Tee und Saft?????

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von jeyk 03.02.11 - 18:08 Uhr

Hi,

ich hab mal ne Frage an Euch alle.
Mein Patenkind ist jetzt 14 Wochen alt. Und solangsam wollte meine Schwägerin anfangen ihr Tee zugeben, weil sie ende Februar dann auch Brei und so füttern wollte. Aber die Kleine verweigert jeglichen Tee, kann man dem Tee einen kleinen Schuss Karottensaft dazugeben acuh wenn der Saft erst für "Nach dem 4. monat " ist. Oder machen diese 3 Wochen nicht sehr viel aus????

Wann habt ihr angefangen Brei un dSaft dazu zugeben?????
Wäre echt nett wenn ihr mir da behilflich sein könntet.

Lg jenny

Beitrag von littlelight 03.02.11 - 18:34 Uhr

Huhu Jenny!

Karottensaft bitte nicht aus der Flasche geben, auch nicht verdünnt. Kein Kind muss an Trinken oder Essen gewöhnt werden, schon gar nicht in dem man diverse Sachen miteinander mischt! Warum sollte die Kleine trinken? Sie weiß genau, was sie braucht: Milch und das ausschließlich! Wenn dann zur Beikost etwas angeboten wird, bitte Wasser. Tee hat heilende Wirkung, regelmäßig gegeben kann er aber nicht mehr als Heilmittel (zB Fencheltee gegen Bauchweh) wirken, weil sich der Körper an die Wirkstoffe gewöhnt hat.

Am besten, einfachsten und stressfreisten macht man es sich, wenn man auf sein Kind vertraut und es einfach machen lässt. Das gilt sowohl fürs Trinken als auch fürs Essen. Wenn das Kind bereit ist für feste Nahrung, wird es sich welche nehmen. Wenn es zusätzliche Flüssigkeit benötigt wird es Wasser trinken. Ein Baby muss nicht automatisch mit Beikostbeginn trinken, es deckt seinen Flüssigkeitsbedarf noch lange über die Milch, die im ersten Lebensjahr ohnehin Hauptnahrungsmittel sein sollte.

Bzgl. des Beikostbeginns sollte man auf folgendes achten: das Baby sollte gestützt sitzen können, der Zungenstreckreflex sollte abgeklungen sein und (ganz wichtig!) das Baby sollte feste Nahrung selbst greifen, zum Mund führen, einspeicheln und schlucken können (kann man zB mit einem Stück Banane testen). Also nicht drauf los füttern, nur weil die Babynahrungshersteller "nach dem 4. Monat" auf ihre Gläschen schreiben.

Wenn man sich nach seinem Kind richtet, kann man nichts falsch machen. Die Faustregel nach der man sich richten kann: was ein Baby allein kann, darf es auch. Das gilt wie beim Sitzen eben auch beim Essen ;-)

LG littlelight

Beitrag von jeyk 03.02.11 - 18:43 Uhr

Ok.
Danke für deine schnelle Antwort.
Wir hatten darüber nur nachgedacht, da die Mama keine Kraft mehr hat.
Sie hat eine doofe Vorgeschichte(Psychisch usw.) und kommtmomentan nicht runter. Dem Kind geht es super, sie schläft auh seit dem 2. Mnat komplett durch. Nur die Mutti kann nicht schlafen und wir haben mittlerweile alle angst, dass sie wieder zurückfällt in eine gewaschene Depri-phase. Dass wäre nicht gut, weil der Papa nichts geregelt bekommt. Und von der Familie alle Arbeiten und sie dann auch nur abends oder am Wochenende unterstützen können.
Wir haben jetzt dann schon drüber nach gedacht, dass die Mama mal en mittag ausspannt und ich die Kleine für ein paar Stunden zu mir nehme. Das Problem ist, dass sie noch nicht einmal MUMI aus der Flasche trinken will.

Beitrag von wunki 03.02.11 - 19:33 Uhr

Saft schon mal gar nicht....meine Meinung. Mein Sohn (knapp 8 Monate) bekommt seit Anfang Januar mittags Brei und ich biete ihm aus nem Becher Wasser an. Das hat er super angenommen. Tee habe ich noch gar nicht ausprobiert.

LG Wunki