An alle deren Kinder Probleme mit dem Kiss-Syndrom hatten

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von na-de06 03.02.11 - 18:28 Uhr

Huhu!

Ich habe mal eine Frage an euch. Ich war als Lara 8 Wochen und 3 Monate alt war bei Dr. Sacher in Dortmund. Vielleicht kennt den ja jemand?
Sie hatte einen schiefen Hals und einige Blokaden, durch die Geburt. Sehr stressig und mit Zange :-(
Naja dannach war alles super. Lara war ausgeglichen, hat relativ gut geschlafen und gegessen.
Nun schläft sie ja seit Mai 2010 nicht mehr gut. Was ja nicht so tragisch ist.#gaehn
Und seit Oktober isst sie nichts mehr. Nur noch Milchflaschen. Seit einigen Wochen ist sie völlig wie ausgewechselt. Sie weint total viel und fällt ständig hin und sowas. Selbst die Milchflaschen gehen nicht mehr rein.
Der Kia meint rein organisch ist sie gesund. Gott sei Dank :-)
Nun gehe ich nächste Woche nochmal zu Dr. Sacher. Was meint ihr? Dr. Sacher meinte das kann von ihrem Kiss Syndrom kommen? Er will sie sich ansehen.
Kennt ihr das?

LG Nadine und Lara ( die mit ihren 14 Monaten noch 4 Milchflaschen bekommt)

Beitrag von mike-marie 03.02.11 - 18:39 Uhr

Also ich hab ein Ex Kiss-Kind, auch 14 Monate alt, auch ein Mädchen ;-)

Ich kann dir nur berichten wie es bei uns ist. Meine Tochter krabbelt nicht, sie robbt nur auf dem Hintern durch die Wohnung, also im Sitzen. Heute hat sie sich das erstemal alleine am Laufgitter hochgezogen in den Stand #huepf

Wir gehen aber regelmäßig zur KG. Vielleicht wäre das für euch eine option?

Zum Essverhalten kann ich nichts sagen, kann mir aber nicht vorstellen das es mit dem Kiss-Syndrom zusammen hängt sondern eher ein entwicklungsschub ist.

Lg

Beitrag von yvy1981 03.02.11 - 19:42 Uhr

Hallo,
meine Tochter hatte es zwar nicht, aber meine Nichte ganz schlimm.
Meine Schwester war mit ihr die ersten 2 Jahre regelmäßig beim Osteopathen. Sie hatte ganz schlimme probleme mit der Verdauung, was auch am Kiss Syndrom liegen kann. Nele wurde immer von den Blockierten Nerven befreit und dann war es wieder etwa 1/4 Jahr gut. Auch die Schlafprobleme hatte sie. Jetzt wird sie im Mai 3 und seit etwa 1/2 Jahr ist alles super.
Es lohnt sich also auf alle Fälle dorthinzugehn, Je nachdem was der Arzt für eine Ausbildung hat zahlt das sogar die Kasse.
LG
Yvonne

Beitrag von cera83 03.02.11 - 19:49 Uhr

Hi Nadine,
Luisa (14,5 Monate) ist auch ein KISS-Kind und wir waren bei Dr. Göhmann in Hannover zur Behandlung. Die Blockaden im Hals wurden gelöst und es war ok und er konnte nichts mehr finden, das war mit knapp 2 Monaten.
Allerdings wurde ihr Kopf nicht besser, der einseitig total abgeflacht war und sie hatte ein ganz schrecklich eiterndes Auge. Der Kinderarzt meinte, es läge am Tränenkanal und den könne man ab 1 Jahr aufstechen. Ich bin dann mit Luisa zum Chiropraktiker, der hat noch eine ganze Menge Blockaden, die nicht im Halsbereich waren - unter anderem auch in den Schädelplatten - gelöst und siehe da, am nächsten Tag war das Auge eiterfrei und wir hatten seitdem nie wieder Probleme. Sie hat sich motorisch super entwickelt und sprachlich holt sie auch auf - hat erst mit 11 Monaten das erste Mal "da" gesagt.
Wenn sie solche Rückschritte macht, kann das sicher an Blockaden liegen.
Ich kenne den Arzt nicht und weiß nicht, ob er auch auf andere Blockaden achtet, außer die "typischen". Aber vielleicht ist ein Chiropraktiker oder auch Osteopath für euch ja eine Alternative.
LG
Janine

Beitrag von meto 03.02.11 - 20:25 Uhr

Hallo,


mein Sohn hatte viel erbrochen und stundenlang geschrien. Wir kamen mit Krankengymnastik nach Voita nicht mehr weiter und wurden zu diesem Dr. geschickt:
http://www.berbuer.de/index2.php
Er ist bei uns sehr bekannt und hat Erfahrung mit solchen Fällen und auch dem Einrenken bei Babys und Kleinkindern.
Mein Sohn wurde eingerenkt und wir wurden mit den Worten verabschiedet: "In den nächsten Tagen wird er sich sehr verändern, er wird weniger schreien, seine Motorik wird sich verbessern und bald loslaufen. (Er wollte laufen, konnte aber durch diese Blokaden nicht)Solche Kinder neigen danach oft dazu sehr riskante Dinge zu tun, weil sie zu überschwenglich werden durch ihre neue Bewegungsfreiheit. Wenn er nicht die Treppe runterfällt, müßte es aber gut sein."

Einige Wochen später, mein Sohn war anderthalb, mußte er ein zweites Mal eingerenkt werden, weil er Kopfsprünge von der Couch gemacht hatte.#schock#schwitz#klatsch

Ich würde auf jeden Fall zu einem gehen, der sich damit auskennt und Erfahrung hat. Lange bin ich von Arzt zu Arzt gerannt und wurde nicht ernst genommen, bis ich endlich mal zur KG geschickt wurde, die mir den Arzt empfohlen hatte.


LG Mella mit Nils - Manuel 4 Jahre & Mathilda 18 Monate

Beitrag von savaha 03.02.11 - 22:03 Uhr

Dr Sacher ist ein absoluter Fachmann auf diesem Gebiet, sein Buch kann ich sehr empfehlen. Gilt ebenso für Dr Biedermann und Dr Göhmann (bei Dr Göhmann waren wir).
Es kann durchaus eine erneute Blockade sein. Als mein Sohn ganz klein war, hat man sein KISS auch stark an seinem Essverhalten gemerkt, denn er hatte eine Saugschwäche und das Trinken tat ihm weh.
Habe gelesen, dass eine Kontrolle mit etwa 1 Jahr, mit 3 Jahren und wenn sie in die Schule kommen sinnvoll sein kann. Hat wohl was mit der veränderten Motorik zu tun und zB dass man ab Schulalter vermehrt sitzen muss.

Und wenn ich hier lese, wie viele ihr Kinder MONATElang von Ostheopaten oder Krankengymnasten behandeln lassen, dann wird mir ganz schlecht. Leute, geht zu einem Profi (zu finden unter kiss-kid.de) und er macht 1 Handgriff und ihr müsst vielleicht nie wieder hin (das ist die Mehrheit der patienten).

generell bietet die Seite kiss-kid wirklich tolle Informationen und Hilfe auch da Forum ist super!