Das macht Mut...

Archiv des urbia-Forums Frühes Ende.

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Forum: Frühes Ende

Manche Schwangerschaft geht leider vorzeitig zu Ende. Es kann helfen, sich hier mit anderen über das Erlebte auszutauschen; aber auch Fragen zu medizinischen Themen sind willkommen. Hilfreich können auch diese urbia-Artikel sein: Fehlgeburt und Sternenkinder.

Beitrag von evengeline87 03.02.11 - 12:35 Uhr

Ich bin mal in diesem Bereich des Forums ganz nach hinten gegangen..

"Frühes Ende" gibt es seit 2007.. ich habe mir die ersten 4 Seiten angeschaut und all die Sternchenmamis die dort geschrieben hatten..

Auf den ersten 4 Seiten hatten damals 104 Sternchenmamis geschrieben..

90 von ihnen haben mittlerweile alle mindestens ein gesundes Kind... zum teil sogar mehrere...

14 haben keine Angaben in ihrer VK gemacht oder das Profil wurde gelöscht..


Das macht mir unglaublich viel Mut dass auch wir es schaffen werden... es gibt immer ein Happy End... Und auch für uns wird es ein Happy End geben...

Meine 2. FG ist jetzt über eine Woche her und langsam finde ich in den Alltag zurück... ich kann einfach nicht mehr weinen...

Ich werde meine Sternchen niemals vergessen.. und ich werde nicht aufgeben... im chinesischen Kalender hat seit gestern das Jahr des Hasen begonnen... der Hase steht für Familie und Zusammenhalt und ist ein hervorragendes Jahr für Familienzuwachs und Kinderwunsch..

Ich weiß wir werden es schaffen!!

Fühlt euch alle #liebdrueck

Beitrag von josy1984 03.02.11 - 12:40 Uhr

Hi,

das war eine sehr gute Idee von Dir: Du hast mir damit auch wieder Mut gemacht, Danke #liebdrueck ! ! ! Manchmal denkt man, dass es einfach nie wieder klappen wird, aber wenn man dann sowas liest, dann weiß man, dass das nicht stimmt und das man vor allem nicht alleine ist!!!
Auch das mit dem Jahr der Hasen finde ich motivierend!

LG
Josy mit #stern ganz fest im #herzlich (6. SSW, ELSS)

Beitrag von sanny18877 03.02.11 - 12:45 Uhr

Danke für Deinen Beitrag.

Ich bin auch öfters seit meiner FG am 24.01. im Forum unterwegs und lese alte Beiträge. Ich finde auch, dass es einem hilft nicht aufzugeben. Es gibt wirklich viele Frauen die nach einer FG wieder ss waren und geblieben sind. Es tröstet einen wirklich.

LG Sandra

Beitrag von sternenmami 03.02.11 - 12:47 Uhr

hallo,
das baut wirklich ein bisschen auf.#liebdrueck das mit dem chinesischen kalender finde ich auch gut, wir haben einen in unserer küche hängen und mein mann ist vom chinesischen sternzeichen her auch noch hase:-D und in meinem horoskop und auch in dem meines verlobten steht drin, dass es dieses jahr noch nachwuchs geben wird. na dann kann ja nichts mehr schief gehen.;-) einige mögen das vielleicht für quatsch halten, aber es tut einfach gut daran zu glauben bzw sich ein bisschen an diesen gedanken fest zu klammern. das positive denken vergräbt man manchmal etwas weit nach hinten... weil die trauer und die angst einfach zu stark ist. danke dass du uns daran erinnerst dass es nicht nur schlechte seiten im leben sondern auch schöne gibt!#liebdrueck

glg #sternmami mit gabriel(33ssw,22.06.2010) und stella(10ssw,25.10.2010) ganz fest im #herzlich

Beitrag von evengeline87 03.02.11 - 12:53 Uhr

Ich bin vom Chinesischen Sternzeichen auch Hase... da kann ja nichts mehr schief gehen...

Sicher halten das viele für Quatsch aber schlimmer kann es ja nicht werden... Ich fand auch Feng Shui immer quatsch... aber trotzdem habe ich mir nun die Zeit genommen unsere Wohnung danach umzuräumen und die Ecke die für Kinder steht ganz besonders schön einzurichten...

Vorher hatte ich da getroknete Zweige stehen (hübsch aber meine Ma hatte recht lebendig sind die nicht) und ein doch ehr dunkeles Bild hängen... Das habe ich weggeräumt... statt dessen steht da jetzt ein frischer Strauß Tulpen ein Schnuller den wir schon hatten und ein Bild auf dem eine Giraffe ihr neugeborenes Baby küsst...

Ich weiß nicht ob es was bringt aber schlimmer kann es nicht mehr werden... also probier ich es einfach aus...

Wir dürfen nicht aufgeben... das hätten unsere Sternchen auch nicht gewollt...

Beitrag von sternenmami 03.02.11 - 13:01 Uhr

oh das hört sich ja wunderschön an was du da in der "kinderecke" gemacht hast. ich bin auch der meinung probieren geht über studieren...;-) es kann nur noch besser werden!

glg #winke

Beitrag von rainbowbrite81 03.02.11 - 13:02 Uhr

Hallo ihr Lieben

Darf ich euch auch ein bißchen Mut machen?

Ich hatte im Mai 2007 meine erste Fehlgeburt, einen Missed Abort in der 11 SSW.

Meine zweite Fehlgeburt war dann im September 2008 in der 6 SSW.

Bei beiden Fehlgeburten musste eine Ausschabung gemacht werden.
Das dritte Mal schwanger wurde ich Ende Februar 2009. Nach 9 Monaten voller Angst und voller Freude erblickte unsere Tochter Emily am 13. November das Licht der Welt. Kerngsund und alles dran.

Ich weiß, daß ihr alle harte Zeiten durgemacht habt aber bitte gebt den Mut nicht auf denn am Ende wartet das schönste Geschenk auf euch.
Ich wünsche euch allen von Herzen alles Gute und weiß, daß auch ihr bald ein gesundes, kleines Bündel Leben im Arm halten werdet.

Fühlt euch umarmt#liebdrueck

rainbow mit Emily die munter durchs Haus flitzt#verliebt

Beitrag von mimi2606 03.02.11 - 13:14 Uhr

Hey,

ja Mut macht einem das schon, aber ich hab Angst, dass ich in meiner 2 SS so viel Angst habe, dass es vielleicht dadurch passiert. Es ist doch schrecklich 9 Monate mit Angst zu Leben oder?

LG Miri mit 2#stern ganz dolle tief im #herzlich

Beitrag von rainbowbrite81 03.02.11 - 13:32 Uhr

Die Ängste waren in den ersten drei Monaten am schlimmsten.

Ich habe Utrogest bekommen und durfte den Rest der Schwangerschaft auch nicht mehr arbeiten. Dadurch hat man leider nur noch mehr Zeit zum Grübeln...#augen

Je weiter die Schwangerschaft vorangeschritten ist , umso mehr baute sich die Angst ab.
Klar, wenn man so Vorgeschichten hat wie wir wird da immer ein bißchen die Frage sein ob alles gut geht.
Aber wenn ich das geschafft hab dann kannst du das auch, denn ich bin schon ein seehhhr ängstlicher Typ.
Und wenn du so weit seit bist genieße jeden Tag deiner Schwangerschaft und horche nicht zu oft in dich rein (ich weiß, leichter gesagt als getan...:-))
Mein Frauenarzt hat zu mir gesagt:" Wenn das Kind sitzt, dann sitzt es, da werden weder Angst noch negative Gedanken zu einer weiteren Fehlgeburt führen." Und du siehst er hatte Recht.

Alles nimmt seinen Weg

Alles Liebe wünsch ich dir#herzlich

Beitrag von evengeline87 03.02.11 - 13:16 Uhr

Dann war es bei dir genau umgekehrt..

Ich hatte Anfang Sept 2010 eine FG in der 6. SSW und im Januar 2011 eine MA mit AS in der 11. SSW..

Da hab ich Hoffnung dass das nächste Mal alles gut wird..

Beitrag von rainbowbrite81 03.02.11 - 13:38 Uhr

Das wird es #herzlich

Alles erdenklich Gute für dich #liebdrueck

Beitrag von anja570 03.02.11 - 13:38 Uhr

Hallo

mich hat es 2007 erstmalig hierher verschlagen, in dem Jahr hatte ich 2 FG. Mir fiel damals gar nicht auf, dass es das "Frühe Ende" erst seit 07 gibt. Ich war einfach nur froh und dankbar mich mit Betroffenen austauschen zu können.

2009 bekam ich dann nochmal einen gesunden Sohn. Da er ein Nachzügler ist, wollten wir gern noch ein Geschwisterchen zum spielen für ihn.

2010 folgten dann wieder 2 FG, seitdem bin ich wieder oft hier unterwegs, auch dazwischen zog es mich immer wieder mal her. Es tut einfach gut zu lesen wie vielen anderen es genauso geht, als Mehrfachbetroffene kann man Erstbetroffenen Tipps geben.

Noch geben wir nicht auf und haben noch Hoffnung, ich hoffe sehr es nicht nochmal erleben zu müssen.

LG
Anja

Beitrag von stefanielena 03.02.11 - 14:49 Uhr

Für die "normalen" Frauen macht das ganz sicher Mut, aber die, die wie ich leider auf natürlichem nicht schwanger werden können, müssen sich eben leider manchmal damit abfinden, dass sie nie eine Mama sein werden.

Nach 6 jahren und 9 künstlichen Befruchtungen stehe ich zb am Ende des Weges...

Beitrag von wertvoll 03.02.11 - 15:35 Uhr

#pro

Danke für diese Anmerkung. Denn ich denke auch, es wird für viele hier noch ein gutes Ende geben, aber leider nicht für alle! #heul

wertvoll

Beitrag von hannah.25 03.02.11 - 16:04 Uhr

Ich find deine Aussage auch ganz wichtig. Denn ich denke auch, dass man nicht ALLEN hier Mutmachen kann, weil eben nicht alle einen normalen Weg können und doch die Gesundheit einen Strich durch die Rechnung macht.

Dir wünsch ich vor allem Ganz viel Kraft, alles, alles Gute und viel Halt, dass du dieses Schicksal tragen kannst! #liebdrueck

Liebe Grüße
Hannah mit #stern Niklas und #stern Sarah fest im Herzen und Per ganz fest im Arm

Beitrag von hannah.25 03.02.11 - 16:02 Uhr

Hallo,

ich find dein Posting echt schön, da es doch einigen hier Mut geben wird.
Es gibt viel mehr Sternenkinder und Sternenmamas, als man denkt. Leider.
Mich macht es traurig, wenn ich lese, was manche alles durchmachen müssen und wieviele ihre Kinder hergeben müssen.

Vielleicht kann ich aber ein bisschen mit meiner Geschichte mutmachen. Ich war letztes jahr hier sehr viel und ausführlich unterwegs. hab ganz viel trost und zuspruch gefunden und gemerkt, dass wir nicht allein sind. und das tat und tut auch noch immer sehr gut.

nur kurz zu meiner geschichte.
alles begann im jänner 2006, als ich bei einer untersuchung bei der fä festgestellt wurde, dass ich in der 12. woche schwanger war. total ungeplant und umso größer war der schock.
nach vielen gesprächen und einem wahrlich berührenden us war mir klar, dass wir das baby bekommen. mein freund war damals von anfang für das baby...
also wurde unsere freude umso größer und wuchs mit jeder woche.
der nächste schock folgte in der 22. ssw im märz 2006. meine fä meinte, dass unser sohn nicht mehr lebt. und ich hatte nichts gemerkt.
ich hab mir deswegen immer wieder vorwürfe gemacht. normal sollte man es doch spüren, wenn sich das baby nicht mehr bewegt. aber in der 22. ssw waren die bewegungen nie extrem stark und so hatte ich mich nicht gewundert.
wir haben unseren sohn niklas auf natürlichem weg zur welt gebracht. damals war es ein ding der unmöglichkeit, als mir die ärzte dies mitteilten. heute weiß ich, dass ich die natürliche geburt für die psyche gebraucht habe, um von unserem sohn loszulassen und zu verstehen, dass er geboren wurde...
wir haben eine wundervolle stunde mit ihm verbringen dürfen, haben uns verabschiedet. es war sehr wichtig für uns, auch wenn die angst vor dem anblick des toten körper sehr groß war. er sah aus wie ein engel, der einfach nur schlief.

nach der stillen geburt wurde ich eingehend untersucht, da bei der obduktion rauskam, dass niklas stark unterversorgt wurde. er war erst wenige stunden tot. grund war eine verkalkte plazenta. und dabei habe ich mich stets gesund ernährt, nie geraucht. bei einer umfassenden untersuchung aller meiner werte wurde dann faktor 5 festgestellt, eine gerinnungsstörung. ich wurde aufgeklärt, dass ich bei einem neuerlichen kiwu ass100 nehmen sollte zur blutverdünnung und in der ss wohl heparin spritzen sollte. damals war ein gedanken an eine erneute ss sehr weit weg, die trauer über niklas' tod zu groß.

aber wir haben nach bereits drei monaten festgestellt, was uns wirklich im leben fehlt und haben uns entschlossen, dieses mal geplant ein baby zu bekommen. wir haben uns an den rat der fä gehalten, ich hab ass100 genommen.
lange hat der positive test nicht auf sich warten lassen. im 2.üz sind wir schwanger geworden.
die freude war zunächst groß, doch dann kamen bei mir sofort die ängste durch. unterstützung bekam ich von meinem freund und seinen eltern. meine mama war hingegen keine hilfe. ihre reaktion auf die ss: jetzt geht der mist schon wieder los...
bei jedem fä besuch hatte ich angst, dass sie wieder sagt, dass das baby nicht mehr lebt. so hab ich mich von woche zu woche von termin zu termin gezittert, habe viel geweint, weil ich angst hatte, das baby wieder zu verlieren und dennoch haben wir uns gefreut und die glücksmomente wie us oder tritte extrem genossen.

als ich in die 23.ssw kam, war ich sehr erleichtert, dachte, dass jetzt nichts mehr kommen kann. ich habe heparin gespritzt, hab mich an die verordnete ruhe gehalten, unsere bauchmaus hatte sich gut entwickelt, lag zwar etwas hinter her, aber es war nicht besorgniserregend.
und dann kam der tag im jänner 2007 in der 27.ssw, der uns erneut aus der bahn geworfen hat. ich hatte einen blasensprung, merkte das knacken im bauch und schon ronn mir das wasser die beine runter. wir sind sofort in die klinik mit der rettung. ich hab gleich wehen bekommen und zwar wirkliche geburtswehen. der mumu war auch schon offen. die ärzte meinten, man kann die geburt nicht aufhalten. ich wurde schnell in den not-op geschoben und sarah kam per ks auf die welt.
ich habe selbst viel zeit gebraucht, um zu realisieren dass die ss vorbei ist, dass unser kind auf der welt ist. ich durfte erst am 3. tag zu ihr, weil ich vorher selbst nicht gesundheitlich in der lage war. ich hatte angst vor ihrem anblick. doch diese war wie weggeblasen, als ich sie sah. sie war winzig,war ihrer ssw 3 wochen zurück und dennoch war sie so perfekt.
sie hat so großartig gekämpft und auch wenn die tage bei ihr sehr anstrengend und nervlich an der grenze waren, möchte ich die zeit nie mit ihr missen.
leider hat sie nach 4 wochen eine infektion bekommen und sich eine lungenentzündung zugezogen. sie ist an nieren- und herzversagen gestorben. an diesem tag ist auch meine welt zusammen gebrochen.

ich danach in ein tiefes loch gefallen, hab mich in meine arbeit geflüchtet, was auch kein weg ist und letztendlich bin ich an schweren depressionen erkrankt. dank meines mannes bin ich da aber wieder heraus gekommen. ich hab eine therapie angefangen, die ich bis heute noch fortsetze und vor allem in meiner schwangerschaft letztes jahr sehr gebraucht habe.
denn wir haben nach 3 jahren wieder einen versuch gewagt. die schwangerschaft war ganz sicher alles andere als leicht - körperlich und psychisch.
Im Mai habe ich positiv getestet. Eigentlich sollten es Zwillinge werden, leider wollte eines der beiden nicht bleiben. Letztendlich sehe ich es als besser so an. Dei Schwangerschaft wäre noch komplizierter geworden.
Anscheinend sollten wir damit eh auf die harte Probe gestellt werden. Neben der Fehlgeburt mit dem Zwilling musste ich noch 16 Wochen insgesamt im Krankenhaus verbringen. Ich hatte von Frühwehen über GBMHverkürzung zu einer Blinddarm-OP alles, was man so haben kann.
Aber dank meines Mannes hab ich das alles gut geschafft. Er hat mich immer besucht, mich nie allein gelassen und vor allem immer an uns beide geglaubt.

Bei 30+2 musste letztendlich unser Sohn geholt werden, da es körperlich nicht mehr ging. Ich hab einen Eierstock und einen Eileiter entfernt bekommen, die beide komplett entzündet waren.
Per musste 4 Wochen im KH bleiben, musste aufgepäppelt werden und hatte ein paar kleine Startschwierigkeiten. Aber es geht ihm sehr gut, er entwickelt sich prima dank KG. Und vor allem gibt er uns ganz viel Lebensfreude wieder. Heute mit fast 13 Wochen wiegt er fast 4000g (Geburt 2170g), greift nach seiner Rassel oder seinem Greifling, lacht uns an, schläft ganz viel, weint sehr wenig und entschädigt für Vieles.
Und auch wenn er uns jeden Tag vorlebt, was wir schon lange mit unseren beiden Erstgeborenen haben hätten können und auch vermissen und dadurch die Trauer jeden Tag sehr präsent ist, bin ich froh, diesen Schritt noch einmal gegangen zu sein. Er ist ein absoluter Sonnenschein und das ganze Kämpfen hat sich mehr gelohnt.
Natürlich tut es weh, dass Niklas und Sarah ihren Bruder hier nie kennen lernen werden und er sie auch nicht. Es tut weh, dass nicht 3 sondern nur 1 Kind im Haus ist und es gibt keinen Tag, wo ich nicht traurig bin und an die beiden denke und sie vermisse. Sie sind fest in meinem Herzen drinnen und werden es auch immer bleiben.
Gerade in diesen Wochen sind wieder alle Gedenktage geballt aufeinander und es ist schwierig mit der Trauer und der Sehnsucht umzugehen, zumal viele denken, es wäre jetzt alles gut für uns, wo wir doch unser Baby bei uns haben.
Aber es ist doch erträglicher mit Per geworden und vor allem hat man wieder ein richtiges Ziel und einen richtigen Grund vor Augen. Ich bin sehr dankbar, dass er bei uns ist. Wir wissen, dass er unser kleines Wunder ist und es alles andere als selbstverständlich ist, ein gesundes und munteres Kind haben zu dürfen.

Und ich kann an der Stelle auch nur betonen, wie wichtig mein Mann in all den Jahren war und noch immer er ist. Er ist der absolute Fels in meiner Brandung, mein Ein und Alles und mein großer Halt. Ohne ihn wäre ich sicher nicht mehr hier.

Ich wünsch euch, dass ihr dieses Glück von einem eigenen Baby auch einmal erleben dürft und dass eure Wünsche in Erfüllung gehen.
Und ich wünsch euch viel Kraft, Halt und Verständnis.
Ich weiß, dass all unsere Sternenkinder auf uns schauen und stolz auf uns sind!!

#kerze für alle Sternenkinder

Liebe Grüße
Hannah mit #stern Niklas und #stern Sarah fest im Herzen und Per ganz fest im Arm (*05.01.2010)

PS: Sorry, dass es doch so lang geworden ist.

Beitrag von sanny18877 03.02.11 - 16:11 Uhr

Oh man Hannah, das tut mir alles sooo wahnsinnig leid was Du alles durchmachen musstest!

Da ist ja meine FG in der 5. SSW gar nichts dagegen. Das wollte ich nur eben sagen.

Beitrag von hannah.25 04.02.11 - 07:23 Uhr

Hallo,

ich find deine FG auch schon schlimm. Und ich denke, man sollte nie Schicksale miteinander vergleichen.
Der eine kann mehr tragen als der andere und ich denke, es ist immer schlimm, ein Kind zu verlieren.
Ich hab nicht nur traurige Zeiten, die ich mit meinen Sternenkindern verbinde. Sondern ich fühle auch Dankbarkeit, dass ich sie kennen lernen durfte, Sarah sogar 4 Wochen bei mir haben dufte. Das sind Dinge, die nicht alle Sternenmamis erleben dürfen, so wie du.

Ich wünsch dir weiterhin viel Kraft und alles Gute!

Liebe Grüße
Hannah mit #stern Niklas und #stern Sarah fest im Herzen und Per ganz fest im Arm

Beitrag von evengeline87 03.02.11 - 16:19 Uhr

Danke für deinen Beitrag!

Es ist wirklich ganz schlimm was dir passiert bist und ich freue mich dass du nun endlich deinen Schatz in den Armen halten kannst!!

Man darf nicht aufgeben und du bist wirklich ein gutes Beispiel dafür!

Natürlich dürfen wir auch nicht vergessen dass es bei manchen nicht ganz einfach ist ss zu werden und es diese Sternchenmamis wirklich nicht leicht haben.. aber ich wünsche euch alles Glück dieser Welt dass ihr es vielleicht doch noch erleben dürft auch wenn es unmöglich schein!

#liebdrueck

Beitrag von hannah.25 04.02.11 - 07:27 Uhr

Hallo Evengeline,

so lange man einen Weg sieht, sollte man auf keinen Fall aufgeben. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich oftmals, wenn ich lese, was einige durchmachen, verstehen kann, dass man aufgeben möchte und manches Schicksal doch zu viel ist.
Wir sind auf jeden sehr, sehr dankbar und glücklich, dass wir unseren kleinen Kämpfer haben dürfen. Es ist alles andere als selbstverständlich.

Ich werd die Mamis, die nie ein eigenes Baby haben können und bei denen die Gesundheit noch einen großen Riegel davor geschoben hat, vergessen. Ich hab hier letztens mal gelesen, dass jemand meinte, man muss das Schicksal auch von dieser Seite betrachten. Es ist nämlich auch schon ein Glück, dass wir unsere Sternenkinder einen kurzen Augenblick bei uns haben durften. So sehe ich auch viele Zeiten der Dankbarkeit und des Glückes mit meinen Sternenkindern. Es waren ja nicht nur traurige Zeiten. Sondern ich hab auch gute Erinnerungen und dafür bin ich genauso dankbar, dass ich diese Momente haben durfte, denn viele Frauen dürfen nicht einmal das erleben. Auch wenn man natürlich nicht sagen kann, welches Schicksal nun schlimmer ist. Das möchte ich nicht vergleichen.
Und diesen Frauen wünsch ich einfach alle Kraft der Welt und dass sie vielleicht ihr Wunschbaby auf einem anderen Weg bekommen dürfen / können.

#liebdrueck

Beitrag von sternenmami 03.02.11 - 19:43 Uhr

wow und ich dachte wir wären schon schlimm dran... aber euch hat das schicksal ja wirklich noch schlimmer mitgespielt als uns.:-( ich muss gleich heulen#heul das tut mir so so so sehr leid für euch was ihr schon alles durchmachen musstet und dass ihr eure engel auch zu den sternen reisen lassen musstet. ich habe selber zwei engelskinder und bin deshalb sehr froh zu hören dass es ja letztendlich doch bei euch geklappt hat und ihr euren sonnenschein nun lächelnd in den armen halten dürft. einerseits macht mir dein beitrag schon mut, aber andererseits macht er mich auch sehr traurig, weil ich immer wieder an die erlebnisse mit meinen sternenkindern zurück denken muss und schon ziemliche angst habe, dass wir das ganze nochmal durchstehen müssen, da ich eine SDüberfunktion habe und einfach tierische angst dass diese uns in der nächsten ss wieder zum verhängnis wird...#zitter ich wünsche dir nur das beste für die nächste zeit und alles glück der welt!!! eine #kerze für unsere #sternchen.

glg #sternmami mit engelchen gabriel (33ssw, 22.06.2010) und sternchen stella (10ssw, 25.10.2010) ganz fest im #herzlich

Beitrag von hannah.25 04.02.11 - 07:59 Uhr

Hallo Sternenmami,

es tut mir sehr, sehr leid, was du durchmachen musstest. Ich denke nicht, dass man Schicksale miteinander vergleichen kann. Und das soll man auch gar nicht.
Ich hab mein Schicksal und unsere Geschichte vor allem zum Mutmachen hingeschrieben. Gerade Frauen wie dir möchte ich Mutmachen. Ich hab eine Gerinnungsstörung. Niemand konnte uns sagen, ob wir je ein gesundes und munteres Baby bekommen könnten. Und ich möchte einfach zeigen, dass es eben diese kleinen Wunder gibt und dass es immer eine Chance zum Hoffen geben wird.
Ich bin mir ganz sicher, dass dein FA alles mögliche tun wird, damit deine SDÜberfunktion nicht zum Verhängnis wird. Und wenn ich sehe, dass du mit Gabriel in die 33.ssw gekommen bist, ist das eh schon viel weiter, als ich es jemals in allen 3 Schwangerschaften war. Ich hoffe, dass du da positiv denken kannst.
Auf jeden Fall wünsch ich dir ganz viel kraft für euren weiteren Lebensweg, für eine neue SS und dass sich euer Traum erfüllen kann. Ich wollte aber auch zeigen, auch wenn wir unser Wunschbaby bei uns haben, sind unsere Sterne nicht vergessen und werden es auch nie sein. Und auch wenn ich unseren Zwillingsstern nicht mit angebe, so ist er unvergessen, wenn auchgleich er eine andere Bedeutung hat als Niklas und Sarah.
Leider wird es das Risiko, noch einmal alles durchleben zu müssen, immer geben. Diesem Risiko mussten wir uns auch stellen (müssten wir uns in einer neuen SS auch stellen, machen wir aber nicht mehr, da unser Per einfach die beste Kindheit verdient hat und nicht wochenlang auf Mama verzichten soll oder gar Trauer mitbekommen soll). Ich glaube, da wird man nicht drum herum kommen, leider. Aber ich hoffe, dass ihr für den Mut belohnt werdet und ich hoffe, dass du dann vielleicht auch psychologische Hilfe bekommen kannst. Das war für mich auch sehr wichtig.

Ich wünsch dir alles, alles Gute, ganz viel Kraft und Halt und dass euer Wunsch sich erfüllen darf! #liebdrueck

Liebe Grüße
Hannah mit #stern Niklas und #stern Sarah fest im Herzen und Per ganz fest im Arm

Beitrag von babybauch2011 03.02.11 - 16:41 Uhr

dann wird 2011 UNSER ALLER jahr

lg

Beitrag von wertvoll 03.02.11 - 18:15 Uhr

#kratz

Beitrag von haseundmaus 03.02.11 - 21:00 Uhr

Hallo!

Ja, das war eine gute Idee, da mal nachzuschauen! Dein Beitrag wird für viele sicher hilfreich sein, das macht wirklich Mut. #pro

Und ich reih mich dazu auch gern in die Reihe der guten Beispiele ein. :-)

Manja mit Lisa Marie #verliebt *18.09.2009 und Jana & Talina #herzlich#herzlich still geboren am 8.06.2007 in der 25. Woche