Unterstützung für Familien mit drei Kindern?

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von slehmann 03.02.11 - 10:48 Uhr

Hallo zusammen,

brauche mal eure Hilfe... meine beste freundin hat bereits 2 Kinder und hat seit nem halben jahr wieder mit dem arbeiten angefangen.. nun ist sie mit Nr 3 schwanger und fix und fertig... sie ist in der 6. Woche und hat heute einen termin bei pro familia wg einer abtreibung... die abtreibung soll in einer woche sein... sie meint es wäre eine rein finanzielle entscheidung und das sie weiss das es ein fehler ist... ich persönlich finde es echt total schlimm... sie ist total fertig und die ganze zeit nur am weinen... eigentlich möchte sie ihr 3 kind behalten und andererseits würde es absolout den finanziellen rahmen sprengen..
jetzt nun zu meiner frage... es gibt doch mit sicherheit vom staat irgendwelche unterstützungen... ist nur die frage wer kann mir sagen welche es gibt und wie man die bekommt?! ich möchte ihr gerne helfen einen weg für den zwerg zu finden...

Danke euch allen jetzt schon einmal..

LG Steffi

Beitrag von cinderella2008 03.02.11 - 10:54 Uhr

Hallo,

ob es eine Unterstützung gibt, kann Dir hier sicher niemand sagen. Es kommt auf das Familieneinkommen an, ob evtl. ergänzendes ALG II oder ein Kinderzuschuss (heißt das so??) gezahlt wird oder evtl. auch Wohngeld.

Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass ein 3. Kind wirklich ein unlösbares Problem darstellt.

Deine Freundin arbeitet doch. Dann bekommt sie Elterngeld. Sie könnte, wenn das Kind 1 Jahr alt ist, wieder in den Beruf einsteigen. Das heißt natürlich, sich rechtzeitig um einen Betreuungsplatz kümmern. Hier auch wieder erkundigen, ob die Kosten dafür evtl. übernommen werden können bzw. wie hoch diese sind. Das kommt sicherlich auch wieder auf das Einkommen an.

Wie alt sind denn die beiden anderen Kinder? Sicherlich hat sie doch noch Babysachen da, dann bräuchte sie nicht alles neu kaufen. Wenn nichts mehr vorhanden ist, kann man günstig Sachen bei Ebay ersteigern, hier im Forum kaufen. Es gibt so viele Möglichkeiten.

LG, Cinderella

Beitrag von silbermond65 03.02.11 - 10:54 Uhr

Wenn sie an eine gute proFamilia -Beraterin gerät ,wird sie normalerweise auch über finanzielle Hilfen aufgeklärt für den Fall,daß sie das Kind behält.
Ich hab mit dem Verein allerdings sehr schlechte Erfahrungen gemacht und würde eher eine Beratung bei der Caritas empfehlen.

Beitrag von zubbeline 03.02.11 - 11:15 Uhr

Hallo,

wenn deine Freundin das Kind wirklich gerne bekommen würde, dann gibt es sicherlich einen Weg. Sie bekommt doch, wenn sie jetzt erst in der 6. Woche ist, noch ein ganzes Jahr mit Arbeiten voll und hat somit Anspruch auf Elterngeld, womit ja dann zumindest das erste Jahr schonmal gerettet sein dürfte.
Beim dritten Kind gibt es etwas mehr Kindergeld.
Alles andere an finanziellen Unterstützungen hängt dann wohl am Familieneinkommen fest. Aber da kann ihr die Beratungsstelle sicher weiter helfen.

Ich wünsche deiner Freundin zumindest, dass sie die für sich richtige Entscheidung trifft.

Beitrag von d4rk_elf 03.02.11 - 11:45 Uhr

Hallo,

da gibt es sicher etwas. Da sie arbeitet wird sie ja Elterngeld bekommen. Dann kann sie, je nach Einkommen vom ihrem Mann, Wohngeld beantragen und Kinderzuschlag. Dafür gibt es Rechner im Web, da kann Sie schon mal schauen ob sie ne Chance drauf hat.
Dazu gibt es eine Bundesstiftung Mutter und Kind (http://www.profamilia.de/erwachsene/eltern-sein/finanzielle-und-soziale-hilfen/bundesstiftung-mutter-und-kind.html),
bei dem schwangere Mütter ( bis zur 10 oder 12 Woche) finanzielle Hilfe beantragen können. Ich war damals bei Pro familia und habe eine (nicht kleine) Summe für die Erstausstattung meiner Tochter bekommen, da ich von den Zwillingen alles weg getan habe. Von dem Geld kann man die Erstausstattung und auch Umstandsmode etc. kaufen. Man muss nur die Quittungen aufheben, weil man diese nachher vorlegen muss. Damit´s Geld wirklich für nichts anderes ausgegeben wird. Auch für gebrauchte Sachen kann man sich Qittungen ausstellen lassen, die werden auch genommen!

Möglichkeiten gibt es auf jeden Fall, ich hatte bei Nr. drei auch erst Bedenken, aber nun bin ich froh das die Kleine Maus da ist und finanziell klappt auch alles bestens.

LG

Beitrag von marion2 03.02.11 - 12:57 Uhr

"es gibt doch mit sicherheit vom staat irgendwelche unterstützungen"

Am Anfang in Form einer Erstausstattung und danach Kindergeld. Gegebenenfalls Wohngeld und Kinderzuschlag.

Ob das reicht, muss deine Freundin entscheiden.

Gruß Marion

Beitrag von cunababy 03.02.11 - 13:00 Uhr

Hm, auch wenn gleich Steine fliegen, aber ich möchte ihr Kind nicht mit meinen Steuern bezahlen. Wenn ich immer höre dass alles fragen, ob es für dieses oder jenes Unterstützung gibt... mag ja im Ernstfall wirklich gut sein, aber wie weit sollen die Steuern noch steigen.

Ich meine, wenn das 3. Kind den Rahmen finanziell so sprengt, dann wusste Sie das doch vorher. Da frage ich mich dann ehrlich gesagt, warum Sie sich nicht hat sterilisiern lassen oder gescheit verhütet. Bevor der nächste Einwand kommt: Pille und Kondom sind fast zu 100 % sicher bei korrekter Anwendung. Es gibt also bei weitem nicht so viele Pillen und Pannenkinder, wie die Leute immer schreiben. Meistens ist es unsachgemäße Anwendung und schlamperei.

Ob es tatsächlich eine Unterstützung gibt, dass weiß ich nicht. Nun da das kind schon in den Brunnen gefallen ist wird sie damit irgendwie zurecht kommen müssen.

VG Cunababy

Beitrag von oekomami 03.02.11 - 13:04 Uhr

Hallo,

aber nur zu fast 100 %.

Nur mal ein Beispiel. Unser großer hat eine Krankheit die nur eins von 10.000 Kindern hat. Aber trotzdem trifft es jemanden.

Ich bin beim zweiten trotz Pille, Stillen und PCOS schwanger geworden. Und ich habe die Pille genau eingenommen.

Beitrag von cunababy 03.02.11 - 13:48 Uhr

Ja das ist mir schon klar, aber du musst auch zu geben, dass man es verstehen kann, wenn man es eben nicht mehr glaubt oder? Alleine deine Geschichte hört sich für mich schon sehr unglaubwürdig an. Aberdas ist meine persönliche Meinung und ich will dir damit jetzt auch nicht unterstellen, dass es nciht so ist.

Ich meine es gibt mittlerweile so viele angeblich ungeplante schwangerschaften und immer heist es, ich habe keine Ahnung wie das passieren konnte, ich hab ja verhütet. Und das kann nun mal bei der Masse ja nicht stimmen. Natürlich kann man nicht bei jedem sagen, bei dir stimmts oder du hast es selbst verbockt.

Aber wenn ich doch schon weiß, dass ein drittes Kind absolut den Rahmen sprengt, tut mir leid, aber dann muss ich meine Verhütung dingfest machen oder so bitter es ist alleien damit klar kommen. So sehe ich das nun mal. Wir zahlen immer mehr Steuern und Kassenbeiträge etc. Ich schuffte und schuffte wie viele andere und trotzdem bezahlt mir keine eine künstliche Befruchtung voll, wenn ich aufgrund von KRANKHEIT nciht schwanger werden kann. Obwohl WKS bezahlt wird, wenn man sagt ich kann mir eine natürliche Geburt nicht vor stellen. Worauf ich hinaus will, ist, dass all die, die einzahlen nciht mitentscheiden können, die anderen aber immer sofort hier schreien, wenn sie knapp bei Kasse sind.

Mich nervt einfach nur, dass viele Leute sich überhaupt keine Kopf um so was machen. Weil irgend eine Hilfe wirds schon geben, der Staat lässt uns nicht hängen.

VG Cunababy

Beitrag von oekomami 03.02.11 - 14:26 Uhr

Hallo,

wenn du dich mal schlau machen würdest, wüßest du das ca. 12.000 Frauen trotz richitger Anwendung der Pille jedes Jahr schwanger

Sogar die Steri ist nicht nicht 100 %.

Aber schön das du mir nicht glaubst

Beitrag von cunababy 03.02.11 - 14:53 Uhr

Ich sagte nicht, dass ich dir nicht glaube, sondern dass es sich doch sehr unwahrscheinlich anhört. Das wiederum bedeutet eben nicht, das es nicht stimmen muss.

ja genau und diese 12.000 tummeln sich dann zufällig hier bei Urbia im ungewollt schwanger forum =) ist klar.

Das Problem ist, dass die Pille zu etwa 99,87 sicher ist. aber prozentual gefühlt wesentich mehr Leute behaupten trotz richtiger Anwendung schwanger geworden zu sein. Und natürlich war immer die Pille schuld =)

VG Cunababy

Beitrag von oekomami 03.02.11 - 14:57 Uhr

Hallo,

ich finde so viele sind es hier überhaupt nicht, einige schon, aber auch alle anderen Verhütungen sind nicht 100 % sicher.

Beitrag von gh1954 03.02.11 - 17:49 Uhr

>>>wenn du dich mal schlau machen würdest, wüßest du das ca. 12.000 Frauen trotz richitger Anwendung der Pille jedes Jahr schwanger <<<

Und ich habe dn Endruck, die sind alle bei urbia.

Beitrag von nele27 03.02.11 - 15:06 Uhr

***Ich schuffte und schuffte wie viele andere und trotzdem bezahlt mir keine eine künstliche Befruchtung voll, wenn ich aufgrund von KRANKHEIT nciht schwanger werden kann. ***

Ich glaub das ist der Grund für Deinen Ärger bzw. dass die besagte Schwangere jetzt "einfach so" das Kind kriegen kann und dabei noch unterstützt wird. Hört sich etwas nach Neid an...

Aber so ist das in einem Sozialstaat - für bedürftige wird gezahlt. Und wenn sie nichts bekommt, heißt das ja trotzdem nicht, dass Du was kriegst...

Nicht bös gemeint!

LG, Nele

Beitrag von marion2 03.02.11 - 15:44 Uhr

"und trotzdem bezahlt mir keine eine künstliche Befruchtung voll, wenn ich aufgrund von KRANKHEIT nciht schwanger werden kann"

Hätteste halt gescheiter auf deine Gesundheit achten müssen!

Klingt hart? Nicht härter als dein Kommentar.

Beitrag von biene81 03.02.11 - 18:47 Uhr

Wieso, hat sie ihre Krankheit selbst verschuldet?

Beitrag von marion2 03.02.11 - 20:20 Uhr

Ist in diesem Zusammenhang nicht relevant!

Beitrag von biene81 03.02.11 - 20:20 Uhr

Ist total relavant wenn Du so eine Aussage machst.

Beitrag von marion2 03.02.11 - 20:21 Uhr

Nicht, wenn sie der Freundin der TE die "Schuld" an einer Schwangerschaft gibt.

Beitrag von biene81 03.02.11 - 21:02 Uhr

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Jemandem vorzuwerfen, er sei selbst schuld an dem Zustand nicht ohne Hilfe schwanger werden zu koennen ist erbaermlich, aber nun gut. Ist bei Dir jetzt auch nicht unueblich.

Beitrag von kleine1102 03.02.11 - 22:57 Uhr

Ganz Deiner Meinung!

Es ist eine "Sache", es ungeplant und ungewollt auf eine #schwangerschaft ankommen zu lassen, wenn ich genau weiss, dass ich problemlos und schnell #schwanger werden kann. Wenn man nicht angemessen verhütet (und selbst dann, weil "angemessene Verhütung" sehr relativ ist!), trägt man selbstverständlich die Verantwortung für die Konsequenzen und entsprechend für das Kind!

"Umgekehrt" hat man selbst es leider nicht immer "in der Hand", wenn man nicht ohne Weiteres #schwanger werden kann. Nicht jede Frau, die z.B. PCOS hat, ist automatisch übergewichtig o.ä. .

Viele Grüße #blume,

Kathrin

Beitrag von marion2 04.02.11 - 08:16 Uhr

Es ist mindestens genau so erbärmlich, jeder ungeplant schwangeren "Schuld" vorzuwerfen. Insbesondere dann, wenn sie eine Abtreibung über sich ergehen lassen muss.

Beitrag von biene81 04.02.11 - 08:31 Uhr

Sie muss keine Abtreibung ueber sich ergehen lassen, das muss niemand in Deutschland.
Trotzdem ist es noch ein riesen Unterschied. Ich finde auch nicht ok was die Dame von sich gegeben hat, jedenfalls nicht alles. Aber ich bin mir zu schade um mich auf dieses Niveau herabzulassen. Du Dir offensichtlich nicht.

Beitrag von windsbraut69 04.02.11 - 11:00 Uhr

Doch, klar.
Die Freundin ist sicher nicht unbefleckt schwanger geworden, oder?

Wie war das noch, nicht alles, was hinkt, ist auch ein Vergleich?

Beitrag von marion2 05.02.11 - 17:32 Uhr

Wer garantiert dir, dass mit der Gesundheit nicht genau so unbedarft umgegangen wurde wie mit der Verhütung?

Keiner!