Seit Kindergarten ständig krank *fruspost*

Archiv des urbia-Forums Kindergartenalter.

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von cobawa 03.02.11 - 10:43 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Meine Johanna war im Oktober 2010 3 Jahre alt und geht auch seitdem in den Kiga. Jetzt ist sie andauernd krank! Dann geht sie eine Woche, dann ist wieder Schicht im Schacht. Husten, Rotznase, Fieber usw. Wir haben, Husten sei Dank, wieder eine schlaflose Nacht hinter uns #gaehn. Alle 10 Sekunden heißt es "Nase putzen, Nase putzen".Madame nimmt auch keine Medikamente, also müssen wir das bis zum Schluss ausstehen :-(. Sie tut mir so leid.
Sind eure Kleinen auch so viel krank seit sie im Kiga sind???

Liebe Grüße und gute Besserung an alle Kranken

Corinna mit Johanna

Beitrag von susa31 03.02.11 - 10:47 Uhr

yep. mein sohn ist im august in die kita gekommen und von oktober bis ende dezember hatten wir dauerschnupfen. ist nicht schön, aber leider normal.
gute besserung an deine kleine!

Beitrag von krissy2000 03.02.11 - 10:48 Uhr

Also das erste Kigajahr ist das schlimmste. Ich war die beiden letzten Jahre im februar stationaer mit meinem Sohn, da es ihn uebelst erwischt hatte. Er ist auch staendig krank. Ich finde dieses Jahr ist es minimal besser (3. Winter). Im ersten Winter hatte er Lungenentzuendung, Magen-Darm, Schnupfen, Husten etc. Im 2. Winter dann ganz schlimm Magen-Darm, so dass er ins KH musste. Nun hatte er gerade heftigen Husten mit hohem Fieber. Leider hat nun meine Kleine es noch heftiger abbekommen.:( Im kiga holen sie sich staendig was. Letzte Woche stand ich im Kiga und jedes Kind hat gehustet. Im Moment ist es wieder ganz schlimm. Januar, Februar sind die heftigsten Monate!!
Lg Krissy

Beitrag von cobawa 03.02.11 - 10:51 Uhr

Ach herrje, das klingt ja furchtbar! Dann will ich mich mit dem "bischen Erkältung" gar nicht so laut beschweren.
Ich wünsche Euch gute Besserung #liebdrueck.

Corinna

Beitrag von krissy2000 03.02.11 - 13:25 Uhr

Danke dir. Ich wollte euch nun keine Angst einjagen, aber leider wars bei uns so der Fall. Bevor mein Sohn in den Kiga ging, hatte er nur einmal etwas Schnupfen.

Lg Krissy

Beitrag von xandria 03.02.11 - 10:49 Uhr

Hallo #winke

Willkommen im Club! Uns gehts genauso, Medikamente nimmt sie zwar, aber es ist trotzdem ätzend. Sie fiebert immer gleich so hoch und in diesem Winter steck ich mich auch IMMER noch an, das ist doppelt anstrengend. Ich kann mich nie auskurieren, weil ich mich immer um sie kümmern muss. Und sie schleppt nach ein paar Tagen eh wieder was Neues ein... Gute Besserung, ich hoffe, wir habens bald alle geschafft!

LG, Kathrin

Beitrag von cobawa 03.02.11 - 10:55 Uhr

Hallo Kathrin,

irgendwie ist es beruhigend zu wissen, dass es anderen auch so geht! Dass die Kinder erst ihr Immunsystem aufbauen müssen usw. weis ich ja, aber wie Du sagst, es ist ätzend. Gott sei Dank steck ich mich nicht immer an, das würde mir grad noch fehlen #schwitz.

Ich wünsche Euch auch alles Gute.

Corinna

Beitrag von galeia 03.02.11 - 10:54 Uhr

#kleeMeine Tochter geht jetzt das 5. Jahr in den Kiga. In den ersten zwei Jahren war sie mehr oder weniger dauerkrank (zumindest gefühlt), seitdem wird es besser. In den vergangenen 15 Monaten haben wir jetzt allerdings keine einzige krankheit mehr gehabt. Nur einmal eine mehr als harmlose Erkältung... Es wird also besser mit den Jahren.

FG
H.

Beitrag von londonaftermidnight 03.02.11 - 11:15 Uhr

Hallo,mein großer geht seit letztem jahr auch in den kiga und ist mehr zuhause als im kindergarten.Wir hatten,mittelohentzündung dann krankenhaus deswegen Röhrchen rein,Polypen raus,Grippe,Magen Darm Grippe,richtige Grippe und dauernt erkältung.Er steckt seinen kl.Bruder leider auch immer gleich mit an.Lg Michaela

Beitrag von schullek 03.02.11 - 11:17 Uhr

hallo,

also auch wenn ich völlig andere meinung bin als alle anderen und auch wenn ich damit unmut auf mich ziehe, aber: nein, ich finde es nicht normal, wenn kinder derart oft und heftig krank sind.
klar, im ersten kigajahr sind kinder öfter krank. dazu zähle ich dinge, wie mittelschwere infekte. aber nicht dauerkrank und schon gar nicht erkrankungen, wie bronchtits, dauer moe, lungenetzündung, scharlach, angina...
letzteres sind erkrankungen, die das immunsystem nicht stärken. klar lernt das immunsystem was bei, aber in fast allen fällen werden hier antibiotika verabreicht und das iwederum ist belastung pur fürs immunsystem. folgiosch sind die kinder danach noch öfter krank.
ärzte geben immer wieder gerne von sich: bis zu 10 infekte pro jahr... ja. infekte. wobei mich auch da die zahl überrascht. das bedeutet ein kind ist jeden monat ne woche krank. das soll normal sein?
sorry, aber daran glaube ich nicht.
ich glaube in unserer gesellschat und in unserem denken läuft eteas falsch. wie kann es sein, dass in einer gesellschaft, wo ausreichend gesunde ernährung zur verfügung steht, die medizinische versorgung extrem gut ist, so viele kinder duaerkrank sind?

meine oma, mittlerweile 80, hatte 7 geschwister. und ausnahmslos alle haben die kindheit überlebt, es gab keine antibiotika und die kinder waren immer mit anderen kinder zusammen. eine große erkrankung, wie masern oder so ging sicherlich immer im dorf um. udn trotzdem waren diese kinder nicht dauerkrank im winter. ich spreche vopm normal udn nicht chronisch kranken kind.
später im krieg sah es etwas anders aus. aber auch da sind alle ohne ab durchgekommen. oh wunder.

was ich damit sagen will: man sollte sich als eltern nicht mit dem satz: ist normal wenn kinder dauerkrank sind abfinden. ich tu das nicht.
ich habe mich viel mit stillen, ernährung, medizin (alles von impfen über homöopathie bis hin zu nahrung als heilmittel) beschäftigt und vor einer woche sogar einen cluvb dazu hier bei urbia eröffnet, nur mal nebenbei.
ich nehme es nicht hin, dass ein kind dauerkrank ist udn das normal sein soll und versuche aktiv dagegen anzugehen.
und das würde ich auch dir und anderen empfehlen.

lg

Beitrag von cobawa 03.02.11 - 11:37 Uhr

Hallo,

Du hast Deine Meinung gesagt und das ist auch ok, hab ich kein Problem mit.
In einem gebe ich Dir recht. Früher wie ich noch klein war hab ich die Karotten aus dem Dreck gezogen und ungewaschen gegessen, usw.
Hat mich auch nicht krank gemacht, ich denke ganz im Gegenteil.
Ich bin auch nicht diejenige, die jeden Tag mit dem Putzlumpen durch´s Haus rennt und sauber macht. Soll ja auch nicht so gut sein.

Aber ich denke doch dass es normal ist, wenn über 40 Kinder zusammen spielen und den ganzen Tag zusammen sind, dass es vermehrt zu leichteren grippalen Infekten o.ä. kommen kann. Das leuchtet mir schon irgendwie ein. Wenn die Kinder häufiger und schwerer krank sind, wie Lungenentzündung o.ä., würde ich meine Tochter auch mal durchchecken lassen. Da meine Kleine keine Medis nimmt, hatte sie es auch mal gleich auf den Bronchien. Haben dann mit dem Pari Boy inhaliert (mit ach und krach), und dann ging es besser. Aber wie soll man gegen einen Lungenentzündung ankommen, wenn nicht mit AB? Und dauerkrank mit Scharlach , davon redet ja auch keiner, es geht eigentlich nur um Grippe oder Erkältungen...

Wenn Du Dich damit beschäftigst und auskennst, kannst Du mir Globuli gegen Husten empfehlen, insbesondere nachts? Bin für jeden Tip dankbar.

LG

Corinna

Beitrag von schullek 03.02.11 - 11:48 Uhr

kleinere infekte ok. aber was ich hier udn in anderen diskussionen lese sind keine kleinen infekte. lungenentzündungen, bronchtis, moe, angina.... alles an der tagesordnung. udn zwar dauerhaft. udn das ist eben nicht normal und sollte auch nicht als normales erstes kigajahr abgetan werden. nicht von eltern und noch weniger vom arzt.

wie man dagegen angehen kann: ich sage nicht, dass man bei lungenentzündung keine medis geben soll. der punkt ist einfach, dass früher die kinder nicht so anfällig waren. woran das gelegen hat mag viele ursachen haben. ist ja auch nicht der platz hier um das zu diskutieren.
natürlich ist es gut, dass es die moderne medizin, antibiotika etc. gibt. aber so inflationär, wie letztere gebraucht werden ist das nahezu fahrlässig.
immer wieder höre ich von kinder mit infekten: bekommt ab. ich frag warum und die antwort ist: könnt sich was bakterielles oben drauf setzen, sagt der arzt, zur vorsicht, sagt der arzt.... ist ja auch so viel einfacher: wir schmeißen ein paar pillen ein und fertig ist.
aber so haben unsere körper noch nie funktioniert und seit nicht mal 100 jahren fahren wir eine schiene, die meines erachtens der völlig falsche weg ist.

zu den globilis. nein, ich kann dir da keine empfehlen. mache ich generell nicht. denn homöopathie funktioniert sio nicht. entweder du suchst mal nach einem erfahrenen klassischen homöopathen in deiner nähe, was die beste möglichkeit wäre oder du leist dich ein ins thema. es gibt genug gute litereatur dazu. das wäre ein anfang. jeder mensch ist anders und deshalb kann ein mittel, dass dem einen hilf tbeim anderen gar nichts ausrichten. homöopathische mittel werden individuell ausgesucht udn verabreicht.

aber generell:
versuch mal eine weile auf milch beim kin zu verzichten und auch die milchprodukte zu reduzieren. milch regt die schleimbildung nur mehr an udn tut dem husten daher nicht unbedingt gut.
dann kannst du zum husten lösen einen zwiebelhustensaft selber herstellen. einfach eien halbe zwiebel nehmen, kleinschneiden und mit honig bedecken und nen haklbn tag auf die heizung stellen. dann abgießen udn den sud dann 3mal täglich geben. ab nachmittag nichts mehr, denn er wirkt lösend. wenn dien kind in der nacht hustenanfälle hat, kannst du ausnahmesweise mal einen teelöffel honig geben. bei sehr vielen wirkt das dann wahre wunder. generell ist honig ebenso ein heilmittel, wie lebensmittel.
dann feuchte tücher aufhängen. ich häng einfach immer die wäsche im schlafzimmer auf...
pariboy ist gut, einfach mit natriumchlorid 0,9% weiterinhalieren.

lg

Beitrag von cobawa 03.02.11 - 11:58 Uhr

Danke für Deine Antwort. Zwiebelsaft machen wir, bzw. einen schwarzen Rettich aushöhlen und dann Kandiszucker rein. Ist das gleiche und hilft auch ganz gut. Nachts mit dem Honig werde ich mal ausprobieren.

LG

Corinna

Beitrag von snak77 03.02.11 - 13:55 Uhr

Hallo Corinna,

gegen den Husten gebe ich unserem Spatz (18 Monate) Prospan Hustenzäpfchen. Wäre vielleicht eine Alternative für Euch?

Unser Kleiner war auch öfters krank, zwar "nur" Infekte, aber es ist für ihn trotzdem belasten, zumal er sehr sehr gern in die Kindergrippe geht.

Unser Kinderarzt hat uns Imupret empfohlen, das sind pflanzliche tropfen zur Stärkung des Immunsystems. Seitdem ist es schon viel besser geworden mit der Infektanfälligkeit.

LG und Gute Besserung

Snak77

Beitrag von freyjasmami 03.02.11 - 14:42 Uhr

kleinkinder neigen öfter zu bronchitis. es gibt verschiedene formen selbiger und je nach form ist eine bestimmte altersgruppe dafür anfälliger.

ein kigakind kommt naturgemäß mit viel mehr menschen zusammen, als eines das daheim bei mama ist. mir war es leider nicht möglich meinen sohn 3 jahre daheim zu lassen, wie es bei meiner tochter war.
er geht seit letztes jahr mai in den kiga, wurde im august 2 jahre alt.
wir haben in dieser zeit mehrere magen-darm-infekte, grippale infekte und jetzt aktuell spastische bronchitis gehabt. zwischendrin auch mal bindehautentzündung.

((sowas kenne ich von meiner tochter nicht.)

die einzigen antibiotika die er bislang bekam, waren nur 2 tage augentropfen. diese hab ich dann gegen calendula d4 augentropfen ersetzt.(die ab-tropfen waren aber vom vertretungsarzt)

unsere kiä verschreibt generell vorrangig pflanzliches und wir bekommen bei infekten grundsätzlich auch entsprechend globulis usw. erst wenn es nicht mehr anders geht, greift sie zu "härteren" sachen.

trotz der tatsache das er bislang keine ab hatte, ist er seit kiga-eintritt anfälliger. wie oben schon geschrieben hat er einfach viel mehr kontakt zu anderen als daheim. und dadurch kommen die kids eben auch mit viel mehr krankheitserregern in kontakt.

früher rannten die kinder im dorf rum, die eltern waren meist auch dort arbeiten und das wars. heute sind die eltern oft auswärts tätig, arbeiten mit vielen menschen, fahren bus, bahn usw. und so werden keime eingeschleppt mit denen kinder sonst kaum in berührung kämen.
das ist schlicht des rätsels lösung.

welche behandlung man als eltern vorrangig bevorzugt steht auf einem anderen blatt.

Beitrag von schullek 03.02.11 - 14:51 Uhr

das kinder mit dem kiga anfälliger sind habe ich nicht bezweifelt. aber die dimensionen stimmen so nicht (mehr). infekte sind das eine, aber die dinge, die ich aufgezählt habe das andere. ich sehe viele faktoren, warum kinder heute so derart oft und heftig krank sind, aber das würde die diskussion sprengen.
das mit der übertragung sehe ich anders.
erstens haben nicht alle kinder auf dem dorf gelebt udn zweitens gab es großfamilien. heisst: immer mehrere kinder und dazu frende etc. ausserdem mussten die kinder früher bereits viel jünger viel mehr mithelfen. bei was auch immer für einer arbeit. viren und bakterien haben sich daher wohl ähnlich wie heute verbreitet, wenn man von exotischen mal absieht.
und ja, die einrichtugn kiga an sich ist ein großer faktor. viele kinder, enger raum (der enge raum selber ist für mich auch ein faktor), wenig rückzugsmöglichkeiten udn dadurch stress beim kind...

so, muss jetzt erstmal mein kigakind abholen.

lg

Beitrag von isabel_04 03.02.11 - 17:19 Uhr

Hallo,

kannst du das belegen? Ich glaube nicht, dass es früher weniger schwere Infekte gab als heutzutage...damals gab es halt nur kein www und du hast nicht von hinz und kunz gehört, dass er dieses und jenes hat.

Ich glaube sogar fest, dass mit Verbesserung der Impfstoffe und mit dem Fortschritt der Medizin die Sterblichkeitsrate für Kinder sehr zurückgegangen ist. Und ich für meinen Teil bin mehr als froh, dass es für Notfälle eine gute medizinische Versorgung gibt ;-)

Dass man nicht bei jeder Kleinigkeit AB geben sollte, da stimme ich dir zu. Leider hinterfrage das die wenigsten.

Ich sehe eher ein anderes Problem: Der Arbeitsmarkt ist heutzutage so umkämpft, dass Mütter aus lauter Druck dazu neigen ihre kranken Kinder wieder in die Kita zu schicken....

LG

Christina

Beitrag von schullek 03.02.11 - 17:53 Uhr

wie sollte ich das belegen können? vor 80 jahren gabs keine studien dazu;-)
aber hör dich doch mal bei den älteren leuten um? da mich diese themen interessieren frage ich jeden älteren menschen aus, wie es war, was war etc....der umgang mit krankheiten... udn das ist doch schon sehr interessant.

infekte sind wie gesagt das eine. aber die von mir aufgezählten dinge so oft udn bei so vielen kindern sind nicht normal meiner ansicht nach.
klar gab es damals auch kranke kinder. und auch ich bin dankbar für die moderne medizin. sehe sie als segen udn fluch in einem.
unsere gesellschaft hat die mentalität: hab ich was, nehm ich ne pille udn gut ist. zu sehr verinnerlicht. antibiotika sind etwas wunderbares. aber nicht so inflationär, wie sie verabreicht werden. die folgen davon sind gar nicht abzusehen.
ich bin fest davon überzeugt, dass in vielen jahren alle welt ein böses erwachen erleben wird. die frage ist, wie das dann erklärt wird.

du sprichst die impfungen an. siehst das positive. ich sehe beide sieten. udn leider überwiegt bei mir auch hier das negative. impfungen könnten etwas wunderbares sein. aber nicht so, wie sie verabreicht werden.
wie wollen wir jemald herauskriegen, ob das gut ist, was wir da machen? die babys werden zumiest mit 9 wochen geimpft. udn dann im mehr-wochentakt. unsere welt weiß doch gar nicht mehr, wie unsere kinder groß werden würden ohne all diese impfungen. hier erfolgt nichts individuelles. alles ein einheitsgeimpfe für jedes baby. und da liegt meines erachtens der größte fehler. menschen sind nicht gleich. das gilt für jeden bereich. aber hier werden mehrere impfstoffe zugleich in ein baby, das kaum auf der welt angekommen ist gespritzt. keine individuelle anamnese, kein blick in die familiengeschichte etc. das finde ich fatal.

dann schauen wir uns mal die ernährung an. unser obst udn gemüse hat in den öetzten jahrzehnten stetig an nährwert verloren. das haben studien ergeben. und die kinder, die wirklich ausgewogen udn vollwertig ernährt werden sind nicht zahlreich. tütenfertigzeugs, weißbrot, zu viel zucker, fertiggerichte, nährwertloses brot sind an der tagesordnung. die kinde rtrinken statt gesundem wasser im besten fall schorlen im schlechtesten limos und co.
wir bewegen uns zu wenig und die kinder sind häufig körperlich gar nicht ausgelastet genug.
in den kitas sind sie in engen räumen mit viel lärm, schlechter luft oft schlechtem essen und zu wenig raum allgemein.

sind die kinder rkank, wird medizin verabreicht. komme was wolle. fieber wird wie der erzfeind schlechthin bekämpft, wobei es so wichtig ist dieses seine aufgabe erfüllen zu lassen. das gute gefühl der mamas befindet sich im medizinschrank. ein zäpfchen hier, ein schmerzsaft da und alles ist gut. antibiotika werden wie gsagt inflationär verabreicht und die mütter von heute wissen gar nicht mehr, was es bedeutet ein kind einfach auch mal selber wieder gesund werden zu lassen. uns fehlt die erfahrung udn das vertrauen.
natürlich stelle ich das ganze hier überspitzt dar udn es gibt viele, die es anders handhaben. aber die breite masse agiert leider genau so.
ich könnte sicherlich noch einiges aufzählen, aber ich fürchte ich habe hiermit schon die diskussion gesprengt...

lg

Beitrag von isabel_04 03.02.11 - 18:26 Uhr

wie sollte ich das belegen können? vor 80 jahren gabs keine studien dazu

dann schauen wir uns mal die ernährung an. unser obst udn gemüse hat in den öetzten jahrzehnten stetig an nährwert verloren. das haben studien ergeben.

Hä? Zur Ernährung gabs Studien, zu Krankheiten nicht? Kann ich mir nicht vorstellen ;-)

Wie gesagt, ich sehe die Probleme eher darin, dass sich Menschen heutzutage trotz Krankheit weiterhin in die Arbeitswelt stürzen, so etwas war früher nicht der Fall....

Meine Kinder gehen in die gleiche Kita wie ich noch vor über 30 Jahren, an den Räumlichkeiten hat sich nix geändert...



Beitrag von schullek 03.02.11 - 18:38 Uhr

ich rede von eine zeitraum vor ungefähr 70-80 jahren und nicht unsere generation. denn da fing dert ganze mist mit inflationärem ab und eine pille gegen alles an.
die studien von denen ich spreche beginnen in den 1960er jahren. als die wissenschaft anfing sich kontinuierlich solchen themen zuzuwenden. udn diese studien untersuchten in den darauf folgenden jahren und jahrzehnten die veränderung im gemüse und obst.
dass vor 80-90 jahren zu zeiten meiner oma keine nen datenbank führte darüber, wie häufig kinder infekte haben bzw. wer wann krank ist ist ja wohl verständlich. was also ist daran ';-)'?

das eltern ihre kinder sich nicht aurkurieren lassen ist ein problem. habe ich auch angesprochen als ich sagte, dass die meisten mütter viel zu sehr von der angst vor erkrankungen dominiert sind und es vom arzt sofort ein medikament gibt, dass alles wieder 'heil' macht. wie viele mütter verfallen in panik, wenn das kind mal an die 39,5 fieber hat. man lese dazu nur diverse urbiabeiträge oder höre sich im bekanntenkreis um.
mittlerweile ist es soweit gekommen, dass eine erkrankung wie die windpocken, die in unserer generation als harmlos galt mittlerwiele als mittelwschwer gefährlich erachtet wird. die impfung dazu, deren aufnahme in die stikoempfehlung mit dem volkswirtschafltichen nutzen (siehe dein argument), begründet wurde, erweise sich als eigentor. denn mittlerweile werden die kinder nicht wie veranschlaggt 1mal geimpft, sondern 2-3 mal, damit überheupt eine schutzwirkung besteht. dahin ist der volkswirtschaftliche nutzen und juhu da sind vermehrte winpockenerkrankungen im erwachsenenalter.
einzig bei der schweinegrippe haben die menschen mitgedacht und sich nicht von der hysterie übermannen lassen.

nun ja. wie gesagt, ein serh weitgreifendes thema.

Beitrag von schullek 03.02.11 - 18:40 Uhr

entschuldige die tippfehler. grausig, was sich einschleicht, wenn man sich beeilt.

Beitrag von mausundbaer 03.02.11 - 18:01 Uhr

Hi,

"Ich sehe eher ein anderes Problem: Der Arbeitsmarkt ist heutzutage so umkämpft, dass Mütter aus lauter Druck dazu neigen ihre kranken Kinder wieder in die Kita zu schicken.... "

Genau das ist der Punkt und auch das Problem...
Aber was ist die Lösung? Mami schmeißt den Job hin, Kind kann sich zu Hause auskurieren und Papi schiebt Überstunden, damit die Kohle stimmt... und wenn die Kinder groß sind findet Mami keinen guten Job mehr, weil zu lange pausiert hat und Papi hat Burn Out?

Ich kann das meinem Kind nicht antun es mit Fieber etc. in den Kiga zu schicken und ich möchte es den anderen Kinder nicht zumuten sich unnötig anzustecken. Also tue ich es meinem Arbeitgeber an ständig Gleitzeittage, Kind krank etc. zu nehmen und werde auch noch ständig selbst von meinem Kind angesteckt. Im Moment geht es so, eine Woche zu Hause, eine Woche Kiga, wieder eine Woche zu Hause...wenn die Oma nicht ab und zu einspringen könnte, hätte ich meinen Job schon schmeißen können...

Lg m

Beitrag von jasminf 03.02.11 - 12:04 Uhr

Hallo Corinna,

ja da müssen alle Eltern durch! Und es ist für alle gleichermaßen schwer, ok das deine Tochter bei Medikamenten streikt kommt noch erschwerend dazu!

Allerdings so blöd es sich anhört, sei froh das sie diese Infektwelle jetzt mit macht! Wenn sie es erst in der Grundschule mit machen muss, ist das schwerwiegender, weil sie dann nicht mitkommt!

LG Jasmin mit Felix (fast 3), der mit 1,5 Jahren die Infekte mitgemacht hat in der Krippe!

Beitrag von silsil 03.02.11 - 13:19 Uhr

Hallo,

Susanna geht auch das erste Jahr in den Kindergarten und war jetzt eine Woche krank mit Fieber, Schnupfen und ein bissel Husten.

Ansonsten hatten wir seit Oktober, da ging es dann los, 3 oder 4x Schnupfen.

Ehrlich gesagt ich habe es mir schlimmer vorgestellt.

lg und gute Besserung
Silvia

Beitrag von schildi77 03.02.11 - 13:50 Uhr

GUTE BESSERUNG

Im ersten KiGa "Winter" ist es völlig normal und es wird besser !!!

Louis ist zwa´r auch erst 3, aber wir sind schon im dritten KiGa Jahr. Letzten Winter fehlte er eine Woche und diesen auch so vor Weihnachten..

-viel Bewegung an frischer Luft
-viel Obst/Gemüse/Vitamine
-viel Trinken
-vielleicht was pflanzliches zur Stärkung der Abwehr !

Jede Erkältung stärkt die Abwehr.

Alles Gute
#winke

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