Mädchen mögen Papa, Jungs lieber Mama. Ist das echt so?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von dresdnerin86 03.02.11 - 15:24 Uhr

Hallo,

ich habe nun schon von einigen Leuten gehört, dass Mädchen lieber den Papa mögen und Jungs lieber die Mama.

Ich frage mich ob man das schon als Klischee sehen kann....Zumindest bei mir und meinem Vater haut das hin.

Ist es bei euch auch so? Das Jungs mehr bei der Mama rumwuseln und Mädchen eher beim Papa?

LG,
Gwen
25 SSW

Beitrag von fridolina2 03.02.11 - 15:39 Uhr

... ich will es nicht hoffen....

ich habe nämlich drei Mädchen und was bleibt dann für mich...:-p

ich glaube, es ist ein Klischee...

Bei uns ist es so: Nr. 1 ist eher ein Papa-Kind, er hat bei ihr auch ein Jahr Elternzeit genommen, als sie ein halbes Jahr alt war.
Nr. 2 war mit 15 Monaten sehr krank, ich war mit ihr ein halbes Jahr im Krakenhaus. Ergo: ein Mama-Kind.
Nr. 3 ist 4 Monate alt und demzufolge noch ein Mama-Kind - kann sich aber schnell ändern, da ich in zwei Wochen wieder anfange zu arbeiten und dann der Papa zu Hause bleibt.

Ich selber fand als Kind meinen Vater toller, weil er entspannter war, weniger motzte (sich aus der Erziehung rausgehalten hat, wie ich heute denke). Inzwischen sind meine Mama und ich uns näher, vielleicht weil ich selber Kinder habe.

LG,

Petra

Beitrag von froehlich 03.02.11 - 15:47 Uhr

Ich habe zwei Jungs - der erste (7) ist ein totales Mama-Kind - war er von Anfang an. Das ist manchmal wirklich nicht leicht für meinen Mann! Er kann sich Mühe geben wie er will - nix zu machen, für unseren Ältesten geht Mama über alles...;-). Der zweite (19 Monate alt) ist dafür (ausgleichende Gerechtigkeit?) ein richtiges Papa-Kind. Möchte als allererstes IMMER von Papa getröstet werden bei einem "aui" und rennt ihm auch sonst hinterher wie ein kleines Hündchen. Also - beides drin :-). Insgesamt glaube ich aber schon, daß an diesem Klischee ein bisschen was dran ist - vor allem später, in der Pubertät. Das kenne ich auch noch von mir selbst. Da reiben die Mädels sich doch einfach viel mehr an ihren Müttern und die Söhne umgekehrt an ihren Vätern - gleicht sich aber dann später auch wieder aus. Ach, ich denke, das sind auch einfach alles so Phasen.

Gruß, babs

Beitrag von borughtbackm 03.02.11 - 15:51 Uhr

habe 4 Schwestern, bei uns war es so. ;-)

Zumindest später, so ab 3 #winke

Beitrag von fbl772 03.02.11 - 16:12 Uhr

Hmm, also ich bin kein Papakind (mehr) - weiß aber nicht, wie es in meiner Kindheit war ....

Mein Sohn ist ein Mamakind. Da könnte sich Papa den Allerwertesten aufreißen .... tut mir manchmal richtig leid.

LG
B

Beitrag von bine3002 03.02.11 - 16:30 Uhr

Was heißt denn "lieber mögen"? Mama liebt man doch eh. Der Papa ist für ein Mädchen aber natürlich spannender, weil sie von ihm viel über das andere Geschlecht lernen kann. Ich denke, beide Elternteile sind wichtig.

Das Verhältnis zu meinen Eltern ist relativ gleich, wobei Papa früher mehr mit mir gespielt hat als Mama. Dafür hat sie "mir" ein schönes Zuhause geschaffen und sich um solche Dinge wie Geburtstagsgeschenke gekümmert. Klassische Rollenverteilung halt, aber es hat funktioniert und ich habe mich meistens wohl gefühlt.

Beitrag von coffeegirl 03.02.11 - 16:30 Uhr

Hallo,

mir fällt das bei uns leider öfter auf. Meine Tochter (4Jahre) ist doch eher Papa und mein Sohn(1 Jahr) kommt mehr zu mir. Drei Jahre lang war es echt hart für mich #heul;-), ich fühlte mich so ungeliebt. Aber dann kam mein Sohn und alles war wieder ok. #freu (im übertriebenen Sinne, versteht sich)

Gruss,
coffeegirl.

Beitrag von natascha88 03.02.11 - 16:34 Uhr

Hallo!
Also ich war eher ein Papa-Kind. Meine Mama war halt immer da, Papa nur am Abend und Wochenende... Und wenn sie mal wechselweise Abends Termine hatten, war es mir 100x lieber wenn mein Papa daheim blieb - dann haben wir nämlich immer zusammen Computer gespielt ;-)

Mein Sohn ist ein Mama-Kind, er ist 22 Monate alt. Und das obwohl mein Mann Elternteilzeit hatte von 6-18 Monaten (erst 4, dann 6 Stunden Arbeit), da ich wieder studiert habe. Dadurch hatte er ihn eigentlich sehr viel, aber irgendwie bin ich für ihn die Beste. Wenn er geht, ist es okay, bei mir wird meistens geweint. Mit mir wird mehr gekuschelt als mit ihm (er wird teilweise weggestoßen) und ich soll ihn ins Bett bringen (obwohl er bei Papa viel schneller einschläft).

Für meinen Mann ist es manchmal ärgerlich, aber ich kann es nicht ändern... Wenn die Beiden alleine sind, klappt aber alles super.

Mal schaun, wie es beim 2. wird (wird wohl auch ein Junge ;-))

LG, Natascha

Beitrag von keanu 03.02.11 - 16:36 Uhr

Hallo
Wir haben ein Pärchen.
Beides sind Mama Kinder stimmt bei uns dann nicht.:-p
Ich habe noch 2 Schwestern wir waren auch alle 3 Mama Kinder.;-)
LG Diana

Beitrag von hebigabi 03.02.11 - 18:07 Uhr

Ist bei uns nicht so:-p;-)

LG

Gabi

Beitrag von gsd77 03.02.11 - 19:43 Uhr

Hallo,
manchmal wird es wohl zutreffen, aber das ist denke ich von vielen Faktoren abhängig.
Meine erste Tochter, 14 Jahre ist ein absolutes Papa- Kind!
Meine zweite Tochter, 13 Jahre ist definitiv ein Mama- Kind!
Mein Sohn, 2 Jahre ist ebenfalls ein Mama- Kind, zumindest noch :-)

LG

Beitrag von chaos-queen80 03.02.11 - 20:11 Uhr

Bei uns ist es genau anders herum.

Unsere große Tochter hängt an mir wie eine Klette. Sobald ich in der Nähe bin, läuft sie mir auf Schritt und Tritt hinter her... #schwitz

Unser kleiner Sohn rastet total aus, wenn der Papa heim kommt... Wenn er dann kurz HALLO sagt und sich dann umzieht, ist Geschrei! #heul

Ich bin froh, dass er am Papa hängt. Nochmal so eine Klette würde ich nicht verkraften...;-)

Beitrag von 1familie 03.02.11 - 20:19 Uhr

Hallo,

wir haben zwei Jungen, der eine kommt immer zu mir und der andere meist zum Papa.

Ich selber bin auch zu meiner Mutter gegangen, mein bruder hingegen zu meinem Vater.

ICh denke nicht das es so ist.

Gruss

Beitrag von babybaer4 03.02.11 - 22:34 Uhr

Hallo,

nein ,unser beiden,Tochter 10j und Sohn 5j unterscheiden nicht.
Sie wissen genau wer in bestimmten Situationen die bessere Anlaufstelle ist;-)
Bei Mädchenkram bin ich z.b die zudem meine Tochter kommt.Papa zieht sie damit auf.
Beim Toben ist Papa die Nr 1 und wenn es um Geld geht versuchen sie beide ihr Glück bei uns.
Gekuschelt wird mit dem der der gerade Greifbar ist.
Wenn eins der Kinder krank ist ,ist es egal wer ihn pflegt.

Lg Sabine

Beitrag von sina236 03.02.11 - 22:58 Uhr

kinder suchen sich phasenweise, je nach ihrer entwicklung den jeweiligen elternteil, wobei auch die zuwendung eine wichtige rolle spielt, wie man bei uns sehen kann:

mein mann ist sehr viel unterwegst, kommt öfter wochelang nicht nach hause. meine tochter ist das von anfang an gewöhnt und ein absolutes mamakind. je älter sie aber wird, umso mehr fordert sie auch den papa ein und geniesst es, wenn ich die beiden dann mal allein lasse, wenn er da ist. dennoch bin ich die unangefochtene nummer eins im zweifelsfalle ;-). finds nicht schlimm, geniesse es.

Beitrag von angelinchen 04.02.11 - 10:52 Uhr

Hallo
als ich Kind war, hab ich meinen Vater lieber gehabt---rückblickend aber wohl nur weil er mir viel mehr erlaubt hat als meine Mama. Seit ich ausgezogen bin (mit 19) habe ich ein tausend Mal besseres Verhältnis zu meiner Mama als zu meinem Vater.

Bei meinen Kindern trifft das Klischee (noch) nicht zu. Mein Sohn (Silvester 6 geworden) hatte mal ne Phase wo er den Papa toller fand als mich, aber mittlerweile gibt es keine "Tendenz" mehr zu jemand hin, sondern wir werden gleich geliebt (wie blöd das klingt, ist doch eig. selbstverständlich)
Meine Tochter (im Oktober 3 geworden) ist seit sie auf der Welt ist absolutes Mama-Kind, da darf der Papa zeitweise nicht mal sie knuddeln oder küssen, und Mama musst meist alles machen...

LG Anja

Beitrag von irina76 04.02.11 - 10:56 Uhr

So ganz stimmt es nicht. Meine Leonie ist schon eher ein Mama Kind. Es gibt schon Momente wo sie zum Papa geht. Sie liebt schon Ihren Papa das ist keine Frage, aber sie hängt sehr an mir.


Lg Irina

Beitrag von schneutzerfrau 04.02.11 - 11:19 Uhr

Hallo

Klischee , meiner meinung nach.

Ich bin immer ein Mama Kind gewesen ....

meine Kleine ist ein absolutes Mama Kind, die große ein Mama & Papa Kind (bei ihr gibt es keine tendenz zu einem mehr)

also entweder sind wir verdreht :-) oder es ist quatsch

Lg sabrina

Beitrag von anyca 04.02.11 - 13:36 Uhr

Nö. Meine Große ist ein Papakind, meine Kleine ist ein Mamakind, meine Neffen sind Papakinder.

Beitrag von tibu79 04.02.11 - 14:22 Uhr

Der Große ist eigentlich mehr ein Papakind, der Kleine kommt zu mir.

Gibt aber auch genug Ausnahmen. Der Große weis das abendliche Geschichte-vorlesen und singen mit Mama sehr zu schätzen,
der Kleine will nun bei Papa auf den Arm, da ich mir grad das Tragen abgewöhne (bekommt meinem Körper nicht gut).

Also grds. suchen sie sich den passenden Charaktertyp, picken sich aber zudem gern die Rosinen raus:-p

#winke

Beitrag von 3wichtel 04.02.11 - 16:14 Uhr

Klischee!!!

Habe drei Söhne.

Einer ist ein Mama-Kind
Zwei sind Papa-Kinder

Beitrag von gussymaus 04.02.11 - 19:27 Uhr

bei uns ist es eher andersrum.. die jungs hängen an papa sobald er da ist, die große (2) freut sich auch wenn er kommt, bleibt aber trotzdem eher bei mir... ich finde das bei uns eher recht ausgewogen...

nun ist es aber so, dass papa allerfrühestens zum abendbrot da ist und danach auch wenig zeit für die kinder hat, somit bin ich gezwungenermaßen die hauptbezugsperson... obs daran liegt? keine ahnung...

ioch kann bei uns da keinen sooo gravierenden unterschied feststellen, weder in der einen noch in der anderen richtung... ich würde sagen das ist allerhöchstens phasenweise...

ich selbst hab eine schwester, ich war eher das papakind, mag mittlerweile beide nicht mehr sehen, meine schwester war immerschon das mamakind und klebt heute noch am rockziopfel, papa ist eher der "fiese verbieter" wie eh und je (in ihren augen)... wir haben zwar keinen bruder zum vergleich, aber vielleicht interessierts dich dennoch ;-)

Beitrag von munter 05.02.11 - 14:04 Uhr

Ich kann nur von mir sagen, dass es nicht stimmt. Ich habe nie mehr meinen Vater geliebt als meine Mutter. Oder war mehr bei meinem Vater als bei meiner Mutter. Vielleicht gibt es das schon, aber, wie bei so vielen anderen Dingen, kann man hier nicht verallgemeinern. - Meine Meinung.

LG munter

Beitrag von pcp 05.02.11 - 15:29 Uhr

Hallo,

bei mir als totales Papa-Kind und Mutter von 2 Söhnen trifft dieses Klischee voll zu.

lg

Beitrag von jill1976 05.02.11 - 19:58 Uhr

Hallo

ich kann es nicht bestätigen.Unsere Tochter (5 Jahre) ist totales Mama Kind.