt dann muss man wissen das es dinge gibt die man einfach an zweiter stelle stellen muss, und dazu gehört meines erachtens auch das zu spielen was man nicht mag. Du versuchst deinen Kinder spiele ans Herz zu legen die dir spaß machen und nicht deinen Kindern.

Ich beschäftige mich sehr viel mit meiner Tochter, sie ist jetzt 2,5 Jahre, wenn ich aber mal nicht möchte oder in einem Moment einfach keine Zeit habe weil ich aufräume (betten machen, abwaschen etc) dann erkläre ich es ihr und sie beschäftigt sich sehr gut allein. Sie tuscht oder spielt mit ihrer Küche, oder sie hilft mir legt die kissen richtig hin, oder gibt mir die Wäsche an die aufgehangen werden muss. Ich kann aber nicht sagen das es irgendwelche spielsachen gibt die mir gar keinen spaß machen, oder wenn dann nur halbherzig dabei sitze und evtl dabei anfange zu gähnen weil es langweilig ist, dann brauche ich mir keine Kinder anzuschaffen.

Beitrag von joulchen08 03.02.11 - 11:36 Uhr

oh je ausversehen auf abschicken geklickt.

Was ich noch dazu sagen wollte. Ich verurteile es nicht das es Mamas gibt die dinge nicht gerne machen, mich macht es nur traurig zu hören, man sitzt halbherzig daneben oder da hab ich kein bock drauf. wieso kann man dem kind nicht einfach erklären sei mir nicht böse aber das macht mir keinen spaß, aber setzt euch doch nicht halbherzig daneben. das merken eure kinder

Beitrag von sunny42 03.02.11 - 11:45 Uhr

Hallo Du,

wo hast Du dir denn Dein Kind angeschafft?

Bei meinen Kindern habe ich den Fehler selbst gemacht.,
ich gebe es zu.
Habe vergessen das Kreuzchen bei Rollenspiele rauszunehmen.
Blöd gelaufen und das mit dem Umtauschen klappt auch nicht wie versprochen.
Also müssen die Armen wohl damit Leben
das ich mich vor Rollenspielen drücke,
denn halbherzig bringt ja auch nichts
und das Rollenspiel-Gen fehlt mir leider komplett.

Aber wenn ich jetzt schon die Nummer eines guten Therapeuten bereit halte,
könnte ich es vielleicht später wieder gut machen?

Liebr Grüße
Sunny

Beitrag von lagefrau78 03.02.11 - 12:01 Uhr

Aber denkst Du nicht, dass Kinder ihre Eltern eines Tages mal als Personen mit eigenen Interessen und Vorlieben kennenlernen sollten...?

Es hat ja niemand hier gesagt (oder...?), dass er/sie nicht gern mit den eigenen Kindern spielt! Aber eben nicht immer alles gleich gern! Manches vielleicht auch gar nicht! Und ich finde, man kann Kindern durchaus vermitteln, dass man sie liebt, dass man sie gern um sich hat, dass einem aber bestimmte Dinge keinen Spaß machen.

Ich finde, ich muss nicht auf Zuruf mit Lego bauen, eine Prinzessin sein und die Kinderküche neu einrichten, um eine gute Mutter zu sein. Auch habe ich nach 3 Runden Memory genug, wobei mein Sohn gut und gerne noch so 1-2 Stündchen dranhängen könnte... #gaehn

Gute Eltern sind in meinen Augen authentisch, das heißt sie haben ihre eigene Position, ihre eigenen Bedürfnisse und bringen diese den Kindern gegenüber zum Ausdruck. Dass man diese Bedürfnisse im Umgang mit Kindern zurückstellen muss, ist überhaupt keine Frage. Aber die Aussage, man hätte sich keine Kinder anschaffen sollen, wenn man nicht stets und ständig zu ihrer Verfügung stehen kann und will, finde ich total drüber. #kratz

Viele Grüße!

Beitrag von line81 03.02.11 - 12:51 Uhr

#danke

Das sehe ich genauso. Treffender geht es nicht.

LG Line

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