dringend.. bitte lies das mal

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von sweet-love 03.02.11 - 19:38 Uhr

Hallo

Ich habe gerade mit ner Freundin eine kleine Disskussion..

Und zwar...

Meine kleien hatte heut U7 und angangs verlief alles mir vielem Lachen der kleinen... doch als sie die kleine abhören wollte, fing sie fürchterlich an zu schreien ... aber etrem... und sie ließ sich durch nix beruhigen... Messen ,Wiegen, Ohren ansehen und Rachen wurden mit Mühe gemacht mussten sie zu 2 echt festhalten... Es war grausam :-(

Leider weinte sie schon immer seehr bitterlich wenn sie geippft wurde und auch wenn sie nur schon die spritze sah, fing das geheule los... Jetzt ist der letzte Arzt und Impfbesuch am 20.4.10 gewese und meine Freundin meint Mausi könnte sich ganicht an den schmerz und an die Impfungen usw mehr erinnern . Ich solle ihr vor dem Arzt Termin sagen was beim Arzt gemacht wird ,dann wird sie auch nicht mehr so weinen.. aber wenn ich ihr doch sage das sie gepiekst wird...dann geht sie doch mir Agnst zum Arzt oder???

Ich bin grad völlig fertig... wie ist das bei euch???

Denkt ihr Mausi weis das echt nicht mehr????

Beitrag von ..fruchtzwerg.. 03.02.11 - 19:44 Uhr

doch das weiss sie noch
mein kia sagte er impft diese u nicht weil er sonst so angst hat das immer wenn er kommt irgendwas schlimmes passiert daher sollte iche inen extra impf termin machen lassen...
und ich persöhnlich würde es auch nicht vorher sagen..

Beitrag von isabel_04 03.02.11 - 19:47 Uhr

Hallo,

ehrlich gesagt, Kinder im Alter von zwei Jahren finden grundsätzlich Arztbesuche gar nicht gut, da kannst du ihnen gut zureden und sie vorwarnen, wird meistens trotzdem mit Geheule quittiert ;-)

Du bist irgendwie ein bisschen putzig, so wie du das schreibst #schein

LG

Christina

Beitrag von ida-calotta 03.02.11 - 19:47 Uhr

Hallo!

Jedes Kind ist anders. Meine Tochter lies sich anfangs auch nur unter Gebrüll untersuchen, es reichte schon das der Arzt an die Liege kam ohne sich angeschaut zu haben. Mit ca. 2 Jahren habe ich angefangen ihr vorab zu erklären das wir zum Arzt fahren und was gemacht wird. Je mehr sie sprachlich drauf hatte um so mehr hat sie auch gefragt. Klar kam auch die Frage ob sie gepiekst wird. Ich hab ihr dann die Wahrheit gesagt und ihr erklört das sie weinen darf und das es auch etwas weh tut, aber das sie trotzdem stillhalten muss und es ganz schnell vorbeigeht. Mittlerweile geht alles ohne Theater ab und auch beim Blutabnehmen u.ä. wird nicht mehr geschrien, die Tränen laufen zwar etwas, aber das war es dann auch, ich muss auch nur noch die andere Hand halten. Auch ihre Polypen-OP im letzten Jahr hat sie super gemeistert.

Ich habe bei meiner Tochter die Erfahrung gemacht das sie mit Erklärungen und Wahrheiten deutlich besser umgehen kann und es somit streßfrei für alle verläuft.

LG Ida

Beitrag von nuckelspucker 03.02.11 - 19:48 Uhr

hey,

mein sohn (17 monate) mag seine KiÄ auch nicht. er weiß anscheinend, dass was passiert, wenn wir dort sind.

diese woche erst wieder waren wir dort, da er starken husten hatte. ich hab ihm vorher gezeigt, was die KiÄ alles macht, also abhören, in mund und ohren schauen usw. er hatte viel spaß am nachmachen, bis er die KiÄ kommen sah, da ging nämlich die "sirene" an.

er verbindet mit ihrem gesicht anscheinend was negatives.

mein großer (5) dagegen ist anders. er wurde als baby und kleinkind viel "gequält", aber er mag die KiÄ.

die angst vor den ärzten hat er allerdings bei unserem hausarzt verloren. weil der sich viel zeit für ihn genommen hat. das ist ein nachteil unserer KiÄ, dass sie keine zeit hat und mit den kindern nicht "warm" wird.

lg claudia

Beitrag von nici222 03.02.11 - 19:50 Uhr

Hallo,

ich denke das sie sich daran erinnert, vielleicht nicht an das genaue Geschehen, aber wahrscheinlich verbindet sie einfach die Örtlichkeiten und die Ärztin mit schlechten Erinnerungen.

Ich hätte das aber nicht mitgemacht... die arme kleine zu zweit festhalten #schock also wenn sie nun krank gewesen wäre und es super wichtig gewesen wäre dann hätte man es vielleicht machen müssen, aber für eine U-Untersuchung????

Dadurch ist ihre Angst sicher nicht weniger geworden :-(

LG nici

Beitrag von sweet-love 03.02.11 - 20:01 Uhr

Huhuu

Danke erstmal für eure Antworten....


Ja ich weis.. ich habs auch nicht gern gemacht...aber eigendlich hätte sie auch Geimpft werden sollen..daher das genau abhören m eben ne unauffällige Krankheit auszuschließen... aber auch egal wann ich die U7 dann sonst machen müsstwähre es bestimmt wieder genau so gewesen..

Und gemessen und gewogen muss die dafür leider ja werden... waren ja eh schon spät mit U7 dran..

Sie heulte ja nicht anfang an.. erst spielte sie schön mit ihr... mit Ball und so einem Holzzug usw... und es machte ihr auch echt spaß.. aber als ich ihr das unterhemd auszog und sie mit dem Abhördings da kam... da find so so fürchterlich an zu heulen... und klammerte sich an mich und auch an meinen Mann.... und dann wollte sie die kleine doch nicht noch Impfen wegen eben der neg Erinnerungen dann an sie.... und dann durfte ich sie anziehen und dannach bekam sie gummibärchen und dann war sie wieder gut drauf und weinte auch nicht mehr...

und jetzt hab ich in 1 Woche termin zum Impfen..und ich hab davor jetzt schon Panik :-(

Beitrag von lexa8102 03.02.11 - 20:05 Uhr

Hallo,

ich habe unserem Kleinen von Anfang an gesagt (und mache es jetzt vor jedem Arztbesuch), dass wir zum Doktor gehen und der sein Aua (Husten usw.) wegmacht. Dass er Medizin kriegt und dann das Aua weg geht. Dass er abgehört wird und ins Ohr geguckt wird usw. Erkläre ich ihm mehrmals vorher (auch schon einen Tag vorher oder so).

Wenn er eine Spritze bekommt, sage ich ihm, dass er eine bekommt und dass das piekst und auch weh tut - bloß nicht lügen!

Am Ende muss Arzt sein und sie muss hin ob sie will oder nicht. Wenn sie nicht von alleine geht, musst du sie halt tragen.


Wir haben auch einen Arztkoffer zum Spielen. Vielleicht wäre das ja was für euch.

Vielleicht kannst du sie locken und sagen, dass sie ein Kuscheltier mitnehmen darf und das dann auch untersucht wird?

Vielleicht hat der Kinderarzt ja noch eine andere Idee?

Viele Grüße,
Lexa

Beitrag von -vivien- 03.02.11 - 20:07 Uhr

unser kleiner ist sehr offen gegenüber fremden personen. er lacht, geht auf sie zu, lässt sich anfassen etc.

aber wenn wir beim artz sind und dieser nur den raum betritt ist alles vorbei. bei uns in der arztpraxis sind drei verschiedene ärzte. egal ob frau frau oder der mann ihn behandeln möchte, er schreit und wehrt sich wie verrückt.

lg

Beitrag von lulu2003 03.02.11 - 20:25 Uhr

Hallo,

unser Kleiner wurde mit 10 Monaten und dann noch mal 18 Monaten operiert. Vorher mußte ihm ein Zugang gelegt werden und das war der reinste Horror. Seitdem hat er Angst vor Menschen in weißen Kitteln. Unser Kinderarzt ist ein ganz toller und echt lieber. Selbst dort verweigert er oft das Mitmachen beim Abhören etc.pp.

Klar kannst du ihr vorher erklären was gemacht wird, aber eine Spritze tut nunmal weh. Ich denke ihr müßt es einfach durchstehen.

Liebe Grüße
Sandra

Beitrag von scura 03.02.11 - 20:31 Uhr

Ich erkläre meiner Tochter das sie beim Arzt gepiekst wird, damit sie gesund bleibt und keine grossen Auas bekommt. Das bisschen pieksen ist nichts gegen grossen Schmerz. Sie versteht das! Natürlich heult sie beim impfen aber ein Indianer/Hasen/Blümchenpflaster für sie und eins für ihre Puppe lassen sie ganz schnell vergessen was gewesen ist. Ausserdem gibts vom Arzt immer Gummibärchen... sie fragt immer wann wir wieder zum Arzt gehen.

Beitrag von matsel 03.02.11 - 21:12 Uhr

jedes kind ist anders. aber zb mein sohn: läßt sich von keinem arzt anfassen, wenn ich ihmvorher von der behandlung was verschwiegen habe. soll heißen, wenn ich sage wir gehen heut zum hörtest dann wird er sich def nicht ausziehen, wenn ihn die ärztin "schnell noch mal " abhören will. ich muß ihm alles sehr genau im vorfeld erklären und erörtern. dann läßt er sich ohne festhalten, heulen uä impfen, blutziehen, allergietest...
das fing an als er ca 2 21/2 jahre alt war. merkwürig. hilft aber. meine kleine istnoch zu klein zum verständigen erklären und brüllt schon beimbetreten des arztzimmer. jedes kind ist anders. du kannst nur versuchen aus der fülle der vorschläge für euch einen weg zu finden.
lg

Beitrag von fbl772 04.02.11 - 09:14 Uhr

Hallo, also an den April kann sie sich ganz bestimmt nicht mehr erinnern. Aber es gibt viele Kinder, die haben einfach Angst vor Ärzten bzw. können es gar nicht leiden, wenn Fremde an ihnen unangenehm rumfummeln. Mein Sohn bspw. hasst es, wenn ihm jemand ins Ohr gucken will .... also das ist doch ganz normal.

Vielleicht hilft es euch mal ein Kinderbuch über den Kinderarzt zu kaufen mit vielen Bildern und auch ein kleiner Arztkoffer für Rollenspiele könnte das unterstützen. Ihr vorher erklären, dass Spritzen pieksen würde ich überhaupt nicht, das kann sie doch gar nicht einschätzen bzw. schürt eher Angst vor dem Unbekannten. Mein Kia sagt auch, dass man auf keinen Fall sowas sagen soll wie ala "das tut doch gar nicht weh / du warst aber tapfer" oder sowas. Man soll sich als Mutter einfach zurücknehmen, die Kleinen merken, ob Mama selbst Angst hat oder nervös ist.

LG
B

Beitrag von tibu79 04.02.11 - 12:57 Uhr

Mein kleiner ist jetzt 22 Monate, bekam letzten Sommer jeden Monat eine Impfung. Dazu wurde vorher abgehorcht, ob er infektfrei ist, Hose ein bißchen runter u. piks.#heul

Im Herbst wollte ich wg. Husten Lunge abhören lassen und allein das Pullover hochziehen, hat ihm Angst gemacht, weil die Erinnerungen hochkamen.

Jetzt nach mehrmaligem Abhorchen OHNE Piks hinterher, ist er auch nicht mehr ganz so mißtrauisch.

Und ja: ich sage meinen Kindern, dass wir zum Arzt fahren u. auch, wenn sie eine Impfung bekommen. Ich lüg sie auch nicht an, sondern stimme zu, dass die Spritze weh tut. Dafür tröste ich sie, so gut ich kann u. spätestens beim Jacke anziehen, lächeln sie wieder.:-)

Das Verheimlichen bringt doch nur bedingt was. Die Spritze gibts trotzdem u. ggfs. fühlen sie sich nachher verar...#kratz

#winke