Gummibaum

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von jana-marai 03.02.11 - 17:30 Uhr

Hallo,

mein Gummibaum hat sich vor Jahren mehrfach verzweigt, doch der eine Ast wird nun zu schwer, neigt sich nach unten.
Meint Ihr, wenn ich diesen Ast abschneide, dass er evtl. auch Wurzeln bilden könnte? Wäre einfach toll, wenn ich auch mal einen "senkrechten" Gummibaum hätte ;-)
Wie müsste ich das anstellen?

LG
jana-marai

Beitrag von kawatina 03.02.11 - 17:40 Uhr

Hallo,

die sicherste Möglichkeit wäre "abmoosen", dauert länger, aber der Trieb bleibt bis zur Wurzelbildung an der Pflanze.

..und das geht so:
Man lässt erst den Ast, noch an der Pflanze, bewurzeln, und trennt ihn erst dann ab.
Zuerst schneidet man den Trieb zur Hälfte durch und klemmt einen kleinen Stein, Stück Korken oder Hydrokorn in die Wunde, damit diese sich nicht verschließt. Anschließend umhüllt man diese Stelle mit feuchtem Moos oder Substrat. Danach bindet man Plastikfolie/Frischhaltefolie darum, so dass das Substrat weder herunterfällt noch schnell austrocknet. Darauf achten das man keine Blätter mit einwickelt, die faulen könnten.

Das bewurzeln kann ein Weilchen dauern.In dieser Zeit gießt man die Mutterpflanze wie gewohnt.
Der Ableger wird ja noch über die Rinde zusätzlich durch die Mutterplanze versorgt.
Haben sich Wurzeln gebildet, kann der Ableger selbstständig wuchern.

oder aber:

Man schneidet das Stück ab und stellt es zum Bewurzeln in Wasser.;-)
Das klappt aber nicht immer - manchmal verfault der Trieb!

LG
tina

Beitrag von jana-marai 03.02.11 - 19:22 Uhr

Hallo,

das mit dem Moos ist im Moment vermutlich noch etwas schwierig, da noch Schnee liegt.
Spielt die Jahreszeit eigentlich eine Rolle?

Danke für Deine ausführliche Erklärung.

LG
jana-marai

Beitrag von kawatina 03.02.11 - 20:46 Uhr

Hallo,

dazu mußt du doch keinen Moos von draußen nehmen.;-)
Anzuchterde oder sterilisierte Erde ( Erde im Bratschlauch im Backofen gut durcherhitzen und alles Pilze/Bakterien sind tot) funktioniert das auch sehr gut.
Moos aus der freien Wildbahn würde ich nicht nutzen.#zitter

Jahreszeit ist eigentlich egal. Große Umtopfaktionen oder Ableger schneiden vermeide ich selber in der Wachstumsphase - also vor Ostern .
Meine Schwiegermutter topfte grundsätzlich nur an Gründonnerstag. #rofl

LG
tina

Beitrag von rokkoko 03.02.11 - 18:06 Uhr

Hallo,

ich habe das schon 2x gemacht, jeweils einen ca. 1 Meter langen Ast vom Gummibaum in einen neuen Topf gepflanzt und nach ca. 3 Monaten hatte der Ast jeweils Wurzeln gebildet und hat neue Blätter bekommen.

Also, ich würde es einfach mal probieren.

Viele Grüße

Beitrag von jana-marai 03.02.11 - 19:25 Uhr

Hallo,

Dir auch danke für die Antwort. Das klingt unkomplizierter, als die Moosvariante.
Und das klappt mit so einem langen Ast?????
Hast Du irgendwelche besondere Erde genommen, oder sonst irgend welche wichtigen Regeln dabei befolgt?
Was hast Du mit der Schnittstelle gemacht, damit es aufhört zu tropfen?

LG
jana-marai

Beitrag von rokkoko 03.02.11 - 19:37 Uhr

Mein Mann hat mir die Äste gebracht, bei ihm auf der Arbeit stehen überall Gummibäume rum und seine Kollegen hätten das wohl schon öfter gemacht. Der Ast war unten in Küchenkrepp eingewickelt, als ich ihn bekommen hab.

Ich hab ihn dann in einen großen Topf mit normaler Blumenerde eingepflanzt. Die ersten paar Wochen habe ich die Äste ans Fenster angelehnt, da sie ja noch keine Wurzeln hatten und nicht umfallen sollen. Inzwischen stehen die Äste ganz fest und haben oben wieder neue Blätter bekommen.

Beitrag von jana-marai 03.02.11 - 19:45 Uhr

Super, danke! Das klingt jetzt auch nicht so, als hättet ihr Euch nach einer günstigen Jahreszeit gerichtet.
Ich werde es also einfach mal probieren und das Beste hoffen.
Sollte es schief gehen, stehen zur anderen Seite ja auch noch Äste ab...;-)

Beitrag von sternchen7778 04.02.11 - 10:09 Uhr

Hallo,

ich hab' bisher einfach die abgeschnittenen Zweige in Wasser gestellt, bis sie Wurzeln hatten, dann in Erde/Seramis, fertig. Hat bisher jeder Gummibaum bei mir überlebt.

LG, #stern