wie liefen eure Osteopath-termine ab ?

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Beitrag von eisteepeach 03.02.11 - 13:44 Uhr

würd mich mal interessieren, wir hatten grad besuch und ich fühl mcih leicht, naja, veräppelt
was hat er gemacht, wie lief es ab usw
legt mal los =)

Beitrag von maus0111 03.02.11 - 13:55 Uhr

Hallo,

also ich hab mich nach unserem Besuch auch veräppelt gefühlt. Es war eigentlich nur eine Art "Hände auflegen"...sorry, aber an Heilung durch Hände auflegen glaube ich nun echt nicht. Es hat auch überhaupt nicht geholfen...meinem Kleinen ging es danach genauso schlecht wie vorher.

Wir sollten nach ner Woche, wenns bis dahin nicht besser ist, zu nem 2. Termin hin. Aber das Geld (immerhin 75 EUR) habe ich mir dann lieber gespart!

Drücke dir die Daumen, dass es bei euch trozt Veräppelung geholfen hat ;-).

LG
maus0111 mit Alexander (13 Wochen)

Beitrag von deenchen 03.02.11 - 13:56 Uhr

Er wollte genaue Auskunft über Schwangerschaft und Geburt haben. Dann wurde das Kind überall abgetastet und an der Stelle der Blockaden längere Zeit "gedrückt". Für meine Tochter war das sehr unangenehm und hat die ganze Zeit geweint.

Warum fühlst du dich veräppelt???

Beitrag von mimia24 03.02.11 - 13:56 Uhr

Hallo,

wieso denn veräppelt??? Warum wart ihr denn? Ist er auf Babys/Kinder spezialisiert? Oder hat viel Erfahrung mit Kindern? Wie seid ihr zu den Osteopathen gekommen?

Also wir waren schon mit meinem Sohn damals als Baby und jetzt war ich mit meiner Tochter auch, als sie 4 Wochen alt war das 1. Mal und wir haben nä. Woche den nächsten Termin...
Also bei der 1. Sitzung wird erstmal viel gefragt, wie Schwangerschaft und Geburt verkaufen ist, wie das Kind ist, nach irgendwelchen Beschwerden oder
Auffälligkeiten gefragt usw... Dann macht sich der Osteopath mit seinen Händen ein Bild, die merken das mit ganz sanften Tasten... Auch die Behandlung läuft sanft durch leichte Bewegungen usw., so dass man auch kaum vorstellen kann, dass das was bringt! ;-) aber glaub mir es wirkt!

Lg Michele mit Denis 3,5 Jahre und Maja 6 Wochen alt:-D

Beitrag von melle0981 03.02.11 - 13:56 Uhr

Er hat einzelne Körperbereiche abgetastet und falls notwendig eingerenkt.


Was war denn los bei dir?
Ist was nicht ok gewesen?

LG
Melle mit Twins, die Montag wieder einen Termin haben beim Chiropraktiker

Beitrag von eisteepeach 03.02.11 - 13:58 Uhr

naja wenigstens passierte bei euch was
will erstmal noch mehr erfahrungsberichte, dann schreib ich über uns

Beitrag von perlenzauber 03.02.11 - 14:01 Uhr

Also ich war bei meinem Osteopathen in der Praxis....
Dann hat er Minou auf die Liege gelegt, auf den Rücken.
Dann hat er an den Füßen angefangen zu drücken und arbeitete sich dann nach oben bis zum Kopf.... Das ganze dauerte ca 25 Minuten.
Er meinte eine Blockade im Darmbereich gelöst zu haben...
Und wo die Schädelnähte zusammen wachsen , verlaufen Nerven die wohl auch blockiert waren, diese habe er auch gelöst....
Ganz ehrlich, ich weiß auch nicht was ich davon halten soll....
Hokuspokus? Keine Ahnung....

Minou ist ein Frühchen und hat, so sagten die im KH, dass sogenannte "Frühchendrücken".... sie verkrampft sich also...

Ich dachte es wird besser wenn ich beim Osteopathen war, aber sie macht es immer noch...

lg

Beitrag von helmchen 03.02.11 - 14:08 Uhr

Wir waren das erste Mal, als mein Sohn 4 Monate alt war. Der Grund: ER hat immer nur auf einer Seite gelegen und dadurch schon einen ganz platten Schädel auf der einen Seite gehabt.

Der Osteopath (Kontakt hatte ich durch die Hebamme), hat erstmal sehr ausführlich nach Schwangerschaft und Geburt gefragt (war ein Notkaiserschnitt).
Dann hat er ihn am ganzen Körper mit den Händen "angefasst", was meinen Kleinen überhaupt nicht gestört hat. Am Schluss hat er dann seinen Kopf bearbeitet. Da hat er dann geschrieen. Das mochte er überhaupt nicht - aber nicht vor Schmerzen, sondern weil er es nicht mag, wenn man ihm am Kopf anfässt.

Wir hatten insgesamt vier Sitzungen und der Kopf ist jetzt wunderschön rund. Man sieht überhaupt nichts mehr!

Wenn man sich ein bisschen mit Osteopathie beschäftigt, versteht man auch, was der Therapeut da macht und es kommt einem nicht mehr ganz so Hokuspokus vor.

Ich selbst hab mich dann auch behandeln lassen, da ich ziemliche Probleme mit der Kaiserschnittnarbe und mit meinem Rücken hatte. Mir ging es schon nach der ersten Behandlung deutlich besser und das hab ich mir nicht eingebildet!

Weiß ja jetzt nicht, wie es bei Euch lief, aber ich würd's immer wieder so machen!

LG
helmchen

Beitrag von eisteepeach 03.02.11 - 14:11 Uhr

nungut, ist wohl überall ähnlich
bei uns hat er sie 45 min nur angguckt mit den händen an den schultern, ab und zu hat er mal nach unten geguckt oder an die decke/wand, als wenn er sich in sie reinhört... zum schluss hat er am kopf die finger aufgelegt mit minimalem druck, dachte eigentlich sie liegen nur da
dachte halt er renkt tatschlich was ein, jedenfalls hab ichs mir nur vorgestellt
fühlte mcih veräppelt weil ich dachte, finger auflegen und angucken kann ich auch selber.
aber wenn das wohl normal ist das die nur gucken und "hand auflegen"... nun gut

Beitrag von tiffy0107 03.02.11 - 14:20 Uhr

Hallo,

gib doch mal bei Suche "Osteopathie" ein. Vielleicht bekommst Du dann ein wenig Licht ins Dunkele!?

LG

Beitrag von fascia 03.02.11 - 16:16 Uhr

Hallo,

schwer zu sagen, ob das angemessen war.

Hat er deine Tochter gar nicht auf dem Arm gehabt - sie ein wenig gehalten oder herumgetragen?

Bist du sicher, dass er sie lediglich an Schultern und Kopf berührt hat?


Es gibt Osteopathen, denen dieser Kontakt in der Tat ausreicht, um einen Körper zu "scannen" - und ggf. auch um zu behandeln. Solche Leute sind natürlich eher selten, denn es gehört eine Menge Erfahrung dazu.

Was hat er am Ende denn zu dir gesagt - über dein Kind, meine ich?
Und du - hast du etwas gefragt?


(Finger auflegen und Finger auflegen - das können zwei sehr unterschiedliche Dinge sein... Zwischen Beiden liegen mindestens fünf Jahre medizinischer und osteopathischer Ausbildung.)


Trotzdem: Wenn du dich etwas veräppelt fühlst, ist definitiv an irgendeiner Stelle bei diesem Termin etwas versäumt worden.
Schade.

LG,
f.




Beitrag von binipuh 03.02.11 - 15:30 Uhr

Wir waren mit Verdacht auf KISS bei unserem Hausarzt, der eine Zusatzausbildung in Osteopathie hat und auch häufig Kinder behandelt.

Er hat zunächst geguckt, ob unser Kleiner die Spannung halten kann, wenn man ihn an Arm und Bein gehalten hochhebt.
Das sieht echt wild aus.

Dann hat er die Wirbelsäule untersucht und "behandelt". Dazu werden bestimmt Punkte gedrückt (nicht so wie bei der chiropraktischen Hau-Ruck-Methode).
Danach hat er noch die Hände auf den Kopf gelegt.

Man sieht nichts davon.
Wenn Du Dich selbst mal behandeln lässt, wirst Du merken, dass etwas passiert.
Und es kann ganz schön weh tun...aber irgendwann lässt der Schmerz nach.
Das ist dann super.
Und Cranio-Sacral-Therapie (ich sag immer Schädelplatten verschieben dazu) könnte ich stundenlang machen lassen.

KISS hat sich nicht bestätigt, aber behandelt werden muss trotzdem.
Wir haben dann noch Physiotherapie (Manuelle Therapie) verschrieben bekommen und sollten in eine Praxis gehen, in der auch osteopathisch behandelt wird.

Direkt nach dem Arztbesuch wurde es besser (Der Kleine fing an den Kopf auch selbst auf die andere Seite zu drehen.), hielt aber nur ein paar Tage.
Nach der ersten Physiotherapie wurde es für eine knappe Woche besser und nach dem zweiten Besuch dort scheint es weg zu sein.
Wir gehen aber trotzdem weiter hin und nächste Woche auch wieder zur Kontrolle zum Arzt.

Bei mir zahlt es glücklicher Weise die Versicherung, aber die Rechnungen belaufen sich auch immer auf ca. 300 EUR. Da sind 75,00 EUR echt ein Schnäppchen.

Informier Dich am besten mal, was Osteopathie ist, dann wirst Du auch das Vorgehen verstehen.
Und falls es Dir bei Deinem Osteopathen nicht gefällt, dann such Dir nen anderen.
Oder frag einfach nach, was er da tut.
Unser Arzt erklärt immer was er tut und warum.
Da fällt es leichter sich auf den "Voodoo-Zauber" einzulassen.

Liebe Grüße

Bini