HSG Eileiterdurchgängigkeitsprüfung - Erfahrungen???

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Beitrag von kmaya 03.02.11 - 14:39 Uhr

Am Montag muss ich zur Eileiterdurchgängigkeitsprüfung per HSG, also mit Kontrastmittel und Röntgendarstellung. Ich habe bisher fast nur ziemlich beängstigende Meinungen dazu gelesen, da die Untersuchung ohne Narkose durchgeführt wird und das Einspritzen der Kontrastflüssigkeit wohl arge Schmerzen verursacht.
Gibt es auch jemanden, der mich ein bisschen beruhigen und mir die Angst nehmen kann? Wie lange dauert diese Prozedur eigentlich? Und sollte ich vielleicht vorher etwas zur "Entkrampfung" nehmen, z.B. Buscopan?
Vielen lieben Dank für Eure Hilfe
kmaya #gruebel

Beitrag von nigna 03.02.11 - 14:53 Uhr

Hallo,

ich hab vor der Untersuchung zwei Spritzen in den Allerwertesten gekriegt. Einmal ein Schmerzmittel und dann noch was (aber weiß nicht mehr was). Nach ner halben Stunde war dann die Untersuchung.

Das Einzige, was unangenehm war, war das Einführen des Katheters und das Aufblasen des kleinen Ballons im MuMu. #pro Fühlt sich an wie etwas stärkere Mensschmerzen.
Das Kontrastmittel merkt man eigentlich nicht. #gruebel

Danach war mein Kreislauf etwas schwach und ich sollte erstmal noch ein paar Minuten sitzenbleiben und durfte natürlich nicht mehr Autofahren. Dann hatte ich den Tag über noch Mensziehen, aber das war's. ;-)

Also hab keine Angst, das ist nicht so schlimm.
#blume LG nigna

Beitrag von usitec 03.02.11 - 15:48 Uhr

hallo,

ich hatte die echovist untersuchung auch erst vor kurzem. also bei mir war es überhaupt nicht schlimm. habe gar keinen schmerzen gehabt. das einspritzen des kontastmittels merkt man gar nicht ;-)
die untersuchung dauert auch nur ca. 10 minuten.
anschließend habe ich leichtes unterleibsziehen wie bei der mens gehabt, aber nur ca. 30 minuten
alles in allem war es für mich wie eine normale ultraschall untersuchung ;-)
keine angst ..ist halb so wild #klee

Beitrag von kmaya 03.02.11 - 15:52 Uhr

Vielen lieben Dank Euch beiden!! Ihr konntet mich schon mal sehr beruhigen.
LG
kmaya #blume

Beitrag von usitec 03.02.11 - 16:06 Uhr

gerne #liebdrueck kann dich auch sehr gut verstehen das du bammel davor hast. hatte ich vor meiner untersuchung auch..nachdem was ich hier so drüber gelesen habe...waren ja teilweise die reinsten horror geschichten #zitter
wünsch dir viel glück und vorallem 2 durchlässige eileitern#klee

Beitrag von helga35 03.02.11 - 16:38 Uhr

hallo kmaya!

hatte auch eine Durchgängikeitsprüfung (Echovist) ohne Betäubung usw. Das ganze dauert echt nur wenige Minuten und ist nicht schlimm. Hat sich wie Mensschmerzen angefühlt. Du kannst dabei auf einem Monitor mitsehen, wie das Kontrastmittel reinläuft und dann wieder raus. Hatte so Angst davor, was ja eigentlich Quatsch ist (Was soll das erst bei einer Geburt werden :-[ ) dass ich Kreilaufprobleme bekam, als es kurz nochmal ziepte. Ich wurde kreidebleich und bekam einen Schweißausbruch. Die Schwestern bringen einen danach noch zu einer Liege und man bleibt noch ne Weile liegen. Ne Slipeinlage und ein Wasser gabs gratis :-p
Was für ein Service!

Hab keine Angst. Es ist nicht schlimm
ganz liebe grüsse
Helga

Beitrag von neuschnee 03.02.11 - 20:33 Uhr

Hallo also ein Echovist hatte ich auch. Das wird mit Ultraschall gemacht und ist echt gar nicht schlimm!! Aber du schreibst etwasvon Röntgendarstellung, das ist dann sicher etwas anderes, oder? Ist das genauer als ein Echovist? Würde mich persönlich mal interessieren, da ich noch immer Angst vor einer BS habe.

LG

Beitrag von kmaya 04.02.11 - 09:06 Uhr

Der entscheidende Unterschied zum Echovist ist wohl, dass bei der HSG nicht mit Ultraschall, sondern mit Röntgenstrahlen gearbeitet wird. Echovist ist wohl die inzwischen verbreitetere Methode. Auf dieser Seite hier kannst Du links im Menü die verschiedenen Methoden auswählen und vergleichen: http://www.wunschkinder.net/theorie/diagnostik-der-sterilitaet/
Eine Bauchspiegelung wäre mir fast lieber gewesen, denn dabei kann noch einiges mehr herausgefunden werden als beim HSG oder Echovist, z.B. ob man Endometriose hat. Die Bauchspiegelung ist halt eine richtige OP mit Vollnarkose, aber von einer Freundin, die das gerade hinter sich hat, weiß ich, dass es gar nicht schlimm war - sie hat es ja auch gar nicht mitgekriegt und hatte danach zwei winzige Narben.
LG
kmaya