Schwanger und rauchen

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von hilde24 03.02.11 - 14:22 Uhr

Hallo ihr Lieben,

kurz zu mir:

Ich bin 30 Jahre alt bin verheiratet und habe aus einer anderen Beziehung einen 10 jährigen Sohn. Mit meinem Mann möchte es nicht so recht klappen, wir haben schon 6 Fehlgeburten hinter uns. Bin dadurch auch sehr sensibel geworden.

Nun ist unter uns ein junges Paar (Sie im 7 Monat schwanger) eingezogen und hat uns zu kennenlern Kaffee eingeladen, was ich auch sehr schön fand, andere Mieter aus dem Haus waren auch da. Nun steckte sich die neue Mieterin eine Zigarette an und ich weiß nicht was in mich gefahren ist, aber in der Situation ar ich wohl nicht ganz klar bei Sinnen, ich habe Ihr die Zigarette aus dem Mund genommen und habe gesat das Schwangerschaft und Rauchen nicht zusammen passen würde und sie so unverantwortlich mit Ihrem Kind umgehen würde, dass es eine schande sei das Sie überhaupt das Glück hat schwanger zu sein und dann sowas.

Sie meinte darauf nur ich sei ein Ökomami und Nikotin sei nicht soooo schlimm wie alle immer meinen würden.


Habe ich überreagiert, hat sie Recht, muss ich mich jetzt schämen.
Die Nachbarn finden es nicht schlimm das sie raucht und verhalten sich komisch mir gegenüber.

Ach ich weiß nicht, mir ist nur so unwohl.


Ich wünsche Euch von Herzen alles Liebe und Gute

Beitrag von solania85 03.02.11 - 14:25 Uhr

Naja die kippe ausm mund zu reißen war bestimmt nicht die feine Art, aber prinzipell stimm ich dir zu. Ich hätte warscheinlich eher ne horrorgeschichte erzählt (bin krankenschwester). Z.b. letzte woche ist ein kind einer raucherrin auf die welt gekommen und das wahhte ganz schwarze fingernägel etc von nikotinablagerungen......

Hab früher auch geraucht- und muss aber auch ganz ehrlich sagen, dass wenn ich jetzt noch geraucht hätte, warscheinlich auch ganz ganz schwer hätte aufhören können. Hinterher lässt sich immer gut sprüche klopfen.

GLG

Beitrag von supersand 03.02.11 - 14:28 Uhr

Naja, man darf ruhig mal überreagieren. Ich hätte mir wahrscheinlich auf die Zunge gebissen, weil ich eher der Typ bin, der sich denkt: Muss jeder selber wissen. Vor allem, wenn man "nur" Nachbar ist und es keine gute Freundin ist (der sollte man die Meinung sagen können!).

Aber in Deiner Situation kann ich das verstehen. Ich find´s auch ganz schlimm, wenn ich sowas sehe. Aber Du weißt ja nicht wirklich viel über sie. Wenn sie z.B. vorher Kettenraucherin war und nun in der SS noch in geselliger Runde mal EINE raucht, dann ist das zwar nicht toll, aber vielleicht akzeptabel. Wenn sie eine nach der anderen qualmt, ist das ne ganz andere Sache.

Grundsätzlich finde ich es etwas übergriffig, einfach jemandem die Zigarette aus dem Mund zu nehmen. Und vor allen anderen ist sie damit (in ihrer eigenen Wohnung) zudem noch total bloßgestellt. Du hättest sie ja auch später unter 4 Augen drauf ansprechen können...

LG,
Sandra

Beitrag von haruka80 03.02.11 - 14:28 Uhr

Hallo,

ja, du hast überreagiert. Aber es ist klar, dass du so reagierst. Du hast so einen Kinderwunsch und siehst dann da eine Mutter im 7. Monat, die raucht.
Natürlich ist dann natürlich die Reaktion von dir, aber ich finds schon krass.

Wobei ichs richtig finde!!!

Ich sehs genau so, dass man in der SS nicht rauchen sollte, ich hab bei meinem Sohn bis zum 4. Monat aufgehört zu rauchen und in der jetzigen Schwangerschaft sofort mit positivem Test (wobei ich vor dieser SS auch nur 3 Zigaretten geraucht habe und das Weglassen daher kein Thema war).

Das Thema sehen einige allerdings leider sehr locker, ich hatte ne Freundin, die hat nicht nur geraucht sondern auch gekifft und sah das in ihrer kranken Sucht natürlich als ganz normal an....

L.G.

Haruka

Beitrag von lena1309 03.02.11 - 14:29 Uhr

Hallo,

Rauchen ist schädlich, das stimmt.
Aber das gibt dir nicht das Recht, ihr die Zigarette aus dem Mund zu nehmen.
Egal wie dich deine Situation belastet, und ich kann dich gut verstehen, dass es nicht leicht für dich ist.
Und sie dann auch noch so anzugreifen, in dem du von Schande redest, ja da hast du überreagiert.

Das die schwangere Frau meint, Rauchen sei nicht so schädlich, wird ja durch deine Reaktion nicht verändert.
Du schießt dich nur selbst ins aus, wenn du einer Fremden gegenüber so reagierst und das auch noch in ihrer Wohnung.

Ich rate dir, dich zu entschuldigen. Fällt vielleicht nicht leicht, aber es kann nützlich für den Hausfrieden sein.

LG
M.

Beitrag von hilde24 03.02.11 - 14:34 Uhr

Hallo,

ich weiß ja das es dumm von mir war und ich werde die Sache auf jedenfall klären und mich bei Ihr entschuldigen, ich stehe dazu und werde es auch tun.

Oh man, man macht sich schon unnötig bekloppt.


Beitrag von hinterwaeldlerin09 03.02.11 - 14:32 Uhr

Hm,

das war echt übergriffig, aber das mit Ökomami und Nikotin sei nicht so schlimm, ist schlicht ergreifend einfach dumm.

Das Rauchen den Fötus in seinem Wachstum schädigt, ist ja sowieso klar. Aber ich habe letztens gelesen, dass eine rauchende Mutter die Fruchtbarkeit ihres Kindes dauerhaft schädigt.

Zitat:
"...dass Rauchen nicht nur die Fruchtbarkeit einer Schwangeren selbst beeinflusst, sondern sich auch auf die Fortpflanzungsfähigkeit der nächsten Generation auswirkt: Nachkommen einer Raucherin verfügen über weniger Spermien oder weniger Eizellen und sind entsprechend weniger fruchtbar."

der ganze Artikel ist hier:

http://www.focus.de/gesundheit/baby/news/rauchen-angriff-auf-die-fruchtbarkeit_aid_549755.html

Es ist schon krass, das eine rauchende Mutter evt. der Grund dafür ist, dass eine junge Frau oder ein junger Mann später ungewollt kinderlos ist.

Man muss schon sehr dumm und ignorant sein, wenn man das so einfach abtut.

lg die hinterwäldlerin

Beitrag von libretto79 03.02.11 - 14:33 Uhr

Also Ihr die Kippe aus dem Mund zu reißen und sie so wüst zu beschimpfen war sicher überreagiert.

Schließlich geht es Dich nichts an!!!!

Ich finde Rauchen in der SS auch nicht okay, aber ich würde mir niemals anmaßen jemand anderen - dazu noch völlig fremden - so runter zu machen!

Ich würde mich bei Ihr entschuldigen und erklären, warum Du so gehandelt hast.

Du hast sicher auch ein schlechtes Gewissen, sonst hättest Du nicht hier danach gefragt...

LG
libretto 79

Beitrag von themetaljessy 03.02.11 - 14:33 Uhr

Ich glaube, die Frage kannst du dir selbst beantworten!
NIEMAND der auch nur EIN WENIG Verstand in seinem Oberstübchen hat, raucht nicht in der SS oder in der Gegenwart einer Schwangeren:-[
Könnte explodieren, wenn ich sowas lese, sehe, höre...
Natürlich brauchst du KEIN schlechtes Gewissen haben!
Die Frau kann glücklich sein, dass sie nicht meine Nachbarin ist!
Ich hätte bestimmt ne größere Szene gemacht. Und du hast recht, dass sie mit so einer verantwortungslosen Einstellung eigentlich nicht dieses Glück haben dürfte, auch wenn´s hart klingt aber andere kämpfen Jahre und dann kommt so eine...:-[
Aber ich sehe sowas dann mit pechschwarzem Humor...Ne Bekannte hatte die gleiche Einstellung und ich habe ihr nur gesagt: "Mir würde es zwar für das Kind leid tun aber ich kann mich auch freuen, dann werd ich nicht arbeitslos, solange es so dumme Menschen gibt" (ich arbeite mit Menschen mit Behinderungen und es gibt Fälle bei uns im Wohnheim, genau aus dieser verantwortungslosen Handlung heraus!)

Alles Liebe dir und steh zu deiner Meinung!
#winke

Beitrag von themetaljessy 03.02.11 - 14:38 Uhr

...oh, ich meinte natürlich "Niemand der raucht!" nicht "nicht raucht"#rofl

Beitrag von borstie2000 03.02.11 - 14:47 Uhr

Ich teile Deine Meinung, dass kurzum gesagt -Rauchen in der SS verantwortungslos ist -

Aber das rechtfertigt NIEMANDEN, einem erwachsenen Menschen ungefragt die Zigarette aus dem Mund zu nehmen wie bei einem Kind.

Dass man dann ehrlich seine Meinung dazu sagen darf/soll ist ne andere Sache. Aber in dieser Hinsicht solche "erzieherischen" Maßnahmen zu ergreifen: das geht gar nicht.

Und wie es eine andere userin schon geschrieben hat: es war überhaupt nicht ersichtlich, wieviel die Schwangere sonst raucht. Vielleicht hat sie ja vor der SS sehr viel geraucht und hat dabei auf einige wenige Zigaretten, v.a. mal bei Geselligkeit reduziert ?

Borstie

Beitrag von libretto79 03.02.11 - 15:17 Uhr

Ich finde Deine Einstellung ziemlich extrem!

Natürlich darfst Du es missbilligen, wenn jemand in der Schwangerschaft raucht - das tue ich im Übrigen auch!

Aber das gibt Dir nicht das Recht irgend jemandem deswegen eine Szene zu machen und zu maßregeln wie ein Kind. Du bist schließlich nicht deren Erziehungsberechtigte!

Es ist schlimm, aber es geht Dich nichts an!

Du kennst doch sicher §1 des Grundgesetzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Und ein solches Verhalten finde ich persönlich entwürdigend!

Immer diese Extremisten... #klatsch

Beitrag von michback 03.02.11 - 16:10 Uhr

Woher weißt du, dass es Fälle bei euch im Wohnheim gibt, die wegen des Rauchens behindert sind?

Das glaube ich nicht. Es steht bei keinem auf der Stirn geschrieben ob die Mutter in der Schwangerschaft geraucht hat.

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einem der Patienten in der Akte steht:

Behindert durch Rauchen in der Schwangerschaft

Beitrag von eve2004 03.02.11 - 14:35 Uhr

Huhu...#winke

Nunja ob es jetzt so angebracht war jemanem den man grade erst kennenlernt die Kippe aus dem Mund zu ziehen sei jetzt mal dahingestellt!
An und für sich ist es schon richtig, dass jede NICHT gerauchte zigarette dem Kind gut tut!

Ich kann dich auch verstehen, dass dich das du das nicht so toll fandest, grad weil du so einige schlechte erfahrungen gemacht hast (FG)! Ich habe jetztes Jahr auch eine Kundin von uns imer mit dickem Bauch vorm Laden rauchen sehen, fand es auch nicht toll weil ich es unverantwortlich finde! Aber ich muss auch -und jetzt wirds komplziert- zugeben, dass auch ich vor knapp nem jahr noch geraucht habe! Und ich hatte auch bereits 2 FG! Und ich hab damals auch die Fehler gemacht und gemeint reduzieren reicht! Und kaum hatte ich letztes Jahr aufgehört zu rauchen, wurde ich wieder schwanger und siehe da ich bin jetzt in der 38. SSW ! Ich will jetzt nicht sagen das das Rauchen schuld war, aber man sucht ja doch nach Gründen!

Aber jetzt mal wieder zu deinem Thema! Sicher ist es nicht verkehrt eine vernünftige Haltung gegen das Rauchen in der SS zu haben, aber es war vielleicht doch etwas übertrieben... Allerdings ist die Aussage deiner Nachbarin auch nicht so doll, von wegen rauchen sei nicht soo oschlimm wie alle imemr meinen!

Aber schämen musst du dich nun wirklich nicht! :-) mach dir da mal keinen Kopf

Alles Liebe und Gute

Eve 38.SSW

Beitrag von borstie2000 03.02.11 - 14:40 Uhr

Deine Reaktion war nachvollziehbar aber nichts desto trotz völlig inakzeptabel.

Mir widerstrebt es auch, schwangere Frauen mit Zigarette zu sehen, aber ich würde es niemals wagen, jemand so zu brüskieren, indem ich -wie bei einem minderjährigen Kind- jemandem die Zigarette aus dem Mund nehme.

Die Nachbarin ist sicherlich sauer und meidet Dich deshalb.

Grundsätzlich kann ich aber Deine Gedanken dazu verstehen - ich finde es absolut verantwortungslos, wenn schwangere Mütter ohne Skrupel 1 Schachtel wegrauchen, als sei nix gewesen.

Meine Mutter war/ist Kettenraucherin und hat in den beiden SS über eine Schachtel täglich geraucht - dazu kamen noch die täglichen 2 Gläser Rotwein zum Abendessen.
Damals in den 70ern war die Aufklärung noch nicht so weit, aber heute sollte man davon ausgehen, dass junge werdenden Mütter besser informiert sind und sich an die einfachsten Regeln halten.

LG

Borstie

Beitrag von melly-78 03.02.11 - 14:44 Uhr

Wer bist du, dass du dir rausnehmen darfst ob jemand in der lage ist ein Kind in die Welt zu setzen oder nicht nur weil er raucht??? Gehts noch???

Ich bin der Meinung es ist jeden selbst überlassen... was er tut und was er nicht tut.

Beitrag von borstie2000 03.02.11 - 14:53 Uhr

ich nehme an, Du meinst die TE ???

Beitrag von 17876 03.02.11 - 18:03 Uhr

Das finde ich ja mal krass....1 Schachtel Zigaretten und 2 Gläser Rotwein!!#schockUnd du hattest nichts als Kind??

Lg

Beitrag von borstie2000 04.02.11 - 09:31 Uhr

Doch !! Hatte ich bzw habe ich immer noch !

Mein Bruder und ich waren beide bei der Geburt untergewichtig ( unter 2.500 Gramm) und kleinwüchsig ( ich war nur 45 cm groß).

Im Schulalter hatten wir beide extremste Lernschwierigkeiten und Konzentrationsschwächen. Wir haben beide 3 Schulklassen wiederholt. Ich war sogar ein Jahr lang auf einer Förderschule, mein Bruder hat immer noch Probleme mit dem Erwachsenen-ADHS, ich hatte ADS.

Irgendwie haben wir trotzdem unser Abitur geschafft, aber alles mit wesentlich mehr Lernaufwand als andere Kinder in unserem Alter, aber das ist für mich keine Ausrede, so auf die Art "Na ja, sooo schlimm kann ja das Rauchen und Trinken in der SS nicht gewesen sein, wir sind ja trotzdem ganz normale Leute geworden" - ECHT NICHT !!

Ich war eine lang Zeit selber Zigarettensüchtig (2 Schachtel am Tag), mein Bruder hat von allem die Finger gelassen; er muss sich immer noch in der Nähe von Rauchern fast übergeben.

Unsere Mutter hat rücksichtslos geraucht, auch in unseren Kinderzimmern. Ich hab noch das Bild im Kopf wie sie mit der Kippe im Mund unsere Betten gemacht hat.

Nichts desto trotz liebe ich meine Mutter - sie bereut heute was sie uns angetan hat und ich glaube ihr, daß die damalige Generation nicht aufgeklärt genug war. Sie raucht auch nicht bei mir im Haus, auch nicht, wenn unser Sohn bei ihnen ist. Sie ist das rücksichtsvoller geworden.

Aber heute sehe ich rauchende Mütter mit Argwohn an !!!
Für mich ist das Körperverletzung am Ungeborenen.

Beitrag von 17876 04.02.11 - 11:18 Uhr

Das kann ich mir gut vorstellen. Toll finde ich, dass du trotzdem aus deinem Leben was gemacht hast! Siehe Schulabschluß, das schafft nicht jeder!
Ist doch schön, wenn sie jetzt daraus gelernt hat! Besser spät, als nie!

LG

Beitrag von ailenroc2010 03.02.11 - 14:49 Uhr

Naja, ich denke schon, dass Du vielleicht ein kleines bisschen über reagiert hast. Immerhin ist es ja ihre SS und sie muss selbst wissen was sie macht.
Natürlich hast Du recht, SS und rauchen ist nicht der Hit aber wenn man wirklich "normaler" Raucher ist, ist es fürs Kind wesentlich schädlicher wenn man sofort von 0 auf 100 damit aufhört.

Ich hatte damals in meinen beiden SS geraucht wie ein kaputter Ofen. Mein FA hat damals zu mir gesagt, ich solle ja nicht komplett desswegen aufhören, denn dann hätte nicht nur ich, sondern auch das Kind nen kalten Entzug. Reduzieren natürlich, klar aber halt nicht komplett aufhören. Aber mal ganz abgesehen davon, meine beiden kamen absolut gesund und mit mehr als genug Gewicht/ Größe auf die Welt. Also dieses "Märchen", die Babys wären grundsätzlich zu klein und vieeeel schwächer liegt nicht ausschließlich am rauchen.

Bei mir werden es jetzt am 19. Februar 3 Jahre das ich nicht mehr rauche... Sehe das zwar auch so wie Du, würde aber vielleicht nicht ganz so reagieren.
Vielleicht triffst Du sie ja mal alleine im Hausgang oder so, dann kannst Du ihr ja die Situation nochmal in ruhe erklären, dass entschäft vielleicht das ganze ein wenig.

Beitrag von borstie2000 03.02.11 - 15:08 Uhr

Dieses Ammenmärchen vom "lieber Weiterrauchen als das Ungeborenen auf Entzug zu setzen" gibts leider immer noch.

Es gibt genügend wissenschaftliche Erkenntnisse daß definitiv jede nicht gerauchte Fluppe dem ungeborenen nur guttut!!

Ich verstehe auch Ärzte nicht, die da empfehlen wegen eines streßbedingten Entzug besser weiterzurauchen#aerger

Sorry, dass ich da anderer Meinung bin, das liegt aber sicherlich auch an meinen Erfahrungen als Ungeborenes, Kleinkind und Kind, welches dem permanenten Zigarettenqualm seiner Mutter aussetzt war.


Nix für ungut....#winke

Borstie

Beitrag von hinterwaeldlerin09 03.02.11 - 15:17 Uhr

Hallo,

ja, solche FÄ werden gern zitiert, um Gründe für das Weiterrauchen zu suchen.

Wenn dann das Baby nicht zu klein ist, dann war ja doch alles in Ordnung...#aerger

Aber ich habe letztens gelesen, dass es eine Studie gibt, die darauf hinweist, dass eine rauchende Mutter evt. die Fruchtbarkeit ihres Kindes DAUERHAFT beschädigt.

Guckst du hier:

http://www.focus.de/gesundheit/baby/news/rauchen-angriff-auf-die-fruchtbarkeit_aid_549755.html

Und das finde ich wirklich schlimm.

Daher sollte man das Rauchen in der SS auf jeden Fall nicht bagatellisieren und auf gar keinen Fall sollte man rumlaufen und behaupten, dass das Aufhören - selbst bei einem starken Raucher - schädlicher wäre als das Weiterrauchen!

Also das ist unverantwortlicher Blödsinn. Und das mit dem kalten Entzug...auch totaler Blödsinn.

lg die hinterwäldlerin, viele Jahre starke Raucherin (in meinen besten Zeiten 2 Schachteln), aber mit der Schwangerschaft SOFORT aufgehört

Beitrag von sweetlady0020 03.02.11 - 16:06 Uhr



Hast Du nach der Geburt dem Kind auch weiter die Kippe in den Mund gesteckt, damit der Entzug nicht ganz so schlimm ist????#kratz

Und wieder jemand der eine Ausrede gemeinsam mit dem Arzt gefunden hat, um fleißig weiter zu rauchen...

So ein Blödsinn was Du da schreibst! Je früher man aufhört, um so weniger wird dem Kind an Nikotin zugeführt...somit müsste es dann auch keinen Entzug machen!

Ich kann nicht verstehen, warum jemand seinem Kind soetwas antun kann! Soviel zum Thema: Eltern lieben ihre Kinder!

Schrecklich und dann nicht mal bei der 2. Schwangerschaft aufgehört...da fällt mir nix zu ein!


Ohne Grüße

SweetLady0020#klee mit Astronautin 37+5 inside

P.s. Und ja ich darf so schreiben und reden denn ich habe sofort mit Wissen der Schwangerschaft aufgehört zu rauchen und ich habe 14 Jahre geraucht!!!!!!!!!!!!!!!!

Beitrag von johannab. 03.02.11 - 14:50 Uhr

Ich finds genau richtig!! Hätte mich das bloß nicht getraut :0)

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