Ich nochmal frage zu Tagesmüttern/vätern

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Forum: Allein erziehend

Als Alleinerziehende selbstbestimmt zu leben hat Vorteile, andererseits ist es oft sehr anstrengend, den täglichen Herausforderungen allein zu begegnen. In diesem Forum findet ihr die Hilfe und Unterstützung von Frauen, die in einer ähnlichen Situation sind.

Beitrag von swetty24 03.02.11 - 20:06 Uhr

Hallo habe auf meinen beitrag unten Antworten gekriegt das ich doch wenn ich Arbeite auf eine Tagesmutter/vater zurück greifen soll.

Nun wollte ich fragen:

TRAUT IHR DEN LEUTEN ????????

Ich meine es gibt bestimmt gute,
aber man hat schon soviel sachen gehört, z.b. missbrauch

ich würde mein Kind nie einer fremden Person überlassen

Wie seht ihr das?
Oder steh ich mit meiner meinung alleine da

Lg Swetty

Beitrag von salemthecat 03.02.11 - 20:12 Uhr

Also versteh ich dich richtig, du würdest dein Kind nie jemand fremden geben? Der es betreut?
Also auch keinem Erzieher?

Und von was lebst du bitte? Wie möchtest du arbeiten gehen?

Beitrag von swetty24 03.02.11 - 20:16 Uhr

Ne ne so meinte ich das auch nicht.
Eine erzieherin ist was anderes.

aber ein Kind bei einer fremden Person ohne das andere leute dabei sind,
das könnt ich mir nicht vorstellen.


Swetty

Beitrag von salemthecat 03.02.11 - 20:24 Uhr

Immer ruhig, das kannst du dir sicher vorstellen, wenn es eine Freundin von dir wäre, oder?

Du lernst die Tagesmutter vorher kennen, wir haben zB damals Kaffee zusammen getrunken, während ihr Sohn und mein Sohn zusammen spielten, haben uns unterhalten und getrascht, da sie auch in der Nachbarschaft neu zugezogen war.

Denk nicht so negativ, nicht jeder ist Pervers weil er gerne Kinder betreut und auch Tagesmütter müssen sich weiterbilden usw.

Beitrag von sophielogie 03.02.11 - 20:13 Uhr

Hallo,

kurz und knapp, Du gibst dein Kind nicht einfach dort ab, es ist meistens ein vorlauf nötig- so ist es bei uns.

Kind und tagesmutter und Mutter sollten sich kennen lernen und "mögen".

Bevor das nicht gegeben ist, ist auch nichts mit arbeiten gehen.

Auch tagesmütter scheuen ab und an "Mütter".

Also- sympathieprüfung muss von allen erst bestanden werden!!!

Grüsse
heike

Beitrag von silbermond65 03.02.11 - 20:16 Uhr

ich würde mein Kind nie einer fremden Person überlassen

Fremde Personen hast du auch in Krippe ,Kindergarten und Schule.Da kannst du genauso die "Bösen" zwischen haben.
Mir war allerdings eine Krippe lieber,weil dort richtig ausgebildete Erzieher arbeiten und mehr Kinder da sind.

Beitrag von meinneuesleben 03.02.11 - 21:25 Uhr

Hallo Swetty,


ja ich traue meiner Tagesmutter!


Ich habe sie mir vorher angesehen, war zu besuch mit meinem Kleinen, habe geschaut wie Sie mit ihm umgeht und als ich mir sicher war hab Ihr sozusagen den Zuschlag gegeben.

Ich hab noch keine Sekunde an ihr gezweifelt.

Lg Melli

Beitrag von kyra01.01 03.02.11 - 21:35 Uhr

hallo sweety,
ich sehe das auch so voallem weil im bekanntenkreis von meiner mutter (also freundin) das kind von der tagesmutter misshandelt wurde und das lange bis es rauskam!!!!

ich würde mein kind erst in fremde hände geben wenn ich ihr erklären kann das sie mir alles erzählen kann!!!also wenn sie sprechen kann vorher käme das für mich auch nicht in frage!!!!

lg

Beitrag von babylove05 03.02.11 - 22:44 Uhr

Hallo

ich weiss ja nciht wie du dir das vorstellst wie das so abläuft , aber normal brauchst du keine Angst zuhaben ....

Also ich hab damals beim Jugenamt angerufen mir eine raus gesucht udn wir haben ein termine zum kennenlernen vereinbart ... ich bin hin und hatte gleich ein super gefühl , mein sohn hat sich von Tag eins wohl gefühlt . Es muss einfach passen , aber deswegen lernt man sich vorher ja kennen ...

Und was soll ich sagen , am ende war es so des unsere Tagesmutter wie eine zweite Oma wurde , mein grosser hat später sogar bei ihr Übernachtet und ganze Wochenende da verbracht , er wurde zum Familienmitglied , wurde sogar auf Ausflüge mit genommen , und obwohl wir hetz 400km auseinander wohnen haben wir immer noch kontakt ...

Lg martina

Beitrag von nadineriemer 04.02.11 - 08:16 Uhr

Hallo,
also ich habe jetzt eine Tagesmutter für meine Zwerge gefunden,da ich eine Umschulung machen möchte und die Möglichkeit jetzt habe.Die kleinste ist 3 Monate alt,aber wir haben jetzt langsam angefangen und bis her lief es gut.Mit der Tagesmutter verstehe ich mich sehr gut und ich kann mit ihr immer alles besprechen was die Kinder angeht.Mitlerweile hat sich meine ganz kleine gut dran gewöhnt und weint auch nicht mehr.Sie lacht sehr viel mit denen und alle haben mit der kleinen großen Spaß.

Nadine

Beitrag von technohase 04.02.11 - 08:41 Uhr

Ich habe damals lange nach einer geeigneten Tagesmutter gesucht und sie letztendlich auch gefunden.
Sie ist perfekt und ohne sie könnte ich nicht arbeiten gehen.

Sie passt nämlich ab 5 Uhr morgens auf meinen Süßen auf, Bringt und holt ihn im Kindergarten ab usw

Wenn man eine Tagesmutter trifft merkt man schnell obs passt oder nicht!

Früher oder später musst du dein Kind in "fremde" Hände geben. Die kannst du dir ja aussuchen.

LG

Beitrag von traumfresserchen 04.02.11 - 09:47 Uhr

Ich würde eine Tagesmutter nur im "Notfall" heranziehen.
Auch wenn es mit Sicherheit super liebe und gute Tagesmütter gibt .... ich kenne leider auch andere, denen ich mein Kind nicht geben würde.

Und diese "Spreu" vom "Weizen" zu trennen kann man meiner Meinung nicht nach ein, zwei Kennenlerngesprächen.

Da ziehe ich dem dann doch eine Kita/Hort vor. Der niemals krankheitsbedingt komplett geschlossen werden würde, wo die Mitarbeiter nicht alleine arbeiten und somit auf eine Art in ihrem Tun "beobachtet" werden und vor allem eine 3-jährige Ausbildung absolviert haben.




einer Kita auch nicht vorziehen. Nur im

Beitrag von liona 04.02.11 - 10:19 Uhr

hi,

hier bei uns gibt es einen Verein für Tagesmütter, dieser vermittelt nur Tagesmütter mit einer entsprechenden Ausbildung und mit entsprechender Erfahrung.

lg Liona

Beitrag von lunacy 04.02.11 - 10:50 Uhr

Ja, ich vertraue meiner Tagesmutter, zu der mein Sohn ganztags geht, seit er 1 Jahr alt ist, voll und ganz.

Sie ist im übrigen ausgebildete Erzieherin und hat zu Hause eine Art "Mini-Kindergarten", also eine kleine U3-Gruppe.

Mir war es ehrlich gesagt lieber, meinen Sohn zu einer Tagesmutter zu geben als in eine KiTa. Gerade weil er noch so klein war.

Beitrag von anyca 04.02.11 - 11:13 Uhr

Darf Dein Kind später auch nicht in den Kindergarten, zur Schule, in irgendeinen Verein ...? Da KÖNNTEN auch Pädophile sein ... und Tagesmütter sind ja in der Regel Frauen, da kommt Pädophilie eh höchst selten vor.

Übrigens kommt es zu vielen pädophilen Übergriffen ja gerade IN der Familie (Onkel, Opa ...), also "Kind keiner fremden Person überlassen" ist da ein relativ unsinniges Argument.

Beitrag von anyca 04.02.11 - 11:22 Uhr

Ach, noch was: Zumindest hier in Berlin muß nicht nur die Tagesmutter selber regelmäßig ein polizeiliches Führungszeugnis abgeben, sondern auch andere im Haushalt wohnende Leute, z.B. der Ehemann, auch wenn er offiziell nicht die Kinder mitbetreut. Da wird schon genau geguckt vom Jugendamt, daß da kein einschlägig Vorbestrafter in die Nähe von Kleinkindern kommt.

Beitrag von mini-bibo 06.02.11 - 21:26 Uhr

Hallo!

Hier in Schleswig-Holstein ist es auch so, dass für jede Person, die im selben Haushalt wie die Tagesmutter lebt und über 14 Jahre alt ist, sowie die Tagesmutter selbst ein Führungszeugnis regelmässig vorlegen muss.

@TE, wenn Du eine Tagesmutter suchst, dann wirst Du die Person auch erstmal persönlich kennenlernen, wenns zwischen ihr und Dir passt, ist es toll, wenn nicht, dann lass die Finger davon!

Meine Tochter war 1,5 Jahre bei einer Tagesmutter, sie war toll, zuverlässig und wir haben uns super verstanden!

LG mini-bibo