Ambulante Geburt paar Fragen dazu

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Beitrag von kimberly1988 03.02.11 - 17:17 Uhr

#zitterHallo#klee#herzlich

ich hab eine Nachsorgehebamme die bescheid weiß und ein Kinderarzt der zu uns kommt um die U2 zu machen.

Nun hab ich den Entschluss relativ kurzfristig gefasst und frage mich ob ich mich oder mein Mann mich direkt im Krankenhaus so anmelden muss und ob eine ambulante Geburt in jedem Krankenhaus möglich ist. Ich weiß noch nicht wo ich hin gehe, je nach Situation in meine ausgesuchte Klinik ca.40Minuten fahrzeit#zitter oder in meine 2. Wahl da sind wir in 10Minuten..

hmm....

und wie läuft das alles? an hört ja das manche KH nicht so begeistert davon sind..#zitter

Ich hab ja schon ein Kind und weiß was auf mich zu kommt. Ausserdem bekomme ich in KH Panik und oft auch Depressionen.

Liebe Grüße, danke für eure Meinungen und Berichte!

Beitrag von bine3002 03.02.11 - 17:31 Uhr

Ich war zwar im Geburtshaus, antworte aber trotzdem mal...

Viele KH stehen nicht auf ambulante Geburten, gerade wenn Betten belegt werden müssen (es geht wie so oft nur ums Geld).

Du bist aber ein freier Mensch und darfst jederzeit gehen, selbst wenn mit dem Baby etwas nicht stimmt, musst dann halt nur unterschreiben. Es ist IMMER deine Entscheidung und Verantwortung!!! Lass dich also nicht bequatschen und beauftrage auch deinen Mann deine Interessen auf jeden Fall zu vertreten. Rein theoretisch darfst Du auch unter der Geburt das KH verlassen und im Auto entbinden. ;-)

Ansonsten hast Du im Prinzip alles, was man braucht: Kinderarzt und Hebamme. Ich würde dir aber auch raten, dass jemand mindestens 14 Tage für dich da ist und dir den Haushalt abnimmt. Die Zeit braucht man schon, aber das weißt Du sicher vom ersten Kind.

Beitrag von trieneh 03.02.11 - 17:45 Uhr

ich wollte auch ambulant entbinden,ging aber wegen ss-diabetes nicht...der ablauf war bei mir eigentlich dafür geregelt...hatte ne hebamme und auch nen kinderarzt,die zu mir nach hause gekommen wären...habe mich im krankenhaus angemeldet,dass ich ambulant entbinden will,aber dort wurde mir gesagt,dass ich 24h bleiben muss...ich hatte aber nicht das gefühl,dass dort sehr des geldes wegen gehandelt wird...(muss dazu sagen,dass ist ein anthroposophisches krankenhaus).

also zusammengefasst:empfehle ich dir,bei anmeldung deine wünsche und falls du dich erst spontan für ein kh entscheidest,dann sag es den hebammen wenn ihr ankommt.und wie meine vorschreiberin bin ich der meinung,lass dir in nichts reinreden...

Beitrag von kimberly1988 03.02.11 - 18:18 Uhr

Danke dir!

Mein Mann hat ab Gebburt zwei Wochen Urlaub#klee

Beitrag von blockhusebaby09 03.02.11 - 18:42 Uhr

Mit dem Baby stimmt das nicht so ganz.
Wenn das Wohl des Kindes gefärdet ist wird vom KH das JA informiert.
Die schauen da nicht Tatenlos zu wenn eine Mutter ihr behandlungsbedürftiges Kind mit nach hause nimmt.
Kommt natürlich immer drauf an um was es geht.

Liebe Grüße

Beitrag von blockhusebaby09 03.02.11 - 18:37 Uhr

Also normalerweise kannst du in jeden KH ambulant entbinden.
Man bleibt dann meist etwas länger im KS nach der Entbindung als wenn du auf Station gehst.
Normal sind es 2 Stunden bei einer ambulanten Geburt sind es 4 Stunden.
Ich muss sagen, da ich als Krankenschwester etwas vom Fach bin ,würde ich die 24h Entbindung empfehlen.
Denn es kann hin und wieder nach der Geburt zu heftigen Nachblutungen kommen,auch bei Bilderbuchgeburten bei Denen man das kaum vermutet.
Ich hab da schon genügend Fälle erlebt bei Denen ich zweifel habe ob das die Wöchnerin auch überstanden hätte wenn das zu hause passier wäre.
Auch eine Freundin ist 3 Stunden nach einer wunderschönen Spontangeburt (2.Kind)fast verblutet.:-(
Nach 24h ist da die größte Gefahr vorbei.
Schau dir doch verschiede KH an,die meisten Entbindungsstationen sind doch wie kuschlige Hotells und weniger wie KH-Stationen.
Ich hab die 3 Tage auf der Wochenstation bei uns immer sehr genossen
vor allen war ich beruhigter weil ich 24h eine Hebamme und Säuglingsschwester zu Hilfe hatte.


Ganz liebe Grüße


Beitrag von lilly7686 03.02.11 - 18:44 Uhr

Hallo!

Niemand kann dich zwingen im KH zu bleiben.
Selbst wenn du entscheidest, die "normale" Zeit im KH zu bleiben, kannst du 12 Stunden nach der Geburt (oder 24 Stunden oder ......) immernoch sagen "Ich geh jetzt heim".
Und dabei ist es egal, ob du normal entbunden hast, oder sogar KS hattest. Du kannst selbst beim KS nach zwei Tagen heim gehen, wenn du das wünscht (und in der Lage bist, aufzustehen ;-)).

Du musst halt meist einen Revers unterschreiben.

Aber dort behalten darf man dich sowieso nicht. Und wenn in deinem KH "keine ambulante Geburt möglich" ist, kannst du trotzdem nach der Geburt heim gehen.
Ob der Klinik das recht ist oder nicht, ist völlig wurscht.

Hätte ich mal gewusst, dass man selbst nach KS heim gehen kann wann man will, ich wäre keine 4 Tage drin geblieben :-( (und schon gar nicht die 7 die ich drin war! die wollten mich ja 8 Tage drin behalten, und meinten sogar, es wär nicht möglich am 7. Tag heim zu gehen, denen hab ich aber dann die Meinung gegeigt)

Beitrag von mavios 03.02.11 - 21:18 Uhr

Hallo!

Ich habe ambulant entbunden = war 3 Stunden nach der Geburt wieder auf dem Weg nach Hause. Ich hatte 30 min. Fahrt zu meinem KH. Meine zweite Wahl wäre 10 min. gewesen, aber ich wollte wirklich lieber in ein KH mit Kinderklinik.

Ich wollte unbedingt wieder nach Hause, weil ich es mir nicht vorstellen konnte, mit anderen ein Zimmer zu teilen, geschweige denn eine Toillette...klar, ist das vielleicht Anstellerei, aber ich denke, man sollte schon auf sein Bauchgefühl hören.

Die Geburt war bei mir relativ einfach und ich hatte einen Dammschnitt. War aber wirklich fit und guter Dinge hinterher. Die Ärtzin die den Check-out gemacht hat, war ÜBERHAUPT nicht erbaut davon, dass wir gehen wollten. Sie hat mir auf den Kopf zu gesagt, dass ich das zu Hause nicht alleine schaffen würde. Aber da mein Mann und ich uns einig waren, haben wir uns durchgesetzt. Die Krankenschwester die zwischendurch bei uns war, hat uns auch Mut gemacht und gesagt, dass die Ärtzin generell gegen ambulante Geburten wäre und wir uns das nicht zu Herzen nehmen sollten.

Ich hatte die ambulante Geburt übrigens auch vorher angemeldet, hätte mich aber jederzeit umentscheiden können. Nach der Geburt hat eine Schwester mir dann noch eine große Portion Abendbrot (obwohl es schon 20 Uhr war) besorgt. Das fand ich sehr lieb und einen guten Service. Wir waren dann zusammen in einem kleinen Zimmer neben dem Kreissaal untergebracht, bis wir fertig zum Aufbruch waren. Das war sehr schön-

Letztendlich war die Entscheidung für uns die richtige. Unsere Maya war zwar ein Schreibaby mit Dreimonatskolliken und nach 10 Tagen waren wir tatsächlich wieder im KH, weil sie sich so an Milch verschluckt hat, dass sie kurz keine Luft geholt hat und wir den Notarzt rufen mussten. Aber wirklich: nach 10 Tagen wäre ich so oder so wieder zu Hause gewesen. Und bei der Schreibaby-Sache hätte uns auch kein KH der Welt helfen können. Schließlich habe ich alle Ärtze später abgeklappert und überall gefragt, was man noch tun kann und die Antwort war immer: "schreien lassen" und "da musst du jetzt durch"....nein, danke!

Also mein Fazit: immer wieder ambulant entbinden, aber (in meinem Fall) eine bessere Nachbetreuungs-Hebamme suchen. Und Ärtze, auf die man sich verlassen kann.

LG