Das Trauma im Klinikum Lahnberge, Marburg

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Forum: Geburtsberichte

Herzlichen Glückwunsch zur Geburt! Egal ob spontan, mit Einleitung oder Kaiserschnitt, im Wasser oder in der Hocke - hier sind alle Geburtsberichte willkommen!

Beitrag von albu 03.02.11 - 22:05 Uhr

Hallo zusammen,

lange, sehr lange, habe ich gebraucht, um das Trauma der Geburt meines Sohnes zu verarbeiten. Ich gehöre wohl zu den Frauen, die nicht sagen können, dass man die Schmerzen vergisst, wenn das Kind da ist. Ich habe nichts vergessen....

Es fingt gut an. Normale Wehen, Vorfreude auf die baldige Geburt unseres Sohnes, Fahrt in die Klinik (UKGM - Standort Lahnberge, Marburg) bei 5 min. Abständen.
In der Klinik angekommen, war mein MuMu (Muttermund) keine 2 cm offen, also sollte ich spazieren gehen. Mein Mann und ich sind durch Marburg gelaufen, zwei Stunden lang...mit 5 min. Wehenabständen. Ich konnte es dann vor Schmerzen nicht mehr aushalten und wir sind zurück in die Klinik. MuMu 3 cm. Es tat sich also kaum etwas. Ich wurde wieder nach Hause geschickt. Zu Hause angekommen (Fahrt: 20 min.) versuchten wir etwas Schlaf zu bekommen, wir waren inzwischen schon 16 Stunden wach und ich hatte seit 12 stunden Wehen. Im Bett waren die Abstände dann 3 min. Und plötzlich sprang die Fruchtblase. Im Affenzahn zurück in die Klinik. Abstände 2 min. Bei Untersuchung war der MuMu 5 cm offen. Nach 24 Stunden Wehen, 11 Stunden im Kreißsaal, bekam ich eine PDA. MuMu 7,5 cm. Die PDA saß schlecht, aber keiner glaubte mir, dass die Schmerzen nicht besser wurden. Die Hebamme, die inzwischen schon zum dritten mal gewechselt hatte aufgrund des Schichtwechsels, sagte zu mir "Das kann nicht sein, sie haben eine PDA"
Ich fühlt mich wie ein kleines Kind. Ich wurde behandelt wie ein unmündiges Kind. Mein Mann war bei mir und versuchte mich zu unterstützen. Ich hatte schreckliche Schmerzen, meine Kräfte waren am Ende und der Kopf unseres Sohnes war immer noch nciht ins Becken gerutscht. Ein Arzt wurde hinzu gezogen, unserem Sohn wurde noch im Bauch am Kopf Blut abgenommen, um herauszufinden, ob er unter Stress stand. Dazu musste ich auf dem Rücken liegen, mit gespreizten Beinen in einer halterung. Rückenlage war die reinste Folter, ich wollte nicht mehr...Immer noch wurde mir gesagt, dass ich keine schmerzen haben könne wegen der PDA. Die erste Blutentnahme hatte nicht gereicht...sagte man uns nach 10 min. während denen ich auf dem Rücken liegen bleiben sollte (!!!) Also noch einmal das ganze Spiel. Bei der zweiten Blutentnahme kam heraus, dass das Kind unter Stress stand. klar, waren es nun 26 Stunden Wehen. Die Hebamme wollte mich unter Wehen noch einmal untersuchen. EINMAL...sagte sie...Drei Mal wurde es. Ich lag inzwischen seit 30 min auf dem Rücken und wusste vor Schmerzen nicht mehr, ob ich Männlein oder Weiblein war. Ich wimmerte meinem Mann zu, dass ich nicht mehr kann, er solle etwas tun. Er sagte zur Hebamme, dass sie das Kind bitte holen sollen, weil ich, seine Frau, nicht mehr kann und am Ende meiner Kräfte sei. Antwort der Hebamme: "Anstatt gegen uns zu arbeiten, sollten sie ihre Frau lieber unterstützen. Das Kind kann immer noch spontan kommen, das dauert dann eben noch 4 Stunden". Als ich das hörte, konnte ich nur noch weinen. ich fühlte mich nicht gehört, entmündigt und als Spielball zwischen Ärzten und Hebamme. Der Assistenzarzt sagte letztendlich, als nach 28 Stunden der MuMu immer noch bei 8 cm war "Wir müssen das Kind holen. Der Stress ist zu groß, die Herztöne werden schlechter"
Ich wurde über meine PDA anästhesiert. Sie mussten die dreifache Dosis nehmen, damit mein Unterkörper taub wurde. Erst da sagte der Arzt "oh, die PDA scheint wirklich nicht gut zu liegen." Aufgrund der hohen Dosis, durfte ich mein Kind 24 Stunden nicht stillen. Ohne Absprache mit mir wurde unser Sohn mit Flasche gefüttert nach der Geburt. Nach dem kaiserschnitt durfte mein Sohn NICHT auf meiner Brust liegen, ich durfte ihn nicht berühren, weil meine Arme am Op-Tisch festgeschnallt bleiben mussten. Es hat 36 Stunden gedauert, bis die Wirkung der PDA nachließ. Die Stillberatung auf der Station war unmöglich. Die Schwestern waren nervös, wenn es nicht sofort klappte, maulten mich an "Sie müssen auch mal fester zupacken. Packen sie das Kind im Nacken und drücken sie es an die Brust" Dass mein Kind schrie wie am Spieß und total verschwitzt war, ist ihnen entgangen. Jede Schwester hatte ein anderes Patentrezept für das Stillen. Letztendlich habe ich mich nach dem vierten Tag selbst entlassen und war froh, endlich meine Nachsorgehebamme zu haben, die mir sehr geholfen hat, wenigstens etwas stillen zu können. Meine Milch hat nicht ausgereicht, mein Kind hatte eine Saughemmung an der Brust - ich musste abstillen.
Es war mir in der Klinik niemals möglich, mein Kind für ein paar Stunden im Kinderzimmer abzugeben. Ich hatte kaum Schlaf bekommen nach der Geburt und hatte gehofft, meinen Sohn für zwei-drei Stunden nachts ins Kinderzimmer geben zu können. Die Schwester sagte "Das geht leider nicht." Begründung fehlte. Vorher wurde mir noch gesagt, dass das gerade nach einem Kaiserschnitt gerne gemacht wird, damit die Mutter sich etwas erholen kann.
Ich kann nur jeder Frau abraten in Marburg zu entbinden. Unfreundliche, arrogante Hebammen. Die Frau als Gebärobjekt. Einfühlungsvermögen nicht vorhanden.
nach 30 Stunden war mein Sohn auf der Welt.

Grüße,
Albu

Beitrag von marinzik 03.02.11 - 23:53 Uhr

Das tut mir sehr leid für dich...das es für dich so sclimm war!
Trotzdem,#herzlich Glückwunsch zu deinem Söhnchen !
Und Alles , alles Gute!

Beitrag von vika1986 04.02.11 - 01:22 Uhr

Herzlichen glückwunsch erstmal zu dem kleinen schatz #paket

Also das was da passiert ist das kann ich nicht glauben. Was sind denn das für menschen. Oh man wenn ich an deiner stelle wäre den hätte ich meine meinung aber gegalgt. Als ich das gelesen hab wurde ich wirklich wütend darüber.
Bei uns in Holzminden sind die ärzte und hebammen auch nicht besser. Deswegen hab ich gleich gesagt in das kh gehe ich nicht. lieber bekomm ich das baby allein zu hause. Eine frau war am entbinden und sie wurde sehr lange allein gelassen.

Ich hoffe es geht dir wieder gut. Alles liebe weiterhin dir und dem kleinen spatz.

GlG #winke

Beitrag von butzelinchen 04.02.11 - 10:39 Uhr

Glückwunsch zum Baby! Ich hoffe Ihr habt viel Freude am Kleinnen, wenn auch di eGeburt so schwierig war #liebdrueck

Ich kann Dir nur beipflichten, dass die Lahnberge echt sch.... sind! Ich würde in Marburg nur ins DKH Marburg gehen!

Viele Grüsse

Butzelinchen + Leo inside (29+1)

Beitrag von mama-von-marie 04.02.11 - 11:27 Uhr

Das tut mir sehr Leid :-(

Wir hatten auch keine schöne Geburt, lief alles anders als
geplant wo es doch so super begann.

Alles Gute.

Beitrag von sabsto 04.02.11 - 13:59 Uhr

Hallo albu,
natürlich auch von mir erst einmal herzlichen Glückwunsch!!!!#baby
Was dir -und wahrscheinlich vielen anderen Frauen auch- passiert ist , ist wirklich das allerletzte und ein Zeichen für absolute Respektlosigkeit. Ich arbeite selber in einem Gesundheitsberuf und stelle immer wieder fest wie wichtig der respektvolle und freundliche Umgang mit den Patienten ist! Alle, die sich so verhalten wie dieses "Team" ist eindeutig in der falschen Branche#paket!!! Ich bin der Meinung, dass dieses Verhaltten nicht ohne Konsequenzen bleiben sollte! Es gibt die Möglichkeit sich direkt an die Klinikleitung (Qualitätsmanagement)oder an die Kassenärztliche Vereinigung der Krankenkassen und natürlich an die Öffentlichkeit (am Besten regional oder TV) zu wenden!!! Sich so behandeln zu lassen hat kein Mensch nötig- wehr dich!!!
Ich wünsche dir/euch alles, alles Gute!#klee

Beitrag von sunnygirl1978 04.02.11 - 19:20 Uhr

Hallo,

kann dich gut verstehen. Wir haben so eine ähnliche Erfahrung gemacht. Kam mir total unwichtig vor. Wie du sagst - die machten halt. Hab das auch nicht vergessen, nach 5 jahren nicht.

Jetzt im Mai steht die nächste Geburt an, und wir werden, wenn wir es in die 37. Woche schaffen definitiv ins Geburtshaus gehen.

In der Klinik werde ich vorab schon eine Liste mit wichtigen Infos abgeben z.B. - ich werde tun, was mir gut tut, wir wollen vor jedem eingriff gefragt werden usw.
Sowas passiert uns definitiv nicht mehr.

Aber leider passiert sowas in Kliniken viel zu oft.

LG Sunnygirl

Beitrag von daby01 04.02.11 - 19:22 Uhr

#herzlichlichen Glückwunsc erstmal zum Nachwuchs!!
Wir waren lange Zeit (123Tage) in Marburg, unser Frühchen wurde dort geboren. Haben eig. keine schlechten Erfarungen dort gemacht (bedaure das auch sehr bei dir)bis auf 1Schwester auf der Wöchnerinnen fand ich auch alle sehr nett. Sind am Überlegen wieder dort hin zu gehen, finde nur leider das Babyzimmer nicht so besonders gesicert wie in anderen Kliniken.
lg

Beitrag von sandra7.12.75 04.02.11 - 21:38 Uhr

Hallo

Alles Gute zum Baby.

Ich weiß warum ich mich für die Hausgeburt entschieden habe.

Da kann man als Frau selbst bestimmen wo und in welcher Position man entbinden möchte.

Ich habe bei meiner 1.Tochter auch nur auf dem Rücken gelegen und auch beim 2. und 3.Kind.Immer im KH und diese Position ist nicht immer schlecht aber auch nicht immer gut.

Unser Sohn kam in Seitenlage auf die Welt und es war sehr angenehm.

Ich hoffe das du die Geburt positiv verarbeitest,wäre schade wenn dem nicht so wäre.

lg Sandra mit 4 Mäusen an der Hand und #ei heute ET

Beitrag von genova 04.02.11 - 21:43 Uhr

Hallo,

Erstmal herzlichen Glückwunsch!

Tut mir leid für dich, dass die Geburt so schlimm verlaufen ist. Ich habe meinen zweiten Sohn auch auf den Lahnbergen geboren, aber mit einer intensiven Betreuung einer ganz lieben Hebammenschülerin. Sie ist mir nicht von der Seite gewichen und hat genau das gemacht, was ich gebraucht habe.
Einen ähnlichen Ablauf wie bei dir hatte meine erste Geburt, nur ohne KS am Ende - allerdings im Diakonie-Krankenhaus.

Wenn du eventuell noch ein Kind bekommen willst später, dann nimm dir eine Beleghebamme mit, denn diese Behandlung kann dir wohl in vielen Krankenhäusern passieren.

Alles Gute und viel Freude mit eurem Sohn!

LG J.#klee

Beitrag von sallyluna 05.02.11 - 16:16 Uhr

Tja der Personalmangel im Gesundheitswesen lässt hier grüßen! Unmöglich gelaufen ist das!

Was du machen solltest: Dich an das Beschwerdemanagement des Krankenhauses wenden. Kann man auch per emai machenl.
Auch Ärzte und Hebammen müssen lernen ihr eigenes Verhalten gegenüber einer Gebärenden zu reflektieren. Das können sie aber nur wenn man auch mal sagt was schief gelaufen ist.


Beitrag von pancake7373 06.02.11 - 11:15 Uhr

Hallo
Glückwunsch zum Sohnemann #fest
Tut mir total leid für dich was du durchmachen musstest.
Mir steht die Geburt noch bevor und ich hab ängste das es mir vielleicht auch so gehen könnte, weiss auch nicht warum vielleicht weil man mehr negatives hört?
Ich find es echt eine Unverschämtheit was die dir zugemutet haben und vorallem das sie dir nicht geglaub hatten das die PDA nicht geholfen hat bei dir. Als wenn du ein Grund hättest über sowas zu lügen :-[
Gerade heutzutage wo man sich doch so fuehrsorglich um schwangere sich kümmert oder sollte besser gesagt find ich so ein KH unter aller sau, wir sind dich nicht im mittelaltern und so eine Geburt ist auch kein Spaziergang das müssten die Hebammen und aertzte ja besser wissen.
Alles gute wünsch ich euch für ie Zukunft #liebdrueck
Lg

Beitrag von jojo0507 06.02.11 - 20:53 Uhr

Ich kann dir nur zustimmen, ich war auch sehr unzufrieden mit den Umständen der Geburt meines ersten Sohnes und unseren Erfahrungen auf der Neugeborenenstation der Marburger Uniklinik. Niemals wieder würde ich dort ein Kind zur Welt bringen.
Sehr sehr empfehlenswert als Ort, in Ruhe und Sicherheit ein Kind zu gebären, ist das "Marburger Storchennest".

liebe Grüße
jojo

Beitrag von sausi72 06.02.11 - 21:11 Uhr

Hallo Albu,
das ist ja wirklich ein Alptraum, den Du durchgemacht hast. Wir haben auch sehr schlechte Erfahrungen im Uniklinikum Marburg gemacht. Allerdings nicht in der Frauenklinik sondern in der Chirurgie. Bei meinem MAnn musste der Blinddarm 3 x nachoperiert werden, da er bei der OP leider schon durchgebrochen war. Man hat meinen Mann mit irren Schmerzen 14 Stunden liegen lassen. Als er dann nach der 2. OP eine Sepsis bekam, wurde mir gesagt : Ist halt dumm gelaufen.

Soviel dazu. NIE WIEDER!!!

LG SAusi

Beitrag von sudika 07.02.11 - 13:48 Uhr

hey Albu,

das könnte fast meine story sein!!! bei mir ging es ähnlich zu, obwohl mumu schon 9cm offen war,wollte der kleine nicht kommen. die haben gepresst,gedrückt,bin kollabiert,PDA hat nicht gewirkt,hing die ganze zeit am wehentropf,zange angelegt,er wollte nicht,2 mal am kopf des babys blut abgenommen,herztöne sind abgefallen..und ich lag auch die ganze zeit auf dem rücken..usw.
wie du siehst hab ich auch ne horror geschichte durchgemacht,ein zweites kind möchte ich nicht!!! dann kam der kleine nach 21 std. mit der saugglocke auf die welt,mit verletzungen wg der sch... zange (schlüsselbeinbruch und hämatom),bei 50 cm!!! muss nun mit dem kleinen zu krankengymnastik..

LG sudi

Beitrag von albu 11.02.11 - 12:36 Uhr

Hallo ihr Lieben,

danke für eure Worte und eure Glückwünsche.

Unser Schatz entwickelt sich prächtig, er selbst hat aber auch seine Tage gebraucht, bis er die Geburt verarbeitet hatte. Hat viel geschrien und wir mussten zum Osteopathen.

Jetzt geht es ihm und auch mir besser.

Aber Lust auf eine zweite Geburt habe ich überhaupt nicht. Mein Mann kann nicht nachvollziehen, dass ich manche Nacht noch schweißgebadet aufwache, weil ich wieder einmal von der Geburt geträumt habe. Ich hab das alles irgendwie noch nicht hinter mir lassen können.

Im Arztbrief steht mit Fachchinesisch umschrieben drin, dass ich nicht kooperativ war und deshalb ein KS gemacht wurde. Mein Wort steht also gegen das der Ärzte. und eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus....meine beschwerde wird also nichts bringen, nur noch mehr Aufwühlung bei mir.

Liebe Grüße
Albu

Beitrag von naty20 15.02.11 - 22:30 Uhr

Erstmal auch von mir alles, alles Gute zur Geburt #winke.
Ich kann Deine schlechten Erfahrungen nur bestätigen !!!!!
Es hätte meine Geschichte sein können, allerdings ohne KS am Ende, was für uns dann doch besser gewesen wäre.
Unser Kind wurde viel kleiner und leichter geschätz als er war und die Damen und Herren ließen sich auch von den Befunden meines Gyn. und meiner Hebi nicht belehren.
Ich kann bis heute nicht wirklich darüber sprechen was da alles passiert ist.
Es war HORROR.


Ich denke beim nächsten Kind werden wir nach Wehrda oder in ein Geburtshaus gehen.

Beitrag von nadl1000 28.04.11 - 12:11 Uhr

Das tut mir natürlich leid sowas zu lesen
Ich habe im Mai letzten Jahres meine Tochter dort bekommen und ich kann nur positives berichten.Aus gesundheitlichen Gründen war bei mir ein Kaiserschnitt geplant und ab dem Zeitpunkt an dem ich mich dort vorstellte lief alles super.
Die Kommunikation zwischen Kardiologie und Frauenklinik war gut und und die drei Untersuchungen vor der Geburt waren problemlos.
Die Schwestern und auch die Hebammen waren sehr freundlich und wirklich bemüht mir ein bisschen die Angst zu nehmen.
Während des Kaiserschnitts hatte ich ein wirklich top Ärzte und Schwesternteam es wurde genaustens darauf geachtet die Schmerzen so gering wie möglich zu halten.Obwohl meine Mutter bei mir war,war immer einer aus dem Team hinter oder neben mir der mich fragte wie es mir geht.Ich mußte dann 1 Woche mit der kleinen dort bleiben und die Betreuung war einfach toll.
Ich kann das Mutter und KInd Zentrum wirklich weiterempfehlen.

Beitrag von babsistern 25.01.14 - 12:40 Uhr

Auch wenn vorherigen Diskussionsbeiträge schon etwas älter sind, möchte ich gerne was zu meiner Geburtserfahrung schreiben. Vielleicht gibt es ja Gerade Schwangere, die noch unsicher sind, wo sie in Marburg ihr Kind auf die Welt bringen möchten.
Meine Tochter ist nun ein Jahr alt und ist im Geburtshaus Marburg auf die Welt gekommen. Ich war am Anfang sehr unsicher, ob eine außerklinische Geburt für mich das Richtige ist. Aber nachdem ich die tollen Hebammen im GH kennengelernt habe und gesehen habe, wie ruhig und überzeugt sie von ihrer Arbeit berichten, war ich sehr angetan. Mein Mann war nach dem Erstgespräch sofort dafür ins GH zu gehen, obwohl er der Ängstlichere von uns beiden ist.
Jedenfalls war die Entscheidung ins Geburtshaus zu gehen für uns genau die Richtige. Ich habe mich zu jedem Zeitpunkt super betreut gefühlt, wir hatten während der gesamten Geburtsdauer immer zwei Hebammen an unserer Seite, die mir jeden Wunsch von den Lippen abgelesen haben. Was wir v.a. hatten, waren Ruhe und Zeit. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt bedrängt gefühlt, konnte das Tempo meiner Tochter und mir gehen und wusste immer, dass ICH entscheide, was weiter passiert. Es war ein unglaublich tolles Erlebnis und ich kann nur allen Frauen raten: Hab den Mut, geh ins Geburtshaus Marburg. Eine selbstbestimmte Geburt ist einfach toll!

Viele Grüße Babsi