was habe eure erstklässler bisher gelernt.?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von luckylike 03.02.11 - 21:48 Uhr

hallo

mein sohn geht seit august zur schule und ich war doch überrascht wie schnell und viel sie doch gelrnt haben und was alles gemacht und erwartet wird.

oft lese ich hier auch das nur ganz wenige übungsdiktate geschrieben werden.

erzählt doch mal was eure schon können sollen.

bei unserem sohn wurden schon mind 10 diktate geschrieben mehrere mathetests
es wird verlangt das die schrift recht flüssig ist und nicht mehr abgehakt und zu krakelig
sie müssen in schreibschrift und druckschrift schreiben können und diese auch gut auseinanderhalten können.
sie müssen wissen was ein artikel verb und substantiv ist und auch das wort "substantiv " verstehen können.

lesen müssen sie schon recht flüssig und die wörter zusammenziehen.

lesen müssen sie auch buchstaben die sie noch nicht schreiben gelernt haben.

in mathe die normalen plus und minusaufgaben im 20er bereich, dabei gibts auch bei formfehlern gleich punktabzug
also wenn ein eurozeichen vergessen wurde eine zahl etwas unleserlich ist.


ich finde es schon ziemlich viel was sie leisten müssen und finde es wahnsinn wie die kinder das alles so schaffen.

würde mich generell interessieren ob die lernziele überall gleich sind oder welche unterschiede es in den fächern mathe und deutsch gibt.

vg luckylike

Beitrag von swepper 03.02.11 - 22:23 Uhr

Hallo!

Mein Sohn geht seit Sept. zur Schule. (Österrreich)
Lesen ist bei uns auch ganz wichtig!
Natürlich auch Buchstaben die sie noch nicht gelernt haben.
Diktate gibt es fast jede Woche.
Schreibschrift können sie noch garnicht!
Substantiv etc. haben sie überhaupt noch nicht gelernt.
Mathe plus und minus - aber nur bis 10.
Mathetest hatten sie meines Wissens noch keinen.

Es ist schon wirklich viel, was "Eure" da schon alles können (müssen).
Vergleichsweise können die Kinder aus unserer Klasse aber mehr, als ich von anderen Schulen weiß.

#winke

Beitrag von jolin80 03.02.11 - 22:25 Uhr

Hallo ,

also wenn ich schon lese "müssen" ...

Ich finde das schon sehr übertrieben ehrlich gesagt .

Unsere Tochter rechnet plus und minus im zwanziger Bereich .Mathetests wurden auch schon geschrieben .

Seit zwei Wochen schreiben sie jetzt ins Heft , noch haben sie nicht alle Buchstaben und die die sich nicht hatten werden auch nicht verlangt .

Sie schreiben in Druckschrift .Momentan wird daurauf geachtet das sie lernen sauber und ordentlich zu schreiben und genügend Platz zwischen den Wörtern zu lassen .

Diktate haben sie bisher eins geschrieben und das auch nur zur Lernkontrolle und nicht wegen der Rechtschreibung oder Groß-und Kleinschreibung .

Morgen hat sie die erste Englischstunde .

Ich denke das ist schon viel und das was von deinem Kind verlangt wird finde ich schon hart !!!

lg

Beitrag von zaubertroll1972 03.02.11 - 22:32 Uhr

Machst Du Witze?
Bei uns hat man erst im 2. mit der Schreibschrift angefangen.
Genauso mit Verben, Nomen, etc. und ich finde ( und das bestätigen auch die anderen Eltern und die Klassenlehrerin ) daß die KInder gut arbeiten und schon recht weit sind.
Ich frage mich wie die Kinder das alles schaffen.....LG Z.

Beitrag von sandra7.12.75 04.02.11 - 08:32 Uhr

Hallo

Bei uns fangen die auch schon in der 1.Klasse mit der Schreibschrift an.

Unsere mußte nämlich vorgestern im Übungsheft einiges in Schreibschrift schreiben.

Unsere Tochter bzw. die Klasse ist auch schon sehr weit,das kenne ich von meinen Großen jetzt auch nicht.
Die waren zwar alle auf der selben GS aber ich glaube das es auch am Lehrer liegt.

lg

Beitrag von luckylike 09.02.11 - 13:02 Uhr

hallo

zaubertroll

ja das mit der schreibschrift ist schon so sie lernen die druckschrift und schreibschrift in einem
sie müssen bei diktaten unterscheiden können was was ist.
die lehrerin sagt nur druckschrift LMO zb... oder schreibschrift LMO

ich finde im ganzen auch ziemlich viel was abverlangt wird , aber kann man als eltern nciht viel tun, wirüben halt am wochenende sonst würde das nicht klappen.

vg luckylike

Beitrag von bunny2204 04.02.11 - 06:08 Uhr

Puh,

das ist ja heftig. Mein Sohn geht schon in die zweite Klasse, bei uns war es so.

Lesen sollten die Kinder bis Weihnachten, allerdings war es auch okay, wenn es erst bis Ostern klappt.

Buchstaben hatten sie alle bis Fasching durch.

Schreibschrift kam nach den Osterferien.

Die ersten Diktate im 2ten Haljahr.

Rechnen bis zum Halbjahr im 10er Raum.

LG BUNNY #hasi

Beitrag von mondstein28 04.02.11 - 08:28 Uhr

Hallo!
Also das finde ich aber schon viel.

Meine Tochter schreibt jeden Tag ein Diktat ( einen Satz oder einzelne Buchstaben)
Mathe geht im 20-er-Raum plus und Minus und Euro

Mathetest haben sie vor dem Elternsprechtag geschrieben, damit dieElten die Leistungen sehen können.
Mit der Schreibschrift fangen sie gerade an, alle Buchstaben haben sie aber noch nicht.
Grammatik kam bisher noch gar nicht vor.
Unleserliche und falschherum geschrieben Buchstaben und Zahlen werden korrigiert, gelten aber nicht als Fehler.

Aber solange die Kinder sich nicht überfordert fühlen sollte es ok sein.
LG mondstein

Beitrag von 3wichtel 04.02.11 - 08:38 Uhr

Mein Sohn geht in eine vorbildliche Schule:

Hier "müssen" nicht alle Kinder zur gleichen Zeit alles können, sondern es wird binnendifferenziert.

Jedes Kind bekommt die Förderung/Forderung, die es braucht. Und so "muss" jeder das "können", was man von seinem Wissenstand her erwarten darf.

#huepf


Das führt dann natürlich dazu, dass einige Kinder jetzt schon sicher lesen und schreiben, andere aber noch nicht alle Buchstaben können.
Und das ist auch gut so!

Macht doch keinen Sinn, wenn 24 unterschiedliche Kinder mit unterschiedlichem Vorwissen alle über die selbe Latte springen müssen.

Beitrag von ohmama 04.02.11 - 10:00 Uhr

In unserer Schule ist es zim Glück auch so, dass die Kinder den Fähigkeiten entsprechend gefördert und gefordert werden.

Meine Tochter ist in einer Flexklasse (1. und 2. Lerngruppe).

Da ich in Deutsch regelmäßig die Lesestunde begleite, weiß ich, dass der Wissens- und Lernstand der Kinder hochgradig unterschiedlich ist.

Es gibt Kinder die aus der 1. Klasse in den Lerngruppen der 2. Klasse mitlesen, weil sie schon so fit sind und eben auch Kinder der 2. Klasse, die in den 1. Lerngruppen mitlesen, da sie noch nicht so weit sind.

An den einzelnen Lesetationen werden Lesespiele, Wörter, Texte usw. angeboten, die die Kinder mit oder ohne Hilfe bearbeiten müssen. Die Angebote sind ebenfalls in verschiedene Stufen unterteilt, sodass JEDER Schüler seine Lernerfolge erkennen kann.

Dieses Prinzip finde ich sehr gut, weil ich sehe, dass alle Kinder damit super zurecht kommen, ihren eigenen Lernstand sehr gut einschätzen können (bedeutet passendes Lehrmaterial auszuwählen) und immer Erfolge erziehlen und kaum Rückschläge einstecken müssen.

LG Bille

Beitrag von aloegruen 04.02.11 - 15:17 Uhr

Hallo luckylike!

Bist Du sicher dass Du da von der 1. Grundschulklasse sprichst?

Oder habe ich da etwas nicht mitbekommen?#schock

Beitrag von luckylike 09.02.11 - 13:07 Uhr

hallo

ja von der 1. grundschulklasse..

bin auch recht überrascht von den antworten hier, anscheinend wird doch ziemlich viel von unseren schülern erwartet.

mein sohn hatte anfangs schon recht probleme mitzukommen nicht geistig aber er brauchte seine zeit um das alles zu verinnerlichen mittlerweile hat er sich aber ins gute mittelfeld gerobbt und hat zum glück noch immer spaß an der schule,
auch ich denke das viel verlangt wird und es macht mich als mutter etwas ängstlich was noch kommt und wie man das bewältigen soll.

vg luckylike