Verdacht Farbenblind. Was tun?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von anjaundpatrick 03.02.11 - 12:39 Uhr

Hallo,

wir haben den Verdacht, dass unsere 2 Jährige Tochter farbenblind ist.
Was sollen wir tun?

Kinderarzt oder direkt zum Augenarzt?

ANJA

Beitrag von muckel1204 03.02.11 - 12:42 Uhr

Und wie äußert sich das bei ihr?
Mein Großer hatte nur Probleme mit blau und grün, da diese Farben sich temporär aber sehr ähnlich sind, werden sie oft verwechselt. Außerdem verwechselte er oft rot und grün, was bei meiner Schwiegermutter oft Schnappatmung auslöste. Fragte man ihn aber gezielt und ohne lange Umschweife nach einer Farbe benannte er diese korrekt.
Ich wüsste nicht wie ich bei meinem 2 jährigen schon feststellen könnte, ob er Farbenblind ist.

LG

Beitrag von anjaundpatrick 03.02.11 - 12:45 Uhr

Hallo,

es fällt auf, da sie ansonsten schon sehr weit entwickelt ist mit z.B. Sprechen oder auch Puzzle machen, dass sie bei Farben Probleme hat.

Wenn man sie z.B. bei einem Spiel fragt, was das für eine Farbe ist, dann sagt sie immer erst gelb, dann rot. Man merkt halt, dass sie keine Ahnung hat.

Auch wenn man mit ihr Farben übt und sagt, dass ist blau, dass ist grün... und dann kurz Zeit später fragt, dann geht es nicht.

Ich meine ist ja keine dramatische Krankheit, aber wäre ja trotzdem gut zu wissen, oder?

ANJA

Beitrag von sophiasw 03.02.11 - 12:59 Uhr

Hallo,

also nach Farbenblind hört sich das nicht an. Sie scheint halt in dem Punkt noch nicht so weit zu sein. Mein kleiner Mann kann es auch erst seit kurzem. Er ist jetz 2,5 Jahre alt.

Ich kenne Kinder die brauchen dafür relativ lange. Ich glaube vor 3 oder 4 Jahren muß man sich da keine Sorgen machen. Die Interessen der Kinder sind auch sehr unterschiedlich.

Ist Farbenblindheit nicht eh etwas das eher bei Männern auftritt und nur immer 2 Farben betrifft?

Viele Grüße
Sophia

Beitrag von muckel1204 03.02.11 - 13:03 Uhr

Sie ist zwei, das ist schon ok so und bei meinen Kinder ist bzw. war es nicht anders. Mach dir nicht so viele Sorgen. Mein Kleiner ist 2 und er kann auch noch nicht wirklich die Farben, kann aber bis 10 zählen und spricht wie ein Großer.
Das wird schon, wenn sie es in 1,5 Jahren nicht kann, dann würde ich langsam anfangen mir Gedanken zu machen, aber vorher?

LG

Beitrag von taricha 03.02.11 - 12:44 Uhr

Hallo,

wieso glaubt ihr das? Gibt es da eine erbliche Vorbelastung in der Familie?

LG
taricha

Beitrag von nina1609 03.02.11 - 12:51 Uhr

OK, Gegenfrage: Wieso muss ein zweijähriges Kind bereits Farben erkennen?
Du sagst sie ist in allem schon soweit, dann ist es doch überhaupt nicht schlimm, dass sie noch keine Farben benennen kann...

Lg Nina

Beitrag von schullek 03.02.11 - 12:59 Uhr

hier mal eine tabelle zur sog. Farbenblindheit und wie sie veerbt wird.
http://de.wikipedia.org/wiki/Farbenblindheit#Vererbung

die allermeisten 'farbenblinden' haben dies veerbt bekommen und da läuft es in der familie. ihr müsstet also in der familie bereiots irgendwo fälle haben bzw. dann auch träger des gens. zur ausprägung kommt es aber nur in den oben in der tabelle beschriebenen fällen.

auch ist farbenblind ein landläufiger allgemeinbegriff. es gibt verschiedene ausprägungen. mein mann hat eine rot grün blindheit diagnostiziert und eine generelle farbschwäche. aber farbenblind ist er nicht. es gibt da so viele möglichkeiten udn testen kann es eh nur ein arzt.
aber zum praktischen beispiel: mein mann wusste bis zum führerschein nichts von seinen farbschwächen;-)
allerdings fällt es mir persönlich an mehreren kleinen dingen immer wieder auf.

lg

Beitrag von amadeus08 03.02.11 - 13:04 Uhr

.....aber wenn man mal so goo.....dann findet man eigentlich in der Literatur, dass Kinder das in dem Alter noch nicht kennen müssen!
Es soll irgendwann zwischen 2 3/4 und 4 Jahren sein.
Insofern ist sie noch viel zu klein.
Also erstmal abwarten!

Lg

Beitrag von line81 03.02.11 - 13:11 Uhr

Hi,

ich glaube kaum, dass deine Tachter Farbenblind ist. Sie hat es halt nur noch nicht gecheckt was was ist.

Mein Lütter ist 2J. 7M. und grundsätzlich ist bei ihm alles blau. Da kann ich ihn 30 mal vorbeten, dass das grün ist. Es dauert keine 10 Sek. dann ist das wieder vergessen.

Kann Deine Tochter denn farblich passende z.B. bei Quips Spielteile finden? Wenn Du alle bunten Teile mischt, nen gelbes raus nimmst und sagst, dass sie das gleiche nochmal rausholen soll???

LG Line

Beitrag von 03.05.03 03.02.11 - 13:22 Uhr

Hallo Anja,

wir hatten bei unserer Tochter auch den Verdacht. Sie konnte die Farben nicht benennen und hatte auch teilweise ein Problem, sie auseinander zu halten. Ich hatte das im Kindergarten angesprochen und die Erzieherin meinte, dass das Farbverständnis bis zum Ende des 5. Lebensjahres entwickelt sein sollte.

Letzte Woche (3,5 Jahre) stand im Geschäft ein Tisch mit 4 farblich unterschiedlichen Stühlen. Sie hat mir dann fehlerfrei die einzelnen Farben genannt.

Lass Dich also nicht verunsichern. Wahrscheinlich ist es einfach noch zu früh.

LG Kirsten

Beitrag von tammyli 03.02.11 - 13:56 Uhr

Hallo,

mal davon abgesehen das ich das für viel zu früh halte, kann das auch kein Augenarzt heilen. Bei bestimmten Formen gibt es wohl Korrekturgläser.

Mein Mann hat eine Rot-Grün-Schwäche. Die macht sich vor allem bemerkbar wenn diese Farben aufeinander treffen. Er sieht zum Beispiel keine reifen Kirschen am Baum ;-). Gut für mich.

Wenn es Dir keine Ruhe lässt, frage den Kinderarzt. Die haben da auch solche Tafeln wo die Kinder bei U-Untersuchungen Bilder erkennen müssen.

Alles Gute

Beitrag von xysunfloweryx 03.02.11 - 13:58 Uhr

Hallo,

a) AUGENARZT (wobei ich denke, dass er daran nichts ändern kann!)
b) Kids in dem Alter können die Farben oft noch gar nicht, wenn Du
rot/grün meinst, die verwechselt mein Kleiner auch oft und sein Freund
auch, denke nicht, dass die beiden zufäll. zeitgleich auch farbenblind sind.

Ich würde noch ein wenig abwarten!
Mach Dich nicht verrückt.

LG Sun und Mika 32 Monate

Beitrag von inajk 03.02.11 - 14:29 Uhr

Es ist ganz normaal dass auch bei fitten Kindern die Farben erst spaet kommen. Also wartet erstmal ruhig ab. Selbst wenn sie es waere, hat eine Diagnose ja keine dringenden Konsequenzen, also warum Aerzte und Krankenkassen mit einer Frage belasten die sich zu 95% in den naechsten Jahren von selbst klaeren wird?

LG
Ina