Nierenstau - Nierenentzündung - Schiene, ja oder nein???

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mooriee 03.02.11 - 21:19 Uhr

Hallo an alle nierengeplagte Schwangere, und solche, die Ahnung bzw. Erfahrung damit haben,

ich habe seit ungefähr 10 Wochen einen beidseitigen Nierenstau und war auch schon ein paar mal mit Koliken im KH. Musste auch ein paar mal Antibiotika aufgrund von Harnweginfektionen nehmen.
Seit vier Wochen bin ich nun beschwerdefrei. Mir gehts zum ersten Mal in der SS richtig gut.
Heute musste ich zu einer urologischen Routineuntersuchung und der Arzt stellte per Ultraschall fest. dass der Urin in der rechten Niere geflockt sei, was auf eine Niereninfektion hindeuten würde. Man hat mir dann mit einem Katheter Urin abgenommen zwecks Kontrolle. Der Arzt will mir, falls sich sein Verdacht bestätigt, nun endgültig die Nierenschiene legen, wogegen ich mich bis jetzt erfolgreich gewehrt habe, da die Schiene ja immer noch ein Fremdkörper ist und Wehen auslösen kann.

Zudem versteh ich nicht ganz: Kann man eine Niereninfektion haben, ohne irgendwelche Schmerzen/Beschwerden???

Bin total verunsichert. Mir gehts doch so gut!
Würde mich über ein paar Antworten von euch freuen, Erfahrungen mit Niereninfektionen/Schienen etc.

Lg, mooriee

Beitrag von leyley 03.02.11 - 21:31 Uhr

hi also ich war gestern abned im KH auch nieren entzündung.
nun nehme ich antibiotika und viel bett ruhe


hmm warum das bei mir so ist, weiss ich nicht #kratz



trotzdem schönen abend und gute besserung #winke

Beitrag von mooriee 03.02.11 - 21:33 Uhr

Hattest du denn Schmerzen bzw. Beschwerden?

Beitrag von leyley 03.02.11 - 21:36 Uhr

oh ja ziemlich habe geweint wie ein baby :-(

ich soll viel viel viel trinken................... (leichter gesagt als getan)
mir ist es auch nicht recht das ich antibiotika nehme aber ist anscheinend nicht gefährlich fürs kind!

was musst du nehmen?

Beitrag von krikri75 03.02.11 - 23:00 Uhr

Au Backe! Da geht's mir vergleichsweise ganz schön gut!

Ich kann Dir daher gar nicht richtig was raten, wundert mich allerdings auch, dass Du keine besonderen Beschwerden hast, trotz Entzündung...?

Was ich Dir allerdings empfehlen würde, wäre mal ein Versuch mit alternativer Medizin...keine Ahnung, ob die bei einer akuten Entzündung helfen kann, aber ich würde es vielleicht versuchen, um die Schiene zu umgehen.

Ich habe seit 4 Wochen einen beidseitigen Stau, bisher keine Infektion und insgesamt auch weniger Schmerzen als am Anfang. Hoffe, das auf diesem Niveau zu halten.

Was ich mache:
- Akupunktur mit meiner Hebamme
- auf der Seite liegen, auf der der Stau weniger stark ist
- Yoga (Vierfüßlerstand!) und Massage
- viel viel trinken
- Cranberrykapseln (die enthalten einen Extrakt, der Entzündungen entgegenwirkt)

Habe gehört, dass Berberis oder wie das Zeug heißt vom Homöopathen auch helfen kann...

Drücke Dir die Daumen!!

Krikri mit #stern und #ei (37. SSW)

Beitrag von bipi2203 04.02.11 - 08:39 Uhr

Hallo!

Also mir wurde vor Silvester eine Schiene gelegt (28 SSW).
Ich hatte schon im November einen Nierenstau und war im KH. Die Infusionen haben da aber schön geholfen. Leider hatte ich dann vor Weihnachten wieder einen Nierenstau und die Koliken gingen samt der Infusionen im KH nicht mehr weg.
Es blieb also leider gar nichts anderes übrig als eine Schiene zu legen.

Es wurde eine Vollnarkose gemacht und am nächsten Tag durfte ich dann wieder nach Hause. Hatte danach leider viele Schmerzen, die aber nur teilweise von der Schiene kamen. Hatte eine leichte Blasenentzündung und durch die vielen Antibiotika wurde meine Scheidenflora total zerstört sodaß ich mit einem fiesen Pilz noch 14 Tage zu kämpfen hatte.

Nun gehts mir allerdings mit den Nieren wieder super. Es ist zwar manchmal ein komisches Gefühl wenn die Blase etwas voller ist aber es sind keine Schmerzen mehr.

Wünsch dir auf jeden Fall alles Gute!

lg, bipi2203

Beitrag von mooriee 04.02.11 - 22:50 Uhr

Vollnarkose???
Du machst mir Angst.
Mein Urologe will mir die Schiene völlig ohne Narkose legen!#zitter

Beitrag von cattie 09.06.11 - 13:00 Uhr

Mir wurde auch eine Nierenschiene gelegt und ich kann nur Positives darüber bereichten.

Hatte eine Nierenstauung und -entzündung weil meine kleine Mauswohl auf meiner Niere lag. Im Kh erklärte man mir, dass man eine Schiene legen wollte damit die Harnflüssigkeit wieder ordentlich abfließen kann.

Die Schiene wird durch die Blase hindurch bis in die Niere geschoben und sollte dort bis nach der Geburt bleiben(Es gibt also keine Narben oder so). Vollnarkose gab es nicht, weil es für´s Baby zu gefährlich gewesen wäre (Und das ausgerechnet wo ich so ein Angsthase bin.) Der Eingriff ohne Vollnarkose hört sich wirklich schlimmer an als er tatsächlich ist.

Ich habe diese Spritze in den Rücken bekommen, die man wohl auch bekommt, wenn man einen Kaiserschnitt hat. Die Spritze in den Rücken tut nicht weh. Es ist nur etwas unangenehm/merkwürdig, wenn plötzlich ein Zucken durch dein Bein geht...
Es ist auch nicht so, dass man sich wie gelähmt fühlt oder so. Ich hab meine Kleine im Bauch zum Beispiel noch Strampeln gespürt, was mir erst Sorgen machte. Der Arzt hat dann zum Vergleich Wasser auf meine Schultern gesprüht und dann auf meinen Bauch und meine Beine. Auf den Schultern fühlte man das Sprühen und es war nass und kalt. An allen anderen Stellen spürte man nur leicht das Sprühen. Mehr nicht.

Von dem Einführen der Schiene habe ich gar nix mitbekommen. Ich dachte, die Ärzte wären noch beim Vorbereiten, als sie sagten "so, wir sind jetzt schon in der Blase". Ich hatte keinerkei Schmerzen oder sonst irgendwas. Ich war sogar so mutig und hab mir auf dem Ultraschall alles mit angesehen ;)
Der Eingriff dauerte bestimmt nicht länger als 10 Minuten.

Als ich rausgefahren wurde, konnte ich mit Müh und Not meine Füße bewegen. Es war aber trotzdem noch alles taub. Man hätte mir auch ein Bein abschneiden können und es hätte mich wahrscheinlich nicht gestört..;) Die Betäubung ließ dann viel später ganz allmälich nach.

Direkt nach dem Einfriff spürte ich eine deutliche Besserung. Das Fieber war sofort weg. Die Niere war auch nach einigen Tagen völlig abgeschwollen. Ich habe bis jetzt auch nicht das Gefühl, dass ich die Schiene in irgendeiner Form bemerke. Ich fühle mich wie sonst, nur ohne Schmerzen!

3 Tage musste ich noch am Katheter hängen und das war wirklich das einzig Ätzende an der Sache.

Also wem so ein Eingriff bevorsteht, habt keine Angst davor! :-D

Beitrag von cattie 15.06.11 - 19:42 Uhr

Tja, was soll ich sagen.. vielleicht hätte ich den Doppel-J-Katheter doch nicht so hoch loben sollen, denn seit 4 Tagen habe ich Blut im Urin. Der Urologe im Kh sagte, das es sein kann, dass der Katheter an der Blaseninnenwand "kratzt" was leichte Verletzungen hervorrufen kann... :-(