Wissen die Eltern, wann die Kinder nachts heimkommen??

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Forum: Jugendliche

Viele Eltern sehen der Pubertät ihrer Kinder mit Schrecken entgegen. Welche Probleme tauchen wirklich im Zusammenleben mit einem Teenager auf? Was, wenn AlkoholDrogen und Verhütung zum Thema werden? Tauscht hier eure Erfahrungen mit anderen Teenie-Eltern aus.

Beitrag von marion0689 03.02.11 - 22:30 Uhr

Hallo!!

Ich war heute bei meiner Mama und dort war noch eine Freundin von ihr.
Wir hatten es dann irgendwann von Parties, Bettzeit usw...

Die Freundin meinte, dass sie am Wochenende immer schlafen geht und nicht weis, wann ihre Tochter (18) heimkommt. Sie könne schließlich nicht ewig warten und abholen hält sie sowieso für falsch. Denn mit 18 hat ihre Tochter schon den Führerschein bzw Freunde mit Führerschein.

Ich kannte das anders.
Meine Mutter ging zwar auch immer ins Bett, aber bis ich ca 18 war, bin ich immer noch rein und hab ihr Bescheid gesagt, dass ich nun zu Hause bin ( da wars dann auch immer spätestens 1.30 ).
Danach kam ich öfter mal zwischen 4 und 6 Uhr nach Hause.
Bin dann auch nie ins Schlafzimmer rein. Meine Mutter kam mir aber am nächsten Tag JEDESMAL entgegen und meinte: "Na, war man erst um .... zu Hause??Ich hab dich schon gehört".
Ich konnte so leise sein wie ich wollte, meine Mutter wusste am nächsten Tag trotzdem immer, wann ich zu Hause war.
Auch das Abholen war NIE ein Problem. Ich konnte meinen Vater sogar um 4.30 rausklingeln und er hat mich abgeholt ( es kam nicht oft vor ). Aber meine Eltern waren einfach der Meinung, dass ich lieber anrufen soll als bei jemandem fremden/betrunkenem etc mitzufahren.

Nun frage ich mich, ob meine Eltern da solche Ausnahmen waren?? Denn viele Eltern meiner Freunde sahen das auch anders ( "Irgendwann kommen die Kids schon heim" )

Wie schaut das bei euch aus??

Liebe Grüße!!

Beitrag von stefanie104 03.02.11 - 22:48 Uhr

Hallo,

Also bei mir war es auch so bin immer zu meiner Ma ans Bett gegangen und hab ihr gesagt das ich jetzt zuhause bin so war sie dann auch beruhigter ich hätte sie auch jederzeit anrufen können wenn ich irgendwie nicht nachhause gekommen wäre.

Aber bei meinen Bruder war das irgendwie anders ist halt ein Junge.Ich glaube das es meistens wirklich immer nur bei den Mädchen ist das die Mama´s und Papa´s Angst haben.

Glg Steffi

Beitrag von chicksy1985 03.02.11 - 22:50 Uhr

Bei mir und meinen Geschwistern war/ist es genauso wie bei dir.
Wir zwei großen, haben unsere Eltern nie aus dem schlaf gerissen - sie konnten sich 1000% auf uns verlassen das wir zu der abgemachten zeit zuhause waren. Sie sagten auch, bevor wir zu fremden oder betrunkenen ins Auto steigen sollen wir lieber anrufen, egal zu welcher Uhrzeit.

Dafür holen unsere zwei (kleinen) Geschwister alles nach.
Heimkommen und gehen wann sie wollen. Jedes woend anrufen in denn frühen morgenstd, mama/papa hol uns hier und da. Letztens Woend, hat um halb2 morgens das Revier angerufen das sie meine kl Sis dort abholen sollen. (nein sie hat nichts angestellt, sie ist noch nicht 18 und die Begleitperson hat scheisse gebaut und war besoffen, hat randaliert) da haben die Polizisten meine schwester in gewahrsam genommen.
Mama tat mir sowas von Leid, sie musste um halb 6 auf arbeit sein und kann die letzten Monate eh immer erst so spät einschlafen.

Bei meinen zwei Räubern wird es noch dauern, sind erst 2,5 und 5 Jahre alt.
Aber auch ich, weiß heute schon das sie mich zu jeder tages und nachtzeit rausklingeln dürfen. Ich hoffe mal sie sind so anständig wie ich und mein Mann waren werden. Bin zwar wahrscheinlich nicht begeistert wenn es öfters vorkommt. Aber bevor was passiert, fahr ich lieber :-D

Beitrag von tanja0475 03.02.11 - 23:14 Uhr

Hallo!

Meine Kinder sind zwar erst 10 und 12 Jahre alt, aber ich würde es ganz genau so machen wie deine Eltern.

Für mich zeigt deine Geschichte, das du 100%-iges Vertrauen zu deinen Eltern hattest und umgekehrt ganz genau so.

Ich wünsche mir, das du dies an deine eigene Generation weitergibst.

Gruß
Tanja

Beitrag von landmaus 03.02.11 - 23:51 Uhr

Hallo,

meine Mutter hat immer wie ein Hund geschlafen, wenn wir nicht im Haus waren. meine Geschwister und ich sind immer, egal zu welcher Uhrzeit, noch kurz reingegangen und haben Bescheid gesagt, dass wir jetzt da sind, damit sie richtig schlafen kann.

Das geht im übrigen heute noch so, wenn wir da übernachten und uns abends noch mit jemand anderen treffen.

LG

Beitrag von solania85 03.02.11 - 23:58 Uhr

Als ich noch nicht 18 war musst ich um 12 daheim sein- da war mama immer wach und hat gewartet.

als ich 18 war hat ich zwar auch den Führerschein, bin aber eher selten gefahren.... Meine Mama haut auch IMMER mitbekommen, wenn ich heimkam... wie macht die das nur !?
Konnte auch Immer anrufen und fragen ob mich jemand abohlt- war ihr lieber, als wenn ich irgendwo mitgefahren wäre.

LG

Beitrag von ippilala 04.02.11 - 00:50 Uhr

Als ich 18 war, wussten sie das wohl nicht mehr, denn da habe ich schon einige Zeit nicht mehr dort gewohnt.
Mit 13, 14 allerdings schon. Danach habe ich mich weniger an ihre Regeln gehalten. Sie wussten aber immer wo ich war, ich war auch immer per Handy erreichbar.
Abgeholt hättem sie mich "einfach so" nicht.
Wenn ich denn nach Hause kam, bin ich nur sehr selten alleine gelaufen. Meistens wurde ich begleitet oder gefahren.

Beitrag von gruendel99 04.02.11 - 08:47 Uhr

Hallo,

meine Tochter ist 16, wir wohnen auf dem Lande, d.h. ab 18 Uhr fährt da auch nix mehr, wenn sie in Berlin o. Potsdam unterwegs ist, wird vorher über Heimkehr gesprochen und ich hole sie teilweise auch ab, da es nicht anders geht. Das ist kein Problem, bevor sie woanders mitfährt etc. In Berlin kommt sie schon bis zum Randbezirk mit der U-Bahn und das passt dann oder sie übernachtet woanders.
Sie weiß auch, dass sie zu jeder Zeit anrufen kann und es wurde schon 2 x genutzt, das war völig ok. Wichtig ist mir, dass ich weiß wo sie ist (manchmal mit "Muttischein") u. wer dabei ist. Manchesmal bekommen wir dann auch noch spontane Freundinnenbesuch, die ich auch mit nehme.

In meiner Jugendzeit konnte ich gut alleine Heim kommen (Großstadt) und meine Mum wusste, dass sie sich auf mich verlassen konnte.

Beitrag von risala 04.02.11 - 08:49 Uhr

Hi,

war bei mir genauso wie bei Dir!

Meine Mutter hat IMMER mitbekommen, wann ich nach hause gekommen war. Egal, ob ich nachts was gesagt habe oder nicht. Sie meinte immer: "ich bin deine Mutter - und auch wenn Du kein Baby mehr bist - richtig schlafen kann ich erst, wenn Du sicher zu Hause bist".

Deshalb hat sie mich auch IMMER und zu jeder Tages- bzw. Nachtzeit überall abgeholt. Gleiches galt für ihren Lebensgefährten (ich war 13, als er bei uns eingezogen ist).

Bei unserem Sohn werden wir das übrigens genauso handhaben. Lieber stehe ich nachts auf, als dass er bei irgendwem (betrunkenem) mitfährt, trampt oder alleine kilometerweit läuft.

Gruß
Kim

Beitrag von lbeater01 04.02.11 - 08:54 Uhr

Hallo,

schwer zu sagen bei mir. Ich hab nur zu Hause gewohnt, bis ich 17 Jahre alt war. Und wenn ich mich nich täusche musste ich vor 12 zu Hause sein.
Meine Mutter hat dann immer geschlafen und ist auch nicht wach geworden.
Mein Stiefvater ist aber immer extra wach geblieben und saß am PC, weil er sonst keine Ruhe hatte.

Ab da hab ich bei meinem Vater gelebt und hauptsächlich wo anders geschlafen. Nämlich bei meinem damaligen Freund. Daher weiß ich nicht, ob mein Papa das mitgekriegt hätte.

Bei meinem Freund ist es z.B. so, dass die Mutter einfach geschlafen hat und der Vater immer nur unruhig geschlafen hat und grundsätzlich wach geworden ist, wenn die Kinder heim kamen.
Auch heute noch bei der Schwester meines Freundes (21 Jahre, wohnt noch zu Hause) ist es so.

Ich werde so gut wie immer wach, wenn mein Freund nachts nach Hause kommt, weil er z.B. feiern war oder Nachtschicht hatte.
Der Schlüssel geht ins Schloss und ich bin wach.

LG
Janina

Beitrag von lbeater01 04.02.11 - 09:01 Uhr

Achso.
Abgeholt hätten meine Mutter und mein Stiefvater mich nur im Notfall.
Ich hatte um eine bestimmte Uhrzeit zu Hause zu sein. Wie ich das mache war mein Problem. Es fuhren ja Busse, Züge und 1€-Taxis.
Hatte ich eins davon verpasst musste ich Bescheid sagen. Das gab dann mächtig ärger und ich sollte zu sehen wie ich nach Hause komme. Abgeholt hätte sie mich dann nur, wenn es keine andere Möglichkeit gegeben hätte. Streng aber fair.

Außerdem arbeitet meine Mutter 7 Tage die Woche, da muss sie nicht noch nachts durch die Gegend fahren. Die Arme.

Beitrag von danja1983 04.02.11 - 09:11 Uhr

Morgen,

mit 18 war ich auch nicht mehr zu Hause bzw. bin ich in der Zeit mit meinem Partner zusammen gezogen.

Aber meine Mutter war immer auf wenn ich heimkam, damals mit 16.
Lag aber nicht daran das sie wartete sondern das sie mit dem Hund rausmusste(so um 7#hicks).
Meinen Eltern war es lieber das ich eine Mitfahrgelegenheit hatte und nicht irgendwie heim kam.
Wir waren immer die letzten in der Disco#schein

Naja, ich hatte schon viele Freiheiten.
Ich denke meine Kinder werden nicht so viel Glück haben.
Ich würde durchdrehen wenn sie erst zum Frühstück erscheinen würden, ist glücklicherweise noch Jahre hin#zitter

LG
Dani

Beitrag von ayshe 04.02.11 - 09:28 Uhr

Ich finde, du vergleichst verschiedene Dinge.

Die Tochter der Freundin ist doch schon 18.
Und du sagst gar nicht, wie es da vorher lief.
Und als du 18 warst, waren deine Eltern auch im Bett und haben genauso wenig die halbe Nacht da gesessen und gewartet.
Sie wurden zwar wach, wenn du kamst, diese Freundin scheinbar nicht, aber mehr Unterschied sehe ich da nicht.

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Nun frage ich mich, ob meine Eltern da solche Ausnahmen waren?? Denn viele Eltern meiner Freunde sahen das auch anders ( "Irgendwann kommen die Kids schon heim" )
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Das haben doch deine Eltern auch getan. Sie wurden eben wach, wenn du irgendwann kamst.



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Auch das Abholen war NIE ein Problem. Ich konnte meinen Vater sogar um 4.30 rausklingeln und er hat mich abgeholt ( es kam nicht oft vor ). Aber meine Eltern waren einfach der Meinung, dass ich lieber anrufen soll als bei jemandem fremden/betrunkenem etc mitzufahren.
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Schön und gut, sicher ist es besser gegen Morgen aufzustehen und sein Kind zu holen als es sonstwie nach Hause kommen zu lassen.
Aber warum ist das überhaupt nötig?
Meiner Meinung nach sollte so etwas absolut ein Sonderfall bleiben und es gut Gründe geben, warum die Fahrorganisation nicht geklappt hat.


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Denn mit 18 hat ihre Tochter schon den Führerschein bzw Freunde mit Führerschein.
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Eben, dann möchte ich auch erwarten, daß da auch eine Fahrorganisation klappt und nicht die Eltern um 4.00 aus dem Bett geholt werden müssen.
Wer 18 ist und weg will, soll auch in der Lage sein, es zu organisieren und das mit verläßlichen Leuten tun, die sich eben NICHT besaufen, wenn vorher geklärt wurde, daß sie fahren müssen.



Meine Eltern waren die erste Zeit unruhig, als ich den Führerschein hatte, das legte sich aber.
Und auch von ihnen wurde oft einer wach, wenn ich wirklich leise nach Hause kam, scheint ein Instinkt zu sein.
Gesagt haben sie aber nie etwas.

Und unsere Fahrerei haben wir als Jugendliche immer selber geregelt, es wurde festgelegt, wer fährt und das klappte auch immer.
Da mußten keine Eltern nachts aus dem Bett.

Beitrag von valentina.wien 04.02.11 - 12:49 Uhr

Sehe ich ähnlich.

Als ich anfing weg zu gehen haben meine Eltern auf mich gewartet oder mich abgeholt. Aber mit der Zeit hat sich das aufgehört.
Ich kann mich nicht erinnern mit 16, 17 Jahren eine Deadline gehabt zu haben. Vor drei, vier Uhr morgens kam ich am Wochenende nie nachhause und oft waren meine Eltern auch schon wach wenn ich (bzw. meine Geschwister und ich) heimkam/en.

Sie haben uns vertraut und vor allem wussten sie, dass es keinen Sinn macht sich Sorgen zu machen. Wie lange will man das denn machen?
Und wenn die Kinder ausziehen knabbern sich die Eltern vor Angst die Nägel ab?

Abgeholt hätten sie uns im Notfall natürlich. Aber im Grunde war klar, dass wir den Nachtbus oder uns ein Taxi teilen sollen. Oder mit dem Rad fahren.

Und: hätten meine Eltern bis ich 18 Jahre (!!!) alt war von mir verlangt zu einer gewissen Uhrzeit zuhause zu sein und ihnen immer zu sagen wo ich hingehe (davon abgesehen, dass ich nicht hellsehen kann und nicht wissen kann wo man wann landet) hätte ich heftig rebelliert. Und sie angelogen.

LG

Beitrag von marion0689 04.02.11 - 13:46 Uhr

Ja, aber meine Mutter ist wach geworden. Und wenn ich eben nicht heimkam, ist sie alle Stunde aufgewacht und hat geschaut.
So hätte sie Alarm schlagen können, falls ich um 6 oder so noch nicht da bin. Ich habe Bescheid gesagt, wenn es sehr spät/früh wurde.

Hätte meine Mutter nicht gemerkt, dass ich nicht da bin und es wäre tatsächlich etwas passiert, wäre eventuell wertvoll Zeit verstrichen.

Achja, wir waren sehr gut organisiert, was das Fahren betrifft.
Nur leider gibt es immer mal Zwischenfälle. Die da bei mir zb wären:
Mein Auto ist um 4 Uhr morgens nicht mehr angesprungen, es war -15 Grad kalt und der nächste Bahnhof ewig weit weg und der Zug wäre erst um 6.00 gefahren. Also hab ich meinen Vater angerufen.

Und einmal ist dem Fahrer auf dem Heimweg schwindelig etc geworden. Er hat angehalten und konnte nicht mehr weiterfahren ( ihm wurde wohl was untergejubelt, laut Arzt ). Wir haben damals niemand (nüchternen ) von unsren Freunden mehr erreicht und so musste die Eltern angerufen werden.

LG

Beitrag von bambolina 13.02.11 - 19:29 Uhr

Und wie hätte sie Alarm geschlagen? Die Polizei angerufen, weil Kind schon vor ner halben Stunde hätte da sein sollen?

Hinfahren, die Strecke abklappern und hinter jedem Busch schauen. ob du dort liegst?

Meine Mum ist nachts auch immer wachgelegen, bis ich kam. Gebracht hat es ihr nichts, denn sie hätte eh nichts tun können...

Meine Pflegetöchter haben sich ihren Heimweg immer alleine organisiert, d.h. nicht, dass sie mich im Notfall nicht hätten anrufen können.

Am Anfang war ich auch oft unruhig, hab in der Nacht als geschaut, ob sie schon da sind - zwei davon leben noch daheim, 23 und fast 26 Jahre - und ich hätte mir tausende von Nächte um die Ohren geschlagen, würde ich heute nachts noch aufstehen.

Beitrag von liki 04.02.11 - 19:48 Uhr

Hallo Ayshe,

danke schön. ich dachte schon, ich sei eine Rabenmutter.

Zwar weiß meine Tochter (16), dass sie mich auf jeden Fall anrufen darf, wenn aus der vereinbarten Mitfahrgelegenheit nichts wird.... aber sie weiß auch, dass es _grundsätzlich_ nicht mein Job ist, sie überall und immer abzuholen, wenn sie nur mit dem Finger schnippt.

ich habe mehrere Kinder, ich habe einen Job, ich habe ein eigenes Leben mit eigenen Bedürfnissen und ich brauche meine Ruhepausen (ich bin Migränepatientin).

und: ich liebe meine Kinder über alles. und mache mir ständig Sorgen. Bevor sie aus dem Haus gehen, will ich wissen, wo sie sind, wann sie kommen und wie sie heimkommen und mit wem.

Aber, dass sie das grundsätzlich erstmal selber organisieren müssen und mein Mann und ich nur der Notnagel sind, ist ihnen klar.



Im Übrigen wissen sie 100%-ig, dass sie mich lieber anrufen, als zu jemandem Betrunkenen ins Auto zu steigen - wenn ich selber nicht mehr fahren mag, spendiere ich in der Situation gerne das Taxi.

bisher kam es 3 oder 4 x vor, dass wir unvorhergesehen losdüsen mussten, weil irgendwas nicht klappte - und das war absolut in Ordnung für uns. Aber: Normalzustand ist das nicht und ich bin auch nicht die Taxisklavin meiner Partygänger-Kinder. Zum Großwerden gehört auch das Tragen von Verantwortung dazu. und bisher klappt es schonmal ganz gut :-)

LG, liki

Beitrag von berta.in.schwarz 05.02.11 - 09:11 Uhr

#pro

Beitrag von lena1309 04.02.11 - 09:29 Uhr

Hallo,

ich bin dann hier jetzt mal die Ausnahme, denn meine Mutter wusste nicht immer, wann ich Zuhause war, nachdem ich 18 war.
Das liegt unter Anderem auch daran, dass meine Mutter genau wie ich wie eine Tote schläft, die ist da eher selten wach geworden, wenn ich mitten in der Nacht kam.
Wenn ich spontan woanders übernachtet habe, habe ich ihr eine Nachricht geschickt, damit sie morgens Bescheid weiß. Denn es kam mal vor, dass ich nach de Disko mit bei einer Freundin gepennt habe, weil ich nicht mehr fahren wollte. Gerade im Winter und bei Nebel war meiner Mutter das so ganz recht.

Und ich wäre nie auf die Idee gekommen, nachts zu meiner Mutter ins Zimmer zu gehen. Das war ihr Privatraum, will ja nicht bei einem nächtlichen Schäferstündchen stören, wenn ihr Freund da ist.

Meine Mutter konnte immer gut daran erkennen, wie spät ich Zuhause war, wenn sie gesehen hat, ob ich mich abgeschminkt hatte oder nicht, denn da hatte ich morgens um 5 meist keine Lust mehr zu.

Und meine Mutter war sich sehr sicher, dass ich nie mit einem Betrunkenen mitfahre, denn es war bei uns immer so, dass sie mir das Taxigeld gab und wenn ich es nicht brauchte, habe ich es ihr am nächsten Morgen wieder gegeben. Taxen waren genug vor der Disko, da wusste sie genau, nehme ich lieber so eins als mein Leben aufs Spiel zu setzen.
Und was passiert, wenn man doch leichtsinnig ist, zeigen einem hier sehr eindrucksvoll die großen weißen Kreuze, die jedes Jahr die Stellen markieren, an denen ein Autofahrer tödlich verunglückt ist.

LG
M.

Beitrag von delfinchen 04.02.11 - 10:01 Uhr

Hallo,

meine Eltern haben ds genauso gehandhabt.
Allerdings hab ich nur einmal angerufen, früh um 4, weil ich das licht vom auto angelassen habe und es nicht mehr ansprang. der nächtse zug wäre erst um 6 gefahren .... war meinem dad auch lieber, dass ich anrufe, als 2 stunden am bahnhof rumzuhängen. es war grad bergkirchweih und da sind viele betrunkene unterwegs.

meine mutter hat immer mitbekommen, wann wir heimgekommen sind, egal wie leise wir waren.

meine kinder sind noch klein, 16 monate, ich würde sie aber auch abholen, bevor sie trampen oder mit betrunkenen freunden fahren.
und hören, wann sie heimkommen, werde ich sie bestimmt auch ... ich wach ja jetzt schon auf, wenn sie sich nur rumdrehen ...

lg,
delfinchen

Beitrag von borughtbackm 04.02.11 - 10:19 Uhr

Es ist so, dass meine Eltern immer gewusst haben wo ich war und mit wem, sie haben mir dann auch geschrieben "Gehen jetzt schlafen gute Nacht! Bussi und bis später" oder so, wenn ich bei jmnd übernachtet habe kam dann auch von mir "Sind jetzt zu Hause gute Nacht bussi" usw

Ich bin auch schon ziemlich früh fortgegangen, da ich immer ältere Freunde hatte, mit 12 , 13 ca 16, 17 jährige, war ich natürlich auch schon mit mit denen und meine Mutter hat mich dann um 12 geholt. Mit 15, 16 ca bin ich dann alleine nach Hause gefahren aber nie erst um 4 oder 5 sondern war meist so um halb 3, 3 zu Hause. (meist mit dem Taxi oder einer Freundin - meinen Eltern wars nicht Recht nachts alleine herum zu fahren, da hätten sie mich noch lieber geholt aber das wollte ich dann nicht) Das hat sie dann auch nicht gestört und mein Papa rief dann immer noch "Bist schon da? Alles okay?" oder so.

Hatten da also nie Probleme :-D

#winke

Beitrag von irina76 04.02.11 - 11:05 Uhr

Hallo,

bei uns war es so, das meine Mutter es immer mitbekommen hat, wann wir Nachts heimgekommen sind. Meine Mutter hat auch immer gesagt, ruft an, bevor Ihr mit einem Fremden mitfahrt.Ich fand es echt super von Ihr, das sie es gesagt hat. Den die Eltern machen sich schon immer Ihre gedanken und Sorgen, wenn ihr Kinder Nachts unterwegs sind.

Lg Irina

Beitrag von tauchmaus01 04.02.11 - 18:07 Uhr

Ich habe eine Schulkameradin damals durch einen Autounfall nach Diskobesuch verloren.
Damals hab ich mir geschworen dass ich, falls ich mal Kinder habe, IMMER das Taxi machen werden wenn sie nachts unterwegs sind.
Nun hab ich 2 Kinder und ich weiß genau, ich und mein Mann werden IMMER auf Abruf sein wenn die Disko aus ist. Lieber so als dass sie mit besoffenen Freunden unterwegs sind.

Wir sind auf Grundstücksuche und wichtig war auf jeden Fall ein Grundstück ganz nahe der Stadt.....so können sie auch mal heimlaufen später ;o)

Mona

Beitrag von stacki 04.02.11 - 20:08 Uhr

Hallo,

ich habe einen Sohn, der 18 Jahre alt ist und er kann mich immer anrufen,
Ich hole ihn ab weil ich sowieso erst ruhig schlafen kann, wenn er gesund in seinem Bett liegt. Mir ist wichtig, daß er nicht mit jemandem mitfährt der getrunken hat, auch möchte ich nicht, dass er Nachts alleine an irgendwelchen Haltestellen auf Bus und Bahn wartet. Wenn er unterwegs ist, und vor den anderen nach Hause möchte, ruft er an und ich hole ihn ab.
Vielleicht wird das manchmal ausgenützt aber egal, mit ist das lieber so.
Wie gesagt, ruhig schlafen kann ich sowieso nicht. Ich habe einen inneren Wecker und wache automatisch auf, wenn die Zeit ist, wo z.B. der letzte Bus bei uns anhält. Wenn er dann nicht kommt, dann weiß ich, daß er entweder anruft oder sich mit Freunden ein Taxi teilt. Vielleicht bin ich ja total bescheuert, aber wie gesagt, richtig schlafen kann ich sowieso erst, wenn er im Bett liegt. Oft ist es so, daß wenn die Jungs auf einer Party sind, ich es bin, die dann Taxi spielt und die leicht oder auch stärker angedudelten abholt und nach Hause fährt. Ich kann auch niemanden stehen lassen und nehme die auch alle mit und fahre sie nach Hause (wir haben 7 Sitze im Auto). Von den anderen Eltern fährt selten jemand. Manchmal wäre ich froh, wenn ich einfach einschlafen könnte ohne andauernd aufzuwachen und mir Sorgen um ihn zu machen. Vielleicht liegt es auch daran, daß ich früher, so mit 15 - 16 Jahren immer geträmpt habe um nach Hause zu kommen (natürlich wußte das meine Mama nicht). Einmal bin ich dabei in eine ziemlich brenzlige Sitiuation gekommen, da hatte ich wirklich viel Glück. Auch deshalb können meine Kinder immer auf mich zählen.

Viele Grüße

Beitrag von manavgat 04.02.11 - 20:57 Uhr

Meine Tochter ist 18 und ich erwarte trotzdem, dass sie - wenn am nächsten Tag Schule ist - vor Mitternacht daheim ist. Das ist auch kein Problem.

Am Wochenende geht und kommt sie wie sie will. Ich habe extra die Wohnung so umgebaut, dass ich nicht aus dem Bett falle, wenn sie heim kommt.

Wo ist das Problem?


Gruß

Manavgat

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