Aufwachen und Nachtflasche. Bin fix und fertig. Könnt Ihr helfen???

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Forum: Schlafen

Bitte, Baby, schlaf jetzt ein: Manches Neugeborene macht die Nacht gern zum Tag. Hier könnt ihr Trost nach schlimmen Nächten finden und euch gegenseitig Tipps geben, wie ihr Baby zu einem guten Schläfer wird.

Beitrag von geschwisterkind09 03.02.11 - 10:31 Uhr

Hallo zusammen,

wir haben eine grosse Tochter, die in diesem Jahr eingeschult wird und eine 8 Monate alte Tochter.

Die Grosse besucht uns ab und an nachts, das kräftezehrende sind aber immer noch die Nächte mit der Kleinen.

Nachdem die Grosse auch schon ein Schlecht- und Wenigschläfer war, dazu noch ein Speihkind, war ich ja Kummer gewohnt. ;-) Irgendwann wurde es dann ja auch besser. Nun aber bin ich fast am Ende meiner Kräfte, da ich tagsüber wegen meiner Berufstätigkeit so gut wie keine Möglichkeit habe, mich mal hinzulegen und etwas "nachzuschlafen".

Ich habe seit der Geburt der Zweiten wieder gearbeitet und zur Zeit eine Kinderfrau für die Kleine an dreit Tagen zu Hause. Unser Tag beginnt um 6.30/ 7.00 Uhr, damit die Grosse dann gegen 8.15 Uhr im Kindergarten ist und ich arbeiten kann.

Vorab: Die Kleine sieht zwar nicht so aus, ist aber eine "schlechte" Esserin. Von allem nur ein Drittel oder die Hälfte, obwohl wir auf einen Rhythmus achten. Sie braucht wohl nicht mehr, ist dann ja auch ok. Abends nach dem Brei bekommt sie auch noch einmal eine Flasche (sogar nur Pre...) angeboten, von der sie aber meist nur ca. 50-80 ml trinkt. Dies, um zu vermeiden, dass sie nachts wegen Hunger aufwacht und eine Flasche braucht. Den ganzen Tag bekommt sie auch Wasser oder Tee angeboten, nimmt es zwar an, trinkt aber nicht allzu viel davon.

Die Kleine ist morgens gegen 7.00 wach und schläft noch ca. 3 mal am Tag, aber nur sehr kurz, ca. 30-60 Minuten. An Tagen, an denen die Kinderfrau da ist, sind die Nächte regelmässig unruhiger, weil es woh für sie anstrengender ist, als mit mir alleine. Ich arbeite noch regelmässig von zu Hause aus, lasse sie also nicht den ganzen Tag alleine, sondern sie hat dazwischen auch noch Zeit mit mir.

Abends geht sie gegen 20.15 oder später ins Bett (mir wäre früher lieber, doch die Tagesschläfchen kann ich ihr nicht nehmen, die braucht sie unbedingt noch). Bis sie dann einmal richtig schläft, kann es vorkommen, dass sie mehrfach wach wird und länger beruhigt werden muss (ist ja wohl auch normal). Leider schläft sie nur auf dem Arm ein (war schon mal anders), alles andere endet in grossem Geschrei, was ich ihr und mir nicht antun kann und will. Zu Anfang schläft sie in ihrem Bett, wenn ich dann gegen Mitternacht auch ins Bett gehe (ist natürlich für mich viel zu spät... aber es ist immer noch so viel zu tun...), muss ich sie dann irgendwann auch zu mir nehmen, da sie immer mal wieder wach wird und ich es einfach körperlich nicht schaffe, zu ihrem Bett zu laufen. Einfacher ist es dann für mich, wenn sie bei mir im Bett ist. Ich kann aber nicht sagen, ob sie dann auch besser schläft. Manchmal habe ich den Eindruck, dass sie auch besser schlafen könnte, wenn sie ein eigenes Zimmer hätte ohne störende Geräusche, bin mir aber nicht sicher. Die Grosse haben wir damals mit ca. 10 Monaten in das eigene Zimmer gebracht, aber auch sie ist dann regelmässig bei uns im Bett gelandet.

Nachts bekommt sie leider noch einmal 2 Fläschchen (Pre-Milch), eines zwischen 1 Uhr und 2 Uhr (das tut mir richtig weh), das zweite gegen 4 Uhr und 5 Uhr (da bin ich dann schon fast "wach" aber fix und fertig, von denen sie aber nur ca. 50 ml trinkt. Wasser nimmt sie leider nicht. Das kann doch kein Hunger sein, oder? Bekomme ich die Nachtfläschchen irgendwie weg, ohne sie schreien zu lassen (das passiert nämlich, wenn ich ihr die Flasche verweigere)??? Ich halte das aktuell auch körperlich nicht durch, sie anderweitig über längere Strecken nachts zu beruhigen... Die bisherigen Versuche sind gescheitertet und im Flasche geben geendet. Wie lange "darf" so etwas dauern? Ich habe es einmal 1 Stunde (mit Einnicken dazwischen) probiert und dann aufgegeben. Das fand ich schon zu lange für uns beide. Muss man einfach ein paar Nächte durchhalten..???

Das zumindest redet mir gerade eine Freundin ein, deren Kind nachts keine Flasche mehr braucht ("das mit dem Schreien braucht ja nur ein paar Tage..." #schrei #augen). Die Flaschen nachts wären eindeutig von mir angewöhnt.

Wie seht ihr das, ist das Problem hausgemacht, quasi mein Fehler, oder haltet ihr das auch einfach durch, bis es besser wird?

Nur zur Klarheit: Ich hätte gerne eine Verbesserung, aber nicht um den Preis, mein Kind schreien zu lassen. Das bringe ich nicht übers Herz...

Soll ich einmal die Folgemilch probieren abends - aber da wird sie dann auch nicht mehr nehmen, was glaubt Ihr? Oder heisst weniger Wasser mehr Inhalt, dass sie mehr essen wird?

Wenn sie nachts die beiden Fläschchen nicht hätte, würde sie vielleicht auch tagsüber "besser" essen? Oder macht das nicht viel aus? Fakt ist ja wohl auch, dass sie nicht mehr braucht, da sie ein gutes Gewicht hat und auch nicht hungrig ist (zumindest nicht tagsüber...)

Ohje... hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt...

Freue mich über Eure Tips,

Liebe verheulte Grüsse

*roteAugenreib* Geschwisterkind

Beitrag von mimi1410 03.02.11 - 12:04 Uhr

Hi,

unsere Kleine braucht auch nachts noch eine Milch - ohne geht es nicht. HsD trinkt sie diese aber alleine und braucht uns nicht. D.H. wir richten das Fläschchen her, Pulver rein und die entsprechende Menge abgekochtes Wasser in die Thermoskanne - das ist nachts eine Sache von 1 Minute ... unsere Kleine (14 Mon) isst auch wie ein Spatz. Sie isst mit uns zu Abend, bekommt dann noch, ca 1 Std später eine Milch (die sie austrinkt) und dann eben nachts die Milch ... meine drei Großen waren da anders - die beiden Ältesten haben mit dem Abstillen durchgeschlafen und der 3. dann - zack, von einem Tag auf den anderen, von ganz allein (allerdings auch erst mit ca. 17 / 18 Monaten) ... braucht sie dich denn für die Milch nachts? Oder stillst du noch, dann kannst sie ja ganz einfach zu dir legen und weiterschlafen, während das Mauserl trinkt ... du siehst, den ulitimativen Tipp hab ich auch nicht (und mein Leidensdruck ist noch lange nicht so groß, dass ich sie schreien lasse)

LG Mimi

Beitrag von pebles 03.02.11 - 12:47 Uhr

Hallöchen,

ich bekomme auch des öfteren gesagt, dass ich meine Kleine zu sehr verwöhnt habe. Sie ist nun auch schon 15 Monate alt und will in der Nacht mal jede Stunde, mal aller 2-3 Stunden gestillt werden. Tagsüber hätte sie es am liebstem auch so, aber da kann ich sie mit Tee, Saft, Obst und anderen Dingen ablenken. Nachts will sie nur die Brust, ansonsten gibt es Geschrei.

Sie schläft auch leider noch nicht in ihrem Bettchen. Das geht ja gar nicht. Sobald ich auch nur sie mal in ihr Bettchen rein stelle, wird sie sofort laut. Ich schlafe also mit in ihrem Zimmer und wir haben unsere beiden Matratzen auf dem Boden liegen. Das ist Nachts nicht so sehr anstrengend wie wenn ich aufstehen müsste und zu ihrem Bett laufen müsste.

Sie fing schon an ihrem zweiten Lebenstag so an und seitdem will sie nachts nur bei mir schlafen. Wenn sie mal 3 Stunden nicht wach wird, ist das für mich fast schon wie durch schlafen.

Tipps kann ich dir leider nicht geben. Bin auch etwas ratlos. In 9 Tagen fahren meine beiden Jungs mit den Schwiegereltern in den Urlaub, vielleicht werde ich dann mal versuchen sie in ihr Bett zu legen und nicht gleich zu ihr zu rennen, wen sie mal wach wird. Ich habe noch nie probiert, sie auch mal nur 2 Minuten schreien zu lassen, also weiss ich gar nicht, ob sie vielleicht doch alleine einschlafen würde.

Ich hoffe, dass du hier aber noch gute Ratschläge bekommst.

Viel Glück,

die seit Herbst 09 leeeiiicht übermüdete pebles