Barfen....wie anfangen??

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Forum: Mein Tier & ich

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Beitrag von heike230284 03.02.11 - 20:39 Uhr

Hallo zusammen,

wir haben eine Berner Sennen-Rüde (5 Jahre alt) und ca 40 kg schwer.

Er hat eigentlich schon seit jeher immer mal Probleme mit dem Fell. Der TA sagt, er hätte Vitaminmangel und legte uns Vitamintabletten zur täglichen Gabe ans Herz.

Wir füttern Chappi, ja ich weiß...sch*** Trockenfutter. Aber mein Mann ist davon überzeugt. #gruebel

Nun hab ich im Internet schon seit einigen Wochen gestöbert, da sein Fell zur Zeit wieder extrem ist.
Es ist sehr stumpf und fällt wirklich büschelweise aus. Sieht aus wie ein gerupftes Huhn..er tut mir richtig leid.

Nun denke ich, das es einfach an dem doofen Futter liegt.

Möchte nun auf BARFEN umsteigen. Leider ist auch unser finanzielles Pensum etwas begrenzt.

Nun würde ich gerne wissen, wie beginnt man am besten, woher weiß ich wieviel und was genau mein Hund braucht???
Und kann ich auch Fleisch im Angebot beim Supermarkt kaufen oder muss es teures vom Bio-Metzger sein??

Würde mich sehr über Hilfe freuen, bitte keine Sprüche wegen dem bisherigen Futter. Möchte es ja nun ändern...muss nur noch meinen Mann davon überzeugen, doch ihn schreckt das Geld noch etwas ab..
Klar sollte man auch Geld für den Hund haben, aber ich würde es lieber in gutes Futter stecken als in ständige Tierarztkosten...aber wir haben auch Zwillinge, ein Haus mit Garten und zwei Autos und mein Mann ist Alleinverdiener. Also wir sind noch etwas eingeschränkt.

Freue mich auf viele Antworten.

LG
Heike

Beitrag von kitty1979 03.02.11 - 21:11 Uhr

Hallo!

Du hast Post!

Lg Nicole

Beitrag von kyra01.01 03.02.11 - 21:30 Uhr

das würde mich auch mal interessieren!!!
ich hab schon oft gehört das barfen günstiger sein soll????
lg

Beitrag von kitty1979 03.02.11 - 22:03 Uhr

Hallo!

Ich habe unseren Hund seit Dienstag auf Teilbarf umgestellt, habe viel gelesen und stehe auch noch ganz am Anfang. Ich habe mir ein tolles Buch gekauft "BARF" von Swanie Simon - kann ich nur empfehlen!

Lg Nicole

Beitrag von cherymuffin80 03.02.11 - 22:50 Uhr

Hallo,

nach Jahren des Barfens kann ich dir sagen wenn du in einem guten Barfshop bestellst und auch gleich größere Mengen ist es nicht teurer wie so manches Schottfutter ;-)

Hab anfangs auch gedacht es geht mehr ins Geld, aber nööö, n icht wirklich und wenn man da erstma drinn ist und das Futter auch im Schlaf anmixen kann ist es zeitlich auch kein viel größerer Aufwand, die 3 Min. sollte einem ein Hund schon wert sein.

Du wirst auf dauer echt positieve veränderungen am Hund feststellen, Fell, Zähne, Kotmenge (wird viel geringer) vitalität.... ist alles besser.

LG

Beitrag von kitty1979 03.02.11 - 23:14 Uhr

Hallo!

Also bei unserem Hund ist die Kotmenge auch schon bedeutend weniger geworden - und dabei wird er ja erst seit Dienstag teilgebarft.....

Der größte Zeitaufwand war bisher das Portionieren den Fleisches, jetzt ist meine größte Herausforderung jeden morgen daran zu denken das Fleisch aus der Truhe zu nehmen!

Du bist ja quasi Expertin auf dem Barfgebiet ;-) Ich habe noch TK-Broccoli....kann ich den auch einfach auftauen und verfüttern, oder muss ich den kurz kochen??

Lg Nicole

Beitrag von simone_2403 05.02.11 - 11:15 Uhr

Hallo

Futterpläne findest du hier :http://www.barf-fuer-hunde.de/futterplaene-a-33.html also was die Fleisch/Gemüse/Knochenmenge betrifft.

Auch sind dort nützliche Tip,schau dir sie Seite mal an.

Ich hab vorher bei Tackenberg bestellt,ist aber teuer.Eine Userin hier hat mir diese Seite gezeigt : http://www.futterfleisch24.de/de/einzeln-entnehmbar-Gefluegel/l-KAT60

Hiernach kannst du ausrechnen wieviel Fleisch du benötigst bzw wie kostenintensiv es ist.10 Kilo Chappi kosten (nachdem ich gegoogelt hab 14.99 ) also schätze ich mal,kommst du mit Barfen schon etwas teurer....ALLERDINGS...du wirst dir zukünftig einige TA-Kosten sparen #schein

Das Gemüse für unsere Hunde hol ich ganz normal im Supermarkt ,es muss nicht Bio sein ;-) Ich achte allerdings auf "saisonales" Gemüse.

Futterzusätze gibts nur wenn etwas ist (Heilerde ect) ansonsten achte ich auf hochwertiges Öl.Hanföl oder Sesamöl sind unsere Favoriten.

#winke

Beitrag von puhschrein 05.02.11 - 11:53 Uhr

Hallo

also ehrlich gesagt muss ich sagen dass wir mit dem Barfen sehr schlechte Erfahrungen haben. Als wir damit anfingen, hat sich natürlich alles bei unserer Hündin bestens geändert. Ihr Fell wurde besser, sie wurde aktiver usw.
Es ging ungefähr ein Jahr gut, danach ist sie total abgemagert auf 17 Kg und es ist schon ein großer Hund ( Dalmatiner-Labrador Mischling) Wir sind zum Tierarzt, haben sie auf alles untersuchen lassen, bis zum Schluss raus kam dass sie eine Schilddrüsenunterfunktion hat. Dies ist relativ selten bei Hunden.
Der Tierarzt hat uns erstmal natürlich Tabletten verschrieben und natürlich auch gefragt was sie zu essen bekommt. Wir natürlich Barf gesagt da wir vollkommen davon überzeugt waren. Und jetzt kommt gleich der Wahnsinn.
Der Tierarzt fand das Futter in Ordnung, natürlich Barfen ist etwas wunderbares für den Hund. Aber! Trotz Schilddrüsentabletten hat sie weiter abgenommen, die Werte waren weiterhin schlecht bis wir uns im Internet über Nebenwirkungen von Barfen informiert haben.
Im Barf kann es durchaus vorkommen dass eine Menge an Schilddrüsenhormonen vorhanden sind, die natürlich den Schilddrüsenhaushalt des Hundes durcheinander bringen.
Worauf ich eigentlich hinaus will, wenn du Barfen willst, dann suche dir bitte nicht das billigste aus und achte darauf was drin ist.
Wir sind mittlerweile wieder auf Nassfutter umgestiegen. Dort mischen wir gekochten Reis oder gekochte Nudeln unter und geriebene Möhren oder Sauerkraut. Ab und zu gibts noch haferflocken dazu.

Das war halt jetzt ein negativ Beispiel zum barfen.

lg

puhschrein